HighSchool-Jahr in Baytown, Texas, 1994/1995.
Einer so "yo, yo down wit Hitler's crew, man?"
krasse story:
wir sind zu viert im auto meines gastbruders unterwegs. landstrasse, 55mph, links und rechts entlang der strasse so kleine "furchen", 1m breit, 1m tief, damit das wasser abfliessen kann, alle 50m unterbrochen von einem dicken wasserrohr (1m hoch), der die häuser miteinander verband.
wir fahren über einen ast, es reisst die hinterachse raus. der wagen kommt ins schleudern, wir rasen mit 55mph (+/-90km/h) in die ditch, knallen auf so'n rohr, überschlagen uns drei, vier mal. meine gastschwester, die hinten neben mir saß, wird aus dem fenster geschleudert welches durch den überschlag rausgeflogen war. ich schlage mit dem kopf das seitenfester ein.
meine gedanken "waitaminit, that grass aint supposed to be on TOP of the car?" total geil, worüber man in solchen situationen nachdenkt.
die freundin meines gastbruders, vorne rechts sitzen, leichte asthmatikerin, wird bewusstlos. das auto kommt auf dem dach zu liegen. ich krieche zum rückfenster raus, nachdem ich mich vergewissert habe daß die anderen noch leben, laufe meiner gastschwester hinterher, setze sie auf den boden.
dann gehe ich zum nächsten haus, klopfe an. man muss wissen: rechts blut, links schlamm im gesicht, dazu "bad hair day", und meine basecap ist weg.
die ältere dame sieht mich, knallt die tür zu, holt die polizei.
diese kommt, und ruft die ambulance. ich werde verarztet (ein paar kleine schnitte unterm auge), die mädels beruhigt. mein gastbruder will zu uns, wird von den bullen abgehalten. sie glauben ihm nicht daß er auch zum auto gehörte, denn er hat keinen kratzer!
genau wie die anderen auch. ich bin der einzige, der auch nur eine schramme abbekommt.
danach bin ich in JEDE achterbahn die ich gesehen habe, aus therapeutischen gründen (six flags-jahreskarte FTW).