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beni
Beigetreten: 17.10.2006

Cliffs: amerikanischer "Streeck" ( https://healthpolicy.fsi.stanford.edu/people/jay_bhattacharya)
findet für Santa Clara heraus, dass 2.81% der Menschen die Antikörper in sich tragen. Dadurch errechnet sich eine Letalität von 0,1-0,2%.

Bei der Frage nach Maßnahmen hält er sich raus und beschränkt sich auf die Forderung nach mehr repräsentativen Tests.

Deutschland: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

Die ersten vorläufigen Daten für das Jahr 2020 geben aktuell noch keine Hinweise auf eine Übersterblichkeit durch COVID-19 mit auffälligen Abweichungen nach oben. Im Januar 2020 starben nach dieser Auszählung etwa 85 000 Menschen. Im Februar 2020 waren es mindestens 79 000 Personen. Auch in der ersten Märzhälfte ist bislang kein auffälliger Anstieg der Sterbefallzahlen erkennbar. Da die Grippewelle 2020 seit Mitte März als beendet gilt, könnte ein möglicher Anstieg von Sterbefallzahlen im weiteren Verlauf des Jahres 2020 in einem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

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Soll wieder jeder selbst beurteilen.


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Gilt eben nur für Deutschland und es liegt doch nah, das eher auf die umfangreichen Maßnahmen als auf die Ungefährlichkeit der Erkrankung zurückzuführen.


Antwort
Zitat
housebesuch
Beigetreten: 02.01.2008

Original von AyCaramba44
Ich finde auch weiterhin die Maßnahmen-Ketten interessant. Am Anfang gab es ein paar wenige Bundesländer die (gegen Merkel) eine Pflicht einführen wollten und alle Anderen sind dann gefolgt. Egal ob das Problem im eigenen Bundesland größer und niedriger ist. Jetzt hat z.B. Gera schon die nächste Sache angekündigt. Dort müssen die Bürger auch in Parks Mund und Nase abdecken. Also jetzt sogar an der frischen Luft. Bin gespannt wer sich von dieser genialen Idee wieder anstecken lässt.

Weißt Du, warum das in Gera für notwendig erachtet wird? Während überall die Zahlen nach unten gehen, haben sich die Zahlen in der Stadt (auf niedrigem Niveau) seit Ostern verdoppelt. Zum einen gab es einen erheblichen Teststau, der sich langsam entsannt, andererseits zeigt die aktuelle Entwicklung, das man das Infektionsgeschehen mitnichten im Griff hat, dies zeigt sich leider auch bei der Hosptalisation, das Krankenhaus vor Ort schlägt langsam Alarm, hier steigen die Zahlen während bundesweit die Zahlen sinken.
Die Statistik vor Ort hatte alle mehr oder weniger in Sicherheit gewogen, bei den anstehenden Öffnungen will der OBM möglichst großzügig öffnen. Eine Rückkehr in den Lockdown wäre verheerend und niemandem zu erklären.
Übrigens war der Park komplett gesperrt während des Lockdowns, da Kontrollen schlicht nicht zu gewährleisten sind durch das Ordnungsamt, durch die Maskenpflicht soll ein Ansturm verhindert werden und Kontrollen sollen einfacher werden.

Leider gibt es keine Übersicht zu den Tests. Zwischendurch hatte der Bürgermeister zweimal die Statistik genannt, da war der Anteil positiver Tests bei über 10%, während im Bundesschnitt zu dem Zeitpunkt der Anteil zwischen 6% und 8% lag, das ist ein Hinweis auf zu wenige Tests. Meine Einschätzung der Lage ist, dass man die Zeit seit dem Lockdown nur ungenügend genutzt hat (oder nutzen konnte?).


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von Snookz
Gilt eben nur für Deutschland und es liegt doch nah, das eher auf die umfangreichen Maßnahmen als auf die Ungefährlichkeit der Erkrankung zurückzuführen.

nur dass andere länder wie frankreich zb früher und umfassendere maßnahmen eingeleitet haben als deutschland und dort trotzdem mehr menschen sterben.
Ganz zu schweigen von italien.
ich erinnere nur an die ganzen leute die vor über nem monat immer geschrien haben "In einer woche siehts bei uns auch aus wie in italien!!!"


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von housebesuch

Original von AyCaramba44
Ich finde auch weiterhin die Maßnahmen-Ketten interessant. Am Anfang gab es ein paar wenige Bundesländer die (gegen Merkel) eine Pflicht einführen wollten und alle Anderen sind dann gefolgt. Egal ob das Problem im eigenen Bundesland größer und niedriger ist. Jetzt hat z.B. Gera schon die nächste Sache angekündigt. Dort müssen die Bürger auch in Parks Mund und Nase abdecken. Also jetzt sogar an der frischen Luft. Bin gespannt wer sich von dieser genialen Idee wieder anstecken lässt.

