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p00s88
Joined: 08.09.2007

Ich komme gerade nicht drauf.
Wenn ich einen R 0 von 0,8 habe und sich damit eine Verdopplungszeit von 24 Tagen ergibt wie würde ich dann eine Verdopplungszeit bei einem R 0 von 1 berechnen?
Das ist doch nicht einfach ein Dreisatz oder?


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Zitat
Synovate
Joined: 10.12.2008

Original von AyCaramba44

Original von soulfly187
Und wenn es dann einen positiven Fall gibt, geht die ganze Mannschaft in Quarantäne oder wie?! Bin mal gespannt wie das funktionieren soll.

Die Spieler werden glaube ich alle 2-3 Tage komplett getestet und zusätzlich gibt es wohl Vorgaben für die Spieler. Heißt nach Möglichkeit sehr wenig Kontakt. Nicht selbst einkaufen usw. Wenn dann jemand mit Corona ausfällt, dann ist es eben so. Spieler mit einer Grippe oder einem Beinbruch fallen auch aus. Das ist für jede Mannschaft gleich. Auch wenn es natürlich bitter werden könnte für ein Team mit mehrere Fällen.

Ganze Mannschaft Quarantäne gibt es aber nicht, weil eben direkt getestet wird. Quarantäne ist ja nur eine Vorsichtmaßnahme, weil man theoretische infiziert sein könnte und keine Tests dafür ausgeben möchte.

Naja, es gibt ja medizinische Vorgaben der Gesundheitsämter, wann jemand in Quarantäne muss.
Wenn jetzt ein Fußballer positiv getestet wird und er vorher mit seiner Mannschaft trainiert hat (mit Körperkontakt), dann müsste aus meiner Sicht schon die gesamte Mannschaft in Quarantäne.
Und bei den grundsätzlich für alle Menschen geltenden Quarantänebestimmungen sollte man auch keine Ausnahmen für den Fußball machen.
Das würde aber heißen, wenn sich ein Spieler infiziert, dann kann das Team des Spielers nicht mehr antreten und die gesamte Planung der Liga fällt in sich zusammen, sobald es positive Corona Fälle bei Spielern gibt.
Ich persönlich glaube nicht, dass die BuLi Saison zeitnah zu Ende gespielt wird.
Meine spekulative Prognose: Liga fängt an mit Geisterspielen, jemand infiziert sich. Liga und Verein des Spielers behaupten zunächst, dass Quarantäne nicht notwendig ist. Dann ein riesen Shitstorm und Absage der Saison.


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Zitat
AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Original von Santalino2
Warum wird den Menschen nicht klar gesagt, dass der aktuelle Weg sich über x Jahre hinziehen kann und sie sogar z. T. noch bewußt belogen, in der Art, je härter die Maßnahmen sind, desto schneller ists vorbei (was halt falsch ist, weil sich dann alles umso länger hinzieht...)?

Guter Beitrag :f_thumbsup:

Wenn man in die asiatischen Länder schaut, dann ist scheinbar das Ziel wieder alles nachverfolgen zu können. Also keine komplette Durchseuchung. Mit den x Jahren durchziehen ist es aber auch nicht getan, genauso wie mit einer schnellen kompletten Durchseuchung. Wahrscheinlich wird auch das Coronavirus mutieren und wiederkommen. Dann fängt man sehr wahrscheinlich sogar wieder bei 0 an, weil die Antikörper gegen Version 1 nicht mehr funktionieren.

Mir scheint es immer noch so, als ob man Zeit gewinnen möchte. Für was? Keine Ahnung!


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Zitat
GeraldG
Joined: 24.05.2011

Es wird halt befürchtet, dass wenn man jetzt einfach alles wieder lockert (es wurden ja auch schon Sachen gelockert), wir wieder zum Anfang der Krise kommen. was genau wird daran nicht verstanden? Oder was verstehe ich da jetzt nicht?


Antwort
Zitat
JollyRoger183
Joined: 03.02.2007

Original von Bommel64
Hat jemand eine Übersicht zu den Infizierten pro Bundesland, allerdings nicht in absoluten Zahlen sondern prozentual zur Bevölkerung des entsprechenden Bundeslandes?

Danke

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/

Rechts unten kannst du Fälle/100k Einwohner auswählen.


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Zitat
AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Genau, es wird befürchtet und so wie es im Moment abläuft, würde man auch noch in einem Jahr befürchten. Genau davor hat man eben Angst, weil niemand 1 Jahr das durchhalten würde. Man würde es also nur verschieben und könnte sich das Jahr auch sparen.


