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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von lastdayever
Ok, also doch Lockdown für immer? Wenn selbst 85%+ Impfquote bei den Risikogruppen (Ü60) nichts bringt? Echtschademan.

Ja, Personalmangel. Den haben aber nicht die Ungeimpften verursacht.

Anteil Ü60 auf der ITS: 63%
Anteil Impfdurchbrüche Ü60: 38%


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Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von soulfly187

Finde das tbh ziemlich krank jedes gesunde 5 jährige Kind zu impfen..

Finde ich ein ziemlich extremes Statement, das „krank“ zu nennen.
Jedes gesunde Kind, das keine Anti-Vaxxer-Eltern hat, hat mit 5 Jahren bereits eine lange Liste an Impfungen im Impfpass. Inkl einer Pflichtimpfung gg Masern.

Der eine Stempel mehr macht den Braten nicht fett.
Und ich persönlich sehe die Vorteile der Impfung auch bei Kindern (um ihrer selbst Willen, nicht wegen Schutz anderer), obgleich der Unterschied natürlich geringer ist als bei Erwachsenen.


Antwort
Zitat
spongobob
Beigetreten: 07.02.2006

Original von OnkelHotte

Original von soulfly187

Finde das tbh ziemlich krank jedes gesunde 5 jährige Kind zu impfen..

Finde ich ein ziemlich extremes Statement, das „krank“ zu nennen.
Jedes gesunde Kind, das keine Anti-Vaxxer-Eltern hat, hat mit 5 Jahren bereits eine lange Liste an Impfungen im Impfpass. Inkl einer Pflichtimpfung gg Masern.

Der eine Stempel mehr macht den Braten nicht fett.
Und ich persönlich sehe die Vorteile der Impfung auch bei Kindern (um ihrer selbst Willen, nicht wegen Schutz anderer), obgleich der Unterschied natürlich geringer ist als bei Erwachsenen.

Kannst du das mit den Vorteilen (bei gesunden) Kindern bitte Mal genau(er) erklären.


Antwort
Zitat
Super-Moderator
Spiike
Beigetreten: 10.07.2014

Verwarnung an bambTTcha88 wegen Spam.

MfG Spiike


Antwort
Zitat

Original von spongobob

Original von OnkelHotte

Original von soulfly187

Finde das tbh ziemlich krank jedes gesunde 5 jährige Kind zu impfen..

Finde ich ein ziemlich extremes Statement, das „krank“ zu nennen.
Jedes gesunde Kind, das keine Anti-Vaxxer-Eltern hat, hat mit 5 Jahren bereits eine lange Liste an Impfungen im Impfpass. Inkl einer Pflichtimpfung gg Masern.

Der eine Stempel mehr macht den Braten nicht fett.
Und ich persönlich sehe die Vorteile der Impfung auch bei Kindern (um ihrer selbst Willen, nicht wegen Schutz anderer), obgleich der Unterschied natürlich geringer ist als bei Erwachsenen.

Kannst du das mit den Vorteilen (bei gesunden) Kindern bitte Mal genau(er) erklären.

Ich vermute mal es hilft besser gegen eine komplette Ausrottung des Virus, wenn man schon früh im Leben entsprechende Antikörper bilden kann, als wenn man z.B. nur ältere Generationen impfen würde, deren Immunsystem bereits geschwächt ist und Durchbrüche wahrscheinlicher werden.

Oder anders: irgendwann werden wir (fast) alle 60+, spätestens dann müsste eh jeder geimpft werden. Also wieso nicht schon früher, wenn es nachweislich immer noch ungefährlicher als die Alternative (schwere Infektion auch bei Jüngeren) ist.


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Zitat
Rydizzle
Beigetreten: 14.05.2008

