Original von shaddiii
Wissenschaftler kommunizieren ihre Ergebnisse in der Regel in Form von Studien. Diese sind für jedermann einsehbar und kein "geheimes" Material wie bei einer Pokerschule oder einem erfolgreichen Daytrader.
Ähm Nein!
Wissenschaftsverlage sind Wirtschaftsungernehmen, extrem profitable sogar.
Sorry, aber wenn du wissenschaftlich arbeiten willst, brauchst du Zugang zu den oft hinter paywalls verborgenen wissenschaftlichen Arbeiten, und das zahlt entweder deine Uni oder dein Arbeitgeber, weils verdammt teuer ist.
Traurig aber wahr.
Außerdem gibt es auch umgeschriebe Regeln wie man als Wissenschaftler mit der Öffentlichkeit spricht, und bestimmte "Wahrheiten" werden eben nicht ausgesprochen, weil sie zu komplex sind und für den Laien etwas falsches suggerieren könnten. Davon ab, kann natürlich auch nur geforscht werden was gefördert wird, also der Gegenstand der Forschung ist von vorne herein durch den aktuellen Gesellschaftlichen Kontext limitiert.
Von einer komplett freien, unabhängigen und für jeden zugänglichen Forschung sind wir weit entfernt.
P.S.: Was ich grade schreibe, ist zum Beispiel so ein ungeschriebenes Gesetz was man als Wissenschaftler nichr gegenüber der Öffentlichkeit äußert, weil man damit eben seinen eigenen Berufsstand gewissermaßen abwertet. Ein weiteres Problem ist eben, daß es zu Missverständnissen führt, während es einfach legitime Kritik bzw Äußerung von Fakten ist, macht der Laie da schnell ne Verschwörungstheorie drauß, deswegen diskutiert man halt viele sachen eher innerhalb der wissenschaftlichen Community und präsentiert der Öffentlichkeit dann das Ergebnis, weilches als solches eben nicht die Wissenschaftlichen Diskussion widerspiegelt, sonder Laiengerecht aufgearbeitet ist.
Insofern könnte man auch argumentieren, dass die Wissenschaftliche Diskussion sehr frei ist, während die Kommunimation ggü. Der Öffentlichkeit eher Politik denn Wissenschaft ist.