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Brief geöffnet worden

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taschenbillard
Beigetreten: 08.10.2007

dann frag mal die hier:
http://www.ksta.de/html/artikel/1331121455209.shtml

ich schätze mal, das problem liegt (wie so oft) in der masse der zu bewältigenden kundschaft.

bei einem 10-mann-unternehmen geht sowas nicht und fliegt schon nach dem dritten paket auf. aber wenn man ganz deutschland bedienen muss und dazu alleine hierzulande 165k mitarbeiter einsetzen muss, dann ist es für eine kleine gruppe problemlos möglich in einem komplexen belieferungssystem, was aber leider zunehmend durch den einsatz immer mehr subunternehmer noch unzuverlässiger gemacht wird, soetwas durchzuziehen.

hinzukommt, dass den beteiligten anscheinend soo einfach das ganze gar nicht nachzuweisen ist. in dem artikel steht, dass der 19-jährige der familie eine sicherheitslücke ausnutzen konnte (lässt die pakete nach abholung auf dem weg ins zentrallager verschwinden, dort wird die vollständigkeit der lieferung noch gar nicht überprüft) und war sogar schonmal ins visier geraten, konnte sich aber wohl rausreden ...

allerdings finde ich es umöglich, dass die post anscheinend einzig aus gründen der gewinnmaximierung immer mehr subunternehmer einstellt (das wort gewinnmaximierung muss man sich echt mal auf der zunge zergehen lassen) und zulässt, dass es solche sicherheitslücken gibt ...

ich persönlich glaube, dass es sehr sicher noch mehr solcher abzocker bei der post gibt, die wieder andere schlupflöcher ausnutzen und dass es jetzt u.u. sogar nachahmer geben wird.

kann man nur hoffen, dass die post gesetzlich dazu gezwungen wird, die zustellung zuverlässiger und sicherer zu machen.

und dabei kann jedes opfer helfen, indem es maximalen terror bei verlust einer sendung schiebt. also gleich zur polizei, alles zur anzeige bringen, lieber einmal mehr, als einmal weniger. nur so kann der druck auf ein solches unternehmen verstärkt werden und unser schaden damit begrenzt werden...

gewinnmaximierung ... alter, das kotzt mich so an ... warum muss es immer jedes jahr mehr, größer, höher sein? wenn ich jedes jahr konstant einen gewinn von 2mrd euro mache, was ist daran schlimm, diesen gewinn nicht auszubauen, wann ist denn endlich mal genug?

das passt übrigens auch wunderbar auf andere konzerne (personentransport bspw.) und wird irgendwann dafür sorgen, dass ich mir von diesem kuchen ein stückchen abschneide ...

so, mir war gerade langweilig auf arbeit und ich bin zufällig auf den artikel und diesen thread gestoßen, jetzt schaff ich mal weiter ... ;)


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Zitat
Schabl
Beigetreten: 25.08.2009

Das ist halt so bei den Firmen
Die wollen immer mehr Geld

Aber zum Thema
Ich verschicke alles eingeschrieben... Kostet halt 3€ aber dafür ist es versichert und bei der Paketübergabe muss man unterschreiben


Antwort
Zitat

Ich hatte mal einen Freund der bei der Post gearbeitet hat. Bei einer Verteilerstelle meines Wissens nach. Richtig konkret kann ichs nicht sagen, so sympathisch war der Kollege nun auch wieder nicht. Auf jeden Fall hat der während seiner Zeit bei der Post immer auffällig viele neue Handys gehabt.
Er meinte das klauen in dem Laden wäre total sicher. Es gäbe keine Kameras und so gut wie keine Überachung/Taschenkontrolle.
Irgendwann stand dann mal die Polizei vor der Tür, hat das Haus durchsucht und alles Diebesgut mitgenommen. Ob man im Nachhinein noch feststellen kann wem die Handys gehörten ist die andere Frage, aber zumindest wurde er schonmal erwischt.


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Zitat

Jaja die Post, wie mein ex-Arbeitgeber (Telekom) ein ex-Staatsbetrieb. Früher war die Zustellung von Briefen und Paketen eine Hoheitliche Aufgabe (für Beamte) und das finde ich absolut verständlich!
Jetzt hat mir ein Bekannter erzählt dass ein Vater (20 Jahre im Dienst bei der DP) gemobbt wird, und das obwohl er unbezahlte überstunden usw. gemacht hat. Das Thema mobbing (um die leute frühzeitig in den Ruhestand zu schieben) gibt es bei der Telekom auch massenweise.

