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Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Kaum etwas wird so niedrig besteuert wie Vermieter. Tod des Mieters ist wohl auch kein Grund für erhebliche Mehrkosten. Die Renovierung wäre ja auch so von Euch zu zahlen gewesen, wenn er noch leben würde.

Mit den Banken kann man aktuell gut verhandeln, so dass Tilgungsraten ausgesetzt werden. Vielleicht ist das eine Möglichkeit.


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Zitat
wahnfried
Beigetreten: 29.08.2007

Original von Tornano
Kaum etwas wird so niedrig besteuert wie Vermieter. Tod des Mieters ist wohl auch kein Grund für erhebliche Mehrkosten. Die Renovierung wäre ja auch so von Euch zu zahlen gewesen, wenn er noch leben würde.

Mit den Banken kann man aktuell gut verhandeln, dass Tilgungsraten ausgesetzt werden. Vielleicht ist das eine Möglichkeit.

Wer hat dir das erzählt? Einkünfte aus V+V werden genauso beim Einkommen berücksichtigt wie die aus unselbständiger Arbeit oder freiberuflicher Tätigkeit (eigentlich sogar schlechter, weil es den Pauschbetrag von 1.000,- € nicht gibt). Und die Renditen sind bescheiden bis lächerlich - insbesondere wenn man sich ordentlich um die Instandhaltung kümmert.


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Zitat
Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Also entweder hast Du eine Immobilie im Privatvermögen oder in einer entprägten GmbH & Co. KG. Das macht man mit Immobilien mit denen man mal vorhat die nach Ablauf von 10 Jahren zu verkaufen. Die Erhaltungsaufwendungen und die Abschreibungen mindern erheblich Deine Einkünfte. Die Veräußerung später ist steuerfrei. Das ist ein enormer Vorteil.

Bei ertragstarken Immobilien wählt man i.d.R. die Rechtsform der GmbH. Die Vorteile sind eine Besteuerung bei Thesaurierung in Höhe von nur 15% KSt + Solz. Bei Ausschüttung der Gewinne fällt natürlich noch 25% Abgeltungsteuer + Solz an. Insgesamt ist man aber auch bei der Ausschüttung deutlich besser gestellt, als bei anderen Einkunftsarten. Meistens wird aber thesauriert und weitere Immobilien gekauft. GmbH hat noch weitere Vorteile wie z.B. schnellere Abschreibungen, wenn es keine Wohnimmobilie ist.


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Zitat
SeriousF
Beigetreten: 31.08.2007

Drosten hat in einem seiner letzten Podcasts erwähnt, dass das Virus nach ~ einer Woche im Rachen bei vielen Patienten gar nicht mehr nachweisbar sei während es sich in der Lunge weiter reproduziert.
Ist dann das Vorgehen, Patienten auf Grund negativer Rachenabstriche und Symptomlosigkeit als geheilt / nicht infiziert zu betrachten, nicht mit ziemlichem Optimismus verbunden?

Vor ein paar Seiten habe ich ein Video aus New York gepostet. In diesem beschreibt eine Krankenhausmitarbeiterin, dass es Fälle gibt in denen jemand ohne Covid-Symptome z.B. nach einem Autounfall ins Krankenhaus eingeliefert wird. Auf dem Abdomen-CT zeigt sich dann in der Lunge das typische Covid Bild.
An die Medizinexperten: Ist das beunruhigend? Was hat es eigentlich mit den CT Bildern der Lunge bei Covid auf sich? Wenn man die Auswirkungen des Virus in der Lunge sehen kann, ist das ein Zeichen dafür dass der Patient in erhöhter Gefahr ist? Gibt es auch viele milde Atemwegserkrankungen die man im Lungen-CT eindeutig erkennt?


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Zitat

Also bei uns wird es so gemacht, bei Verdach auf Covid werden Abstriche genommen und ein CT des Thorax (low dose).
Leider kann man im CT nicht sagen wie sich die Krankheit entwickeln wird, sonder eher wie der Verlauf ist.
Man sieht aber auch einer Bronchitis oder bspw anderen viralen/bakteriellen Pneumonie Veränderungen.
Nur bei Covid kann es innerhalb eines Tages extreme Veränderungen geben (Lungenversagen/ARDS).
Wegen dem Eindeutig: Wir können nie 100% sagen, dass ist Covid. Aber solange der Verdacht besteht bleiben die Patienten iso bis mind. 2 Tests negativ waren.

