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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von schmandbacke
es gibt aber auch einfach chefs die nach so einer ansage noch immer nix checken. ne freundin ist fitnesstrainering, das gym hat geschlossen aber die angeschlossene physio praxis soll noch immer offen bleiben, notfälle oder so gibts da natürlich keine. und sie und alle anderen trainer sollen weiter zur arbeit kommen, für umbau, putzen etc...ich hoffe echt da wird durchgegriffen und mit massiven strafen gehandelt.

Ist doch eigentlich gut wenn sie ohne Publikumsverkehr dort weiter hinkommen muss und ganz normal Geld weiterverdient. Alternativ wäre wohl maximal Kurzarbeitergeld (60%) oder arbeitslos.


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Zitat
furious1x2
Beigetreten: 10.09.2013

Ich habe gerade realisiert wie wenig dieses Kurzarbeitergeld eigentlich ist.

Aktuell haben wir noch genug zu tun (Medizintechnik)

Reicht locker noch für 14 Tage. Danach vielleicht 14 Tage Urlaub nehmen. Aber Kurzarbeitergeld, das ist schon krass wenig


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von furious1x2
Aber Kurzarbeitergeld, das ist schon krass wenig

Finde 60% bzw. 67% für Nichts machen deutlich besser als arbeitslos. Das da keiner 100% weiterbezahlt sollte wohl klar sein. Außerdem fallen ja auch viele Ausgaben dann weg. Weg zur Arbeit, Geld für Vergnügungen (Schwimmen, Sport, Kneipen, Restaurants...) und auch muss man für keinen Urlaub sparen. Finde es als Übergang für 3-4 Monate eigentlich ein ziemlich sinniges Instrument.


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Zitat
MrPGrey
Beigetreten: 27.08.2008

Hier gibts Neuigkeiten was die Strafandrohung angeht.

Es scheint, dass man sich an der Strafandrohung der §§ 74, 75 IfSG orientiert.
(Wird man warsch. auch bundesweit so handhaben)
Das heißt im Einzelnen Geldstrafe - 5 Jahre // Geldstrafe - 2 Jahre.

Bevor nun Einzelne wieder in ihrem Kopf was zusammenspinnen, von wegen
"omg, neue Weltordnung, jeder, der sich widersetzt wird weggesperrt",
dem sei gesagt, dass das wie bereits genannt nur das Strafmaß ist und
natürlich wahrscheinlich in einer Vielzahl der Fälle von Strafe abgesehen wird
bzw. niedrige Geldstrafen verhängt werden und Freiheitsstrafen nur bei
wirklich ganz ganz harten Fällen verhängt wird (und dann obv zur Bewährung).


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Zitat
furious1x2
Beigetreten: 10.09.2013

Ich bin bei dir AyCaramba.

trotzdem ist es erstmal übel wenn man den Calculator anschmeißt


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Zitat
StrAAt
Beigetreten: 23.07.2010

NRW gibt jedem freischaffenden professionellen Künstlern der in Not geraten ist (also quasi jeder) €2000
Zurückzahlen muss man die 2k nicht, nur beantragen.


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Original von dbhatschlechteswifi

Original von dbhatschlechteswifi
Quelle:worldometer
+1200 in DTL

Jetzt sind wir schon bei +2052 #worldometer

15-40 Uhr - Wir sind heute nun bei 2422 bestätigten Fällen in DTL angelangt.


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Zitat
Dodger23
Beigetreten: 26.08.2008

Jo, das mit der Einstellung in der eigenen Firma geht normalerweise nicht. Das Finanzamt ist aber wohl angewiesen, unbürokratisch (so schlimm ist es also!!!) zu helfen und hat das durchgewunken. Steuerberaterin sagt, dass die froh sind über jeden, den sie nicht unter die Arme greifen müssen. Gilt erst einmal bis Ende Juni, sie geht aber davon aus, dass das 12 Monate lang gehen wird.
Werde aber so wie es aussieht, ab Montag in einer Grossküche anfangen zu arbeiten, so dass sich das eh erledigt.

