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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von wuerstchenwilli
Ja immer noch. Da bei einigen es sich so anhört also wollten wir die Kurve smashen. Dass bei 11 pumperl gesunden Menschen einer auf medizinische Versorgung angewiesen ist, die Wahrscheinlichkeit geht gegen Null. Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass ich in 20 Tagen als immuner Mensch gebraucht werde, um meinen 96 jährigen Opa zu versorgen.

Ich verweise nochmal auf die Zahlen der Süddeutsche aus Italien.

Bist du wirklich Lehrer? So eine dumme Logik habe ich schon lange nicht mehr gehört.

Das von 11 gesunden Leuten 1 Person eine Beatmung braucht ist gering, korrekt. Aber möglich. Wenn wir das Ganze mit 100.000 Gruppen mit je 10 gesunden Personen machen, wäre das Risiko enorm hoch, dass wir mehrere Beatmungen brauchen.

Im Moment tun wir alles dafür um die Zahl unter X zu bekommen. Jede Einzelne Person mehr verhindert das. Wo willst du da die Grenzen ziehen? 11 Personen sind okay? 1000 Personen sind okay? 100.000 Personen sind okay? Wo fangen wir an? Warum fangen wir jetzt an wo wir noch nicht mal wissen wie groß das Problem in 20 Tagen ist?

40 Patienten liegen derzeit auf der Intensivstation im Krankenhaus Maggiore. Ausgelegt ist sie für zehn schwer Erkrankte. Anästhesisten müssen deshalb entscheiden, wen sie zuerst behandeln – und sich im Zweifel für den jüngeren Patienten entscheiden …

Aber klar, warum fangen wir nicht an 11 Personen gezielt zu infizieren, weil es ja wahrscheinlich keinen Unterschied macht. Nach der Logik könnte man auch 22 Personen infizieren, 33 Personen, --- ∞

Ich hoffe Du, deine Frau und deine Kinder verzichten dann auf das Beatmungsgerät freiwillig!


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Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Wie viele U40 jährige ohne Vorerkrankungen brauchen denn ein Beatmungsgerät? In %! Ist es denn in Ordnung, dass wir zu 6 noch zusammenleben oder sollen meine Frau und ich uns je mit 2 Kindern in einer Etage verschanzen. ist doch besser. Moment... wir hätten noch den Keller. Also je 2. Die Großen sind ja schon alt genug.

Aber ich sehe schon das Problem: Du hast keine Kinder.


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Zitat
JollyRoger183
Beigetreten: 03.02.2007

Original von domano
Ja der vergleich ist aber nicht sinnvoll. Du fragst 1000 leute die alle gewählt haben/könnten. Selbst man von einer Durchseuchung von 1% in Deutschland ausgeht was 800.000 Menschen entspräche und das tut aktuell keiner. Hätte man bei 1000 Tests nur einen Erwartungswert von 10. Dafür aber eine brutale Varianz. Zudem ist es nicht einfach für sowas eine Zufallsstichprobe zu defineren, da der spaß eben in Clustern auftritt.

Will damit auch sagen, dass manche Dinge die sich erstmal sinnvoll anhören, entweder nicht durchführbar oder vlt. auch nicht sinnvoll sind. Deshalb ist es imo auch wichtig, dass man auf die Wissenschaftler hört.

Soweit gebe ich dir recht. Trotzdem sollte man es tun. Wenn du jetzt zufällig 1000 Berliner testest und 10 positive hast. Dann ist die Durchseuchung mit hoher Wahrscheinlichkeit (95% CI) zwischen 0,4% und 1,6%. Das setzt man dann mit der Belastung der Intensivstationen bzw. Bettenbelegung oder Beatmungsmachinen in Beziehung. Und wenn dann die Lage noch entspannt aussieht dann ist erstmal alles gut.
Wenn man aber jetzt schon feststellt, dass man 30% infizierte hat und die Lage an den Krankenhäusern noch ruhig ist, dann spricht das eben für viele symptompfreie Verläufe.
Sowas sollte doch bei Shutdownüberlegungen eine Rolle spielen. Mit welchen Grad der Durchseuchung kommt unser Gesundheitswesen klar.
Wichtiger für die Planspiele der Politik als Zahl der Infizierten sollte eine valide Aussage zum Grad der Durchseuchung sein.
Wenn Hamburg 30% hat und alles ist noch stabil, dann brauchen die keine Ausgangssperre.