Und oft kommen die Patienten als neurologischer oder chirurgischer Notfall und dann stellt sich erst Covid raus... ist natürlich verheerend.


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Zitat
johngone
Beigetreten: 22.05.2019

Kann jemand einschätzen wie seriös die Zahlen aus den USA zu bewerten sind?
~110k offiziell Infizierte und ~1,x k Tote.
Dunkelziffer auch dort mindestens x10 würde ne Todesrate von ~0,1% bestätigen.


Antwort
Zitat
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

Kurze Frage falls Mediziner oder "Corona-Erfahrene" hier sind:

- habe seit ca. zwei Wochen einen trockenen Husten, mal mehr mal weniger
- seit gestern aber ein leichtes aber stetiges Brennen und Druck in der Brust und etwas schweren Atem
- gestern Abend rausgefunden, dass ich zumindest zwei Tage im gleichen Gebäude mit einem Infizierten vor zwei Wochen gearbeitet habe

daher ein wenig besorgt. Eben in zwei Berliner Hotlines angerufen, immer nur den Rat bekommen einfach daheim zu bleiben (aber waren offensichtlich keine Ärzte in der Hotline, sondern nur Checkliste abgearbeitet). Habe nur von einem Drosten Podcast in Erinnerung, dass er meinte je schneller etwas behandelt wird in der Lunge, desto besser, also eher früh als spät in die Klinik oder beim Arzt auftauchen.

Hat jemand von Euch Erfahrung? Würde sonst erstmal abwarten wie es heute und morgen aussieht und montags zum Arzt, wär halt nur blöd, wenn man jetzt schon irgendein Medikament oder so einwerfen könnte und damit deutlich schneller Besserung erfährt bzw. schlimmerem vorbeugt. Weiss aber als Nicht-Arzt nicht, ob man bei meinen Symptomen überhaupt irgendwas nehmen würde.


Antwort
Zitat

Das macht kein Sinn weil von den 110k kaum jemand geheilt ist. Die meisten sterben ja 14-21d nach Infektion. Und wie immer die Dunkelziffer ist reine Raterei und nicht mindestens x10. Warum hält sich das so extrem hartnäckig ohne aussagekräftige Studie bisher?


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von johngone
Kann jemand einschätzen wie seriös die Zahlen aus den USA zu bewerten sind?
~110k offiziell Infizierte und ~1,x k Tote.
Dunkelziffer auch dort mindestens x10 würde ne Todesrate von ~0,1% bestätigen.

Das wird möglicherweise so wie bei uns laufen.
Also nur die Tote dazugezählt, die an Corona starben.
Nicht wie Italien, die alle Tote zählen, die infiziert waren.
Die Intensivpatienten sterben auch nicht sofort. Das heißt die Zahlen werden jetzt Tag für Tag sehr deutlich ansteigen.


Antwort
Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

Original von Zivilist
Kurze Frage falls Mediziner oder "Corona-Erfahrene" hier sind:

- habe seit ca. zwei Wochen einen trockenen Husten, mal mehr mal weniger
- seit gestern aber ein leichtes aber stetiges Brennen und Druck in der Brust und etwas schweren Atem
- gestern Abend rausgefunden, dass ich zumindest zwei Tage im gleichen Gebäude mit einem Infizierten vor zwei Wochen gearbeitet habe

daher ein wenig besorgt. Eben in zwei Berliner Hotlines angerufen, immer nur den Rat bekommen einfach daheim zu bleiben (aber waren offensichtlich keine Ärzte in der Hotline, sondern nur Checkliste abgearbeitet). Habe nur von einem Drosten Podcast in Erinnerung, dass er meinte je schneller etwas behandelt wird in der Lunge, desto besser, also eher früh als spät in die Klinik oder beim Arzt auftauchen.

Hat jemand von Euch Erfahrung? Würde sonst erstmal abwarten wie es heute und morgen aussieht und montags zum Arzt, wär halt nur blöd, wenn man jetzt schon irgendein Medikament oder so einwerfen könnte und damit deutlich schneller Besserung erfährt bzw. schlimmerem vorbeugt. Weiss aber als Nicht-Arzt nicht, ob man bei meinen Symptomen überhaupt irgendwas nehmen würde.

