Original von BigAndy
Original von gert3000
Original von locasdf
die schwaeche liegt doch nicht bei icm, das ist einfach das grundprinzip von nash. es geht nicht darum, dass du mit deinem EV irgendwas machst, knackpunkt ist der, dass du unexploitable bist und niemand +EV gegen dich spielen kann. dein eigener EV bleibt da außen vor.
jein. wenn niemand gegen dich +ev spielen kann, hat das ja auswirkungen auf deinen eigenen ev. der kann dann ja nicht mehr -ev sein. weil deine -ev kohle muss ja irgendwo hingehen, was sie aber nicht kann, wenn niemand +ev gegen dich spielen kann.
Doch, wenn noch mehrere Spielern in SNGs sind schon.
Der Gegner der callt macht einen -EV Call.
ABER:
die Situation kann für dich auch -EV werden, wenn er callt.
Der verlorene EV geht dann an die Spieler, die nicht in der Hand sind.
Beispiel:
Shortie an der Bubble. Ein Bigstack pusht in einen anderen Bigstack und der callt (gleiche Stacks).
Hier gewinnt man als Shortie extrem viel EV, den beide Spieler verlieren.
Wenn es nicht so wäre, bräuchte man ja keine Ranges mehr im SNGWizard eingeben sondern würde immer nach Nash pushen.
dein beispiel ist richtig (hab dasselbe auch schon gebracht). der punkt ist aber: du verstehst unter 'niemand kann +ev gegen dich spielen' nur die spieler die in der hand sind. ich meine mit niemand, wirklich niemand. das heisst, auch diejenigen spieler, die gefoldet haben. das wäre eigentlich ein richtiges nash-equlibrium. icm ist natürlich nicht das grundprinzip von nash, es wird im pokerbereich bis jetzt nur im zusammenhang mit icm verwendet (mit ausnahme von bluff frequency (siehe sklansky) und Kuhn Poker).
was du schreibst stimmt also schon, wenn man nur die spieler betrachtet, die etwas anderes machen als folden. das ist aber von der theorie her nicht ganz richtig, weil bei einem nash-equilibrium per definition alle spieler, auch die, die gefoldet haben, berücksichtigt werden.