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Zitat
MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006

Original von Jackknife398

Original von domano
Da gibt es aktuell wichtigeres.

gerade das zweifel ich an, die Relation von gemachten Tests zu positiven genau zu wissen, wäre für mich das wichtigste Überhaupt. Wie ich hier schonmal geschrieben habe macht es ja wohl einen Unterschied ob aktuell 1%, 10% oder 80% schon infiziert sind. Dazu gehört auch mal tatsächlich 2-5% der Testkapazität abzuzwacken um z.B. in einem Umkreis von 50Km um das Testzentrum random Leute zu testen. Da werden dann per Zufall 1000 Leute ausm Landkreis Buxtehude ausgewähl und fertig! Aber die Wissenschaftler werden es schon besser wissen! :|
statistisch eher Schwachsinn, das Virus ist ja nicht gleichmäßig über Deutschland verteilt


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Zitat
jimbo0602
Beigetreten: 13.11.2011

Original von furious1x2
Ich habe gerade realisiert wie wenig dieses Kurzarbeitergeld eigentlich ist.

Aktuell haben wir noch genug zu tun (Medizintechnik)

Reicht locker noch für 14 Tage. Danach vielleicht 14 Tage Urlaub nehmen. Aber Kurzarbeitergeld, das ist schon krass wenig

So wenig ist das gar nicht. Hab viele Kunden die das schon haben und im Schnitt haben die ca. 10-15% weniger netto als vorher. Die 60 % vom netto beziehen sich auf die Differenz die dir noch fehlt von dem was du von deinem AG bekommst. D.h wenn du vom Chef 50 % bekommst dann zahlt der Bund 60% von den 50 die dir fehlen.


Antwort
Zitat
MOAH
Beigetreten: 28.11.2007

die frau von meinem bruder hatte direkten kontakt mit einer positiv getesteten person, und hatte danach syptome entwickelt.
sie wurde vor etwa 10 tage in häusliche quarantäne gesetzt und meinem bruder wurde dann nahegelegt, sich auch zu quarantänisieren.
der arzt wollte meinen bruder allerdings nicht krankschreiben, also musste mein bruder sich urlaub nehmen und sitzt jetzt seinen halben jahresurlaub in quarantäne ab.
das gesundheitsamt hat ihm dann gestern gesagt, er solle definitiv nicht zur arbeit gehen, daraufhin hat der arzt ihn bis heute krank geschrieben.
seine firma bittet ihn, eine krankheit vorzutäuschen, weil sie angst haben, dass die gesamte firma geschlossen wird, wenn er wieder zur arbeit kommt.
der arzt ist da aber nicht so einsichtig, und alle anderen ärzte sind entweder bereits in quarantäne oder einfach nicht erreichbar...
ich denke er kriegt dann ab montag seine krankschreibung, aber es ist schon eine ziemliche frechheit, dass er 8 tage urlaub für quarantäne nehmen musste.
hat da jemand ne idee, ob er die wieder zurückbekommen kann?

übrigens kam der test seiner frau gestern als negativ wieder, allerdings sollen die beiden trotzdem bis zum abklingen aller symptome in quarantäne bleiben.


Antwort
Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Original von MfGOne
statistisch eher Schwachsinn, das Virus ist ja nicht gleichmäßig über Deutschland verteilt

Woher weißt du das? Es gibt ja keine Zahlen wie viel Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt oder Bayern testet. Die unterschiedliche Zahl der Fälle KÖNNTE auch einfach daran liegen das in jedem Bundesland unterschiedlich oft getestet wird. Im Extremfall könnte Bayern pro Woche 120k Tests machen, die restlichen 40k verteilen sich auf alle anderen Bundesländer, kein wunder das Bayern dann mehr Fälle in der Statistik hat...


