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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Wody

Original von AyCaramba44
Warum willst du denn jetzt schon so schnell nach deiner Impfung geboostert werden? Im Moment solltest du gut geschützt sein.

Es gibt eben einige Bundesländer wo sich geboosterte bei 2G+ nicht mehr testen lassen müssen und auch bei Reisen in's Ausland entfällt bei einigen Ländern dann die PCR Testpflicht.

Und was sagst du jemanden der gerade seine Zweifachimpfung hatte? Der ist sicherlich besser geschützt als jemand, wo die Boosterimpfung schon wieder 3-4 Monate zurückliegt. Für mich macht die ganze Einteilung mit dem "Booster-Bonus" keinen Sinn. Eigentlich würde es nur zeitlich nach einer Impfung Sinn machen mehr Privilegien zu haben. Heißt z.B. 2 Monate nach Impfung keine Testpflicht. Egal ob nach Impfung, Booster, zweitem Booster usw.

Die sehr Alten kommen immer in den Genuss der Ausnahmen, weil sie als erstes dran waren und entsprechend auch als erstes wieder den Booster bekommen haben. Ich habe die erste Impfung im Impfzentrum wahrgenommen und laufe jetzt immer so hinterher, dass für mich auch keine der Ausnahmen gilt. Völlig bescheuerte Regeln und Ausnahmen! Wenn ich dann meinen Booster hatte, gilt die Regel wahrscheinlich nur für den zweiten Booster...


Antwort
Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

Ist das denn so? Also ist jemand der gerade seine zweite Impfung bekommen hat, genauso gut geschützt wie jemand der gerade seinen Booster bekommen hat? bei immer gleichem Impfstoff


Antwort
Zitat
slotmachineFF
Beigetreten: 17.12.2009

Und was sagst du jemanden der gerade seine Zweifachimpfung hatte? Der ist sicherlich besser geschützt als jemand, wo die Boosterimpfung schon wieder 3-4 Monate zurückliegt.

Quelle? Der durchschnittlich Geboosterte ist besser geschützt als der durchschnittlich Zweitgeimpfte, da der Booster nicht den Immunschutz nach der Zweitimpfung wiederherstellt, sondern ihn auf ein höheres Level hebt. "Auffrischimpfung" ist hierbei eigentlich irreführend. Schematisch ist das so vorstellbar:

Spoiler


https://www.quarks.de/allgemein/wann-welcher-booster-sinnvoll-ist/

Klar gibt es Grenzfälle, wo dies nicht gegeben ist, aber völlig aus der Luft gegriffen ist der "Booster-Bonus" nicht.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von AyCaramba44
Und was sagst du jemanden der gerade seine Zweifachimpfung hatte? Der ist sicherlich besser geschützt als jemand, wo die Boosterimpfung schon wieder 3-4 Monate zurückliegt. Für mich macht die ganze Einteilung mit dem "Booster-Bonus" keinen Sinn. Eigentlich würde es nur zeitlich nach einer Impfung Sinn machen mehr Privilegien zu haben. Heißt z.B. 2 Monate nach Impfung keine Testpflicht. Egal ob nach Impfung, Booster, zweitem Booster usw.

Die sehr Alten kommen immer in den Genuss der Ausnahmen, weil sie als erstes dran waren und entsprechend auch als erstes wieder den Booster bekommen haben. Ich habe die erste Impfung im Impfzentrum wahrgenommen und laufe jetzt immer so hinterher, dass für mich auch keine der Ausnahmen gilt. Völlig bescheuerte Regeln und Ausnahmen! Wenn ich dann meinen Booster hatte, gilt die Regel wahrscheinlich nur für den zweiten Booster...

Ich sag doch nicht dass es Sinn macht, aber so sind eben die Regeln. Das war nur die Antwort auf die Frage wieso es bei einigen ein Interesse gibt geboostert zu sein.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von cIassic23
ja, sehr merkwürdig:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1195108/umfrage/impfungen-gegen-das-coronavirus-je-einwohner-nach-bundeslaendern/

Das ist ein Strohmann Argument. Klar hängt die hohe Todesrate auch mit der geringen Impfquote zusammen, das hat doch niemand bestritten. Das Beispiel Sachsen zeigt aber, dass pauschale Lockdowns kein Erfolgsrezept sind. Wenn man eine geringe Impfbereitschaft in der Bevölkerung hat, dann ist es besser wenn sich die Impfunwilligen im Sommer infizieren und nicht im Herbst/Winter, weshalb der Lockdown im Mai/Juni in Sachsen falsch war.
Je länger der Lockdown desto höher ist das Bedürfnis der Bevölkerung etwas nachzuholen.


