Original von soulfly187
Bei uns in der Stadt sind 90% über 12 Jahren geimpft, 350k Einwohner. Dazu kann man sicher noch 1-2% Genesene rechnen. Trotzdem 300er Inzidenz und volle Intensivstationen![]()
Ich glaube (bin mir aber nicht absolut sicher), dass die 90%-Zahl Bullshit ist. Meiner Meinung nach sind die 90% die Anzahl durchgeführter Zweitimpfungen in Bielefeld, geteilt durch die Anzahl Einwohner über 12. Das würde heißen, dass Leute aus dem Umland (das nicht mehr zum Landkreis gehört), die sich in Bielefeld haben impfen lassen (weil es auf ihrem Dorf kein Impfzentrum gab), in die Impfquote einfließen würden.
Die Stadt gibt als Quelle das "RKI-Impfquotenmonitoring" an. Wenn man einen Blick in die Daten wirft, stellt man fest, dass man dort nur aggregierte Impfzahlen pro Landkreis gibt:
https://github.com/robert-koch-institut/COVID-19-Impfungen_in_Deutschland
Hier steht, wie die Daten des digitalen Impfquotenmonitoring erhoben werden:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Liste_Impfquotenmonitoring.html
Aus Einrichtungen der Bundesländer und Kommunen wie z.B. Impfzentren, Mobile Teams, Krankenhäuser und Gesundheitsämter werden täglich pseudonymisierte Daten mit der Web-Anwendung "Digitales Impfquotenmonitoring" übermittelt. Diese Daten liegen seit dem 27.12.2020 vor und beinhalten eine Kennung der Impfstelle, das Datum der Impfung, den Impfstoffnamen, die Chargennummer, die Impfstoffdosis (Beginn oder Abschluss der Grundimmunisierung oder Auffrischimpfung), ein in der Anwendung gebildetes Pseudonym der geimpften Person sowie ihr Alter, ihr Geschlecht und ihre Wohnort-PLZ.
Von den Vertragsärzt:innen werden täglich aggregierte Daten an ein Portal der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) übermittelt. Von dort werden sie in zwei separaten Datenpaketen dem RKI bereitgestellt. Diese enthalten zum einen die Anzahl durchgeführter Impfungen je Praxis und Impftag aufgeschlüsselt nach Impfstoff und Impfstoffdosis (verfügbar seit Impftag 10.03.2021) und zum anderen sind die Daten aufgeschlüsselt nach den drei Altersgruppen <18, 18-59 und 60+ Jahre sowie der Impfstoffdosis (verfügbar seit Impftag 26.03.2021).
Bei den Daten der Hausärzte wird der Wohnort des Geimpften nicht berücksichtigt. Bei den Daten der Impfzentren wird nicht erklärt, wie sie weiterverarbeitet werden und ob sie nach Wohnort aufgeschlüsselt werden. Meine Vermutung ist, dass das nicht geschieht.
An dem Vorgehen wäre an sich nichts auszusetzen. Auf Bundesländer oder größere Landkreise bezogen wäre die Verzerrung minimal. Nur für flächenmäßig kleine Landkreise, die einzig aus einer Stadt bestehen und bei denen das dünn besiedelte Umland zu anderen Landkreisen gehört, würde die Impfquote überschätzt werden. Das könnte auch erklären, warum Bremen eine so hohe Impfquote unter den Bundesländern hat...
Wie gesagt, vielleicht liege ich falsch. Dann würde ich mich freuen, wenn mich wer korrigieren würde
![]()
Auch wenn Bielefeld eher ländlich ist:
Ja, dieser Effekt dürfte eingetreten sein, wenn man sich die umliegenden Kreise anschaut - dort ist die Impfquote vergleichsweise niedrig.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man anhand der PLZ die Daten auseinander zieht, sondern eher, dass die verabreichten Dosen aus dem Impfzentren als Maßstab genommen werden.
Aufgeräumt.
Interessant was hier so passiert, wenn gefühlt 2 Tage lang nicht moderiert wird. Ist das zu viel Eigenverantwortung die man von erwachsenen Menschen erwarten sollte?
