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ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Original von Snookz
Selektive Impfflicht für bestimmte Altersgruppen zum Beispiel, wie von ihr angesprochen.
Sicher ist es unsozial oder unsolidarisch, wenn eine 25-Jährige sich nicht impfen lässt. Aber ihr persönliches Risiko durch die Infektion ist eben auch nahe 0.

Wahrscheinlich ist das auch eher eine Frage der individuellen Prinzipien. Ich will keinen Staat, der mich maximal vor dummen Entscheidungen schützt. Ich will die Freiheit haben, dumme Entscheidungen zu treffen und meine eigenen Erfahrungen machen und will dabei keine staatlichen Sanktionen fürchten müssen.

Aber dann sind wir ja wieder bei einer Pflicht. Bin da von der Maßnahme her bei dir, aber widerspricht das nicht deiner ersten Aussage, in der du gegen eine Impfpflicht bist? Kann dich da natürlich auch falsch verstanden haben.

Ich bin auch (eigentlich) dafür, dass keine Impfpflicht herrscht und der Staat einen nicht drangsaliert. Doch wenn man fordert, dass der Staat nicht wie ein nanny state auftritt, der sich um alles kümmert, dann sollte es doch im Umkehrschluss bedeuten, dass man zumindest an den Kosten einer (Intensiv)Behandlung gegen Covid beteiligt wird sollte man nicht geimpft sein. Es passt für mein Empfinden nicht zusammen, dass man freie bzw als "dumm" wahrgenommene Entscheidungen in Sachen impfen fordert (was durchaus legitim ist), aber im Fall der Fälle dann doch gerne vom Staat aufgefangen wird.
Das verstehe ich einfach nicht und zeugt meiner Ansicht nach von Kurzsichtigkeit und Irrationalität, no offense.


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Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Sehe ich auch so, Das ist schon Rosinenpickerei. Nicht
Außerdem kann er das geforderte ja in 90% der Fälle tun nur eben in einer Pandemie gerade nicht. Und bei ein paar anderen Dingen auch nicht.
Und die Impfpflicht ist ja auch wirklich das letzte Mittel, welches keiner wollte. Es wurde auf die Mündigkeit des Bürgers gesetzt und das hat ja aber offensichtlich nicht in außreichendem Maße geklappt.


Antwort
Zitat
Dogdo
Beigetreten: 19.06.2008

Original von Snookz
Selektive Impfflicht für bestimmte Altersgruppen zum Beispiel, wie von ihr angesprochen.
Sicher ist es unsozial oder unsolidarisch, wenn eine 25-Jährige sich nicht impfen lässt. Aber ihr persönliches Risiko durch die Infektion ist eben auch nahe 0.

Wahrscheinlich ist das auch eher eine Frage der individuellen Prinzipien. Ich will keinen Staat, der mich maximal vor dummen Entscheidungen schützt. Ich will die Freiheit haben, dumme Entscheidungen zu treffen und meine eigenen Erfahrungen machen und will dabei keine staatlichen Sanktionen fürchten müssen.

Dann geht aber wieder das riesen Geschrei von Gleichberechtigung und alle oder niemand los.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von Dogdo

Original von Snookz
Selektive Impfflicht für bestimmte Altersgruppen zum Beispiel, wie von ihr angesprochen.
Sicher ist es unsozial oder unsolidarisch, wenn eine 25-Jährige sich nicht impfen lässt. Aber ihr persönliches Risiko durch die Infektion ist eben auch nahe 0.

Wahrscheinlich ist das auch eher eine Frage der individuellen Prinzipien. Ich will keinen Staat, der mich maximal vor dummen Entscheidungen schützt. Ich will die Freiheit haben, dumme Entscheidungen zu treffen und meine eigenen Erfahrungen machen und will dabei keine staatlichen Sanktionen fürchten müssen.

Dann geht aber wieder das riesen Geschrei von Gleichberechtigung und alle oder niemand los.

"Gleiches muss gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden" ist doch ein Rechtsgrundsatz. Verstehe nicht wie eine Impflicht für einen 18-Jährigen das mildeste Mittel sein kann?