Hausarzt anrufen, Überweisung fürs testen geben lassen, testen lassen. Wenn die Symptome richtig schlimm sind jetzt ins Krankenhaus


Antwort
Zitat
Tartarus
Beigetreten: 29.10.2006

Original von HijackerStar

Original von johngone
Kann jemand einschätzen wie seriös die Zahlen aus den USA zu bewerten sind?
~110k offiziell Infizierte und ~1,x k Tote.
Dunkelziffer auch dort mindestens x10 würde ne Todesrate von ~0,1% bestätigen.

Das wird möglicherweise so wie bei uns laufen.
Also nur die Tote dazugezählt, die an Corona starben.
Nicht wie Italien, die alle Tote zählen, die infiziert waren.
Die Intensivpatienten sterben auch nicht sofort. Das heißt die Zahlen werden jetzt Tag für Tag sehr deutlich ansteigen.

Und zudem vermuten wohl immer mehr Leute in Italien, dass die Todesrate von Corona als zu niedrig! angegeben ist. https://www.focus.de/gesundheit/news/signifikante-zunahme-der-krankheitsfaelle-coronavirus-schon-2019-in-europa-ausgebrochen-wissenschaftler-hat-eine-neue-theorie_id_11819332.html

Wenn man die Deltarechnung, die man bei der Grippe immer nutzt hier auf macht, sollen wohl in manchen Orten die Todesraten um das bis zu 5 fache zu niedrig sein. Solltest du vielleicht in einer Berechnung der Mortalität mit in betracht ziehen.


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

hier zählen sie auch alle toten zumindest laut wieler
also alle bei denen eine corona infektion nachgewiesen wurde.

in italien bzw lombardei zählen sie wahrscheinlich mittlerweile einfach alle toten, wie soll man sonst diese zahlen erklären?


Antwort
Zitat

Original von Zivilist
Kurze Frage falls Mediziner oder "Corona-Erfahrene" hier sind:

- habe seit ca. zwei Wochen einen trockenen Husten, mal mehr mal weniger
- seit gestern aber ein leichtes aber stetiges Brennen und Druck in der Brust und etwas schweren Atem
- gestern Abend rausgefunden, dass ich zumindest zwei Tage im gleichen Gebäude mit einem Infizierten vor zwei Wochen gearbeitet habe

daher ein wenig besorgt. Eben in zwei Berliner Hotlines angerufen, immer nur den Rat bekommen einfach daheim zu bleiben (aber waren offensichtlich keine Ärzte in der Hotline, sondern nur Checkliste abgearbeitet). Habe nur von einem Drosten Podcast in Erinnerung, dass er meinte je schneller etwas behandelt wird in der Lunge, desto besser, also eher früh als spät in die Klinik oder beim Arzt auftauchen.

Hat jemand von Euch Erfahrung? Würde sonst erstmal abwarten wie es heute und morgen aussieht und montags zum Arzt, wär halt nur blöd, wenn man jetzt schon irgendein Medikament oder so einwerfen könnte und damit deutlich schneller Besserung erfährt bzw. schlimmerem vorbeugt. Weiss aber als Nicht-Arzt nicht, ob man bei meinen Symptomen überhaupt irgendwas nehmen würde.

Also als Assistenzarzt würde ich aktuell empfehlen nur ins Krankenhaus gehen wenn Notfall, weil es nirgends so eine große Chance gibt sich anzustecken (falls du es nicht hast).
Denke aktuell wird dich bei der Smyptomatik noch kein Krankenhaus aufnehmen, aber das muss dann die jeweilige Hotline entscheiden.
Was bedeutet den etwas schwerer Atem? Musst du mehr als 20x pro Minute Atmen?


Antwort
Zitat
SeriousF
Beigetreten: 31.08.2007

@Maronne:
Danke für deinen Beitrag! (Hier im Forum, als auch "da draußen")

Aber wie sieht es bei Patienten mit mildem Verlauf aus, die nicht in die Klinik kommen? Da wird ja nur auf Grund des Rachenabstrichs entschieden ob der Patient infiziert / geheilt ist. Wäre ja wohl auch nur schwer möglich alle am vermeintlichen Ende der Krankheit nochmal unter Schutzvorkehrungen in ein Krankenhaus zu bringen um ein abschließendes CT durchzuführen. Siehst du hier eine Gefahr / ein grobes Problem im Testsystem?