Facepalm des Tages:

Kollege (ihr würdet ihn per default nicht mögen, verkauft nur veganes fast food) von mir schickt seit Tagen täglich eine neue VT (bisher: antivaxer, rfdi Chip, den man uns einpflanzen möchte, schwarzmagische Viren, Illuminatenverschwörung, Bargeld abschaffen usw usf, versucht die dann auch immer noch miteinander zu verbinden). Ich kenn ihn auch gut, wie er mit Rum und Zigarre den Leuten hochintellektuell erklärt, das die Krise des Kapitalismuses auf jeden Fall kommen wird und er ja sowieso schon seit Jahren vorbereitet ist...
Jo, und dieser Kollege schreibt heute, das ihm (nicht uns, ihm!) der Staat schnell mal ein Angebot machen soll, von wegen finanzielle Hilfen, er ist ja fast pleite. Halt ungefähr anderthalb Monate vor Saison.

Traurige Nachricht:

Von meinen 7 stammkräften haben 6 in Österreich / Schweiz gearbeitet. Einer liegt im Krankenhaus in tirol (geht's wohl okay, sagt seine Frau, hat aber nur aller 2 Tage Kontakt zu nem Arzt, sie natürlich total fertig), die anderen sind zurück, 2 davon krank zu Hause, der eine aber wohl schon über den Berg. Getestet wurde noch keiner, erst wenn es kritisch wird. Bin superstolz auf die Jungs, haben sich wohl alle 5 gleich selbst isoliert (glaub die Familien habens gleich gecheckt und die eingesperrt, richtig so).
Koche gerade hühnersuppe und bring die morgen lang. Bezahlt ist übrigens noch keiner, die meisten haben schon vor über ner Woche die Rechnung gestellt.

Und von 26 Haushalten in unseren beiden Häusern sind jetzt nur noch 15 belegt, der Rest ist aus der Stadt geflohen, zum grossteil zu den Eltern...

Dafür gerade gefühlt 3kg Bratkartoffeln verspeist. Lecker!


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Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

Original von AyCaramba44

Original von schmandbacke
es gibt aber auch einfach chefs die nach so einer ansage noch immer nix checken. ne freundin ist fitnesstrainering, das gym hat geschlossen aber die angeschlossene physio praxis soll noch immer offen bleiben, notfälle oder so gibts da natürlich keine. und sie und alle anderen trainer sollen weiter zur arbeit kommen, für umbau, putzen etc...ich hoffe echt da wird durchgegriffen und mit massiven strafen gehandelt.

Ist doch eigentlich gut wenn sie ohne Publikumsverkehr dort weiter hinkommen muss und ganz normal Geld weiterverdient. Alternativ wäre wohl maximal Kurzarbeitergeld (60%) oder arbeitslos.

es bleibt für patienten weiter offen, das ist ja das ding. und genau das hat söder ja eigentlich explizit verboten in seiner ansprache. das ist schlimmer als beim friseur, da hast du so viele alte leute, behandlungsräume kannst nicht nach jeder behandlung steril machen. und dazu turnen völlig unnötig 15 mitarbeiter da rum. was genau soll daran gut sein?da ist kurzarbeit sicher sinnvoller, kannst doch grad eh kein geld ausgeben, da sollte man mit 66% schon lang kommen in den meisten fällen.


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domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von Jackknife398

Original von domano
Die erhebung ist in deutschland leider/zum glück nicht so einfach. Weil es hunderte, wenn nicht sogar tausende Labore gibt die testen. Dadurch können wir überhaupt soviel testen. Die daten von all diesen laboren/ krankenhäusern zu sammeln ist nicht einfach.

Warum sollte das nicht einfach sein? Wir haben Internet, wir haben Datenbanken...da kann doch jeder Programmierpraktikant was zusammenkloppen?! Da muss doch nur in jedem Labor ein Programm laufen mit 3 Feldern: "Test Nr." Ausgang: "Negativ" "positiv" Da klickste dann drauf nach dem Test, das wird zentral beim RKI gesammelt und fertig. Ich verstehs halt nicht, sorry. Wahrscheinlich gibts einen guten Grund warum diese Daten nicht erhoben werden, aber "es ist nicht einfach sowas zentral zu erfassen" ist kein Grund. Wenn wir noch Brieftauben einsetzen müssen oder ein berittener Reiter aus Langeoog sich auf den Weg machen müsste, ok. Aber in der heutigen Zeit ist das ein Klick um solche Zahlen zu generieren!