Antwort
Zitat
Tigerschnuff
Beigetreten: 10.05.2006

der erfolg von lockdowns und kontaktbeschränkungen hängt doch davon ab, wie sich die menschen verhalten. jede art fehlverhalten kann der staat nicht kontrollieren. Wenn sich die sachsen anstatt in der kneipe intensiv in privaträumen treffen, ist der lockdowneffekt gering(er).

es sollte einleuchten, dass in einem land mit geringer impfquote auch sonstige maßnahme weniger ernst genommen werden als in einem land mit hoher impfquote.

also insofern hast du recht, dass lockdowns nichts bringen, wenn sich nicht dran gehalten wird. es steht und faellt mit der bereitschaft in der bevölkerung, sich an die getroffenen maßnahmen zu halten


Antwort
Zitat
sssssshhh
Beigetreten: 13.11.2010

Also wenn die hohe Todesrate auch mit der geringen Impfquote zusammenhängt, handelt es sich schon mal nicht um ein Strohmann, sondern um ein valides Argument. Zudem hat Sachsen den, in Deutschland, größten Anteil an alten Menschen, gemessen an der Gesamtbevölkerung.
Weitere Gründe befinden sich aber eher im Bereich der Spekulation. Zb. glaube ich dass sich die Menschen dort weniger an Auflagen und Restriktionen halten.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Original von Wody
Das Beispiel Sachsen zeigt aber, dass pauschale Lockdowns kein Erfolgsrezept sind.

Wer sagt denn, dass das ein Erfolgsrezept gegen die Pandemie sein soll?
Das Erfolgsrezept lautet impfen, impfen und nochmals impfen. Wer das noch nicht verstanden hat, dem ist nicht mehr zu helfen.
Lockdowns sind vielmehr ein notwendiges übel, wenn zu viele Leute sich gegenüber dem allgemeinen Werte- und Faktenkanon verschließen und in der kalten Jahreszeit die Infektionszahlen der Ungeimpftne nach oben schnellen. Man hat doch an der ITS Auslastung gesehen, dass die Zahlen gedrückt werden mussten.

Ich habe leider auch keine Ahnung, wie man das Problem insbesondere in Sachsen und Thüringen in den Griff bekommen will. Man sieht ja an den "Spaziergängen", dass ein relevanter Teil der Bevölkerung jegliche Maßnahme "von oben" ablehnt. Es gibt leider keine Impfung gegen die Empfänglichkeit von Esoteriker/Schwurbler/Verschwörungsunsinn.
Mir fehlt auch irgendwo die Phantasie, wie man dort eine Impfpflicht durchsetzen will.


Antwort
Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Zumindest 2020 war es so, dass die Mortalitätsrate verschiedener Länder eindeutig mit der Altersstruktur dieser Länder korrelierte. Wenn nun ein (Bundes)Land eine überdurchschnittlich hohe Altersstruktur aufweist bei gleichzeitig unterdurchschnittlicher Impfquote verwundert es doch nicht, dass da mehr Menschen sterben. Zumal insbesondere Delta weitaus infektiöser ist als der Urtyp oder Alpha.

Da helfen auch Lockdownmaßnahmen nur bedingt, da sie eh nur darüber bestimmen, wie viele Menschen sich infizieren und nicht wie hoch die Mortalitätsrate ist.


Antwort
Zitat
ScHarKsen
Beigetreten: 19.05.2011

Original von slotmachineFF

Und was sagst du jemanden der gerade seine Zweifachimpfung hatte? Der ist sicherlich besser geschützt als jemand, wo die Boosterimpfung schon wieder 3-4 Monate zurückliegt.

Quelle? Der durchschnittlich Geboosterte ist besser geschützt als der durchschnittlich Zweitgeimpfte, da der Booster nicht den Immunschutz nach der Zweitimpfung wiederherstellt, sondern ihn auf ein höheres Level hebt. "Auffrischimpfung" ist hierbei eigentlich irreführend. Schematisch ist das so vorstellbar:

Spoiler


https://www.quarks.de/allgemein/wann-welcher-booster-sinnvoll-ist/

Klar gibt es Grenzfälle, wo dies nicht gegeben ist, aber völlig aus der Luft gegriffen ist der "Booster-Bonus" nicht.