Südbaden

„Leute, ich bin frustriert. In 17 Jahren in der Notfallmedizin bin ich noch nie so mit dem Rücken zur Wand gestanden.
Einsatz heute Nacht gegen 03.00 Uhr bei einem 86 jährigen Patienten. Nach Eintreffen bis zur Diagnose: 3 Minuten -> Verdacht auf Darmverschluss. Benötigt wird eine Klinik mit Viszeralchirurgie.
Kein Problem?
So dachte ich bisher. Aber nach 38 Minuten (!!!) am Telefon mit ALLEN Kliniken im Umkreis war immer noch kein Bett gefunden. Der Landkreis ist voll. Es gibt keine Kapazität mehr. Nicht für Corona und nicht für irgendetwas anderes.
Einzige Lösung - Zwangsbelegung einer Klinik der Maximalversorgung in 45 Minuten Entfernung. Wann der Patient dann behandelt werden kann, steht in den Sternen. […]
Wir brauchen freie Betten, wir brauchen Pflegepersonal, wir brauchen Luft zum Atmen.
In diesem Sinne richte ich mich jetzt für den nächsten Nachtdienst in der Hoffnung, dass kein Patient kommt, dessen Leben am seidenen Faden hängt.“


Antwort
Zitat

Original von Rydizzle
Südbaden

„Leute, ich bin frustriert. In 17 Jahren in der Notfallmedizin bin ich noch nie so mit dem Rücken zur Wand gestanden.
Einsatz heute Nacht gegen 03.00 Uhr bei einem 86 jährigen Patienten. Nach Eintreffen bis zur Diagnose: 3 Minuten -> Verdacht auf Darmverschluss. Benötigt wird eine Klinik mit Viszeralchirurgie.
Kein Problem?
So dachte ich bisher. Aber nach 38 Minuten (!!!) am Telefon mit ALLEN Kliniken im Umkreis war immer noch kein Bett gefunden. Der Landkreis ist voll. Es gibt keine Kapazität mehr. Nicht für Corona und nicht für irgendetwas anderes.
Einzige Lösung - Zwangsbelegung einer Klinik der Maximalversorgung in 45 Minuten Entfernung. Wann der Patient dann behandelt werden kann, steht in den Sternen. […]
Wir brauchen freie Betten, wir brauchen Pflegepersonal, wir brauchen Luft zum Atmen.
In diesem Sinne richte ich mich jetzt für den nächsten Nachtdienst in der Hoffnung, dass kein Patient kommt, dessen Leben am seidenen Faden hängt.“

Quelle wäre trotzdem schön :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
Rydizzle
Beigetreten: 14.05.2008

Quelle: Bekannte meiner Mutter und direkter Kontakt.

Spoiler

Nein, keine Bekannte auf Twitter

edit: Das passt wohl auch zu dieser Stimmungslage


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Zitat
mustangpower
Beigetreten: 20.02.2008

Und mit der 3G Regel am Arbeitsplatz bzw auch der möglichen impfpflicht für die Pflege Kräfte hält man das Personal imo auch nicht bei Laune (zumindest die ungeimpften)

Finde das kann schnell nach hinten losgehen und viele werden sich nach nem neuen Job umschauen bzw potentielle neue Azubis zwei Mal überlegen ob sie sich den Beruf antun


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Bei Leuten aus dem Gesundheitswesen, die sich jetzt immer noch nicht Impfen lassen wollen ist generell die Eignung für den Beruf in Frage zu stellen.


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Mag ja sein, aber besser einen eher ungeeigneten als gar keinen.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von meistermieses
Mag ja sein, aber besser einen eher ungeeigneten als gar keinen.

Würdest du das auch über einen Herzchirurgen sagen, der dir einen Bypass legt? Oder, weniger extrem, über eine Baufirma, die deine 500k Euro Villa errichtet?


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Was habe ich denn für eine Wahl, wenn mir ein Bypass gelegt werden muss und es nur ein eher ungeeigneter da? Da gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Ich sterbe direkt, weil mir keiner gelegt wird.
2. Ich habe die vielleicht geringe Chance zu überleben.

Für was würdest du dich entscheiden?


Antwort
Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008

Der Erfahrungsbericht von Rydizzle macht traurig. Bin ich der einzige der der Meinung ist dass es ungerecht ist dass Covid Patienten allen anderen Patienten welche auf Behandlung auf ITS angewiesen sind die Plätze wegnehmen?


Antwort
Zitat

Original von Elisamo
Der Erfahrungsbericht von Rydizzle macht traurig. Bin ich der einzige der der Meinung ist dass es ungerecht ist dass Covid Patienten allen anderen Patienten welche auf Behandlung auf ITS angewiesen sind die Plätze wegnehmen?