Du unterschätzt den Aufwand der notwendig ist um alle Labore und deren Mitarbeiter darüber zu informieren und das denen auch beizubringen. Zudem bin ich mir gar nicht sicher, ob es ein Register gibt in dem alle Labore stehen, die diese Tests machen. Wir reden hier ja über hunderte, wenn nicht tausende Labore. Selbst wenn das eine "Firma" wäre ist selbst so eine Aufgabe mit relativ viel "Change" Aufwand behaftet.

Denke zudem, dass es aktuell auch nicht die Top-Prio ist ein System zu bauen, wo man realtime/täglich sieht wie viele Leute getestet wurden. Da gibt es aktuell wichtigeres. Und wie gesagt, es wird daran gearbeitet die Testzahlen zusammen zu bekommen. Für Handlungsableitungen reicht es imo auch zu wissen wie viele Tests es ca. sind. Ob 10% mehr oder weniger macht nicht den großen Unterschied.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Original von Cuoco199
Findet ihr nicht auch, dass das Thema kontrollierte Ansteckung zu wenig Beachtung findet. Man könnte doch gesunde junge Menschen, die bereit dazu sind, isolieren und kontrolliert anstecken. Solchen Menschen könnte man dann nach Genesung attestieren, dass sie sich an Ausgangssperren nicht zu halten haben, da von ihnen keine Gefahr mehr ausgeht. So könnte man auch die wirtschaftlichen Folgen etwas abbremsen.

Sehe ich ganz genauso. Meine Nachbarn und meine Familie befinden uns seit 8 Tagen und die nächsten vermutlich 3 Wochen in Isolation. Ich denke es wäre positiv zu bewerten, wenn eine Familie erkankt, dass die andere sich dann auch infiziert. Dann hätte man doppelt so viele immune Leute.

Wir bewegen uns ja immer noch auf dem "flatten the curve" Pfad.

Als jemand, der seit meiner Meinungsänderung als Paniktreiber und Hysteriker bei seinen sozialen Kontakten galt, bin ich der Meinung, dass mich viele überholt haben.

Dazu gehört dieses massenhafte anstehen an Teststellen (und dann wieder abgewiesen werden).

Wir haben nicht genug Tests!!! Also lasst uns doch verdammt noch mal die testen, die noch arbeiten müssen oder zur Risikogruppe gehören. Alle anderen sind bei symptomen einfach mal kategorisch Covid 19 Patienten. Bumms aus.

Das heißt aber auch, dass man bei Symptomfreiheit Kontakt zu einem redundanten, sehr kleinen Freundeskreis haben kann.

Aber in Deutschland scheint es nur entweder oder zu geben. Entweder du bist dafür oder du bist dagegen. Eine gesunde Mitte scheint es nicht mehr zu geben. Egal bei welchem Thema.


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Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Original von domano
Da gibt es aktuell wichtigeres.

gerade das zweifel ich an, die Relation von gemachten Tests zu positiven genau zu wissen, wäre für mich das wichtigste Überhaupt. Wie ich hier schonmal geschrieben habe macht es ja wohl einen Unterschied ob aktuell 1%, 10% oder 80% schon infiziert sind. Dazu gehört auch mal tatsächlich 2-5% der Testkapazität abzuzwacken um z.B. in einem Umkreis von 50Km um das Testzentrum random Leute zu testen. Da werden dann per Zufall 1000 Leute ausm Landkreis Buxtehude ausgewähl und fertig! Aber die Wissenschaftler werden es schon besser wissen! :|


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von wuerstchenwilli

Original von Cuoco199
Findet ihr nicht auch, dass das Thema kontrollierte Ansteckung zu wenig Beachtung findet. Man könnte doch gesunde junge Menschen, die bereit dazu sind, isolieren und kontrolliert anstecken. Solchen Menschen könnte man dann nach Genesung attestieren, dass sie sich an Ausgangssperren nicht zu halten haben, da von ihnen keine Gefahr mehr ausgeht. So könnte man auch die wirtschaftlichen Folgen etwas abbremsen.

Sehe ich ganz genauso. Meine Nachbarn und meine Familie befinden uns seit 8 Tagen und die nächsten vermutlich 3 Wochen in Isolation. Ich denke es wäre positiv zu bewerten, wenn eine Familie erkankt, dass die andere sich dann auch infiziert. Dann hätte man doppelt so viele immune Leute.

Wir bewegen uns ja immer noch auf dem "flatten the curve" Pfad.

Immer noch? Gerade erst seit einigen Tagen!