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Zitat
koeniksgeburt
Beigetreten: 17.10.2013

Original von ThePope111
Welche anderen Mittel sollen das denn noch sein? Aufgeklärt wurde ja mittlerweile wohl so sehr, dass den Sachverhalt selbst ein sehr defizitär veranlagtes Grundschulkind verstehen würde. Den harten Kern erreicht man damit nicht, die sind offensichtlich zu stur und egoistisch.
Die Konsequenzen oder Kosten der eigenen Entscheidungen bei etwaiger (Nicht) Behandlung tragen zu müssen ist ja auch "unsolidarisch", von der Ecke kann man dann wohl auch nicht kommen.
Sehe da keine andere Möglichkeit.

Meiner Meinung nach hätte man bisherige Regeln auch mal prüfen und für richtige Umsetzung sorgen müssen. Zu viele Leute laufen beispielsweise immer noch mit Maske unter der Nase rum, das wird nicht kontrolliert, das wird auch von der Polizei nicht wirklich angemahnt, das ist offensichtlich ausreichend, um der Maskenpflicht nachzukommen, die am längsten besteht und mit die wichtigste Maßnahme ist.


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Auch bei einer allgemeinen Impfpflicht werden wir unfassbar viele Personen mit gefälschten QR-Codes haben. Das ist in dem Maße einfach überhaupt nicht zu kontrollieren. Zumal ich mich frage, wie so eine Kontrolle durch Behörden überhaupt aussehen soll, denn nur weil jemand mal geimpft wurde, kann derjenige in einem Jahr dann schon als ungeimpft gelten. Geht dann nur stichprobenartig. Dann wird dagegen geklagt und die Gerichte sind sowieso schon überlastet.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von Dogdo

Original von Snookz
Selektive Impfflicht für bestimmte Altersgruppen zum Beispiel, wie von ihr angesprochen.
Sicher ist es unsozial oder unsolidarisch, wenn eine 25-Jährige sich nicht impfen lässt. Aber ihr persönliches Risiko durch die Infektion ist eben auch nahe 0.

Wahrscheinlich ist das auch eher eine Frage der individuellen Prinzipien. Ich will keinen Staat, der mich maximal vor dummen Entscheidungen schützt. Ich will die Freiheit haben, dumme Entscheidungen zu treffen und meine eigenen Erfahrungen machen und will dabei keine staatlichen Sanktionen fürchten müssen.

Dann geht aber wieder das riesen Geschrei von Gleichberechtigung und alle oder niemand los.

Ist doch bei Masern auch selektiv.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht.html

Impfpflicht soll Kinder vor Masern schützen
Schul- und Kindergartenkinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Das ist Ziel des Masernschutzgesetzes, das am 1. März 2020 in Kraft getreten ist.

Das Gesetz sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson muss in der Regel ein Nachweis über die Masernimpfung erfolgen.

Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind). Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen.

Bei Masern ist es andersum und nur die Jungen müssen ran. Ich wüsste nicht, was das Problem sein sollte, die Logik bei Corona umzudrehen. Es sind schließlich die Risikogruppen, die sowohl das Gesundheitssystem - ohne Impfung unnötig noch - belasten und die dann unsolidarisch Ressourcen binden, die anderweitig nötig wären wie zB für geplante Operationen.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Man hätte doch jetzt mit dem Booster die Möglichkeit ein zentrales Impfregister einzuführen, auf das Polizei und Ordnungsamt Zugriff bekommen könnten. Ist sowas überhaupt geplant?
Das Problem wird noch viel größer, wenn es irgendwann mal ne Impfpflicht geben sollte...


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Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Und mir ist es unbegreiflich, warum es sowas hierzulande nicht gibt.
Damit hätten wir uns beispielsweise die unfassbare Peinlichkeit erspart, dass niemand genau weiß, wie viele Leute tatsächlich geimpft wurden.


Antwort
Zitat
hagbard666
Beigetreten: 31.12.2010

Original von krong
Und mir ist es unbegreiflich, warum es sowas hierzulande nicht gibt.
Damit hätten wir uns beispielsweise die unfassbare Peinlichkeit erspart, dass niemand genau weiß, wie viele Leute tatsächlich geimpft wurden.

Vielleicht weil wir in einem freien Land mit so etwas wie Bürgerrechten leben.
Möchte wetten in China gibt es besagtes Register.