Die Diskussionskultur ist im großen und ganzen schlecht und scheint auch immer schlechter geworden zu sein. Und zwar von "beiden Seiten". Natürlich trifft dies nicht auf jede Person zu, aber man merkt schon wie hier immer emotionalisierter geschrieben wird.
Egal wie oft ein Auge zugedrückt wird, wie oft die Regeln erklärt werden, wie oft ein allgemeiner Apell geschrieben wird. Es ändert nichts.
Sobald bei den Protagonisten das Gefühl entsteht die Leine wird länger gelassen, dann wird dies ausgenutzt. Sobald Spam/Troll im Thread zu finden ist, dauert es oft nicht lang bis dies als gefühlter Freifahrtsschein genutzt wird um ebenfalls zu Spammen/Trollen.
Es ist auch zu beobachten, dass User die schon in der Vergangenheit öfter gegen die Regeln verstoßen haben und sanktioniert wurden mit Verwarnungen und ROs, ihr Verhalten nur an das Risiko einer Sanktion koppeln. Ist das Risiko gefühlt als "hoch" zu bewerten, dann meiden diese Personen im Schnitt den Thread, oder achten eben darauf, dass sie sich im Rahmen der Regeln bewegen. Erscheint das gefühlte Risiko als "gering", dann wird die Aktivität im Thread wieder hochgeschraubt und das Spammen/Trollen/etc. nimmt wieder überhand.
Fazit:
Eine strenge Moderation funktioniert definitiv besser als eine Lasche. Also werden wir die Sanktionen wieder anziehen. Der andere Weg funktioniert ja offensichtlich nicht. Was nicht bedeutet, dass Dinge nicht mehr im Kontext betrachtet werden. Vergangenes und aktuelles Verhalten spielt also genauso eine Rolle wie vergangene Sanktionen und Einsicht.
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@airknight89
Danke für deine aufbauenden und verständnisvollen Worte gegenüber der Moderation. Anscheinend gab es aber ein Missverständnis in unserem privaten Chat. Ich hatte da nicht nur darauf hingewiesen, dass der Ton die Musik macht, sondern, dass wir um die Übersicht zu wahren mehrere Threads rund um das Coronavirus haben. Da hatte ich auch gesagt, dass deine Meinung kein Problem darstellt solange du sie in dem richtigen Thread teilst. Alles das in Richtung Verschwörungstheorie oder ähnliches geht gehört in diesen Thread, also auch die Behauptung/Meinung, die Impfung wäre schlecht, sinnlos, gefährlich, oder nur eine Möglichkeit der Pharmaindustrie um viel Geld zu machen:
https://forums.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?threadid=1813543
Da es sich hier wohl wirklich um ein Missverständnis gehandelt hat, gibt es auch keine Sanktion dafür. In Zukunft bitte den richtigen Thread nutzen. Danke.
rmsds
2 Wochen RO für Spam/Troll. Seit deinem letzten RO hattest du mindestens 3 Verwarnungen gesammelt.
Bierb4ron
1 Monat RO für Spam/Troll. Seit deinem letzten RO hattest du mindestens 5 Verwarnungen.
matusow
2 Wochen RO für Spam/Troll. Du hast dieses Jahr schon mindestens 4 Verwarnungen gesammelt. Auch deine "neckischen" Einzeiler die du gern mal raushaust um irgendeine provozierende Frage zu stellen kann als Spam/Troll gewertet werden.
sarkozysyndrom
1 Woche RO für Spam/Troll.
GeraldG
Verwarnung für Spam/Troll.
Falls sich jemand fragt wie die unterschiedlichen Sanktionen zustande kommen. Da kommt wieder der berühmte "Kontext" ins Spiel. Nicht nur das Vergehen, sondern auch die Anzahl der Verwarnungen und mögliche frühere ROs und die länge dieser ROs, spielt in die jeweilige Sanktion hinein.