Weißt Du, warum das in Gera für notwendig erachtet wird? Während überall die Zahlen nach unten gehen, haben sich die Zahlen in der Stadt (auf niedrigem Niveau) seit Ostern verdoppelt. Zum einen gab es einen erheblichen Teststau, der sich langsam entsannt, andererseits zeigt die aktuelle Entwicklung, das man das Infektionsgeschehen mitnichten im Griff hat, dies zeigt sich leider auch bei der Hosptalisation, das Krankenhaus vor Ort schlägt langsam Alarm, hier steigen die Zahlen während bundesweit die Zahlen sinken.
Die Statistik vor Ort hatte alle mehr oder weniger in Sicherheit gewogen, bei den anstehenden Öffnungen will der OBM möglichst großzügig öffnen. Eine Rückkehr in den Lockdown wäre verheerend und niemandem zu erklären.
Übrigens war der Park komplett gesperrt während des Lockdowns, da Kontrollen schlicht nicht zu gewährleisten sind durch das Ordnungsamt, durch die Maskenpflicht soll ein Ansturm verhindert werden und Kontrollen sollen einfacher werden.

Also will man den Park unbedingt öffnen und weil dann die Distanz nicht mehr eingehalten würde, eben jetzt Masken? Ich dachte die Masken sollen gerade nicht dazu führen, dass jetzt die Distanz verringert wird. Wenn die Distanz im Park ein Problem ist, dann muss man ihn entweder zulassen oder kontrollieren.

Masken und weniger Distanz könnte doch sogar zu mehr Infektionen führen? So wie ich Merkel verstanden habe war das doch immer ein großer Punkt bei ihr, der auch gegen eine Maskenpflicht gesprochen hat. Bleibt zudem die Frage einer Nützlichkeit von Masken an der frischen Luft. Nach meinem Kenntnisstand ist die ja nahezu Null.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Original von katharz

Original von Snookz
Gilt eben nur für Deutschland und es liegt doch nah, das eher auf die umfangreichen Maßnahmen als auf die Ungefährlichkeit der Erkrankung zurückzuführen.

nur dass andere länder wie frankreich zb früher und umfassendere maßnahmen eingeleitet haben als deutschland und dort trotzdem mehr menschen sterben.
Ganz zu schweigen von italien.
ich erinnere nur an die ganzen leute die vor über nem monat immer geschrien haben "In einer woche siehts bei uns auch aus wie in italien!!!"

Welche Leute haben das geschrien? Das waren die 2-3 Hanseln die die ganze Zeit wirre Dinge geschrieben haben und emotional wohl nicht auf die Lage klar gekommen sind. Die Anderen, so weit ich mich erinnern kann, haben es die ganze Zeit relativiert und sind nicht davon ausgegangen.

Italien hat auch nicht eher umfassendere Maßnahmen eingeleitet. Bei denen Fand ja der große Ausbruch in Europa erst statt. Dann sind sie nicht mehr hinterher gekommen. Ob Frankreich früher umfassendere Maßnahmen eingeleitete hat weiß ich nicht, wage ich aber zu bezweifeln.


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von Paxis

Original von katharz

Original von Snookz
Gilt eben nur für Deutschland und es liegt doch nah, das eher auf die umfangreichen Maßnahmen als auf die Ungefährlichkeit der Erkrankung zurückzuführen.

nur dass andere länder wie frankreich zb früher und umfassendere maßnahmen eingeleitet haben als deutschland und dort trotzdem mehr menschen sterben.
Ganz zu schweigen von italien.
ich erinnere nur an die ganzen leute die vor über nem monat immer geschrien haben "In einer woche siehts bei uns auch aus wie in italien!!!"

Welche Leute haben das geschrien? Das waren die 2-3 Hanseln die die ganze Zeit wirre Dinge geschrieben haben und emotional wohl nicht auf die Lage klar gekommen sind. Die Anderen, so weit ich mich erinnern kann, haben es die ganze Zeit relativiert und sind nicht davon ausgegangen.

Italien hat auch nicht eher umfassendere Maßnahmen eingeleitet. Bei denen Fand ja der große Ausbruch in Europa erst statt. Dann sind sie nicht mehr hinterher gekommen. Ob Frankreich früher umfassendere Maßnahmen eingeleitete hat weiß ich nicht, wage ich aber zu bezweifeln.

ich weiss es weil ein kumpel von mir in frankreich besser gesagt in marseille wohnt
macron hat ja auch von krieg gesprochen
die haben dort deutlich härtere maßnahmen und das schon seit dem 17.3

bezüglich "in einer woche siehts hier aus wie in italien" hat man überall lesen können, nicht nur hier
wenn du dir die kurven der länder mal anschaust sieht die überall fast gleich aus, egal welche maßnahmen gefahren wurden.
und da sind ja noch nicht mal die anzahl der tests berücksichtigt


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von beni

Spoiler

Cliffs: amerikanischer "Streeck" ( https://healthpolicy.fsi.stanford.edu/people/jay_bhattacharya)
findet für Santa Clara heraus, dass 2.81% der Menschen die Antikörper in sich tragen. Dadurch errechnet sich eine Letalität von 0,1-0,2%.