Wenn wir in ca. 10 - 20 Tagen auf den Höhepunkt zusteuern wird erstmal die Frage sein, ob wir alle in Krankenhäuser behandeln können. Nehmen wir mal an, dass wir 20% zu wenig Kapazität haben (Wuhan, Lombardei) und die Ärzte auswählen müssen, wer beatmet wird und wer nicht.

Jetzt kommst du und sagst es wäre besser, wenn in 20 Tagen die Fälle noch höher sind. Sollte dann in deiner Familie ein Fall dazukommen, würde eine Person über 65 Jahre (z.B. deine Eltern) nicht mehr behandeln und sterben unnötigerweise!

Warum also jetzt nicht erstmal die 10 - 20 Tage abwarten und schauen wie dann die Situation ist? Sollte dann immer noch genug Kapazität da sein, kann man immer noch anfangen mit gezielten Infektionen für junge Leute. Im Moment ist es einfach saudämlich!!!


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von Jackknife398

Original von domano
Da gibt es aktuell wichtigeres.

gerade das zweifel ich an, die Relation von gemachten Tests zu positiven genau zu wissen, wäre für mich das wichtigste Überhaupt. Wie ich hier schonmal geschrieben habe macht es ja wohl einen Unterschied ob aktuell 1%, 10% oder 80% schon infiziert sind. Dazu gehört auch mal tatsächlich 2-5% der Testkapazität abzuzwacken um z.B. in einem Umkreis von 50Km um das Testzentrum random Leute zu testen. Da werden dann per Zufall 1000 Leute ausm Landkreis Buxtehude ausgewähl und fertig! Aber die Wissenschaftler werden es schon besser wissen! :|

Ja zu wissen wie viele prozentual in der Bevölkerung erkrankt sind macht sicher Sinn. Das wird sicherlich auch gemacht werden, man wird nur eine ziemlich große Stichprobe benötigen um valide Aussagen zu bekommen. Und dafür haben wir aktuell die Testkapa nicht. Würde mal tippen, dass man aktuell mindestens 100k Menschen testen müsste um statistisch valide Aussagen treffen zu können und das würde die Testkapa einer Woche in Beschlag nehmen.

Zu wissen wie viele getestet wurden ist ja nochmal was anderes. Da können wir jetzt schon Abschätzungen machen, die genau genug sind dass Experten damit etwas anfangen können.


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Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006

Stichproben auszuwerten ist halt schwierig wenn das Phänomen in clustern auftritt. Der Durchschschnittswert von Buxdehude hat obv. wenig Aussagekraft. Selbst bundesweite zufällige Tests haben vermutlich eine hohe Varianz..


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Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Ich bin kein Statistiker, aber hier hat das schon jemand mit der ersten 18 Uhr Prognose bei Wahlen verglichen. Dort werden auch nur ein paar tausend Leute zufällig gefragt und die Hochrechnung stimmt fast immer ziemlich genau mit dem Endergebnis überein. Und da hats noch viel mehr variablen...

Edit: Natürlich müsste man das nicht nur in einem Labor machen, sondern eben die 2-5% in jedem Labor abzwacken...


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Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Ja der vergleich ist aber nicht sinnvoll. Du fragst 1000 leute die alle gewählt haben/könnten. Selbst man von einer Durchseuchung von 1% in Deutschland ausgeht was 800.000 Menschen entspräche und das tut aktuell keiner. Hätte man bei 1000 Tests nur einen Erwartungswert von 10. Dafür aber eine brutale Varianz. Zudem ist es nicht einfach für sowas eine Zufallsstichprobe zu defineren, da der spaß eben in Clustern auftritt.

Will damit auch sagen, dass manche Dinge die sich erstmal sinnvoll anhören, entweder nicht durchführbar oder vlt. auch nicht sinnvoll sind. Deshalb ist es imo auch wichtig, dass man auf die Wissenschaftler hört.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von domano
Ja der vergleich ist aber nicht sinnvoll. Du fragst 1000 leute die alle gewählt haben/könnten. Selbst man von einer Durchseuchung von 1% in Deutschland ausgeht was 800.000 Menschen entspräche und das tut aktuell keiner. Hätte man bei 1000 Tests nur einen Erwartungswert von 10. Dafür aber eine brutale Varianz. Zudem ist es nicht einfach für sowas eine Zufallsstichprobe zu defineren, da der spaß eben in Clustern auftritt.