Damit ist die Moderation zu diesem Thema beendet, ich bitte dies zu respektieren. Wer sich dazu trotzdem noch weiter austauschen möchte, kann mich gern per PN anschreiben. Wer sich an eine übergeordnete Stelle wenden möchte, kann dies über den Support tun:
https://de.pokerstrategy.com/home/support/
MfG Spiike
Original von StratoPrince187
Stellt euch hin, schiebt die Schuld von mir aus auf die ehemalige Regierung und gesteht die massiven Fehler in der Kommunikation gegenüber der Bevölkerung ein und beendet sofort alle Restriktionen. #eigenverantwortung
Hier mal ein Ausschnitt der sehr kritischen Lage der freien Intensivbetten in Bayern:

Blöde frage aber findest du nicht, dass es etwas fahrlässig wäre jetzt alle Maßnahmen aufzugeben? Das würde doch unweigerlich dazu führen, dass die ohnehin schonn angespannte Lage absolut außer Kontrolle geraten würde.
Also du würdest Zugunsten der individuellen Freiheit in Bars, Clubs, sich mit Freunden zu treffen etc... halt hinnehmen, dass das Gesundheitssystem temporär quasi überlastet ist und Patienten abweisen muss?
Oder bist du der Meinung, dass mehr #eigenverantwortung dazu führen würde, dass es weniger Fälle auf den Intensivstationen gibt?
Kleiner Nachtrag weils grade in der Kontext passt:
Spoiler
https://www.der-postillon.com/2020/10/pandemieleugnung.html
Also einige User hier sind definitiv in Phase 6 und 7 und ignorieren es halt einfach.
Sollte man sich demnächst denn als junger Mensch boostern lassen wenn die Impfung 5-6 Monate zurückliegt? Gibts da schon Daten aus anderen Ländern (Israel vllt?) und wenn dann mit Moderna (soll wohl besser sein) oder wieder Biontech?!
Will natürlich keinem 70 jährigen jetzt die Impfe wegnehmen
Kekulé hat sich in seinem Podacast klar dagegen augesprochen. Er meinte es sei völlig Banane was da grade abgeht. Junge Gesunde, doppelt Geimpfte stehen gemeinsam mit der 80 jährigen Oma in den Warteschlangen.
Er meinte der Schutz vor schweren Verläufen sei bei den jüngeren immernoch sehr gut. Viele Jüngere seien wohl auch der Meinung sie schützen damit dann die Risikogruppen vielleicht besser weil sie das Virus nicht mehr so gut weitergeben. Da meinte er auch das sei quatsch. Da müssten sich 1000 Jüngere Boostern um vll einen Älteren zu retten. Da sollen sich lieber die 1000 Älteren Boostern. Oder obv Erstimpfen.
Hier der Link zum Podcast und nachhören:
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/index.html
Ich bin obv kein Arzt und wenn du dich besser fühlt und eh nen Termin kriegst lass dich halt Boostern. Es bringt meiner Einschätzung nach nur nichts. (Jung btw. <40)
Was man bei Kritik an Impfstoffen, vor allem deren nachlassende Wirkung, auch nicht vergessen sollte ist, dass auch bei Genesenen nach einer Infektion dieser Schutz mit der Zeit nachlässt. Das liegt also eher in der Natur der Erkrankung als am Impfstoff. Daher finde ich das Argument, es gäbe keine nachhaltige Immunität wie bei anderen Impfungen, relativ redundant.
Dazu hab ich hier eine Zusammenfassung von (noch mit Vorsicht zu genießenden) Studien gefunden.
Schlussendlich erzeugt die zweifache Impfung mit einem mRNA-Impfstoff eine starke Immunabwehr gegen SARS-CoV-2. Der erworbene Schutz ist nach der vollständigen Impfung zunächst hoch und höher als nach einer überstandenen Infektion, nimmt dann aber nach sechs Monaten immer mehr ab. Somit steigt nach einem halben Jahr das Risiko einer Durchbruchsinfektion. Umgekehrt ist die natürlich erworbene Immunität aufgrund einer Infektion nach mehr als sechs Monaten ein größerer Schutz, so die Daten aus Israel.