Gibt es empirische wissenschaftliche Quellen für den booster bonus?


Antwort
Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von krong

Original von Wody
Das Beispiel Sachsen zeigt aber, dass pauschale Lockdowns kein Erfolgsrezept sind.

Wer sagt denn, dass das ein Erfolgsrezept gegen die Pandemie sein soll?
Das Erfolgsrezept lautet impfen, impfen und nochmals impfen. Wer das noch nicht verstanden hat, dem ist nicht mehr zu helfen.
Lockdowns sind vielmehr ein notwendiges übel, wenn zu viele Leute sich gegenüber dem allgemeinen Werte- und Faktenkanon verschließen und in der kalten Jahreszeit die Infektionszahlen der Ungeimpftne nach oben schnellen. Man hat doch an der ITS Auslastung gesehen, dass die Zahlen gedrückt werden mussten.

Ich habe leider auch keine Ahnung, wie man das Problem insbesondere in Sachsen und Thüringen in den Griff bekommen will. Man sieht ja an den "Spaziergängen", dass ein relevanter Teil der Bevölkerung jegliche Maßnahme "von oben" ablehnt. Es gibt leider keine Impfung gegen die Empfänglichkeit von Esoteriker/Schwurbler/Verschwörungsunsinn.
Mir fehlt auch irgendwo die Phantasie, wie man dort eine Impfpflicht durchsetzen will.

Geht mir auch so... Ich sehe da auch nur die Möglichkeit es durchlaufen zu lassen und die Leute halt mit ihrer Entscheidung leben lassen..

Was die ganzen Ankündigungen gerade angeht wegen Impfungen und Kündigungen, ich sehe das relativ entspannt und bin sicher dass es genau wie in Italien und New York läuft. Sprich 98% (ca..) lassen sich impfen.
Ist bei uns auf der Arbeit auch so, wir haben auch impfpflicht ab 15.3.
Ein Teil hat sich daher schon impfen lassen und ca. 5 oder 6 warten noch und kündigen an nicht mehr arbeiten zu gehen...durchziehen werden es dann maximal 1 oder 2 wenn überhaupt

Muss auch sagen ich bin zwar eher für eine Impfpflicht, aber auch nicht vollends überzeugt, noch weniger mit omnicron, aber im gesundheitssektor ist das für mich ein nobrainer. Passender weise werden bei uns die Spaziergänge von einer Mitarbeiterin aus einem Altenheim organisiert...


Antwort
Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

Original von Tigerschnuff
der erfolg von lockdowns und kontaktbeschränkungen hängt doch davon ab, wie sich die menschen verhalten. jede art fehlverhalten kann der staat nicht kontrollieren. Wenn sich die sachsen anstatt in der kneipe intensiv in privaträumen treffen, ist der lockdowneffekt gering(er).

es sollte einleuchten, dass in einem land mit geringer impfquote auch sonstige maßnahme weniger ernst genommen werden als in einem land mit hoher impfquote.

also insofern hast du recht, dass lockdowns nichts bringen, wenn sich nicht dran gehalten wird. es steht und faellt mit der bereitschaft in der bevölkerung, sich an die getroffenen maßnahmen zu halten

bin ich komplett bei dir, bayern fällt da ja genau so mit rein. von anfang an die strengsten maßnahmen und durchweg mit die schechtesten zahlen über die vollen 2 jahre pandemie.
dann ist es aber doch trotzdem richtig die maßnahmen mal zu hinterfragen wenn sie eben nicht zu dem empfänger passen. so bestrafst du den vernünftigen teil der leute nur unnötig hart, hast enorme kosten und der rest lacht sich einen und wird nur noch schwerer zum impfen gebracht.


Antwort
Zitat
soulfly187
Beigetreten: 05.02.2007

Jetzt soll 2g+ bundesweit in Restaurants auch noch kommen. Also spontan mit Kollegen was essen gehen ist auch erstmal Geschichte. :yaoming:

Lächerlich. Das wird die Gastronomie noch härter treffen.