Den Vergleich mit der Masernimpfung finde ich unpassend.
Es werden ja die ungeimpften Kinder lediglich vom Besuch der Kita ausgeschlossen.
Dies ließe sich dann eher mit 2G vergleichen.
Die Kindergärtnerinnen müssen sich auch gegen Masern impfen lassen, was dann eine Impfpflicht für eine bestimmte Berufsgruppe wäre.
Mit einer allgemeinen Impfpflicht ist das nicht zu vergleichen.

Ich erinnere mich noch an die Anfänge der Pandemie, als ich z.Bsp. AyCaramba und Andere, die auf die Kollateralschäden von Lockdowns hingewiesen haben selber etwas belächelt habe.
Heute lächle ich da deutlich weniger drüber und bin ehrlich gesagt mittelschwer entsetzt, wie verharmlosend die meisten Leute die Kollateralschäden einer allgemeinen Impfpflicht einschätzen.
Ich empfinde das als eine wirklich große "Büchse der Pandorra", die da geöffnet wird.
Éric Zemmour wird der nächste französiche Präsident und verhandelt dann mit Olaf Scholz den Frexit und Timo Chrupalla wird nächster sächsischer Ministerpräsident...um mal nur 2 politische Folgen zu nennen.
Vielleicht male ich da auch etwas schwarz, aber zu meinen, das sich die Leute schon fügen würden (siehe Italien oder Pocken) und dann ist alles gut finde ich schon gesellschaftspolitisch sehr naiv gedacht.
Die, welche sich fügen und eigentlich aber nicht wollten, werden sicher mit Wut und Ohnmacht weiter durchs Leben marschieren.
Die entlädt sich dann sicher irgendwann und irgendwo...gerne auch spontan am Erstbesten, der so jemand dann blöd kommt.
Eine weiteres Kippen unserer Gesellschaft in Richtung Aggression und stumpfem Gegeneinander ist da doch vorprogrammiert.
Weiter gebe ich mal zu Bedenken, das in einer Pandemie alles weltweit gedacht werden sollte.
Wie sollen rund 200 Millionen Amerikaner gegen Ihren Willen geimpft werden.
Die sind oft bis an die Zähne bewaffnet und es gibt in den USA ganze Landstriche, wo 99% Impfablehnung herrscht.
Jedesmal die Nationalgarde neben den Impfbussen platzieren ?
Dazu 1,2 Milliarden Menschen auf dem afrikanischen Kontinent.
Impfbereitschaft da wohl eher bei 5 bis 10%.
Sicher werden einige der Diktatoren des Kontinents sich gerne einer europäischen Impfinitiative anschließen ... um die Fördergelder abzugreifen und ein weiteres Instrument im Köcher Ihrer Gewaltherrschaft zu haben, mit dem sie Ihre Bevölkerung drangsalieren können.
Große Ablehnung in der Bevölkerung + Korruption (schätze ein Original "afrikanisches" Impzertifikat wird so ca. 20 Euro kosten dann) + Diktatoren, die jedes Substantiv, was auf zwang oder pflicht endet geil finden.
Sehe da wirklich keinen Benefit.
Demokratie ist anstrengend.
Selbst absurdeste Wahrnehmungen und Theorien und ihre öffentliche Verkündung muss sie aushalten können.
Das unterscheidet sie von Diktaturen.
Menschen sind anstrengend.
Sie handeln oft absurd, können albernsten Scheiß von sich geben und sich jedem gutgemeinten Ratschlag Ihrer Mitmenschen verschließen.
Das unterscheidet sie von Maschinen.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Stimmt, so ein Register für bspw die Fahrerlaubnis gibt es auch nur in Diktaturen wie China oder Nordkorea.
Zahlreiche europäische Länder haben sowas für die Coronaimpfung. Wieso zur Hölle auch nicht?


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von hagbard666
Den Vergleich mit der Masernimpfung finde ich unpassend.
Es werden ja die ungeimpften Kinder lediglich vom Besuch der Kita ausgeschlossen.
Dies ließe sich dann eher mit 2G vergleichen.
Die Kindergärtnerinnen müssen sich auch gegen Masern impfen lassen, was dann eine Impfpflicht für eine bestimmte Berufsgruppe wäre.
Mit einer allgemeinen Impfpflicht ist das nicht zu vergleichen.

