Es gibt in 7 Eu Ländern eine signifikante Übersterblichkeit in den letzten 2 Wochen (die Peaks von den letzten Jahren übertroffen). Das trotz massiven Maßnahmen.
Ich denke das spricht für sich.
https://www.euromomo.eu/
Original von Gofa
Land A hat vor einigen Wochen erhebliche Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Virus umgesetzt. Durch die Maßnahmen verläuft die Ausbreitung nicht mehr exponentiell, sondern linear (siehe Hinweise zum linearen Wachstum in meinem letzten Post). Land A befindet sich also in einem ähnlichen Szenario wie Deutschland.Land A hat zum jetzigen Zeitpunkt Tx 10.000 Infizierte und pro Tag gibt es 1.000 Neuinfizierte. Die Zahl der Infizierten verdoppelt sich nach 10 Tagen (Verdopplungszeit VZx = 10).
Land A hat 10 Tage später, zum Zeitpunkt Ty also 20.000 Infizierte und pro Tag gibt es nach wie vor 1.000 Neuinfizierte. Die Zahl der Infizierten verdoppelt sich nach 20 Tagen (Verdopplungszeit VZy = 20).Für mich ist hier Rx=Ry=1, obwohl VZx<14 und VZy >14. Laut deiner Regel dürfte das ja nicht sein. Wo ist hier mein Denkfehler?
Habe mir das gerade nochmal angeschaut und ich weiß jetzt wo mein Fehler bzw. der Unterschied herkommt. Es gibt ja verschiedene Berechnungsmethoden, aber wenn man sich an das RKI anlehnt, dann gehen sie immer von der gesamten Menge an Infizierten aus. Ich bin immer von der aktuellen Anzahl an Infizierten ausgegangen.
Bei mir sah das dann folgendermaßen aus:
10.000 Infizierte = (+1000 Neuinfizierte - 1000 Gesunde) + (1000 - 1000) + ...
20.000 Infizierte - 10.000 Gesunde = 10.000 Infizierte = ...
Wenn ich mir die offiziellen Formeln für die Berechnungen der Verdopplungszeit ansehe, dann macht das in der Tat mittlerweile fast gar keinen Sinn mehr. Ich frage mich da nur, warum Merkel es dann erwähnt hat mit den 10 Tagen bzw. 14 Tagen, wenn das irgendwann etwas völlig anderes aussagt. Ich glaube die Diskussion können wir dann lassen und ab jetzt spreche ich von Reproduktionszahl.
Original von MrPGrey
Katharz,bist du der Meinung, dass das Coronavirus doch nicht so schlimm ist
und die Maßnahmen überzogen sind?
(Und deshalb die zweifelnden Nachfragen mit Verweis auf Schweden etc.)
Ist halt ne höchst subjektive Frage, was Schlimm ist...
Beantworte die Frage mal ungefragt ![]()
Meine persönliche Schlimmheitsskala, die wohl kaum jemand ebenso empfinden wird.
Corona (covid19) 3/10
Aktuellen Maßnamen bis jetzt 2/10
sonstigen Grippewelle 1/10
Waldbrände in Australien 3/10
Klimawandel 4/10
Da spielen Sachen halt immer ineinander.
Würde Corona nicht zu den Maßnahmen führen, würde es in meinem Leben halt kaum eine Rolle spielen. Was aber nicht heißt, dass ich deswegen die Maßnahmen generell ablehne oder überzogen finde, weil ich mir bewußt ist , dass sich viele Menschen schon sehr große Sorgen wegen Corona machen und desegen auch etwas dagegen unternehmen möchten.
Habe einen guten Freund, der Corona infiziert war und ebenso seine Eltern, allen geht es wieder gut und hab mir allerdings zu keinem Zeitpunkt große Sorgen gemacht, weil es sich nicht in eine "schlimme" Richtung entwickelt hat, dass hätte meine Skala sehr wahrscheinlich schnell verschoben.
Original von waiting
Spoiler
Ist ja nichts Neues und Bill Gates mit seiner Stiftung hat immer wieder darauf hingewiesen. Andere Virologen auch. Hat nur niemanden interessiert. Übrigens ist das nicht nur in China ein Problem, sondern auch ganz groß in Afrika. Dort werden Millionen dieser Tiere auch verzehrt und zwar aus Hunger. Da würde ein Verbot einfach dazu führen, dass die Menschen verhungern. Erschwerend kommt dazu, dass die Tiere nicht mal komplett durchgegart werden. Also mögliche Viren nicht abgetötet werden vor dem Verzehr. Man kann davon ausgehen bei über 8 Milliarden Menschen, dass wir auch weiterhin in zunehmender Zahl mit neuen Viren konfrontiert werden. Die letzten 20 Jahre waren nur ein Vorgeschmack.