Omikron wird sich dadurch auch nicht viel langsamer ausbreiten.


Antwort
Zitat
Moderator
buschips
Beigetreten: 25.10.2010

Wenn Omikron hier erstmal richtig durchrauscht, werden Restaurants alleine schon wegen Personalmangel nicht öffnen können.

In Sachsen wird jetzt schon nach Leuten gesucht, die in Altenheimen aushelfen können.

Edit: jaja, omikron natürlich :f_biggrin:


Antwort
Zitat
sUi
sUi
Beigetreten: 28.10.2006

dises wort scheint hier echt sehr omnipräsent zu sein :why:


Antwort
Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

Original von soulfly187
Jetzt soll 2g+ bundesweit in Restaurants auch noch kommen. Also spontan mit Kollegen was essen gehen ist auch erstmal Geschichte. :yaoming:

Lächerlich. Das wird die Gastronomie noch härter treffen.

Omikron wird sich dadurch auch nicht viel langsamer ausbreiten.

Gabs doch vor 1 1/2 Jahren auch? Testplficht in der Gastro?


Antwort
Zitat
soulfly187
Beigetreten: 05.02.2007

Glaub nicht. Vor 1 1/2 Jahren gabs noch garkeine Testzentren.


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von ssssshh
Also wenn die hohe Todesrate auch mit der geringen Impfquote zusammenhängt, handelt es sich schon mal nicht um ein Strohmann, sondern um ein valides Argument. Zudem hat Sachsen den, in Deutschland, größten Anteil an alten Menschen, gemessen an der Gesamtbevölkerung.
Weitere Gründe befinden sich aber eher im Bereich der Spekulation. Zb. glaube ich dass sich die Menschen dort weniger an Auflagen und Restriktionen halten.

Du musst's schon im richtigen Kontext sehen und der war nämlich, dass UK ein negatives Beispiel dafür ist, was bei "keinen bzw. milden Maßnahmen" passiert (was natürlich für jeden Sachsen absurd ist, wo wir hier hohe Todeszahlen trotz härtesten Maßnahmen haben). Dort hat der Staat seinen Bürgern gesagt, dass sie sich (nachdem die Impfung für alle verfügbar ist) selber schützen können, darum fast alle Maßnahmen aufhoben und damit die Eigenverantwortung den einzelnen Bürger zurückgegeben hat, was wahrscheinlich auch zur guten Impfquote in UK beigetragen hat.
Die deutsche Regierung hat das anders gemacht und den Bürgern wenig Eigenverantwortung zugestanden sondern sehr viel reguliert, aber viele AfD Wähler machen im Zweifel das Gegenteil was die Regierung sagt weshalb diese Strategie für Sachsen nicht gut funktioniert.

Original von krong
Wer sagt denn, dass das ein Erfolgsrezept gegen die Pandemie sein soll?
Das Erfolgsrezept lautet impfen, impfen und nochmals impfen. Wer das noch nicht verstanden hat, dem ist nicht mehr zu helfen.
Lockdowns sind vielmehr ein notwendiges übel, wenn zu viele Leute sich gegenüber dem allgemeinen Werte- und Faktenkanon verschließen und in der kalten Jahreszeit die Infektionszahlen der Ungeimpftne nach oben schnellen. Man hat doch an der ITS Auslastung gesehen, dass die Zahlen gedrückt werden mussten.

Ich habe leider auch keine Ahnung, wie man das Problem insbesondere in Sachsen und Thüringen in den Griff bekommen will. Man sieht ja an den "Spaziergängen", dass ein relevanter Teil der Bevölkerung jegliche Maßnahme "von oben" ablehnt. Es gibt leider keine Impfung gegen die Empfänglichkeit von Esoteriker/Schwurbler/Verschwörungsunsinn.
Mir fehlt auch irgendwo die Phantasie, wie man dort eine Impfpflicht durchsetzen will.