Mit Vorsicht zu genießen, weil die Daten möglicherweise nicht 100%-ig verlässlich sind (wird im Artikel präzisiert). Aber ich denke es unterstreicht dennoch, dass auch die Schutzwirkung bei Genesenen nachlässt.
Die Studienergebnisse zeigen, dass die natürliche Immunität im Laufe der Zeit nachlässt. Werden Fälle einbezogen, die eine Erstinfektion vor mehr als sechs Monaten vor der Reinfektion durchgemacht haben, zeigt sich, dass das Risiko einer Durchbruchsinfektion bei Geimpften lediglich 6-fach höher ist.
Wenn überhaupt würde ich daraus ableiten, dass eine Impfung im Herbst am sinnvollsten ist, um die bestmögliche Schutzwirkung über den Winter zu haben. Möglicherweise reicht dann im endemischen Status von Corona eine Auffrischung im Herbst für Risikogruppen. Wie bei der Grippe halt.
Vielleicht entspannt sich die Lage nächstes Jahr etwas, wenn der Totimpfstoff dann da ist. Offenbar wird diesem bei einigen Impfskeptikern mehr vertraut, auch wenn er nicht annähernd die Datenlage wie mRNA Impfstoffe hat, was mögliche Nebenwirkungen angeht.
Hey Topspit, bevor ich mir die mühe mache und mir das im Detail anzuschauen. Wo siehst du den Engpass?
Intensivbetten?
Pflegepersonal?
Beides?
Betreibbare Intensivbetten. Welche Rolle spielt es warum sie nicht betreibbar sind? Es ist hauptsächlich ein Personalproblem. Ich hab auch eine Statistik gesehen wo die Klinken angeben mussten warum sie nicht mehr im Regelbetrieb bleiben können. Ich meine der Hauptgrund war fehlendes Personal. Teilweise waren es auch Beatmungsmaschinen. Aber das war seltener.
Ich würde mich sehr freuen wenn du dir die Mühe machen würdest meine Bedenken auszuräumen wie das Beenden aller Maßnahmen und das Setzen auf #eigenverantwortung nicht zu einer Überlastung in den Kliniken führen würde.
Ich wollte mir das im Detail eh nochmal anschauen, kann bisschen dauern aber du bekommst deine Antwort.
Ich finde diesen Artikel sehr rund, von einem sächsischen Arzt btw.
In unserem medizinischen Labor in Görlitz arbeiten sechs Fachärzte. Bei aller Bescheidenheit kann man sagen, dass wir mit einer Facharztausbildung für Medizinische Mikrobiologie oder Labormedizin etwas mehr von Erregernachweisen und epidemiologischen Zusammenhängen verstehen als 99 Prozent der Bevölkerung in diesem Land. Mit etwas weniger Bescheidenheit kann man auch sagen, dass wir etwas mehr davon verstehen als die meisten anderen Ärzte. Warum sind wir dann alle geimpft? Ein Teil, auch ich, bereits das dritte Mal. Wir verdienen nichts an der Impfung, wir hängen durchaus verschiedenen politischen Strömungen an, wir kommen aus unterschiedlichen Ländern – und trotzdem sind wir alle geimpft.
Unsere Eltern, Kinder, Schwägerinnen, deren Kinder – Impfquote bei über 16-jährigen soweit ich das überblicke 100 Prozent! Glaubt wirklich jemand, wir setzen unser eigenes Leben oder das Leben und die Gesundheit unserer Lieben aufs Spiel, indem wir zu einer Impfung raten, die gefährlich ist? Never! Stattdessen machen wir eine Risikoabschätzung. Ein Impfstoff ist ein Medikament. Medikamente haben Nebenwirkungen bis hin zum Tod. Paracetamol tötet, Ibuprofen tötet, Penicillin tötet, die Pille tötet und ein Impfstoff kann zum Tode führen – sehr selten wie auch bei den anderen aufgeführten Medikamenten. Aber es ist nicht auszuschließen. Also wird das Risiko bewertet. Meine persönliche Bewertung finden Sie unten unter "Vor- und Nachteile von Impfung und Infektion".
