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Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von Qinii
Hatten wir doch schon... Es holt sich doch einfach jeder den gratis gelben Schein.

Und wieso haben die Leute dann mit Corona weitergearbeitet und sich da nicht den gelben Schein geholt?

Original von idude
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis passt jetzt auch schon. Das wurde bereits abgewägt und fällt zu Gunsten der Impfung aus. Auch bei 12-jährigen Mädchen.
Nur weil du irrationale Ängste hast, kannst du als Laie (was wir alle sind) nicht das Nutzen-Risiko-Verhältnis anders bewerten.

Die Impfempfehlung der STIKO für 12-17 jährige stammt noch aus den Zeiten als Delta dominierend war, es massiven Druck aus der Politik gab und und man Angst vor einem möglichen Lockdown im Herbst/Winter hatte.


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Zitat
soulfly187
Beigetreten: 05.02.2007

Warum gibts den angepassten Omikron Impfstoff überhaupt erst ab Herbst (sagt Lauterbach). Hieß doch immer März/April.
Machen die Impfstoff Hersteller das extra um Ihren alten **** noch wegzubekommen? :f_smile:

Wird wahrscheinlich gar nicht kommen. Gab ja für Delta auch keinen angepassten Impfstoff. Man kriegt immernoch die Impfe vom Dez2020 :f_tongue:


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killercrush3
Beigetreten: 01.07.2008

Die Schweiz hebt übrigens zum Freitag die letzten corona maßnahmen auf (Quarantäne, maskenpflicht öpnv und im gesundheitswesen), mit der Begründung, dass es "Dank der hohen Immunisierung der Bevölkerung in den vergangenen Wochen zu keinem markanten Anstieg der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen mehr gekommen sei, obwohl die Zahl der Infektionen zwischenzeitlich wieder angestiegen sei". Währenddessen hat nach MV nun auch Hamburg das ganze Land bzw Stadt zum Hotspot erklärt, damit man sich weiter an generelle Maskenpflicht und g-beschränkungen klammern kann. Die impfquote in der Schweiz liegt übrigens bei gerade mal bei 68,8%, unsere inzwischen bei 75,3%.
Wirklich beeindruckend, wie gut wir durch diese Pandemie kommen! Da können sich einige wieder auf die Schultern klopfen.


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Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Da sei dann schon die Frage gestattet, warum die Schweiz hier offenbar zu gänzlich anderen Schlüssen kommt. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind ja eigentlich nicht länderabhängig.


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JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008

Die Schweizer sind halt nicht blöd, sieht man ja auch bei der Finanzverwaltung usw.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Original von Snookz
Da sei dann schon die Frage gestattet, warum die Schweiz hier offenbar zu gänzlich anderen Schlüssen kommt. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind ja eigentlich nicht länderabhängig.

Ich dachte die Entscheidung trifft die Politik bezüglich Maßnahmen und Regeln und nicht die Wissenschaft?
Wie sieht denn die Empfehlung aus der schweizerischen medizinischen Wissenschaft aus, im Vergleich zur Deutschen?


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CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007

Nur zur Klarstellung, der Schweizer Bundesrat hat beschlossen die Hohheit über die Massnahmen an die Kantone zu delegieren. D.h. ob Maskenpflicht oder nicht ect. wird jetzt in jedem Kanton separat entschieden. Der Hintergrund ist auch das die Kantone extrem selbstständig sind, ähnlich wie in den USA.
Nichtsdestotrotz sehen das unsere med. Experten in der Firma extrem kritisch weil man eben das Signal setzt das Corona "vorbei" ist. Und das ist es nicht. Im Büro gelten weiterhin strenge Massnahmen, es wird getestet wie blöd und viele haben eh nur noch Home Office. Selber habe ich letzte Woche im Corona meeting gefragt ob ich denn jetzt wieder ins Gym gehen kann und die Antwort war NEIN, never ever. Nebenbei, es geht nicht nur um Tote. Eine Kollegin die jahrelang neben mir sass hat jetzt einem dreiviertel Jahr massive long-covid Folgen wo noch nicht klar ist ob das nochmal besser wird oder ob das in der Frühverrentung endet. Zudem kommen jetzt die Probleme bei Kindern und Jugendlichen. Die müssten eben auch erstmal durchgeimpft werden.
Um es kurz zu machen, bei uns in der Pharmaindustrie ist immer noch Alarm, egal was die Politik beschliesst. Btw., wir sind mit 100+k Mitarbeitern quasi zu 95+% beboostert.