Falsch. Masernimpfung ist essenziell, wenn man sein Kind einschulen lassen möchte, weiß ich gerade sogar aus Erfahrung von meiner Kleinen, die dieses Jahr eingeschult wurde und wo ich für den Impfnachweis extra antanzen musste.
Du hast also eine Verkettung von Pflichten: Schulpflicht für die Kinder und dafür dann aber Masernimpfpflicht, ergo kann man das als indirekte Zwangsimpfung bezeichnen.
Schon komisch, dass wir deswegen noch keinen Bürgerkrieg haben.

Ich finde es auch eher übertrieben, wie ein Impfregister mit Diktaturvergleichen verspöttet wird und jede Information, der der Staat von seinen Bürgern hat, als unsägliche Überwachung hochstilisiert wird.
Der Staat weiß, wo jeder wohnt, wie viel jeder verdient, welches KfZ jeder fährt und noch vieles mehr und das mit gutem Grund. Ohne zentrale Informationen keine Ordnung und keine Rechtssicherheit, beides Grundpfeiler einer Demokratie. Der Staat hat einen Verfassungsschutz, der Leute überwacht, wenn er vermutet, sie verstoßen gegen die Verfassung. Der deutsche Staat weiß was weiß ich alles über seine Bürger. Deutschland ist eines der demokratischten Länder der Welt.
Aber der Impfstatus für eine einzelne pandemische Krankheit ist dann die Box der Pandora, ab dem Deutschland nur noch einen Schritt zur Diktatur entfernt sei? Sehe ich nicht so.


Antwort
Zitat
Mizzzzz
Beigetreten: 20.08.2019

Original von OnkelHotte

Original von hagbard666
Den Vergleich mit der Masernimpfung finde ich unpassend.
Es werden ja die ungeimpften Kinder lediglich vom Besuch der Kita ausgeschlossen.
Dies ließe sich dann eher mit 2G vergleichen.
Die Kindergärtnerinnen müssen sich auch gegen Masern impfen lassen, was dann eine Impfpflicht für eine bestimmte Berufsgruppe wäre.
Mit einer allgemeinen Impfpflicht ist das nicht zu vergleichen.

Falsch. Masernimpfung ist essenziell, wenn man sein Kind einschulen lassen möchte, weiß ich gerade sogar aus Erfahrung von meiner Kleinen, die dieses Jahr eingeschult wurde und wo ich für den Impfnachweis extra antanzen musste.
Du hast also eine Verkettung von Pflichten: Schulpflicht für die Kinder und dafür dann aber Masernimpfpflicht, ergo kann man das als indirekte Zwangsimpfung bezeichnen.
Schon komisch, dass wir deswegen noch keinen Bürgerkrieg haben.

Ich finde es auch eher übertrieben, wie ein Impfregister mit Diktaturvergleichen verspöttet wird und jede Information, der der Staat von seinen Bürgern hat, als unsägliche Überwachung hochstilisiert wird.
Der Staat weiß, wo jeder wohnt, wie viel jeder verdient, welches KfZ jeder fährt und noch vieles mehr und das mit gutem Grund
. Ohne zentrale Informationen keine Ordnung und keine Rechtssicherheit, beides Grundpfeiler einer Demokratie. Der Staat hat einen Verfassungsschutz, der Leute überwacht, wenn er vermutet, sie verstoßen gegen die Verfassung. Der deutsche Staat weiß was weiß ich alles über seine Bürger. Deutschland ist eines der demokratischten Länder der Welt.
Aber der Impfstatus für eine einzelne pandemische Krankheit ist dann die Box der Pandora, ab dem Deutschland nur noch einen Schritt zur Diktatur entfernt sei? Sehe ich nicht so.

Ganz besonders schön:
Diese Aufregung um eine Impfdatei in einem POKERforum, wo doch jeder weiß, dass jede Einzahlung bei Stars, jeder 10er aufn Lieblingsverein bei Tipico, jeder Hunderter für Slots bei Hyperino in der zentralen Glücksspieldatei mit Name, Adresse, Geburtsdatum etcetc getrackt wird!


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Beschäftigt euch lieber mal nicht was die Krankenkassen alles über euch wissen.


Antwort
Zitat

Und die Schufa.
Wieso immer auf den Staat gemeckert wird. Der Staat sind wir. Und was an Korruption so abgeht hat man an der CDU und weitere Fällen ja gesehen. Aber das ist auch der Extent dessen - persönliche Bereicherung maximal und Bedienung von Lobbyinteressen, die auch nicht NUR schlecht sind. Weil ohne all das wir wirtschaftlich auch nicht unbedingt besser dastünden. Und für die Korruptionsfälle wurde die CDU bei der letzten demokratischen Wahl auch abgestraft. Klar ist das trotzdem noch teilweise beschissen, was da abgeht, aber alle anderen Systeme sind idR beschissener.