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Zitat
cIassic23
Joined: 14.08.2006

https://www.kuketz-blog.de/ccc-deckt-auf-datenspende-app-des-rki-mit-schweren-maengeln/

klingt ja fantastisch /s


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Zitat
cIassic23
Joined: 14.08.2006

Original von AyCaramba44
Genau, es wird befürchtet und so wie es im Moment abläuft, würde man auch noch in einem Jahr befürchten. Genau davor hat man eben Angst, weil niemand 1 Jahr das durchhalten würde. Man würde es also nur verschieben und könnte sich das Jahr auch sparen.

Ich war hier aus dem Pfosten über 1 Monat raus.
Du warst ja Anfangs der größte Kritiker, dass nicht genug Maßnahmen vorgenommen wurden - warum bist du nun komplett auf dem anderen Ufer?


Antwort
Zitat
JonnyOh
Joined: 25.09.2008

Original von Santalino2
Warum wird den Menschen nicht klar gesagt, dass der aktuelle Weg sich über x Jahre hinziehen kann und sie sogar z. T. noch bewußt belogen, in der Art, je härter die Maßnahmen sind, desto schneller ists vorbei (was halt falsch ist, weil sich dann alles umso länger hinzieht...)?

Angenommen, das wäre so: Weil >80% der Bevölkerung mit der Wahrheit nicht umgehen könnten, man sieht ja wie leicht jeder in Panik verfällt.


Antwort
Zitat
katharz
Joined: 28.10.2007

Original von GeraldG
Es wird halt befürchtet, dass wenn man jetzt einfach alles wieder lockert (es wurden ja auch schon Sachen gelockert), wir wieder zum Anfang der Krise kommen. was genau wird daran nicht verstanden? Oder was verstehe ich da jetzt nicht?

ich gehe jede wette dass dem nicht so sein wird. Ich nehme auch gerne wetten an dass bei uns niemals die KH überfüllt sein werden wegen Covid-19 Patienten und ich bin mir auch absolut sicher dass in ein paar Wochen die neuen Infektionszahlen in niedrigem 3 oder gar 2 stelligen Bereich sein werden (oder sogar niedriger)

Die ganze welt ist doch am abflachen wenn man die zahlen sieht. selbst die absoluten hotspots seit tagen (wochen).
Und wenn man der Grafik des RKI glauben schenken kann, dann hatte zumindest der Lockdown keine auswirkungen auf den R0-Wert (ja ich weiss dazu gibts noch andere Faktoren...)
In Italien etc haben sie die ganzen maßnahmen doch auch erst hochgefahren als es eh schon zu spät war. Fraglich welchen Einfluss diese dann noch hatten. Das werden wir vermutlich nie wirklich erfahren oder eben erst in ein paar Jahren.

@aycaramba

Es gibt ja wahrscheinlich doch eine Kreuzimmunität mit den anderen Coronaviren. (Hat glaub selbst Drosten irgendwo gesagt, erst kürzlich)


Antwort
Zitat
katharz
Joined: 28.10.2007

falls jemand bock hat sich das video anzuschauen
es geht zwar relativ lange aber die zeit vergeht schnell und es haben die meisten ja sowieso genug zeit:f_biggrin:
der prof aus stanford hatte ende märz schonmal ein video rausgebracht, das hier ist das follow up. Er hatte wohl eine ähnliche Studie wie in heinsberg gemacht (3300 bewohner in santa clara getestet, rauskam eine 50-85 mal so hohe Anzahl an Infizierten wie offiziell positiv getestet.)
Ausserdem geht er noch auf schulöffnungen ein sowie die nebenwirkungen des Lockdowns

In this long-awaited follow-up to his interview in late March, Dr. John Ioannidis discusses the results of three preliminary studies, (including his latest, which shows a drastically reduced infection fatality rate); the worrisome effects of the lockdown; the Swedish approach; the Italian data; the ups and downs of testing; the feasibility of "contact tracing", and much more.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Original von cIassic23

Original von AyCaramba44
Genau, es wird befürchtet und so wie es im Moment abläuft, würde man auch noch in einem Jahr befürchten. Genau davor hat man eben Angst, weil niemand 1 Jahr das durchhalten würde. Man würde es also nur verschieben und könnte sich das Jahr auch sparen.

Ich war hier aus dem Pfosten über 1 Monat raus.
Du warst ja Anfangs der größte Kritiker, dass nicht genug Maßnahmen vorgenommen wurden - warum bist du nun komplett auf dem anderen Ufer?