Gruss and stay negative,
CMB


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Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Nur zur Klarstellung, der Schweizer Bundesrat hat beschlossen die Hohheit über die Massnahmen an die Kantone zu delegieren. D.h. ob Maskenpflicht oder nicht ect. wird jetzt in jedem Kanton separat entschieden. Der Hintergrund ist auch das die Kantone extrem selbstständig sind, ähnlich wie in den USA....

Also genau wie in Deutschland, oder versteh ich da was falsch?

Bayern macht ja auch nicht mit. Werden bald sehen wer recht hat.


Antwort
Zitat
Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Original von CMB
[...] Nebenbei, es geht nicht nur um Tote. Eine Kollegin die jahrelang neben mir sass hat jetzt einem dreiviertel Jahr massive long-covid Folgen wo noch nicht klar ist ob das nochmal besser wird oder ob das in der Frühverrentung endet. Zudem kommen jetzt die Probleme bei Kindern und Jugendlichen. Die müssten eben auch erstmal durchgeimpft werden.
Um es kurz zu machen, bei uns in der Pharmaindustrie ist immer noch Alarm, egal was die Politik beschliesst. [...]

Die Maßnahmen wie Maskenpflicht etc. verhindern aber keine Infektionen, sondern können diese nur zeitlich strecken. Früher oder später wird sowieso jeder mit dem Virus in Kontakt kommen, daran ist Stand heute nichts zu ändern. Demnach existiert absolut keine Schutzwirkung vor "long covid" durch die Maßnahmen. Man erreicht dadurch lediglich, dass manche Menschen es etwas später bekommen.


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dak113
Beigetreten: 25.04.2009

CMBs Laden scheint aber auch gerne in Worstcase-Szenarien zu denken (COVID/Russland). Und CMB eine Person, die sich primär über die Betriebsbekanntmachungen seines AG informiert :|


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Zitat
klaus8003
Beigetreten: 28.08.2006

Original von CMB
Selber habe ich letzte Woche im Corona meeting gefragt ob ich denn jetzt wieder ins Gym gehen kann und die Antwort war NEIN, never ever.

Dein Arbeitgeber verbietet dir deine Freizeitbeschäftigungen?


Antwort
Zitat
MLP123
Beigetreten: 30.05.2006

Original von Zatox11

Original von CMB
[...] Nebenbei, es geht nicht nur um Tote. Eine Kollegin die jahrelang neben mir sass hat jetzt einem dreiviertel Jahr massive long-covid Folgen wo noch nicht klar ist ob das nochmal besser wird oder ob das in der Frühverrentung endet. Zudem kommen jetzt die Probleme bei Kindern und Jugendlichen. Die müssten eben auch erstmal durchgeimpft werden.
Um es kurz zu machen, bei uns in der Pharmaindustrie ist immer noch Alarm, egal was die Politik beschliesst. [...]

Die Maßnahmen wie Maskenpflicht etc. verhindern aber keine Infektionen, sondern können diese nur zeitlich strecken. Früher oder später wird sowieso jeder mit dem Virus in Kontakt kommen, daran ist Stand heute nichts zu ändern. Demnach existiert absolut keine Schutzwirkung vor "long covid" durch die Maßnahmen. Man erreicht dadurch lediglich, dass manche Menschen es etwas später bekommen.

Warum sollte die Maskenpflicht keine Infektionen verhindern? Wenn diese konsequent für alle Innenräume gelten würde und sich die Leute daran auch halten würden, wäre dies doch ein sehr guter Schutz.


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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Steht doch da, eben weil jeder früher oder später mit dem Virus in Kontakt kommt und das auch die Bedingung für ein Abflachen der Pandemie hin zur Endemie ist.


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Die Schweizer sind schon krass:

https://www.srf.ch/news/schweiz/ende-der-corona-massnahmen-aufhebung-der-isolation-das-gilt-ab-dem-1-april-am-arbeitsplatz

SRF News: Darf oder muss ich mit leichten Corona-Symptomen künftig wieder arbeiten gehen?