Imho nein. Das wäre das gleiche wie wenn man sagt, dass Unfallopfer kein Vorrecht auf Behandlung hätten, weil man ja nicht hätte Autofahren müssen bei schlechten Bedingungen. Also tausche Covid mit jeder anderen beliebigen Intensivbehandlungserfordernis.


Antwort
Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008

Original von Romeryo

Original von Elisamo
Der Erfahrungsbericht von Rydizzle macht traurig. Bin ich der einzige der der Meinung ist dass es ungerecht ist dass Covid Patienten allen anderen Patienten welche auf Behandlung auf ITS angewiesen sind die Plätze wegnehmen?

Imho nein. Das wäre das gleiche wie wenn man sagt, dass Unfallopfer kein Vorrecht auf Behandlung hätten, weil man ja nicht hätte Autofahren müssen bei schlechten Bedingungen. Also tausche Covid mit jeder anderen beliebigen Intensivbehandlungserfordernis.

Ein covid Patient hat es (zumindest zum grossteil) durch sein tägliches verhalten in der eigenen hand ob er sich infiziert oder nicht.
Bei dem Beispiel unfallopfer,
Erste Frage: fändest du es nicht gerechter das unfallopfer zu behandeln anstatt den unfallverursacher, auch wenn der Verursacher die höheren überlebenschancen hätte?

Zweite Frage: Wie würdest du handeln wenn sowohl opfer als auch verursacher die gleichen überlebenschancen haben?


Antwort
Zitat

Original von Elisamo

Original von Romeryo

Original von Elisamo
Der Erfahrungsbericht von Rydizzle macht traurig. Bin ich der einzige der der Meinung ist dass es ungerecht ist dass Covid Patienten allen anderen Patienten welche auf Behandlung auf ITS angewiesen sind die Plätze wegnehmen?

Imho nein. Das wäre das gleiche wie wenn man sagt, dass Unfallopfer kein Vorrecht auf Behandlung hätten, weil man ja nicht hätte Autofahren müssen bei schlechten Bedingungen. Also tausche Covid mit jeder anderen beliebigen Intensivbehandlungserfordernis.

Ein covid Patient hat es (zumindest zum grossteil) durch sein tägliches verhalten in der eigenen hand ob er sich infiziert oder nicht.
Bei dem Beispiel unfallopfer,
Erste Frage: fändest du es nicht gerechter das unfallopfer zu behandeln anstatt den unfallverursacher, auch wenn der Verursacher die höheren überlebenschancen hätte?

Zweite Frage: Wie würdest du handeln wenn sowohl opfer als auch verursacher die gleichen überlebenschancen haben?

Das ist mir zu "What...if", was in der Realität wohl zu selten vorkommt (selbst wenn die Chancen 49% vs 51% stehen).
Ich denke aber mal, wer zuerst dran ist, ist zuerst dran. Ich gehe davon aus im Krankenhaus ist nicht sofort klar, wie der Unfall genau zustande gekommen ist, da die Kranken schon abtransportiert werden bevor die Polizei den Unfallhergang rekonstruieren konnte. Ich denke Ärzten ist es auch egal. Wenn sie Triage machen, dann hat eben der mit besseren Chancen Priorität. Wenn ein anderer schlimmerer Fall "später" hinzukommen sollte, vermute ich, dass es schon ein System gibt wo ersichtlich ist, welche Kapazitäten ein Krankenhaus grade für einen solchen Fall hat. In diesem Fall würde derjenige wohl direkt woanders hin verlegt werden.

Wie ich persönlich handeln würde? Ich könnte mich hinreißen lassen zu werten, wer es mehr verdient zu leben. Aber deswegen bin ich auch kein Arzt :f_ugly:


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von meistermieses
Was habe ich denn für eine Wahl, wenn mir ein Bypass gelegt werden muss und es nur ein eher ungeeigneter da? Da gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Ich sterbe direkt, weil mir keiner gelegt wird.
2. Ich habe die vielleicht geringe Chance zu überleben.

Für was würdest du dich entscheiden?

Du stirbst ja nicht sofort, wenn du keinen Bypass bekommst. Ich halte gewisse Qualitätsstandards für sehr notwendig. Gerade im medizinischen Sektor, aber auch bei vielen anderen. Ich kenne nur "normales" medizinisches Pflegepersonal und keine Intensivpflegerinnen. Ich würde mir daher ein anderes Krankenhaus suchen, zur not in einem anderen Land.

