So, nachdem ich mir den Kindergarten hier auch mal durchgelesen hab, möcht ich auch mal was sagen:
Diese Diskussion die hier durch nen Coach (!) eingeleitet wird spiegelt irgendwie die Einstellung vieler eingebildeter Ps.deler wieder. Jeder denkt er wär der größte, denkt seine Stratgie ist die richtige und was weiss ich. Dass man dann sowas hören muss wie, umsonst geb ich meine Strategie nicht her ist doch wirklich nur lächerlich. Das dann mit nem Entwurf eines Autos zu vergleichen macht das ganze auch nicht wirklich besser.
Hier wird ein Thread aufgemacht, um sich mit anderen über etwas auszutauschen, dass dabei verschiedene Meinungen aufkommen ist doch klar. Aber wenn man nicht mitdiskutieren will, dann soll mans auch einfach lassen und dann nicht hier mit so ner Kindergartentour kommen von wegen: meine strategie ist so toll, aber ich verrat sie dir doch nicht damit du besser wirst...
Zurück zum thema:
Ich hab die Superturbos als Reg gespielt und war auch bis auf die 170er hoch. Momentan spiel ich sie nicht mehr wirklich regelmäßig und auch net mehr so hoch, weil sie in meinen Augen sehr viel tougher geworden sind, als noch zu meinen Startzeiten. (Hab vor ca. nem Jahr angefangen und dann ca. 4 Monate sehr erfolgreich gespielt, bis ich nen 3 monatigen Australienurlaub gemacht hab, danach liefs eigentlich mehr BE als wirklich gut)
Meiner Meinung nach verdient man bei den Dingern nicht durch einen übermäßig guten ROI (Glaube, dass man auf Dauer 2-5% schaffen kann auf den höheren Limits), sondern durch die pure Masse und den damit verbundenen Rakeback. Im Durchschnitt dauern die Teile ja knapp 15 Minuten und Multitablen ist auch nicht so das Problem, weil man nicht mehr über Betsizes nachdenken muss, sondern nur obs reingeht oder nicht. Die engen Spots von denen StephenHendry redet kommen wirklich oft vor, werden aber in meinen Augen auch schnell zur Routine, da man halt unverhältnismäßig oft mit ihnen konfrontiert wird.
Das einzige was einem wirklich bewusst sein muss, wenn man sich auf die Teile einlässt: Die Swings sind einfach super krass und man muss eine unglaubliche Tiltresitenz entwickeln. Mir hats auch geholfen mir vorher Stoppkriterien festzusetzen. Dadurch sind meine Sessions immer knapp 40-60 Minuten lang, was wie ich finde eine ganz gute Zeit ist.
Zum Thema Minraises:
Ich mache sie nie, weil sie in meinen Augen bei dem Format nicht wirklich sinnvoll sind. Das liegt wie ich finde einfach an der Stärke bzw. Schwäche der Gegner. Denn die Spieler die nen Minraise mit z.b. KQ oder 55 callen, würden auch ein Allinn callen. Und da ich nen Minraise bei den Teilen nur mit AA oder KK machen würde, krieg ich eigentlich nur Action von Händen, die mich so oder so gecallt hätten und gegen die ich Preflop schon klarer Favorit bin. Genauso verhält es sich mit dem Einleiten von loosen Reraisen. Die Hände die über ein Minraise drübergehen, würden auch ein AI callen, was einfach daran leigt, das schwächere Spieler eh kein AJ folden können und bessere Spieler sofort wissen, wogegen sies bei einem Minraise eines Regulars zu tun haben. Daher sehe ich im Minraisen einfach keine Vorteile.