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dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Ergänzend zu AyCaramba noch ganz aktuell

RKI: Unsicherheit bei Impfquoten Interpretation

Im Endeffekt haben wir also bei den Genesenen und bei den Geimpften eine gewisse Dunkelquote, zusätzlich rund 10 Millionen Kinder die noch gar keine Impfung erhalten haben (und womöglich auch nicht benötigen).
Unsere Medien und Regierung stützt sich aber immer nur auf 55% Impfquote und will daher die epidemische Lage bis in 2022 hinein aufrecht erhalten. Offensichtlich nichts gelernt aus den vergangenen Monaten, man nimmt weiter nur die eine Kennzahl die einem in den Kram passt und ignoriert alles andere.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Wobei ich auf die Umfrage nicht viel gebe. Wer sagt den in diesem Deutschland noch öffentlich, dass er sich nicht impfen lassen will? Ich wurde hier ja schon angegangen, weil ich mich nicht mit Astrazeneca impfen lassen wollte und auf Biontech/Moderna gewartet habe. Die ganze Diskussion rund um Corona/Impfung war und ist immer noch toxisch.


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Nein, ich habe den Hauptpunkt absolut verstanden. Dennoch sind Holocaustvergleiche wirklich NIE angebracht.


Antwort
Zitat
Ferklsepp307
Beigetreten: 08.02.2007

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Warum gilt das Argument nicht anders rum auch? Die Ungeimpften nehmen den Geimpften mit ihrem Verhalten die Freiheit.

Oder um es mit deinen Worten zu sagen: "Ein großteil der ungeimpften sind die Rechte für Geimpfte jetzt komplett egal"


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Wahnsinn, wie man sich den Begriff Demokratie so zurechtdrehen kann, bis er einem oder in das gewünschte Weltbild passt. Und noch wahnsinniger, wie man die Empörung über einen menschenverachtenden Vergleich mit "du möchtest wohl nicht in einer Demokratie leben" gleichsetzen kann.

Demokratie bedeutet, dass die Macht vom Volk ausgeht. Es bedeutet nicht, dass du jederzeit tun und lassen kannst, was du möchtest. Das merkst du beispielsweise schnell, wenn du die Kasse im Supermarkt mitgehen lassen möchtest, Kokain als Kamellen verteilst oder meinst, dass du keinen Führerschein zum Fahren eines Kfz benötigst.

Auch da wird dann deine Freiheit eingeschränkt. Weil eine Minderheit (du) eine Mehrheit schädigt respektive gefährdet.

Genauso ist das bei diesem Corona. Die Mehrheit wird geschützt. Selbst die Leute, die meinen alles besser zu wissen, ähnlich wie ein Hamster der vor dem Tierarzt fliehen möchte. Die Bundesrepublik Deutschland ist da sogar sehr milde mit denjenigen, welche - warum auch immer - Angst vor ein bis zwei Spritzen haben. Es gibt nämlich keine Impfflicht, sondern selbst diese Haltung wird obgleich aller Konsequenzen für alle toleriert.

Wenn du das alles doof findest, kannst du eine Partei gründen, die das alles anders handhabt. Diese kann dann von der Bevölkerung gewählt werden und wenn du ausreichend viele Stimmen bekommst, kannst du das Land mitgestalten. Klingt komisch, ist aber so :)


Antwort
Zitat
TBone98
Beigetreten: 25.07.2006

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Das Beispiel bzw. der Vergelich den Du genommen hast ist einfach völlig unpassend. Das hast Du bis jetzt immer noch nicht verstanden.

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Diese Gruppe ist aber in demokratischer Wahl gewählt worden. Und in ca. 2 Monaten muss sich diese Gruppe auch wieder einer Wahl stellen in der es auch andere Wahlmöglichkeiten, die einen anderen Standpunkt vertreten gibt. Außerdem könnte man mit Deinem Argument so gut wie jedes Gerichtsurteil, jedes Gesetz und jede Verordnung hinterfragen, da auch dort jeweils eine Gruppe von Menschen Entscheidungen getroffen hat, die die Freiheit von anderen betreffen.