Ich finde, dass man Sachsen und vielleicht auch andere ostdeutsche Bundesländer wie Thüringen anders behandeln muss als zB Hamburg oder Bremen.
Es war früh klar (spätestens im April), dass die Impfbereitschaft in Sachsen deutlich niedriger ist als anderswo. Da hätte man die Strategie überarbeiten und mehr Infektionen im Sommer zulassen müssen, damit im Winter ein höherer Anteil immunisiert ist, Stichwort "flatten the curve" statt "no covid". Stattdessen gab es in einigen Kreisen bis Ende Juni einen harten Lockdown durch die Bundesnotbremse, obwohl die Intensivstationen da leer waren. Nur ist es eben kontraproduktiv wenn man Ende des Sommers bundesweit eine der niedrigsten Inzidenzen bundesweit hat (am 1.9. in Sachsen gut 20 während es in Deutschland gut 80 waren).
Ich bezweifle wie du, dass man die Impfpflicht in Sachsen vernünftig durchsetzen kann. Es gibt viele arme Rentner die sich nicht impfen lassen wollen, aber relativ oft auf den Intensivstationen landen. Die können sowieso keine Geldstrafen zahlen und man kann sie nicht alle (knapp 20% der >60 jährigen in Sachsen sind ungeimpft) in's Gefängnis stecken. Auch bei den zZ 37% ungeimpften 18-59jährigen wird man mit der Impfpflicht große Probleme bekommen. Dadurch drängt man zu viele Menschen an den Rand der Gesellschaft.

Folgende Ansätze (neben der Strategie "flatten the curve") sehe ich noch für Sachsen:

  • Intensivpflegekräfte (im Herbst/Winter) deutlich besser bezahlen als im Bundesdurchschnitt, da der Job dort viel fordernder ist als anderswo
  • über ein Herabsenken der medizinischen Versorgung nachdenken, wie es zB in Tschechien geschehen ist, wo Patienten mit geringen Genesungschancen keine optimale medizinische Versorgung bekommen haben

@soulfly: Geboosterte sind dort ausgenommen, also entfällt für die meisten die Testpflicht.


Antwort
Zitat
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Original von Wody
[*] über ein Herabsenken der medizinischen Versorgung nachdenken, wie es zB in Tschechien geschehen ist, wo Patienten mit geringen Genesungschancen keine optimale medizinische Versorgung bekommen haben

Sowas wirds in Deutschland nur geben, wenn das Gesundheitssystem überm Limit agiert. Aus strategischen Gründen wird hier sicherlich niemandem die optimale Behandlung verweigert.

Die FDP hat noch die Idee der verpflichtenden Ansprache mit einem Arzt oder Mediziner ins Spiel gebracht. Vielleicht bringt das ja noch den ein oder anderen vom falschen Weg ab?
Man müsste halt irgendwie die Schwurblerblasen durchbrechen und die ständige Flut an Verschwörungsunsinn verhindern, bzw. gezielter versuchen die Leute aufzuklären. Auf den Spaziergängen wird nach wie vor der wildeste Unsinn verbreitet. Die zentrale Frage dürfte lauten, wie man die Masse der Mitläufer erreichen kann, weil die noch nicht verloren sein dürften.
Dass man früh erkennen konnte, dass im Osten die Impfbereitschaft niedrig bleibt, konnte man imo eben nicht erkennen. Bei allen anderen Impfungen haben die Ostländer mit die höchsten Impfquoten.
Imo sieht man auch genau daran, dass der "Widerstand" wenig mit dem Thema Corona, Impfen oder whatever zu tun hat. Gäbs kein Corona wärs halt ein beliebiges anderes Thema, mit dem die Bauernfänger in ihren Blasen unterwegs wären...


Antwort
Zitat
Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von krong

Original von Wody
über ein Herabsenken der medizinischen Versorgung nachdenken, wie es zB in Tschechien geschehen ist, wo Patienten mit geringen Genesungschancen keine optimale medizinische Versorgung bekommen haben

Sowas wirds in Deutschland nur geben, wenn das Gesundheitssystem überm Limit agiert. Aus strategischen Gründen wird hier sicherlich niemandem die optimale Behandlung verweigert.

Natürlich soll das nur dann passieren wenn das Gesundheitssystem sonst überlastet wäre um die Anzahl der Patienten die man versorgen kann zu erhöhen.

Original von krong
Dass man früh erkennen konnte, dass im Osten die Impfbereitschaft niedrig bleibt, konnte man imo eben nicht erkennen. Bei allen anderen Impfungen haben die Ostländer mit die höchsten Impfquoten.

Doch, nämlich ua daran, dass Sachsen als erstes Bundesland im April die Impfungen für die Priogruppe 3 geöffnet hat.


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Zitat
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