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006

Original von MOAH

Spoiler

die frau von meinem bruder hatte direkten kontakt mit einer positiv getesteten person, und hatte danach syptome entwickelt.
sie wurde vor etwa 10 tage in häusliche quarantäne gesetzt und meinem bruder wurde dann nahegelegt, sich auch zu quarantänisieren.
der arzt wollte meinen bruder allerdings nicht krankschreiben, also musste mein bruder sich urlaub nehmen und sitzt jetzt seinen halben jahresurlaub in quarantäne ab.
das gesundheitsamt hat ihm dann gestern gesagt, er solle definitiv nicht zur arbeit gehen, daraufhin hat der arzt ihn bis heute krank geschrieben

.
seine firma bittet ihn, eine krankheit vorzutäuschen, weil sie angst haben, dass die gesamte firma geschlossen wird, wenn er wieder zur arbeit kommt.
der arzt ist da aber nicht so einsichtig, und alle anderen ärzte sind entweder bereits in quarantäne oder einfach nicht erreichbar...
ich denke er kriegt dann ab montag seine krankschreibung, aber es ist schon eine ziemliche frechheit, dass er 8 tage urlaub für quarantäne nehmen musste.
hat da jemand ne idee, ob er die wieder zurückbekommen kann?

Spoiler

übrigens kam der test seiner frau gestern als negativ wieder, allerdings sollen die beiden trotzdem bis zum abklingen aller symptome in quarantäne bleiben.

Wenn der Ag damit einverstanden ist daß dein Bruder zu hause bleibt braucht er doch einfach nur keine Krankschreibung verlangen.


Antwort
Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Original von jimbo0602

Original von furious1x2
Ich habe gerade realisiert wie wenig dieses Kurzarbeitergeld eigentlich ist.

Aktuell haben wir noch genug zu tun (Medizintechnik)

Reicht locker noch für 14 Tage. Danach vielleicht 14 Tage Urlaub nehmen. Aber Kurzarbeitergeld, das ist schon krass wenig

So wenig ist das gar nicht. Hab viele Kunden die das schon haben und im Schnitt haben die ca. 10-15% weniger netto als vorher. Die 60 % vom netto beziehen sich auf die Differenz die dir noch fehlt von dem was du von deinem AG bekommst. D.h wenn du vom Chef 50 % bekommst dann zahlt der Bund 60% von den 50 die dir fehlen.

Das gilt aber nur wenn du auch tatsächlich noch arbeiten gehen kannst. Macht der Betrieb komplett dicht, weil eben kein Homeoffice möglich ist (Einzelhandel usw.) dann sinds halt tatsächlich nur die 60% vom Netto.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Wenn die Geschichte so stimmt ist der Arzt anscheinend inkompetent.
Man kann sich jetzt doch einfach telefonisch für 7 Tage krankschreiben lassen bei Erkältungssymptomen. Keine Ahnung ob er das versucht hat oder einfach ohne Symptome den Krankenschein wollte aber selbst dann sollte der Arzt dies heutzutage mit dem Hintergrund tun.

https://www.tagesschau.de/inland/krankmeldung-erkaeltung-101.html

Ich schätze rechtlich hat er keine Möglichkeit seine Urlaubstage zurückzubekommen. Er kann nur seinen Chef nach Kulanz fragen, vor allem wenn dieser Angst hat, dass die Firma unter Quarantäne gestellt wird, wenn er doch auf Arbeit geht. Da hat er doch eine gute Verhandlungsbasis.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von MOAH
die frau von meinem bruder hatte direkten kontakt mit einer positiv getesteten person, und hatte danach syptome entwickelt.
sie wurde vor etwa 10 tage in häusliche quarantäne gesetzt und meinem bruder wurde dann nahegelegt, sich auch zu quarantänisieren.
der arzt wollte meinen bruder allerdings nicht krankschreiben, also musste mein bruder sich urlaub nehmen und sitzt jetzt seinen halben jahresurlaub in quarantäne ab.