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Aha. Das weißt Du woher? Ein Großteil meines persönlichen Umfelds ist geimpft. Davon sagt niemand, dass ihm die Rechte der Ungeimpften egal sind. Es wird allerdings als vetretbar angesehen, dass jeder seinen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten muss. Der eine lässt sich impfen, der andere muss sich halt entsprechend oft testen lassen, um eben jene Teile der Bevölkerung zu schützen, die dies nicht selbst tun können (z.B. weil sie sich nicht impfen lassen können). Niemand fordert, dass alle Umgeimpften in ihrer Wohnung eingesperrt werden sollen.

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Falsch! Dass Du Deine Empörung über die von der "Gruppe" getroffenen Entscheidung öffentlich und frei kommunizieren kannst und ich auch meine Kritik an Deiner Sichtweise genauso öffentlich äußern kann, ohne dass eine dieser Aussagen zensiert oder von staatswegen unterbunden wird, zeigt eben, dass wir in einer Demokratie leben.


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Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Nochmal es hat eine Gruppe von Personen über die Freiheit von anderen Personen entschieden. Es wird noch schlimmer, damit setzen wir ein Präsidenzfall.
Ein großteil der geimpften sind die Rechte für Ungeimpfte jetzt komplett egal.

Vor allem den ersten Satz verstehe ich nicht. Über welche Freiheit wurde denn entschieden.
Jeder kann alles machen. Nur müssen sich Ungeimpfte, die wir alle mal waren, eben impfen oder testen lassen. Das ist doch deine freie Entscheidung. Nur musst du eben auch die Konsequenzen aus der Entscheidung tragen. Nämlich die, dass du dich auch in Zukunft weiter testen lassen musst auf eigene Kosten, was ich auch für richtig halte, und du evtl. noch das ein oder andere mal auf Hindernisse stoßen kannst. Außerdem kannst du dich natürlich auch weiterhin anstecken und evtl. schwer erkranken.
Das ist deine Entscheidung die du wählst wenn du dich nicht impfen lässt. Die entsprechende Leute sollten vielleicht mal lernen, dass ihre Entscheidungen eben auch Konsequenzen hat. Kommen mir vor wie kleine Kinder die nicht einsehen wollen, dass sie neben dem Spielzeugauto nicht auch noch eine Spielzeugeisenbahn haben können. Geht eben nur eins.

Außerdem würde ich es eher umgekehrt sehen, dass ihr mit eurer Sturheit (So empfinde ich das meistens, valide Argumente habe ich so gut wie keine gehört, zumindest keine, die sich nicht sofort ins nichts auflösen, wenn man sich mal die Fakten ansieht) sich nicht impfen zu lassen die Rechte Aller einschränkt, nämlich die, daß immer noch nicht alles geöffnet wird, was mit einer höheren Impfquote durchaus möglich wäre. Von der Gesundheitsgefährdung mal ganz abgesehen.

Edit: Waren wohl schon ein paar schneller:f_biggrin:


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Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Den holocaustvergleich gab es doch schon mit den Masken...
Vor allem geht der ungeimpfte entweder zum nächsten Arzt und holt auch die Impfung oder macht für 10€ einen test. Oder verzichtet auf gastro und kauft sich sein Bier im Supermarkt.
Hier muss niemand Angst haben, dass er gefangen genommen und getötet wird, weil drei Generationen früher mal jemand dem falschen Glauben hatte.
Sowas gleichzusetzen kann doch niemand ernst meinen? Das hat auch nichts mehr mit Provokation zu tun sondern ist einfachnurdum.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Entspann dich mal und warte ab. Wir haben uns OBJEKTIV gesehen sicher nicht in den letzten Monaten ERHEBLICH China und der Türkei angenähert. Vergleich doch einfach mal einige Punkte wie Meinungsfreiheit, Sicherheit, Recht auf einen fairen Prozess, Unabhängigkeit der Gerichte etc. Rechtlich gesehen sind die Beschlüsse der Regierung objektiv im Rahmen der Demokratie vertretbar und werden vermutlich vor Gerichten standhalten. Stand jetzt kann ich keinen Start Richtung autoritäres System erkennen. Ganz objektiv.