Hallo,
da man sich hier ständig im Kreis dreht und Verschwörungstheorien mit Fakten mischt, habe ich ein extra Thema dazu erstellt:
https://forums.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=19910103#post19910103
Ab sofort werden also Verschwörungsthemen zum Coronavirus in diesem Thread gelöscht und je nach Fall auch Sanktioniert. Vielen scheint es hier ja gar nicht um den Austausch zu gehen, sondern wollen einfach nur den Thread stören. ruslan kam auch nie wieder nach dem ihm verboten wurde hier seine ellenlangen Verschwörungstexte zu posten, gleichzeitig aber angeboten wurde ein extra Thema dafür zu eröffnen.
MfG Spiike
In einem Satz Corona, die Flüchtlingsproblematik, den Klimawandel und den Terrorismus zu vermengen und in jedem 2. Post von den "GEZ"-Medien zu fabulieren halte ich für überreagieren.
Viele würden wohl sagen beim Thema Klimawandel wurde bisher keineswegs überreagiert und bei Corona sehe ich in Deutschland bisher auch keine Anzeichen.
Bei jedem Coronapatienten werden die Behandlungswünsche berücksichtigt und wenn der Patient sich nicht äußern kann, werden die Angehörigen befragt und wenn die nicht weiter wissen ggf eine Ethikkommision beauftragt. Bei uns haben ca. 50% der schweren Coronapatienten einen palliativen Behandlungsplan. Klar wird es Kliniken geben wo zuviel intubiert wird, aber oft ist es auch der Wille des Patienten/der Angehörigen (auch wenn es kein Sinn macht). Da können die Intensivmediziner halt auch einfach nicht sagen, bringt nix wir intubieren nicht.
Habe mir das Interview jetzt mal durchgelesen... viel subjektives, ungenaues Gelaber. "Da gab mal eine Untersuchung...97% der intubieren sterben...ich glaube/denke/ habe die Vermutung.
Das ist Stimmungsmache. Seine Intention finde ich richtig, aber seine Argumentation sehr oberflächlich.
Die Fragen sind teils aber auch ungünstig gestellt ♦
Original von Maronne748
Habe mir das Interview jetzt mal durchgelesen... viel subjektives, ungenaues Gelaber. "Da gab mal eine Untersuchung...97% der intubieren sterben...ich glaube/denke/ habe die Vermutung.
Das ist Stimmungsmache. Seine Intention finde ich richtig, aber seine Argumentation sehr oberflächlich.
Jepp, also diese Grundannahme mit den 97 % ist halt falsch (über den Rest kann man ja nachdenken...). Also laut divi sterben aktuell auf den deutschen Intensivstationen 29 % der Covid-19 Patienten und 74 % davon werden beatmet (davon ausgehend, dass fast alle nicht beatmeten überleben, überleben also ca. 50 % derjenigen, die beatmet werden) - alles, was er sagt, beruht also auf einer Annahme, die weit von der deutschen Realität entfernt ist.
https://divi.de/images/Dokumente/DIVI-IntensivRegister_Tagesreport_2020_04_14.pdf
Original von Fantomas741
und nun Alte und Kranke sterben, ja aber fast ausschließlich die, welche am nächsten Schnupfen vermutlich auch gestorben wären 98,5% Überleben und von denen merken 80% nicht mal das sie Corona hatten (Die Sterblichkeit bei denen ohne vorerkrankung dürfte im Promillebereich liegen), maßnahmen vollkommen übertrieben und überreagiert anstatt erstmal Schulen und Großveranstaltungen abzusagen und zu gucken ob das "reicht"
Wenn Italien, Spanien und UK vor der Tür nicht reichen, was sagst du denn zu New York?

https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/10/upshot/coronavirus-deaths-new-york-city.html
Original von StefanNRW
Wenn Italien, Spanien und UK vor der Tür nicht reichen, was sagst du denn zu New York?
https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/10/upshot/coronavirus-deaths-new-york-city.html/blockquote >Intressant wäre die Kurve dann nach Corona, die vermutung ist halt es sterben dann deutlich weniger weil die schon tod sind die dann eigentlich dran gewesen wären... bzw. bleibt die kurve hoch nach Corona sehen wir dann vermutlich die maßnahmenbedingten Todesfälle.