Ich war am Anfang vor allem für leichte Maßnahmen wie z.B. eine Einreisesperre für Menschen aus China oder dem Iran. Für Messeverbote usw. Also quasi Sachen die uns NULL beeinflusst hätten, aber das wollte fast niemand. Auch war ich für schnellere und weitreichendere Tests, damit man keine großen Ausbrüche wie in der Lombardei oder in Heinsberg komplett übersieht. Hätte auch erstmal NULL Einfluss auf uns gehabt. Aber auch das wollte niemand. Danach war ich natürlich auch mit den sehr strengen Maßnahmen einverstanden, weil man nicht wusste wo man steht und wie es sich weiter entwickelt.

Jetzt sind wir aber in Phase 2 und wissen schon viel mehr über Corona. Es geht nun darum insgesamt möglichst wenige Tote und Langzeitfolgen für die Bevölkerung zu bekommen. Dabei muss man aber nicht nur auf die Coronatoten schauen, die zum Teil auch gar nicht nur an Corona gestorben sind, sondern auch auf ganz viele Dinge schauen, die wir durch die Maßnahmen erleiden. Leute gehen mit einem Herzinfarkt viel zu spät in Krankenhäuser, manche Leute begehen Suizid, viele erleben Gewalt zu Hause, viele haben wenig sozialen Kontakt, viele haben Zukunftsängste, einige sind bereits pleite und dann kommt noch ein ganz großer Batzen durch die jetzigen Geldausgaben und geschwächten Wirtschaft hinzu. Würden wir die Riesenmengen an Geld in den nächsten 10 Jahren für Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und bessere Löhne ausgeben, würde automatisch die Lebenserwartung ansteigen und z.B. Parteien wie die AfD mehr in den Hintergrund rücken.

Im schlimmsten Fall bricht sogar der Euro auseinander. Die Geldentwertung findet aber durch das Gelddrucken schon statt. Darum bin ich jetzt eben dafür, dass man nicht zulange und vorsichtig mit der Rücknahme der Maßnahmen beginnen darf.

Die Sterblichkeitsrate von 0,3% (Heinsberg) ist auch nicht so dramatisch. Da würde man mit einer Durchseuchung auf 144.000 Tote kommen im Maximalfall, wenn wir nicht über die Kapazitätsgrenzen kommen. In der schlimmen Grippesaison waren es auch 25.000 Tote. Das waren vor 5-6 Wochen auch noch ganz andere Zahlen im Spiel.


Antwort
Zitat
cIassic23
Joined: 14.08.2006

ok - die Punkte kann ich so nachvollziehen - wenn ich auch komplett anderer Meinung bin

Original von AyCaramba44
Im schlimmsten Fall bricht sogar der Euro auseinander. Die Geldentwertung findet aber durch das Gelddrucken schon statt.

Atm sollte dadurch keine Entwertung folgen aufgrund der Rezession - Verschuldung der Staaten aber massiv wichtig mit den Finanzspritzen damit der Wirtschaftskreislauf nicht kollabiert.


Antwort
Zitat

Zu der Studie da oben gilt wohl wie oft, je lauter für ein Ergebnis geworben ist, desto zweifelhafter ist es.

“Do NOT interpret this study as an accurate estimate of the fraction of population exposed,” wrote Marm Kilpatrick, an infectious disease researcher at the University of California Santa Cruz. “Authors have made no efforts to deal with clearly known biases and whole study design is problematic.”

Others noted that authors had agendas before going into the study. Back in March, Bhattacharya and Dr. Eran Bendavid wrote an editorial in the Wall Street Journal arguing that a universal quarantine may not be worth the costs it imposes on the economy, community and individual mental and physical health. Their colleague John Ioannidis has written that we lack the data to make such drastic economic sacrifices.

The team’s data scientists made statistical adjustments to account for the sampling problem. Because volunteers were disproportionately white and female, relative to the county’s demographics, the team gave less computational “weight” to those participants. Latino and Asian volunteers, who were underrepresented, got greater “weight.”

One major problem with the Santa Clara County study relates to test specificity. It used a kit purchased from Premier Biotech, based in Minneapolis with known performance data discrepancies of two “false positives” out of every 371 true negative samples. Although it was the best test at the time of the study, that’s a high “false positive” rate that can skew results, critics say — especially with such a small sample size.

With that ratio of false positives, a large number of the positive cases reported in the study — 50 out of 3330 tests — could be false positives, critics note. To ensure a test is sensitive enough to pick up only true SARS-CoV-2 infections, it needs to evaluate hundreds of positive cases of COVID-19 among thousands of negative ones.

This potential error in the test can easily dominate the results, they said.