Was ich aus Berichten und Dokus mitgenommen habe ist aber, dass der Job sehr anspruchsvoll ist. Daher würde ich nicht auf unqualifiziertes Personal zurückgreifen. Mit dem möchte ich schon nicht zusammenarbeiten und erst recht nicht davon betreut werden, wenn mein Leben davon abhängt.

Ähnliches Thema, die Spiegel Titelstory:
Die Lebensretter können nicht mehr
Der Pflegenotstand schwelt seit Jahren, nun wird er lebensbedrohlich: Die Intensivstationen kommen an ihre Grenzen, weil es an Pflegekräften mangelt. Wie konnte es so weit kommen? Die SPIEGEL-Titelstory.

Spoiler

PDF weil S+


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OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von spongobob

Original von OnkelHotte

Original von soulfly187

Finde das tbh ziemlich krank jedes gesunde 5 jährige Kind zu impfen..

Finde ich ein ziemlich extremes Statement, das „krank“ zu nennen.
Jedes gesunde Kind, das keine Anti-Vaxxer-Eltern hat, hat mit 5 Jahren bereits eine lange Liste an Impfungen im Impfpass. Inkl einer Pflichtimpfung gg Masern.

Der eine Stempel mehr macht den Braten nicht fett.
Und ich persönlich sehe die Vorteile der Impfung auch bei Kindern (um ihrer selbst Willen, nicht wegen Schutz anderer), obgleich der Unterschied natürlich geringer ist als bei Erwachsenen.

Kannst du das mit den Vorteilen (bei gesunden) Kindern bitte Mal genau(er) erklären.

Laut allem, was man findet, liegt Long Covid bei Kids im Prozentbereich, beispiel Link: https://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/kanadische-studie-etwa-6-der-infizierten-kinder-entwickeln-long-covid/

Impfschäden hingegen im Ppm Bereich.


Antwort
Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008

Original von Romeryo

Original von Elisamo

Original von Romeryo

Original von Elisamo
Der Erfahrungsbericht von Rydizzle macht traurig. Bin ich der einzige der der Meinung ist dass es ungerecht ist dass Covid Patienten allen anderen Patienten welche auf Behandlung auf ITS angewiesen sind die Plätze wegnehmen?

Imho nein. Das wäre das gleiche wie wenn man sagt, dass Unfallopfer kein Vorrecht auf Behandlung hätten, weil man ja nicht hätte Autofahren müssen bei schlechten Bedingungen. Also tausche Covid mit jeder anderen beliebigen Intensivbehandlungserfordernis.

Ein covid Patient hat es (zumindest zum grossteil) durch sein tägliches verhalten in der eigenen hand ob er sich infiziert oder nicht.
Bei dem Beispiel unfallopfer,
Erste Frage: fändest du es nicht gerechter das unfallopfer zu behandeln anstatt den unfallverursacher, auch wenn der Verursacher die höheren überlebenschancen hätte?

Zweite Frage: Wie würdest du handeln wenn sowohl opfer als auch verursacher die gleichen überlebenschancen haben?

Das ist mir zu "What...if", was in der Realität wohl zu selten vorkommt (selbst wenn die Chancen 49% vs 51% stehen).
Ich denke aber mal, wer zuerst dran ist, ist zuerst dran. Ich gehe davon aus im Krankenhaus ist nicht sofort klar, wie der Unfall genau zustande gekommen ist, da die Kranken schon abtransportiert werden bevor die Polizei den Unfallhergang rekonstruieren konnte. Ich denke Ärzten ist es auch egal. Wenn sie Triage machen, dann hat eben der mit besseren Chancen Priorität. Wenn ein anderer schlimmerer Fall "später" hinzukommen sollte, vermute ich, dass es schon ein System gibt wo ersichtlich ist, welche Kapazitäten ein Krankenhaus grade für einen solchen Fall hat. In diesem Fall würde derjenige wohl direkt woanders hin verlegt werden.

Wie ich persönlich handeln würde? Ich könnte mich hinreißen lassen zu werten, wer es mehr verdient zu leben. Aber deswegen bin ich auch kein Arzt :f_ugly:

Stimmst du mir zu dass ein Covidpatient es zum Grossteil selbst zu verantworten hat dass er sich infiziert?


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