Ist dann aber seine Entscheidung gewesen den Urlaub zu nehmen. Er hätte auch dem Arbeitgeber seine Situation schildern können. Dann hätte der Arbeitgeber entscheiden können und er hätte keinen Urlaub nehmen müssen.


Antwort
Zitat
MOAH
Beigetreten: 28.11.2007

dann würde sein arbeitgeber die 8 tage lohn übernehmen müssen.
er arbeitet als drucker und hat extremen konkurrenzdruck und wird da definitiv nicht bei seinem arbeitgeber auf die kacke hauen wollen.
hatte daher gehofft, der staat würde evtl irgendwo bei sowas einspringen.


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Zitat
wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Mein Kumpel ist positiv getestet worden. Seine Familie negativ. Jetzt muss er getrennt leben, bis er symptomfrei ist und dann noch 5 Tage. Erneut getestet wird er nicht. Finde ich auch alles sehr strange.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Was genau findest du daran alles sehr strange?
Sieht für mich auf den ersten Blick nach einer guten Entscheidung aus. Wenn man weiß, dass der Virus im Körper nach Ende der Symptome zB noch 3 Tage nachweisbar und übertragbar ist, dann gibt man 2 weitere Tage, also 5, um die Ansteckung weiterer zu verhindern. Ein weiterer Test wäre dann eine Verschwendung da wir nur eine begrenzte Anzahl haben.


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katharz
Beigetreten: 28.10.2007

hat eigentlich überhaut mal jemand an die passiven folgen der corona krise aufgrund der maßnahmen gedacht?
wieviele arbeitslos werden, depressiv, häusliche gewalt (angeblich schon 3 mal so hoch wie bisher) etc
hier hat doch auch schon jemand selbstmord gedanken geäußert. wird sicher nicht der einzige sein
durch die maßnahmen werden vllt sogar mehr menschen schaden nehmen/sterben als durch sie verhindert. aber die sieht man dann nicht tagtäglich am ticker erscheinen
und die leute hier feiern das zum teil noch ab, dass es uns nun wie in nordkorea geht :f_ugly:
ohne dass uns mal konkrete zahlen genannt werden wieviele menschen in deutschland tatsächlich nur wegen corona schwer krank geworden sind.

ich will jetzt auch nicht den moralapostel spielen. aber jetzt wo man tagtäglich neue todeszahlen aus europa mitbekommt fangen die leute an sich sorgen zu machen. Dass vorher schon ein vielfaches an menschen in ländern gestorben sind, in denen die amis ihre "demokratie" hinbringen wollten oder dass täglich zehntausende kinder an hunger in afrika sterben hat davor auch kaum jemanden interessiert.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Mich kotzt es einfach an, dass Gutes tun niemals ausreicht, weil es immer noch besser geht. Das ist im Umweltthread so, das ist hier so. Nur wer sich 3 Monate eingräbt ohne Kontakt zur Außenwelt ist der Sieger! Dabei darf aber natürlich nicht gehamstert werden. Warum kann man nicht einfach mal sehen, dass Leute, die 95% ihrer sozialen Kontakte einschränken und beruflich Homeoffice machen schon so unglaublich viel tun, dass die medizinische Katastrophe nicht deren Schuld ist? Warum muss man denen die letzten 5% noch nehmen?

Gibt ne schöne 80/20 Regel, die hier wohl auch Anwendung findet: 20% Aufwand für 80% Erfolg. Die letzten 20% brauchen 80% Anstrengung. Ist es das wert? In meinen Augen dann nicht, wenn die Stimmung kippt und eine "Leck mich am Arsch" Haltung entsteht. Wie gesagt: Wir sind bei 95% und ich empfinde das ATM als ganz schöne psychische Belastung, weil ständig jemand kommt, der meint es noch besser zu machen.