Original von topspit
Kekulé hat sich in seinem Podacast klar dagegen augesprochen. Er meinte es sei völlig Banane was da grade abgeht. Junge Gesunde, doppelt Geimpfte stehen gemeinsam mit der 80 jährigen Oma in den Warteschlangen.Er meinte der Schutz vor schweren Verläufen sei bei den jüngeren immernoch sehr gut. Viele Jüngere seien wohl auch der Meinung sie schützen damit dann die Risikogruppen vielleicht besser weil sie das Virus nicht mehr so gut weitergeben. Da meinte er auch das sei quatsch. Da müssten sich 1000 Jüngere Boostern um vll einen Älteren zu retten. Da sollen sich lieber die 1000 Älteren Boostern. Oder obv Erstimpfen.
Hier der Link zum Podcast und nachhören:
https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/kekule-corona/index.htmlIch bin obv kein Arzt und wenn du dich besser fühlt und eh nen Termin kriegst lass dich halt Boostern. Es bringt meiner Einschätzung nach nur nichts. (Jung btw. <40)
Würde das nicht so schwarz/weiß sehen. Ja in Theorie sollten zunächst ältere geboostert werden. Aber das bekommt man ja nicht so super organisiert....
Generell ist der Booster für alle individuell gut. Da sind sich die Virologen einig, der Schutz ist besser und länger. Deshalb ja jeder sollte sich Boostern lassen.
Bzgl. wann: ja ich will auch keinem Risikopatienten einen Booster wegnehmen, aber boostern kann die 4. Welle brechen, das haben wir in Israel gesehen und es gibt auch Daten aus anderen Ländern. Wer 3-Fach geimpft ist gibt für einen bestimmten Zeitraum (min ca. 3 Monaten) nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit das Virus weiter. Angenommen wir hätten nun 40 Mio Menschen in DE mit Booster könnten wir damit den R-Wert deutlich reduzieren und würden somit die Welle brechen (Schon bei deutlich weniger Boosterimpfung geht der R-Wert wieder unter 1 und somit sinken die Infektionen).
Deshalb denke ich, dass keiner etwas falsch macht der sich nun um einen Booster bemüht, er hilft sich und auch dem brechen der Welle. Zudem erzeugt man mehr druck darauf den Booster schnell zur Verfügung zu stellen. Die Politik hat da leider wieder geschlafen. Aber gibt auch gute News Gestern wurden über 600k Booster verbreicht. Wenn das soweiter und noch bissl schneller geht, könnten wir ab Januar wieder in eine deutlich bessere Situation kommen.
Hier noch ein Bild mit Daten aus UK, das sehr gut zeigt wie gut der Booster Infektionen reduziert.

Ich habe auch erst am 12.12. die 6-Monate rum. Dann werde ich mich auch um einen Booster am kürzlich wieder eröffneten Impfzentrum bemühen. Bis dahin hoffe ich, dass ich keinen Risikogruppen Booster wegnehme, da sie dann schon geboostert sind. Inzidenzwert bei uns um die 1k, Habe in der Woche ca. 200 Kontakte. Boostern macht für mich schon eher Sinn.
Original von Romeryo
Ich finde diesen Artikel sehr rund, von einem sächsischen Arzt btw.In unserem medizinischen Labor in Görlitz arbeiten sechs Fachärzte. Bei aller Bescheidenheit kann man sagen, dass wir mit einer Facharztausbildung für Medizinische Mikrobiologie oder Labormedizin etwas mehr von Erregernachweisen und epidemiologischen Zusammenhängen verstehen als 99 Prozent der Bevölkerung in diesem Land. Mit etwas weniger Bescheidenheit kann man auch sagen, dass wir etwas mehr davon verstehen als die meisten anderen Ärzte. Warum sind wir dann alle geimpft? Ein Teil, auch ich, bereits das dritte Mal. Wir verdienen nichts an der Impfung, wir hängen durchaus verschiedenen politischen Strömungen an, wir kommen aus unterschiedlichen Ländern – und trotzdem sind wir alle geimpft.