Nicole Vögeli Galli: Ja, denn die Isolationspflicht ist aufgehoben. Dabei gilt, dass man die Hygienevorschriften einhält, wie bei einer Grippe auch. Und dass man aus Eigenverantwortung vielleicht eine Maske trägt.

Darf die Arbeitgeberin ein Arztzeugnis verlangen?

Ja, ab dem 1. April unterscheiden wir nur noch: Sind wir arbeitsfähig oder nicht? Das heisst, wenn ich nicht zur Arbeit erscheinen möchte, müsste ich aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sein, die Arbeit zu verrichten. Wenn mir ein bisschen der Hals kratzt, genügt das nicht.

Also grundsätzlich kann ich das schon verstehen, dass man zur Normalität zurück will. Aber wenn ich doch die Möglichkeit habe Infektionsketten und auch Arbeitsausfälle zu verhindern, dann mach ich das doch auch und ermögliche es den Arbeitnehmern daheim zu bleiben wenn sie Corona haben; auch bei leichten Symtomen.

Finds bissl über Ziel hinaus geschossen.


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Zitat
Elisamo
Beigetreten: 12.08.2008

Das einzige was noch für die Maske sprechen würde ist dass man sich eventuell mit einer geringeren Viruslast infiziert. Risikogruppen und andere dürfen die gerne noch auf freiwilliger Basis tragen, meine bleibt unten.


Antwort
Zitat
ipraythesun
Beigetreten: 11.01.2011

Original von Elisamo
Das einzige was noch für die Maske sprechen würde ist dass man sich eventuell mit einer geringeren Viruslast infiziert. Risikogruppen und andere dürfen die gerne noch auf freiwilliger Basis tragen, meine bleibt unten.

Falls du eine FFP2 Maske trägst, infizierst du dich gar nicht.


Antwort
Zitat
JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008

Original von topspit
Also grundsätzlich kann ich das schon verstehen, dass man zur Normalität zurück will. Aber wenn ich doch die Möglichkeit habe Infektionsketten und auch Arbeitsausfälle zu verhindern, dann mach ich das doch auch und ermögliche es den Arbeitnehmern daheim zu bleiben wenn sie Corona haben; auch bei leichten Symtomen.

Finds bissl über Ziel hinaus geschossen.

Wieso übers Ziel hinausgeschossen? Die Zahlen in Österreich haben gezeigt, dass man genau diese Schritte umsetzen könnte - ohne, dass es zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommt.


Antwort
Zitat
ipraythesun
Beigetreten: 11.01.2011

Original von JonnyOh

Original von topspit
Also grundsätzlich kann ich das schon verstehen, dass man zur Normalität zurück will. Aber wenn ich doch die Möglichkeit habe Infektionsketten und auch Arbeitsausfälle zu verhindern, dann mach ich das doch auch und ermögliche es den Arbeitnehmern daheim zu bleiben wenn sie Corona haben; auch bei leichten Symtomen.

Finds bissl über Ziel hinaus geschossen.

Wieso übers Ziel hinausgeschossen? Die Zahlen in Österreich haben gezeigt, dass man genau diese Schritte umsetzen könnte - ohne, dass es zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommt.

In Deutschland haben wir aber schon in vielen Regionen eine Überlastung des Gesundheitssystems. Wollen wir dies noch weiter und stärker belasten?


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Nur weil man alles umsetzen kann, ohne dass es zu einer Überlastung kommt muss man es ja nicht gleich machen. Wenn du mit ner hochansteckenden Krankheit infiziert bist die bei manchen dazu führt, dass sie eine Woche im Bett liegen und entsprechend Arbeitszeit ausfällt oder auch Zeit um das Kind für die Schule fertig zu machen usw usf... Dann kann man das doch einfach unterbinden. Es könnte auch ökonomisch sinnvoll sein.


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killercrush3
Beigetreten: 01.07.2008

Ich soll also arbeitsfähig zuhause bleiben, um den möglichen Arbeitsausfall von Kollegen die ich möglicherweise anstecken könnte falls ich wirklich corona habe? Ziemlich viel Konjunktiv.


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