Antwort
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Shore
Beigetreten: 11.11.2007

Lesch bester Mann

Klippen:
- Er widerlegt die Beschwichtigungs-Argumente
- 20%-100% mehr Tote pro Tag durch Coronavirus
- Ohne Einschränkugnsmaßnahmen wird das Gesundheitssystem in 8 bis 11 Tagen an seine Grenzen stoßen
- Einschränkungen könnten in USA und GB die Todesraten halbieren


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von wuerstchenwilli
Mich kotzt es einfach an, dass Gutes tun niemals ausreicht, weil es immer noch besser geht. Das ist im Umweltthread so, das ist hier so. Nur wer sich 3 Monate eingräbt ohne Kontakt zur Außenwelt ist der Sieger! Dabei darf aber natürlich nicht gehamstert werden. Warum kann man nicht einfach mal sehen, dass Leute, die 95% ihrer sozialen Kontakte einschränken und beruflich Homeoffice machen schon so unglaublich viel tun, dass die medizinische Katastrophe nicht deren Schuld ist? Warum muss man denen die letzten 5% noch nehmen?

Gibt ne schöne 80/20 Regel, die hier wohl auch Anwendung findet: 20% Aufwand für 80% Erfolg. Die letzten 20% brauchen 80% Anstrengung. Ist es das wert? In meinen Augen dann nicht, wenn die Stimmung kippt und eine "Leck mich am Arsch" Haltung entsteht. Wie gesagt: Wir sind bei 95% und ich empfinde das ATM als ganz schöne psychische Belastung, weil ständig jemand kommt, der meint es noch besser zu machen.

Mich kotzt es an wie ein Lehrer mit festem Gehalt vom Staat und Haus so dermaßen rumheult nach ein paar Tagen mit Einschränkungen. Ganz schöne psychische Belastung...

Original von Shore
Klippen:
- Er widerlegt die Beschwichtigungs-Argumente
- 20%-100% mehr Tote pro Tag durch Coronavirus
- Ohne Einschränkugnsmaßnahmen wird das Gesundheitssystem in 8 bis 11 Tagen an seine Grenzen stoßen
- Einschränkungen könnten in USA und GB die Todesraten halbieren

Der dritte Punkt ist der Entscheidende und in 14 Tagen sind wie schon viel weiter und können gute Entscheidungen treffen.


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beni
Beigetreten: 17.10.2006

Original von domano
Ja der vergleich ist aber nicht sinnvoll. Du fragst 1000 leute die alle gewählt haben/könnten. Selbst man von einer Durchseuchung von 1% in Deutschland ausgeht was 800.000 Menschen entspräche und das tut aktuell keiner. Hätte man bei 1000 Tests nur einen Erwartungswert von 10. Dafür aber eine brutale Varianz. Zudem ist es nicht einfach für sowas eine Zufallsstichprobe zu defineren, da der spaß eben in Clustern auftritt.

Will damit auch sagen, dass manche Dinge die sich erstmal sinnvoll anhören, entweder nicht durchführbar oder vlt. auch nicht sinnvoll sind. Deshalb ist es imo auch wichtig, dass man auf die Wissenschaftler hört.

Ein Virologe ist aber ein Experte für Viren und nicht für Statistik. Die Statistiker können damit umgehen, dass das Virus nicht gleich verteilt ist.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von wuerstchenwilli
Wie viele U40 jährige ohne Vorerkrankungen brauchen denn ein Beatmungsgerät? In %! Ist es denn in Ordnung, dass wir zu 6 noch zusammenleben oder sollen meine Frau und ich uns je mit 2 Kindern in einer Etage verschanzen. ist doch besser. Moment... wir hätten noch den Keller. Also je 2. Die Großen sind ja schon alt genug.

Karl Lauterbach hat gerade erzählt, dass die CDC (USA) Daten am auswerten ist und dabei herausgekommen ist, dass 20% der 20 - 54 Jährigen ins Krankenhaus kommen. Das heißt natürlich nicht, dass sie auch ein Beatmungsgerät brauchen, aber sie belasten natürlich trotzdem das Krankenhauspersonal massiv. Zusätzlich gibt es auch schwere Verläufe in dem Altersbereich.

So einfach wie du es dir vorstellst, ist es dann scheinbar doch nicht. Gerade wenn die Krankenhäuser am Maximum operieren.


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