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

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Woran machst du fest, dass wir den HC noch nicht verarbeitet haben? Wann haben wir ihn verarbeitet?

Ist zwar Offtopic, aber würde mich interessieren.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Wo wird denn totgeschwiegen? Die Ereignisse sind fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts, es gibt zig Denkmäler und Museen und zu an bestimmten Daten wird auch öfter mal an die Opfer gedacht usw. Das Thema ist eigentlich noch ziemlich Präsent, zu Recht.
Das heißt aber nicht, dass man dauernd irgendwelche völlig absurden Vergleiche ziehen muss. Nicht jedes mal, wenn eine Gruppe benachteiligt wird, ist das "wie damals". Vor allem nicht, wenn jeder frei entschieden kann, ob er zu dieser Gruppe gehören möchte, oder nicht.


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Zitat
ipraythesun
Beigetreten: 11.01.2011

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Deine Ausführungen zu den anderen Punkten sind schon haarsträubend. Aber der oben zitierte Beitrag ist der Gipfel. So etwas finde ich eine absolute Frechheit zu posten.


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Zitat
Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009

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Das ist vielleicht ein Problem an Deiner ehemaligen Schule.

An unserem Ossigymnasium kam von Karl dem Großen bis in die 1990er Jahres alles dran. Zumindest meine Geschichtslehrer waren zudem auch offen für kontroverse Geschichtsinterpretationen, solange die Begründung nachvollziehbar war.


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Zitat
Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Original von josch2001
Das ist deine Entscheidung die du wählst wenn du dich nicht impfen lässt. Die entsprechende Leute sollten vielleicht mal lernen, dass ihre Entscheidungen eben auch Konsequenzen hat. Kommen mir vor wie kleine Kinder die nicht einsehen wollen, dass sie neben dem Spielzeugauto nicht auch noch eine Spielzeugeisenbahn haben können. Geht eben nur eins.

Naja es ist schon ein großer Unterschied, ob sich die besagten Konsequenzen natürlich aus der Entscheidung ergeben, oder ob diese politisch festgelegt werden und falls ja, ob diese auch wirklich zwingend notwendig sind. Die Forderung nach immer mehr Einschränkungen für Ungeimpfte zielt doch gerade darauf ab, deren Entscheidung in eine ganz bestimmte Richtung zu beeinflussen und untergräbt damit selbstverständlich das Konzept der freien Wahl. Das kann trotzdem die "richtige" Vorgehensweise sein, aber nur dann wenn es wirklich zwingend notwendig ist. Momentan ist die Sache doch vor dem Hintergrund der Entwicklungen in GB alles andere als eindeutig. Es ist durchaus realistisch, dass wir auch ohne Einschränkungen für nicht geimpfte Personen keine Überlastung des Gesundheitssystems erleben werden. Ich finde, wir müssen jetzt endlich mal von diesem Automatismus "steigende Inzidenz => Lockdown" wegkommen und uns überlegen, ob es nicht jetzt schon Zeit ist ganz normal weiter zu leben. Wenn sich eine ernstzunehmende Entwicklung bei der Hospitalisierungsrate ergibt, kann man ja immer noch über eine Unterscheidung zwischen geimpften und nicht geimpften Personen nachdenken.


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Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Bin dafür alle Beschränkungen aufzuheben, sollte es wieder erwarten zu einer Überlastung der Intensivstationen kommen, dann sollen Ärzte und Pfleger aber auch ohne Konsequenzen Impfverweigerer nach Hause schicken können. Finde nicht, dass man diese Berufsgruppen dazu zwingen kann, immer unbegrenzt Überstunden zu machen und alles abzufangen.