Statistician John Cherian of D. E. Shaw Research, a computational biochemistry company, made his own calculations given the test’s sensitivity and specificity — and conservatively estimated the proportion of truly positive people in the Stanford study to range from 0.2% to 2.4%.

Adjusting for demographics, Cherian’s calculations suggest that county prevalence could plausibly be under 1% and the mortality rate could be over 1%.

The “confidence intervals” in the paper – that is, the range around a measurement that conveys how precise the measurement is – “are nowhere close to what you’d get with a more careful approach,” he noted.

Ich kann leider keine links posten, hab einfach den Namen bei google-news gesucht. 50-85x ist so unrealistisch, dass muss doch einen bewusst sein, sonst hätten wir nicht nur 7-10% positive Tests.
(Sucht man eigentlich immer extra nach solchen "Studien" oder gibts da eine bestimmte Seite?).
Ja Dunkelziffer wird es geben. In Anbetracht der Infizierten und Todeszahlen weltweit, denke ich sind wir in Deutschland zwischen 3-5x Infizierte.

Was ich damit eigentlich sagen möchte ist... wo bleiben die seriösen Studien... imo sollte da jegliche Anstrengung erfolgen um halbwegs Klarheit zu erlangen. Könnte mir vorstellen, dass es im Asiatischen Raum solche Studien bereits gibt.
Die Heinsbergmortalität liegt am Ende vllt. Zwischen 0,1-1,4 und 0,37% wird dann aufgegriffen. Schwierig schwierig.


Antwort
Zitat
shaddiii
Joined: 05.04.2009

Die 29-jährige Ina Timmann hat einen schweren Covid-19-Verlauf hinter sich. Mit ihrer Geschichte will sie junge Menschen davor warnen, die Infektion zu unterschätzen.
https://www.zeit.de/campus/2020-04/lungenkrankheit-covid-19-atemnot-junge-menschen-protokoll

29 Jahre, keine Vorerkrankung, normalgewichtig. Hatte zwischenzeitlich Angst zu ersticken und insgesamt dreimal den Notarzt gerufen. Fünf Wochen nach den ersten Symptomen kann sie nicht mehr als 250 Meter laufen, da die Luft ausgeht. Vielleicht sollte man daher nicht einfach nur die Todesrate betrachten und auch nicht davon ausgehen, dass unsere Quote so gering bleibt wie sie glücklicherweise derzeit ist.


Antwort
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Penishaubize
Joined: 04.06.2006

Original von AyCaramba44
Die Sterblichkeitsrate von 0,3% (Heinsberg) ist auch nicht so dramatisch. Da würde man mit einer Durchseuchung auf 144.000 Tote kommen im Maximalfall, wenn wir nicht über die Kapazitätsgrenzen kommen. In der schlimmen Grippesaison waren es auch 25.000 Tote. Das waren vor 5-6 Wochen auch noch ganz andere Zahlen im Spiel.

Im Februar zählte bei dir noch jeder Tote

Original von AyCaramba44
Bei 0,5% Todesrate (gering geschätzt), wären das schon bis zu 400.000 Tote. Durch die Nichtbehandlung wäre die Quote aber wohl eher zwischen 2 und 5%. Also im Worstcase bei bis zu 4 Millionen Toten.

Dann doch lieber ein langsamer Verlauf, der über den Sommer hoffentlich weniger wird und über einen gestreckten Zeitraum auch bessere und mehr Behandlungsmöglichkeiten bietet.

Und mit Grippe durfte man das in keinem Fall vergleichen!!!11


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Genau, da waren es im Worstcase noch 4 Millionen Tote. Dagegen sehen 144.000 Tote doch weniger schlimm aus. Finde den Vergleich mit Grippe auch nicht richtig, aber trotzdem nähern sich die Zahlen denen der Grippe an.


Antwort
Zitat
Penishaubize
Joined: 04.06.2006

Original von AyCaramba44
Mal eine andere Sichtweise:
Warum wird überhaupt mit der Grippe verglichen? Wir haben jetzt eine neue Art wie man sterben kann und die Gefahr besteht, dass jedes Jahr diese Art wiederkommen kann. Sollte man jetzt eine Grippe mit eventuell 5000 Toten im Jahr mit einem Coronavirus, welche vielleicht nur 1000 Menschen tötet vergleichen? Meiner Meinung nach nicht! Völlig unabhängig davon ob gefährlicher oder nicht, sollten wir versuchen das Coronavirus zu keinem wiederkehrenden Virus zu machen.