Unsere Eltern, Kinder, Schwägerinnen, deren Kinder – Impfquote bei über 16-jährigen soweit ich das überblicke 100 Prozent! Glaubt wirklich jemand, wir setzen unser eigenes Leben oder das Leben und die Gesundheit unserer Lieben aufs Spiel, indem wir zu einer Impfung raten, die gefährlich ist? Never! Stattdessen machen wir eine Risikoabschätzung. Ein Impfstoff ist ein Medikament. Medikamente haben Nebenwirkungen bis hin zum Tod. Paracetamol tötet, Ibuprofen tötet, Penicillin tötet, die Pille tötet und ein Impfstoff kann zum Tode führen – sehr selten wie auch bei den anderen aufgeführten Medikamenten. Aber es ist nicht auszuschließen. Also wird das Risiko bewertet. Meine persönliche Bewertung finden Sie unten unter "Vor- und Nachteile von Impfung und Infektion".
danke fürs Teilen - sehr starker Gastbeitrag der neutral aufklärt
Einzige was mir fehlt sind die Quellen zu seinen Vergleichen am Ende?
Original von StratoPrince187
Ich wollte mir das im Detail eh nochmal anschauen, kann bisschen dauern aber du bekommst deine Antwort.
Lass dir ruhig Zeit
Qualität vor Quantität. Morgen, Übermorgen... Spätetens Donnerstag wäre cool.
Original von cIassic23
Original von Romeryo
Ich finde diesen Artikel sehr rund, von einem sächsischen Arzt btw.In unserem medizinischen Labor in Görlitz arbeiten sechs Fachärzte. Bei aller Bescheidenheit kann man sagen, dass wir mit einer Facharztausbildung für Medizinische Mikrobiologie oder Labormedizin etwas mehr von Erregernachweisen und epidemiologischen Zusammenhängen verstehen als 99 Prozent der Bevölkerung in diesem Land. Mit etwas weniger Bescheidenheit kann man auch sagen, dass wir etwas mehr davon verstehen als die meisten anderen Ärzte. Warum sind wir dann alle geimpft? Ein Teil, auch ich, bereits das dritte Mal. Wir verdienen nichts an der Impfung, wir hängen durchaus verschiedenen politischen Strömungen an, wir kommen aus unterschiedlichen Ländern – und trotzdem sind wir alle geimpft.
Unsere Eltern, Kinder, Schwägerinnen, deren Kinder – Impfquote bei über 16-jährigen soweit ich das überblicke 100 Prozent! Glaubt wirklich jemand, wir setzen unser eigenes Leben oder das Leben und die Gesundheit unserer Lieben aufs Spiel, indem wir zu einer Impfung raten, die gefährlich ist? Never! Stattdessen machen wir eine Risikoabschätzung. Ein Impfstoff ist ein Medikament. Medikamente haben Nebenwirkungen bis hin zum Tod. Paracetamol tötet, Ibuprofen tötet, Penicillin tötet, die Pille tötet und ein Impfstoff kann zum Tode führen – sehr selten wie auch bei den anderen aufgeführten Medikamenten. Aber es ist nicht auszuschließen. Also wird das Risiko bewertet. Meine persönliche Bewertung finden Sie unten unter "Vor- und Nachteile von Impfung und Infektion".
danke fürs Teilen - sehr starker Gastbeitrag der neutral aufklärt
Einzige was mir fehlt sind die Quellen zu seinen Vergleichen am Ende?
Die Vergleiche sind seine persönliche Einschätzung als Mediziner:
Meine persönliche Bewertung finden Sie unten unter "Vor- und Nachteile von Impfung und Infektion".
