Nun habe ich mir anhand der PS-Artikel, so wie diverser Bücher ein Tight-Aggressives Spiel angeeignet und bin mit den Ergebnissen langsam sehr zufrieden.
Bei den ersten 3 Blindstufen (11er SNGs auf Stars) die insgesamt 30 Minuten (also ca. 25-30 Hände) dauern, spiele ich deshalb sehr wenig Hände und habe ein VPIP 8.6 und PFR 5.6. Die Aggression steigt dann mit den Blinds (insgesamt VPIP 16.5 und PFR 13.5, AF 5.8, AFq 54) und ich spiele viele Hände.
Problem bei dem Spiel am Anfang ist, dass meine Monster (AA, KK) selten ausbezahlt werden. Es kann schon passieren, dass ich die ersten 30 Hände 0-2 Hände gespielt habe. Das führt dazu, dass auch der loose/schlechte Spieler mein Raise aus UTG richtig deutet... (AK, oder JJ+) und alle folden.
Am Anfang bin ich also für die Gegner sehr gut lesbar. Die Frage ist, ob es nicht sinnvoll wäre aus UTG mit AA oder KK zu limpen, sofern genügend potentielle loose-aggressive Gegner noch da sind. Diese sind meist auch schlecht und sehen in einem Limp, einen Limp. Auf Ihr raise kann ich dann sauber reraisen und komme oft in den Genuss eines rereraises (meist Push) mit ATs, AJo, TT etc... Oder aber ich habe etliche Limper nach mir und muss ordentliches Postflop-Spiel abliefern.
Die Mini-Blinds zu kassieren ist ja nicht der Hammer...
Benutzen andere TAGs im Forum diese Spielvariante? Wie sind die Erfahrungen?
Gruss
Nihiliste