Bei der Frage nach Maßnahmen hält er sich raus und beschränkt sich auf die Forderung nach mehr repräsentativen Tests.

Deutschland: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

Die ersten vorläufigen Daten für das Jahr 2020 geben aktuell noch keine Hinweise auf eine Übersterblichkeit durch COVID-19 mit auffälligen Abweichungen nach oben. Im Januar 2020 starben nach dieser Auszählung etwa 85 000 Menschen. Im Februar 2020 waren es mindestens 79 000 Personen. Auch in der ersten Märzhälfte ist bislang kein auffälliger Anstieg der Sterbefallzahlen erkennbar. Da die Grippewelle 2020 seit Mitte März als beendet gilt, könnte ein möglicher Anstieg von Sterbefallzahlen im weiteren Verlauf des Jahres 2020 in einem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

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Soll wieder jeder selbst beurteilen.

Ausbruch in Pflegeheim
- 132 von 180 Bewohnern infiziert
- 28 davon gestorben
- Mortalität ~21% (Achtung Mortalität != Letalität (gestorben AN Corona)

Quelle

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Soll wieder jeder selbst beurteilen.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Wahnsinn. Über 160 Beschäftigte bei 180 Bewohnern.
Pflegeheime und Krankenhäuser sind leider enorm gefährdet. Da braucht nur ein Pfleger infiziert sein. Innerhalb einer Woche steckt er fast schon garantiert jeden Patienten an, den er betreut.


Antwort
Zitat
Guillaume
Beigetreten: 20.01.2006

Original von katharz

Original von Paxis

Original von katharz

Original von Snookz
Gilt eben nur für Deutschland und es liegt doch nah, das eher auf die umfangreichen Maßnahmen als auf die Ungefährlichkeit der Erkrankung zurückzuführen.

nur dass andere länder wie frankreich zb früher und umfassendere maßnahmen eingeleitet haben als deutschland und dort trotzdem mehr menschen sterben.
Ganz zu schweigen von italien.
ich erinnere nur an die ganzen leute die vor über nem monat immer geschrien haben "In einer woche siehts bei uns auch aus wie in italien!!!"

Welche Leute haben das geschrien? Das waren die 2-3 Hanseln die die ganze Zeit wirre Dinge geschrieben haben und emotional wohl nicht auf die Lage klar gekommen sind. Die Anderen, so weit ich mich erinnern kann, haben es die ganze Zeit relativiert und sind nicht davon ausgegangen.

Italien hat auch nicht eher umfassendere Maßnahmen eingeleitet. Bei denen Fand ja der große Ausbruch in Europa erst statt. Dann sind sie nicht mehr hinterher gekommen. Ob Frankreich früher umfassendere Maßnahmen eingeleitete hat weiß ich nicht, wage ich aber zu bezweifeln.

ich weiss es weil ein kumpel von mir in frankreich besser gesagt in marseille wohnt
macron hat ja auch von krieg gesprochen
die haben dort deutlich härtere maßnahmen und das schon seit dem 17.3

bezüglich "in einer woche siehts hier aus wie in italien" hat man überall lesen können, nicht nur hier
wenn du dir die kurven der länder mal anschaust sieht die überall fast gleich aus, egal welche maßnahmen gefahren wurden.
und da sind ja noch nicht mal die anzahl der tests berücksichtigt

Damals dachte man Deutschland sei nur knapp hinter Frankreich und Italien weil man deren Testzahlen nicht vergleichen konnte. Jetzt weißt man aber dass Deutschland damals deutlich mehr getestet hat als die anderen Länder und die Krankheit z.B in Frankreich schon weiter verbreitet war als bisher vermutet.


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

nach der logik hätte man dann aber zumindest nach 4-5 wochen italienische verhältnisse haben müssen oder?
oder was möchtest du mir damit sagen?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von HijackerStar
Wahnsinn. Über 160 Beschäftigte bei 180 Bewohnern.
Pflegeheime und Krankenhäuser sind leider enorm gefährdet. Da braucht nur ein Pfleger infiziert sein. Innerhalb einer Woche steckt er fast schon garantiert jeden Patienten an, den er betreut.

Genau dafür bräuchten wir mal GUTE Masken!