Original von StefanNRW
Original von Fantomas741
und nun Alte und Kranke sterben, ja aber fast ausschließlich die, welche am nächsten Schnupfen vermutlich auch gestorben wären 98,5% Überleben und von denen merken 80% nicht mal das sie Corona hatten (Die Sterblichkeit bei denen ohne vorerkrankung dürfte im Promillebereich liegen), maßnahmen vollkommen übertrieben und überreagiert anstatt erstmal Schulen und Großveranstaltungen abzusagen und zu gucken ob das "reicht"Wenn Italien, Spanien und UK vor der Tür nicht reichen, was sagst du denn zu New York?
https://www.nytimes.com/interactive/2020/04/10/upshot/coronavirus-deaths-new-york-city.html/blockquote >Hat sich jemand bereits etwas tiefer mit dem Artikel bzw. den Daten beschäftigt und kann was dazu sagen warum zwar zwanzig Jahre gezeigt werden aber für 2019 die Daten fehlen? Liegen die noch nicht vor?
Original von Fantomas741
Intressant wäre die Kurve dann nach Corona, die vermutung ist halt es sterben dann deutlich weniger weil die schon tod sind die dann eigentlich dran gewesen wären... bzw. bleibt die kurve hoch nach Corona sehen wir dann vermutlich die Maßnahmenbedingten Todesfälle.
Das heißt, wenn wir in einem Jahr sehen würden, dass die Kurve danach nicht so weit runtergeht wie du jetzt gerne glauben möchtest, dann würdest du sagen "scheiße, lass mal was dagegen machen"?
Original von ScaAra
Hat sich jemand bereits etwas tiefer mit dem Artikel bzw. den Daten beschäftigt und kann was dazu sagen warum zwar zwanzig Jahre gezeigt werden aber für 2019 die Daten fehlen? Liegen die noch nicht vor?
Ja. (zumindest nicht in der Zeitauflösung aus derselben offiziellen Quelle)
Fanto macht halt bissl Pipi Langstrumpf...
Was viele vergessen ist, dass wir wenn wir nix gemacht hätten genau die gleichen Zustände wie in Italien, Spanien oder NYC bekommen hätten. Ggf. sogar noch schlimmer, da wir erstmal mehr Intensivpuffer gehabt hätten, sprich die Zustände die dann handeln erzwingen wären bei uns später eingetreten und somit wäre die Kurve noch steiler gewesen...
Original von Fantomas741
Original von NeuKunde
Was faselst du dir bloß zurecht? Die Kurve wurde erfolgreich abgeflacht. PUNKT.Ja EBEN und trotzdem wollt ihr immer noch drakonischere Maßnahmen und nix lockern warum dann?
Es wurde überreagiert hat ordentlich schaden angerichtet nun hat man das Ergebnis das man wollte und hat nun trotzdem Angst die Zügel locker zu lassen? Raff ich nich...
wie kommst du denn darauf, dass überreagiert wurde?
Original von TBone98
Wer will denn noch drakonischere Maßnahmen???
Ich lese jeden Tag in den Leitmedien: Maskenpflicht und Überwachungsapp für mich ist das noch drakonischer...
Original von Fantomas741
Original von TBone98
Wer will denn noch drakonischere Maßnahmen???Ich lese jeden Tag in den Leitmedien: Maskenpflicht und Überwachungsapp für mich ist das noch drakonischer...
die sollen ja aber nicht on top kommen, sondern die sollen ermöglichen, dass andere einschränkungen langsam wieder zurückgefahren werden können
Es geht darum, Lösungen zu finden, um die bisherigen Maßnahmen zu lockern. Und wenn wir darüber nachdenken, Geschäfte und Firmen wieder zu öffnen, um den wirtschaftlichen Schaden halt im Rahmen zu halten, dann muss man aber halt überlegen wie man dann die Menschen z.B. in den öffentlichen Verkehrsmitteln (viele Menschen auf kleinem Raum) schützen kann.
Da geht es ausschließlich um einen Weg aus den aktuellen Maßnahmen. Ich kenne keine einzige Aussage von Politikern oder Medien, die fordert, den aktuellen Zustand (kompletter Lockdown) aufrechtzuerhalten UND Maskenpflich und App ZUSÄTZLICH einzuführen.