Antwort
Zitat
Tartarus
Beigetreten: 29.10.2006

Original von Maronne748
Das macht kein Sinn weil von den 110k kaum jemand geheilt ist. Die meisten sterben ja 14-21d nach Infektion. Und wie immer die Dunkelziffer ist reine Raterei und nicht mindestens x10. Warum hält sich das so extrem hartnäckig ohne aussagekräftige Studie bisher?

Ich denke das resultiert daraus, dass gesagt wird, dass sich die infizierten ca. alle 3 Tage verdoppeln. In einer woche also ungefähr mal 10x. Als das mit den Tests los ging hat es zudem zwischen 5-9 Tage gedauert bis ein Resultat rum kam. Also hatte man im Schnitt immer die Werte von vor einer Woche. Daher die Dunkelziffer von 10x. Aber das eben die Zeit bis zum Tod eine andere ist, und wie du erwähntest eben von den 110k noch kaum einer geheilt ist, müsste auch mit in die REchnung aufgenommen werden. Es gab mal recht plausieble Hochrechnung, die so von 2-3% Mortalität ausgegangen sind.


Antwort
Zitat

Das ist wohl DAS Problem aktuell. Das kommt leider immernoch nicht durch bei den Leuten. Wer Fieber oder Husten oder sonst erkältet ist muss sich jetzt und bis es einen Impfstoff gibt eigentlich isolieren (bis man wieder gesund ist).
Ein negativer Test darf kein Freifahrschein sein zur Virenschleuder zu werden. Sonst bekommt man es nicht in den Griff.
Es gibt paar Kliniken im Ausland die haben ein CT auf dem Parkplatz/Abstrichzentrum geparkt und jeder der Veränderungen hat (wie gesagt keine Garantie das Covid) wird isoliert (zu Hause oder bei schweren Symptomen aufgenommen).

Aber die Tests werden immer besser und schneller die nächsten Wochen, daher wirds da deutliche Fortschritte geben.


Antwort
Zitat
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008

Original von Maronne748

Spoiler

Original von Zivilist
Kurze Frage falls Mediziner oder "Corona-Erfahrene" hier sind:

- habe seit ca. zwei Wochen einen trockenen Husten, mal mehr mal weniger
- seit gestern aber ein leichtes aber stetiges Brennen und Druck in der Brust und etwas schweren Atem
- gestern Abend rausgefunden, dass ich zumindest zwei Tage im gleichen Gebäude mit einem Infizierten vor zwei Wochen gearbeitet habe

daher ein wenig besorgt. Eben in zwei Berliner Hotlines angerufen, immer nur den Rat bekommen einfach daheim zu bleiben (aber waren offensichtlich keine Ärzte in der Hotline, sondern nur Checkliste abgearbeitet). Habe nur von einem Drosten Podcast in Erinnerung, dass er meinte je schneller etwas behandelt wird in der Lunge, desto besser, also eher früh als spät in die Klinik oder beim Arzt auftauchen.

Hat jemand von Euch Erfahrung? Würde sonst erstmal abwarten wie es heute und morgen aussieht und montags zum Arzt, wär halt nur blöd, wenn man jetzt schon irgendein Medikament oder so einwerfen könnte und damit deutlich schneller Besserung erfährt bzw. schlimmerem vorbeugt. Weiss aber als Nicht-Arzt nicht, ob man bei meinen Symptomen überhaupt irgendwas nehmen würde.

Also als Assistenzarzt würde ich aktuell empfehlen nur ins Krankenhaus gehen wenn Notfall, weil es nirgends so eine große Chance gibt sich anzustecken (falls du es nicht hast).
Denke aktuell wird dich bei der Smyptomatik noch kein Krankenhaus aufnehmen, aber das muss dann die jeweilige Hotline entscheiden.
Was bedeutet den etwas schwerer Atem? Musst du mehr als 20x pro Minute Atmen?

danke für die Antwort - auf keien Fall mehr als 20x pro Minute, ich würde schätzen zu 90 % noch normal, ich muss nur stärker einatmen, das fällt mir auf. Bei leichter Ertüchtigung etwas länger außer Atem. Gibt es aktuell den Medikamente, die bei leichtem Verlauf verschrieben werden oder gilt immer noch einfach aussitzen völlig ohne medikamente?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Maronne748

Original von Zivilist
Kurze Frage falls Mediziner oder "Corona-Erfahrene" hier sind:

- habe seit ca. zwei Wochen einen trockenen Husten, mal mehr mal weniger
- seit gestern aber ein leichtes aber stetiges Brennen und Druck in der Brust und etwas schweren Atem
- gestern Abend rausgefunden, dass ich zumindest zwei Tage im gleichen Gebäude mit einem Infizierten vor zwei Wochen gearbeitet habe

daher ein wenig besorgt. Eben in zwei Berliner Hotlines angerufen, immer nur den Rat bekommen einfach daheim zu bleiben (aber waren offensichtlich keine Ärzte in der Hotline, sondern nur Checkliste abgearbeitet). Habe nur von einem Drosten Podcast in Erinnerung, dass er meinte je schneller etwas behandelt wird in der Lunge, desto besser, also eher früh als spät in die Klinik oder beim Arzt auftauchen.