Wie hoch sind unsere Anstrengungen in anderen Gebieten die Anzahl an Toten zu reduzieren. Es gibt soviele Teilgebiete wo wir uns z.B. darüber freuen, wenn wir 50 Tote pro Jahr weniger haben. Zum Beispiel durch Alkohol, Rauchen, Verkehr usw. Es gibt also hunderte Punkte wo wir bei jedem versuchen sollten möglichst wenige Tote zu haben und insgesamt damit auch die Lebenserwartung zu erhöhen.

Grippe 5000 Tote
Coronavirus 10 Tote / 1000 Tote / 10000 Tote / 100000 Tote
-> Wären nicht 5000 Tote besser als jedes Jahr 5010 Tote?

Ist es nicht geradezu dumm zu sagen, dass die Grippe viel gefährlicher ist und am Ende trotzdem jedes Jahr mehr Tote zu haben. Grippe + Corona ist IMMER schlimmer als nur Grippe. Ganz unabhängig davon, was mit Corona noch auf uns zu kommt.

Aber lieber 5000 als 5010 Tote oder?

Hör doch bitte auf so zu tun als wärst du konsistent in deiner Meinung geblieben. Wir sind genau da, wo du noch im Februar sein wolltest.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Original von cIassic23
Atm sollte dadurch keine Entwertung folgen aufgrund der Rezession - Verschuldung der Staaten aber massiv wichtig mit den Finanzspritzen damit der Wirtschaftskreislauf nicht kollabiert.

Wenn ich 100€ gedruckt habe und die Wirtschaft einen Gegenwert von vielleicht noch 70€ im Moment hat, dann gibt es jetzt schon ein Ungleichgewicht. Wenn ich jetzt nochmal 100€ drucke und der Gegenwert der Wirtschaft bei 70€ bleibt, dann sollte man davon ausgehen, dass das Geld nur noch halb soviel Wert ist.

Wenn du also 100.000€ gespart hast und jetzt ordentlich Geld gedruckt wird, ohne Gegenwert, dann sind deine 100.000€ eben bald deutlich weniger Wert oder wie stellst du dir das vor?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Joined: 27.04.2010

Original von Penishaubize

Original von AyCaramba44
Mal eine andere Sichtweise:
Warum wird überhaupt mit der Grippe verglichen? Wir haben jetzt eine neue Art wie man sterben kann und die Gefahr besteht, dass jedes Jahr diese Art wiederkommen kann. Sollte man jetzt eine Grippe mit eventuell 5000 Toten im Jahr mit einem Coronavirus, welche vielleicht nur 1000 Menschen tötet vergleichen? Meiner Meinung nach nicht! Völlig unabhängig davon ob gefährlicher oder nicht, sollten wir versuchen das Coronavirus zu keinem wiederkehrenden Virus zu machen.

Wie hoch sind unsere Anstrengungen in anderen Gebieten die Anzahl an Toten zu reduzieren. Es gibt soviele Teilgebiete wo wir uns z.B. darüber freuen, wenn wir 50 Tote pro Jahr weniger haben. Zum Beispiel durch Alkohol, Rauchen, Verkehr usw. Es gibt also hunderte Punkte wo wir bei jedem versuchen sollten möglichst wenige Tote zu haben und insgesamt damit auch die Lebenserwartung zu erhöhen.

Grippe 5000 Tote
Coronavirus 10 Tote / 1000 Tote / 10000 Tote / 100000 Tote
-> Wären nicht 5000 Tote besser als jedes Jahr 5010 Tote?

Ist es nicht geradezu dumm zu sagen, dass die Grippe viel gefährlicher ist und am Ende trotzdem jedes Jahr mehr Tote zu haben. Grippe + Corona ist IMMER schlimmer als nur Grippe. Ganz unabhängig davon, was mit Corona noch auf uns zu kommt.

Aber lieber 5000 als 5010 Tote oder?

Hör doch bitte auf so zu tun als wärst du konsistent in deiner Meinung geblieben.

Wir sind einfach schon lange über den Punkt hinweg, dass wir das Coronavirus noch besiegen können. Es wird wiederkommen und mutieren und damit muss man jetzt umgehen. Ich stehe auch weiterhin zu der Meinung da oben, aber die Zeit bleibt leider nicht stehen und daher hat es jetzt keine Relevanz mehr.

Du kannst auch gerne noch mehr Sachen raussuchen, die jetzt Ende April nicht mehr passen. Ich finde das steht nicht im Widerspruch zu meiner jetzigen Meinung. Ende Januar würden wohl mittlerweile alle schnell die kompletten Grenzen schließen und überall testen, damit sich das Coronavirus nicht ausbreitet in Europa.


Antwort
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