Aber da eine Versklavung, Totalüberwachung oder Ausmerzung des Volkes zu sehen ist einfach Irrsinn.


Antwort
Zitat
killercrush3
Beigetreten: 01.07.2008

Finde es tbh auch nicht wirklich wild wenn man bedenkt was alles gespeichert wird und was wir darüber hinaus noch alles täglich freiwillig preisgeben


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skyvol
Beigetreten: 07.04.2008

Die Impfdiskussion erinnert mich immer bisschen an die Gurtpflicht. War zwar noch nicht live dabei, aber meine Tante hat davon immer erzählt, welche harten Glaubenskriege und welche Verweigerung es gegenüber dem Autogurt gab. Heute ist jeder froh darüber und die damalige Diskussion erscheint einfach nur absurd:
https://www.spiegel.de/geschichte/einfuehrung-der-gurtpflicht-a-946925.html

Von mir verfälschtes Zitat:

"[Die Impfung] wurde primär mit den Gefahren und seinen Folgen assoziiert wird und erst sekundär mit seiner eigentlichen Funktion, nämlich vor diesen Gefahren zu schützen". Deshalb gerieten die Betroffenen beim Stichwort [Impfen] "psychologisch in die Klemme. Einerseits sehen sie ein, daß sie mit [Impfungen] sicherer sind, andererseits aktualisiert [die Spritze] bei ihnen Angst, die sie vermeiden wollen".

Ich denke unsere Gesellschaft wird eine Impflicht überstehen, die Verweiger werden sich damit abfinden. Insbesondere weil der Nutzen der Impfung so offensichtlich ist und die Risiken so lächerlich gering.


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007

Original von hagbard666

Original von krong
Und mir ist es unbegreiflich, warum es sowas hierzulande nicht gibt.
Damit hätten wir uns beispielsweise die unfassbare Peinlichkeit erspart, dass niemand genau weiß, wie viele Leute tatsächlich geimpft wurden.

Vielleicht weil wir in einem freien Land mit so etwas wie Bürgerrechten leben.
Möchte wetten in China gibt es besagtes Register.

Schweden und Dänemark haben z.B. solche Register

https://www.deutschlandfunk.de/nationales-impfregister-ein-datenschatz-fuer-die-fahndung-100.html


Antwort
Zitat
bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006

Vielleicht sollte der Staat einfach ein paar Millionen in die Hand nehmen und bei Facebook und Google fragen, wer geimpft ist und wer nicht.
Wäre sicher effizienter, als ein weiteres bürokratisches Monster mit angehängtem Beamtenapparat zu schaffen.


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von skyvol
Die Impfdiskussion erinnert mich immer bisschen an die Gurtpflicht. War zwar noch nicht live dabei, aber meine Tante hat davon immer erzählt, welche harten Glaubenskriege und welche Verweigerung es gegenüber dem Autogurt gab. Heute ist jeder froh darüber und die damalige Diskussion erscheint einfach nur absurd:
https://www.spiegel.de/geschichte/einfuehrung-der-gurtpflicht-a-946925.html

Von mir verfälschtes Zitat:

"[Die Impfung] wurde primär mit den Gefahren und seinen Folgen assoziiert wird und erst sekundär mit seiner eigentlichen Funktion, nämlich vor diesen Gefahren zu schützen". Deshalb gerieten die Betroffenen beim Stichwort [Impfen] "psychologisch in die Klemme. Einerseits sehen sie ein, daß sie mit [Impfungen] sicherer sind, andererseits aktualisiert [die Spritze] bei ihnen Angst, die sie vermeiden wollen".

Ich denke unsere Gesellschaft wird eine Impflicht überstehen, die Verweiger werden sich damit abfinden. Insbesondere weil der Nutzen der Impfung so offensichtlich ist und die Risiken so lächerlich gering.

Die Argumentation ist ja 1:1 die gleiche heute - passt eigentlich sehr gut. Beim Durchlesen des Artikels war echt erschreckend wie sich das ganze inhaltlich in der Argumentation überschneidet...


Antwort
Zitat