Will damit auch sagen, dass manche Dinge die sich erstmal sinnvoll anhören, entweder nicht durchführbar oder vlt. auch nicht sinnvoll sind. Deshalb ist es imo auch wichtig, dass man auf die Wissenschaftler hört.

Umso wichtiger ist eigentlich das man jeden Test in eine gemeinsame Datenbank mit allen möglichen Informationen einbringt. Daraus könnte man wirklich viele Schlüsse ziehen. Natürlich muss man auch sehr viele Dinge berücksichtigen und könnte auch gezielt weitere Tests ausführen um die Zahlen besser bewerten zu können. Solange das nicht passiert, kann man es eigentlich vergessen.


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Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von Jackknife398
Ich bin kein Statistiker, aber hier hat das schon jemand mit der ersten 18 Uhr Prognose bei Wahlen verglichen. Dort werden auch nur ein paar tausend Leute zufällig gefragt und die Hochrechnung stimmt fast immer ziemlich genau mit dem Endergebnis überein. Und da hats noch viel mehr variablen...

Edit: Natürlich müsste man das nicht nur in einem Labor machen, sondern eben die 2-5% in jedem Labor abzwacken...

Soweit ich weiß macht man diese Umfragen aber auch bei Wahllokalen, die normalerweise dem Durchschnitt entsprechen. Es macht z.B. wenig Sinn 1000 Leute in einem Wahllokal mit 60% Arbeitslose zu fragen oder in einem Vorort, wo nur reichere Familien wohnen.

Und da ist bei den Tests die Frage, welchen Bezirk man nehmen soll? Es gibt ja keine Erfahrungswerte oder ähnliches


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Original von AyCaramba44

Original von wuerstchenwilli

Original von Cuoco199
Findet ihr nicht auch, dass das Thema kontrollierte Ansteckung zu wenig Beachtung findet. Man könnte doch gesunde junge Menschen, die bereit dazu sind, isolieren und kontrolliert anstecken. Solchen Menschen könnte man dann nach Genesung attestieren, dass sie sich an Ausgangssperren nicht zu halten haben, da von ihnen keine Gefahr mehr ausgeht. So könnte man auch die wirtschaftlichen Folgen etwas abbremsen.

Sehe ich ganz genauso. Meine Nachbarn und meine Familie befinden uns seit 8 Tagen und die nächsten vermutlich 3 Wochen in Isolation. Ich denke es wäre positiv zu bewerten, wenn eine Familie erkankt, dass die andere sich dann auch infiziert. Dann hätte man doppelt so viele immune Leute.

Wir bewegen uns ja immer noch auf dem "flatten the curve" Pfad.

Immer noch? Gerade erst seit einigen Tagen!

Wenn wir in ca. 10 - 20 Tagen auf den Höhepunkt zusteuern wird erstmal die Frage sein, ob wir alle in Krankenhäuser behandeln können. Nehmen wir mal an, dass wir 20% zu wenig Kapazität haben (Wuhan, Lombardei) und die Ärzte auswählen müssen, wer beatmet wird und wer nicht.

Jetzt kommst du und sagst es wäre besser, wenn in 20 Tagen die Fälle noch höher sind. Sollte dann in deiner Familie ein Fall dazukommen, würde eine Person über 65 Jahre (z.B. deine Eltern) nicht mehr behandeln und sterben unnötigerweise!

Warum also jetzt nicht erstmal die 10 - 20 Tage abwarten und schauen wie dann die Situation ist? Sollte dann immer noch genug Kapazität da sein, kann man immer noch anfangen mit gezielten Infektionen für junge Leute. Im Moment ist es einfach saudämlich!!!

Ja immer noch. Da bei einigen es sich so anhört also wollten wir die Kurve smashen. Dass bei 11 pumperl gesunden Menschen einer auf medizinische Versorgung angewiesen ist, die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null. Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass ich in 20 Tagen als immuner Mensch gebraucht werde, um meinen 96 jährigen Opa zu versorgen.

Ich verweise nochmal auf die Zahlen der Süddeutsche aus Italien und darauf, dass einer Reduktion der Kontakte um 25% schon massig viel bringen. Ja: mehr hilft nich mehr. Aber die Leute sollen auch nicht durchdrehen.

Man sieht doch, wie es beim Thema Greta war: Wenn sie ne Overdose kriegen, dann entwickeln sich Gruppen wie "Fridays for Hubraum"


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