Antwort
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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Nachvollziehbarer Gedanke. Moralisch finde ich es allerdings nicht in Ordnung, Impfverweigerer nach Hause zu schicken. Das dürfte auch - zurecht - gegen diverse Gesetze und Eide verstoßen.

Wer sich freiwillig gegen eine Impfung entscheidet, kann sich aber ebenso freiwillig gegen eine Behandlung gegen Covid-19 entscheiden. Das wäre wenigstens konsequent.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

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Die Kausalität aus Anzahl der Anträge und Resultat zu deiner These, dass Gerichte nicht unabhängig entschieden hätten, gibt es nicht.

Da wir uns hier in einem juristischen Feld bewegen, muss deine Argumentation offensichtlich juristischer Natur sein und nicht so absurd wie du sie führst.

Könntest du also erläutern inwiefern die Gerichte an bestehenden Gesetzen vorbei für die Bundesregierung entschieden haben?


Antwort
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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Also mir als Jurist ist kein Urteil bekannt, das rechtsbeugenden Charakter im Sinne der Bundesregierung hat. Eher war es genau umgekehrt (Urteil vom Familiengericht). Bitte dann ein konkretes Urteil zitieren mit Begründung.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Wie viel juristische Fachkenntnisse hast du so, um das korrekt einzuschätzen?

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Je weniger Ahnung man von etwas hat, desto einfacher das Problem.


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Original von Zatox11

Original von josch2001
Das ist deine Entscheidung die du wählst wenn du dich nicht impfen lässt. Die entsprechende Leute sollten vielleicht mal lernen, dass ihre Entscheidungen eben auch Konsequenzen hat. Kommen mir vor wie kleine Kinder die nicht einsehen wollen, dass sie neben dem Spielzeugauto nicht auch noch eine Spielzeugeisenbahn haben können. Geht eben nur eins.

Naja es ist schon ein großer Unterschied, ob sich die besagten Konsequenzen natürlich aus der Entscheidung ergeben, oder ob diese politisch festgelegt werden und falls ja, ob diese auch wirklich zwingend notwendig sind. Die Forderung nach immer mehr Einschränkungen für Ungeimpfte zielt doch gerade darauf ab, deren Entscheidung in eine ganz bestimmte Richtung zu beeinflussen und untergräbt damit selbstverständlich das Konzept der freien Wahl. Das kann trotzdem die "richtige" Vorgehensweise sein, aber nur dann wenn es wirklich zwingend notwendig ist. Momentan ist die Sache doch vor dem Hintergrund der Entwicklungen in GB alles andere als eindeutig. Es ist durchaus realistisch, dass wir auch ohne Einschränkungen für nicht geimpfte Personen keine Überlastung des Gesundheitssystems erleben werden. Ich finde, wir müssen jetzt endlich mal von diesem Automatismus "steigende Inzidenz => Lockdown" wegkommen und uns überlegen, ob es nicht jetzt schon Zeit ist ganz normal weiter zu leben. Wenn sich eine ernstzunehmende Entwicklung bei der Hospitalisierungsrate ergibt, kann man ja immer noch über eine Unterscheidung zwischen geimpften und nicht geimpften Personen nachdenken.

Sehe ich nicht so. Es ist einfach logisch, dass die Allgemeinheit nicht für die Kosten der Tests aufkommt. Ist ja bei der Krankenkasse auch so, kannst da auch nicht nehmen was du möchtest, sondern du bekommst auch nur Sachen bezahlt die wirtschaftlich und medizinisch sinnvoll ist. In dem Fall wäre es eine Impfung, sich dauerhaft testen zu lassen ist nun mal unsinnig, wirtschaftlich und medizinisch wohl auch. Folglich musst du es selbst zahlen.


Antwort
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