Da wird es wohl keine Quellen außer ihm geben. Da müsste man dann weiter recherchieren, ob offizielle Zahlen dem widersprechen oder es weiter belegen. Ich werde mich nochmal dahingehend weiter informieren:
Herz
- Nach Impfung: Sehr selten Myocarditis (Herzmuskelentzündung) insbesondere nach mRNA-Impfungen vor allem bei jüngeren Männern, mit Ibuprofen und Schonung gut behandelbar
- Nach natürlicher Infektion: Myocarditis 200 mal häufiger im Vergleich zur Impfung
Weil das ja auch ein häufiges Argument gegen die Impfung ist, dass sie eine Herzmuskelentzündung auslöst bei sonst gesunden Menschen.
Original von domano
Würde das nicht so schwarz/weiß sehen. Ja in Theorie sollten zunächst ältere geboostert werden. Aber das bekommt man ja nicht so super organisiert....
...
Deshalb denke ich, dass keiner etwas falsch macht der sich nun um einen Booster bemüht, er hilft sich und auch dem brechen der Welle. Zudem erzeugt man mehr druck darauf den Booster schnell zur Verfügung zu stellen. Die Politik hat da leider wieder geschlafen. Aber gibt auch gute News Gestern wurden über 600k Booster verbreicht. Wenn das soweiter und noch bissl schneller geht, könnten wir ab Januar wieder in eine deutlich bessere Situation kommen.
Aktuell haben wir 7,3 Millionen Booster verimpft.
Diese Zahl an Zweitimpfungen wurde am 06.05. erreicht.
Gemessen an den Zweitimpfungen, die am 24.05. erreicht worden sind, wurden 60% geboostert.
Wie meinst Du das? Wenn wir nun mit dem Tempo aus dem Mai boostern, haben wir in ~ 3 Wochen 60% geboostert? Das glaub ich nicht ganz oder verwechselst Du 1. und 2. Impfung? ich habe anfang Juni meinen zweiten Schuss bekommen und war da glaub schon noch bei den schnelleren. Aber wie auch immer wenn wir es schaffen von Mo-Fr 600k Booster zu verimpfen sind das 3 Mio in der Woche. Ich hoffe wir kommen noch in Richtung 1Mio pro Tag. Das war damals der Speed den wir hatten als ich erste Impfung bekam. Dann könnten wir bis Anfang Januar fast alle booster die wollen. Damit würden wir dann auch wieder die ungeimpften und andere Risikokandidaten schützen, weil die Inzidenz deutlich sinken würde.
Vlt. entscheiden sich auch noch mehr ungeimpfte für die Impfung aufgrund der Einschränkungen oder weil sie verstehen, dass eine Impfung doch die deutlich bessere Wahl ist. Dann gäbe es vlt. doch noch ein "Happy End" und wir könnten sagen, dass wir insg. ganz gut durch kamen...
Wie wird das bei Erstimpfungen und Boostern nun eigentlich terminlich gemacht? In meinem Sportverein wollen sich einige gerne boostern lassen, aber die Termine sind überwiegend bis Februar ausgebucht. Ich habe eben mal bei Doctolib geschaut für Berlin, für Erstimpfungen gibt es auch kaum Termine. Wenn ich mich also jetzt doch dazu entschließe mich impfen zu lassen, habe ich trotzdem noch den Terminkampf?
Falls dem so ist, ist das leider echt schlecht. Anfang des Jahres gab es doch auch eine Priorisierung nach Altersgruppen und Risikopatienten. Fänds besser, wenn erstmal > 50 und Risikopatienten bei Boostern und generell Erstimpfungen priorisiert werden würden.
Original von domano
Wie meinst Du das? Wenn wir nun mit dem Tempo aus dem Mai boostern, haben wir in ~ 3 Wochen 60% geboostert? Das glaub ich nicht ganz oder verwechselst Du 1. und 2. Impfung? ich habe anfang Juni meinen zweiten Schuss bekommen und war da glaub schon noch bei den schnelleren.
Die Stiko empfiehlt seit letzter Woche die Boosterimpfung für alle nach 6 Monaten. Vor 6 Monaten hatten wir 12,1 Mio vollständig Geimpfte, d.h. rechnerisch haben wir aktuell rd. 60% der möglichen Booster verabreicht.