Und die Art wie das "Mobbbing" aussieht ist schon lustig:
Bei guter Arbeit bekommt ein Angestellter Briefträger normalerweise eine jährliche Erhöhung. Der Mann ist ca. 20 Jahre bei der Post, und hat sogar mal mit dem Fahrrad nen Banküberfall aufgeklärt (muss man sich mal vorstellen), indem er den Räuber verfolgt hat. Ihm wird nun der Vorwurf gemacht, er hätte ein Paket geklaut (hat er aber nicht), dass er nicht zustellen konnte. Er hat das dann auf seinen Stapel für den nächsten Tag getan und am nächsten Tag war es weg. Und auf Grund dieser Tatsache bekommt der GUTE MANN, jetzt keine Gehaltserhöhung im nächsten Jahr, oder einen Bonus.

Hinzu kommt, dass er 2 Wochen lang wg einer OP (Krampfadern - Beine) gefehlt hatte, und die DP nach einer Woche darauf gedrängt hat, dass er sich wieder aufs Fahrrad setzt (während jüngere Kollegen mit Autos von Haus zu Haus fahren).

Gleichzeitig werden nur noch neue Subunternehmer eingestellt, und zwar in so verschwindend geringer Zahl, dass die Arbeitszeit darunter leidet. Alle machen Überstunden, weil sonst gar nichts mehr funktioniert.

Ich sag da mal, danke BWL-"Experten" für euren tollen Einsatz! Die paar Kröten sparen und sich dann wundern, dass der DP-Service drunter leidet.

Gewinnmaximierung ist so lange gut, wie man versteht, worin eigentlich der Gewinn liegt. Der wirkliche Gewinn wären die motivierten und sauberen Mitarbeiter.

BEI DEM ZUSTAND IN DIESEM UNTERNEHMEN WUNDERT MICH DIE KLAUEREI ABSOLUT NICHT!


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pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Original von TheRolly

Original von Tandor1973

Original von ueschba
Nicht versichert, Risiko trägt Empfänger

Original von KingDingeling2
der ebayer macht einen professionellen eindruck

In dem Fall haftet immer der Händler, wenn er also tatsächlich professionell ist Foto vom Umsclag machen und ihm mailen.

Fast richtig, aber das Zauberwort ist hier nicht "professionell" sondern "gewerblich".
[...]

Ich bin mir zu 99% sicher dass IMMER der absender haftet, egal ob gewerblich oder privat. Wenn man das als verkäufer nicht will, muss man halt versichert versenden.


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Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Nope, ist eben nicht so.

Hab selber mal was auf Ebay "privat" vertickt, das Päckchen ist beim Empfänger nie angekommen und er hatte die Arschkarte und ich ne negative Bewertung.

Bei Privatverkäufen ist deine Haftung mit Abgabe des Päckchens vorbei.
Der Nachforschungsauftrag der Post verlief wie zu erwarten ins Leere...

Darum bestehe ich auch bei allen Privatkäufen immer auf ein Paket. Das ist dann immerhin bis 500€ versichert...


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jun2k
Beigetreten: 24.04.2006

Sowas ähnliches ist mir auch passiert.

Über Ebay einen PPC verkauft (Zahlungsoption paypal mit eingefügt :facepalm:).

Käufer hat per Paypal überwiesen, ich es ihm versichert zugeschickt.

Nach ca. 1-2 Wochen war es immer noch nicht da, er hat sein Geld über Paypal zurückgezogen/mir wurde es vom PP Konto abgezogen (obwohl ich TrackingID an PP gesendet habe).

Naja danach bei der Post so ein "Nachforschungsauftrag" ausgefüllt.

Alles in Allem konnten Sie mein Paket nicht mehr finden und ich hab das Geld zurück bekommen.

War zur Sommerferienzeit bei der viele Aushilfskräfte "mitarbeiten".


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72o
72o
Beigetreten: 14.03.2008

Das sieht langsam so aus, als hätte es Methode. Briefe, Päckchen und Pakete kommen nicht mehr sicher an. Also "rät" man den Kunden die Sendung zu versichern. -> Gesteigerter Profit!


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delfink
Beigetreten: 16.10.2007

mir ist auch mal ein paket weggekommen. war in dieser paketverteilerzentrale angekommen (paketverfolgung mit nummer) und danach nie wieder gesehen.
post kümmert sich scheinbar en scheissdreck drum. hab mit denen telefoniert und die hats nicht gejuckt. war gottseidank bei amazon bestellt, die hams insta neu geschickt.


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