Viele "Hunde" sind des "Hasen" tot, sagt ein Sprichtwort.
Auch wenn der "Hase" schnell und klugt ist, und die "Hunde" dumm und humpeln.
Ich wollte euch mal Fragen, inwiefern sich dies bei Low-LvL-Sng bemerbar macht.
Folgendes Szenario: Du spielst ein 6$ oder 11$ buy-in bei PartyPoker und stellst schon nach 10 Händen fest, dass du mit 5-7 Fishen (oder "Hunden", welches Tier is ja nun wirklich egal) am Tisch sitzt, die alle viel zu Aggro sind und mehr oder weniger nen Sch*** auf Pot Odds geben.
Du hälst 67s (Karo) als BB und ausnahmsweise folden alle, ausser der aggro SB, welcher auf 120 (Blinds 30/60) raist.
Hero Calls.
Flop 6
7
Q
Er Checkt, du bettest, er geht all-in
Du bist dir sicher, dass er den Flush-Draw hat, aber mit deinen
2 Pair liegst du auf dem Flop (locker) vorne.
Die Pot-Odds sagen dir: Call
Dein Poker Verständnis sagen dir: Call
Du callst, und verlierst gegen K
3
Das Problem:
Das Ausscheiden (gesetzt ihr hattet ca. gleichviel Chips) wiegt viel schwerer, als das Verdoppeln der Chips.
Dies führt leider nicht zu einer doppelt so gro�?en Chance auf den ersten Platz, sondern nur zu einer Verbesserten, da die Chips später weniger Wert werden (Danke an die Blinds dafür).
Und selbst wenn du das erste Mal gewinnst, könntest du in der gleichen Situation das nächste mal gegen den nächsten Fish wieder verlieren.
--> Folgert daraus, dass sich SnG auf LowLvL oder allgem.
nicht so profitabel spielen lassen, wie Cash Games, wo die Pot Odds letztendlich durch Geld aufgewogen werden?
Oder zumindest zu längeren DownSwings führen können (höhere Varianz)
als es bei Cash-Games der Fall ist?
Schreibt bitte, ob da Fehler in meinem Gedanken-Modell sind