Hat jemand von Euch Erfahrung? Würde sonst erstmal abwarten wie es heute und morgen aussieht und montags zum Arzt, wär halt nur blöd, wenn man jetzt schon irgendein Medikament oder so einwerfen könnte und damit deutlich schneller Besserung erfährt bzw. schlimmerem vorbeugt. Weiss aber als Nicht-Arzt nicht, ob man bei meinen Symptomen überhaupt irgendwas nehmen würde.

Also als Assistenzarzt würde ich aktuell empfehlen nur ins Krankenhaus gehen wenn Notfall, weil es nirgends so eine große Chance gibt sich anzustecken (falls du es nicht hast).
Denke aktuell wird dich bei der Smyptomatik noch kein Krankenhaus aufnehmen, aber das muss dann die jeweilige Hotline entscheiden.
Was bedeutet den etwas schwerer Atem? Musst du mehr als 20x pro Minute Atmen?

1) Wenn du mit einem Infizierten Kontakt hattest und spätestens nach 2 Wochen Symptome bekommen hast, bekommst du immerhin schonmal einen Corona-Test. Gibt es in deiner Gegend eine Teststation? Ich würde den Hausarzt anrufen und einen Test machen. Wäre auch interessant für dich für später, wenn du wüsstest immun zu sein.

2) Du musst einschätzen wie stark die Symptome sind. Allerdings können "Gedanken" auch viel damit reinspielen. Wenn du an Corona und Lunge denkst und dann noch ein Bild vor Augen hast, dass jemand am nächsten Tag nicht mehr aufgestanden ist, dann spielt sich einfach viel in der Psyche ab und dein Körper reagiert massiv. Versuch dich mal abzulenken mit einem Film/Serien und über dann später ob es da besser war.

3) Es gibt ja keine richtigen Medikamente dagegen. Der Hausarzt wird dir höchstens etwas geben, damit du dich besser fühlst. Der Verlauf wird dadurch aber wenig geändert.

4) Direkt ins Krankenhaus ohne Test würde ich nur machen, wenn es sein muss. Ein leichter Druck gehört (Laienmeinung) für mich nicht dazu. Würde da eher schleimlösenden Tee und Bonbons lutschen. Vielleicht auch ein leichtes Schmerzmittel nehmen um zu entspannen.

Original von Zivilist
danke für die Antwort - auf keien Fall mehr als 20x pro Minute, ich würde schätzen zu 90 % noch normal, ich muss nur stärker einatmen, das fällt mir auf. Bei leichter Ertüchtigung etwas länger außer Atem. Gibt es aktuell den Medikamente, die bei leichtem Verlauf verschrieben werden oder gilt immer noch einfach aussitzen völlig ohne medikamente?

Das hast du aber fast immer auch bei einer normalen Erkältung. Der Körper wehrt sich eben...


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Zitat
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008

Die Dunkelziffer wird in den USA von Region zu Region unterschiedlich sein. In New York wird die Dunkelziffer kleiner sein, dort testen sie sehr viel. Im Landesinneren ist die Dunkelziffer wahrscheinlich groesser. Aber genau weiss es halt niemand.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Zinsch
Die Dunkelziffer wird in den USA von Region zu Region unterschiedlich sein. In New York wird die Dunkelziffer kleiner sein, dort testen sie sehr viel. Im Landesinneren ist die Dunkelziffer wahrscheinlich groesser. Aber genau weiss es halt niemand.

Könnte auch einfach sein, dass der erste große Hotspot NYC ist. Gerade die Stadt hat soviele Besucher und mit Ubahn und Co in einer Megacity ist die Verbreitung sicherlich auch schneller. Hätte es woanders auch diese Ausmaße, dann würde man es ja an den Krankenhäusern sehen.


Antwort
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