Wir suchen aber das Problem im Supermarkt... jedenfalls war ich heute ohne Maske in drei Supermärkten und habe jetzt Vorräte für knapp 3 Monate. Eine große ältere Gefriertruhe läuft jetzt wieder. Kann also sogar gesund und abwechslungsreich Essen. Wenn Supermärkte wirklich so ein Problem sind, dann ist es meiner Meinung nach am Besten, wenn man viel auf einmal einkaufen geht. Übrigens sind die Regale mittlerweile incl. Toilettenpapier wieder bis oben hin aufgefüllt. Laut diversen Berichten sind sogar Einkäufe von Mehl, Nudel usw. eingebrochen. Antizyklisch einkaufen ist sicherlich auch nicht schlecht.

Gar nicht Einkaufen > Einkaufen normal = Einkaufen mit Maske (Meine Meinung).


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Warum?
Nach der Logik hatte Deutschland bei der Einführung der Maßnahmen weniger Infizierte als Frankreich oder Italien, als diese Maßnahmen eingeführt haben. Ergo auch weniger Patienten.
Warum sollte es dann nach 4-5 Wochen trotzdem zu italienischen Verhältnissen kommen?


Antwort
Zitat
housebesuch
Beigetreten: 02.01.2008

@AC
Die Diskussion hast Du doch auch um die 800 qm.
Die Lockerungen sollen Lockerungen sein, und kein Sprung zurück auf normal. Wie sehen denn Maßnahmen aus, die sinnvoll sind und niemanden diskriminieren?

Speziell die Maskenpflicht von Beginn an scheiterte doch an der Verfügbarkeit. Unabhängig davon, ob sie sinnvoll wäre, hätte man seine Zeit darauf verwenden müssen, eine breite Verfügbarkeit herzustellen. Die kraftraubende Diskussion um die Sinnhaftigkeit stellt die Maßnahme zusätzlich in Frage.

Ist für dich nichts zu tun tatsächlich eine Alternative? Wie sähen Maßnahmen aus, die Du treffen würdest, die jeder nachvollziehen könnte, jeden nur so weit einschränken, wie es notwendig wäre und keine ungerechten Härten für niemand brächten?

Die Diskussionen in Schweden gibt es auch, die gehen eben in eine andere Richtung als bei uns. Friedlicher als bei uns sind die Diskussionen aber auch nicht.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von housebesuch
@AC
Die Lockerungen sollen Lockerungen sein, und kein Sprung zurück auf normal. Wie sehen denn Maßnahmen aus, die sinnvoll sind und niemanden diskriminieren?

Die Maßnahme die am meisten bringen würde, niemanden diskriminieren würde und gleichzeitig keinerlei Einschränkung mit sich bringen würde, wäre eine Corona-App. Damit würde man wieder viel besser die Wege von Infizierten nachverfolgen können und bräuchte keine Man-Power von den Gesundheitsämtern.

App:
- europäisch angelegt
- Open Source
- Daten verschlüsselt und anonymisiert auf europäischen Server
- keinerlei Möglichkeiten für Regierungen und Firmen an die eigentlichen Daten zu kommen
- funktioniert mit Smartphones + Bluetooth
- App zeigt direkt an, wenn man betroffen sein könnte -> 14 Tage Zwangsquarantäne

So eine App könnte man anders als in China wirklich für die Menschen entwickeln und zwar innerhalb von einem Monat. Keine Überwachung, sondern eine Hilfe! Gleichzeitig könnte dadurch das Leben wieder fast normal laufen, weil automatisch viel schneller reagiert werden kann, als es manuell möglich wäre. Auch wäre so eine Möglichkeit gegeben endlich wieder europäisch zu denken. Zum Beispiel Urlaube am Mittelmeer. Das ist ja im Moment noch undenkbar, weil es uns einfach überfordern würde.

Was passiert in Deutschland?
Überall werden verpflichtend weniger gute und wirksame Maßnahmen eingeführt wie Masken. Vor ein paar anonymisierte Daten haben aber ein paar Bürger etwas dagegen. Übrigens haben genau diese meistens WhatsApp, Facebook oder Google/Android installiert und geben die Daten an Konzerne umsonst und nicht anonymisiert weiter.

-> Neuland!


Antwort
Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von katharz
nach der logik hätte man dann aber zumindest nach 4-5 wochen italienische verhältnisse haben müssen oder?
oder was möchtest du mir damit sagen?

ich gebe dir diesbezüglich recht

Original von Snookz
Warum?
Nach der Logik hatte Deutschland bei der Einführung der Maßnahmen weniger Infizierte als Frankreich oder Italien, als diese Maßnahmen eingeführt haben. Ergo auch weniger Patienten.
Warum sollte es dann nach 4-5 Wochen trotzdem zu italienischen Verhältnissen kommen?

Nach der Logik stimmt das natürlich
Nur hat italien zum jetzigen zeitpunkt pro kopf sogar mehr tests als deutschland
ich kann nicht mehr genau rekonstruieren wieviele tests sie damals hatten, als sie von den infizierten zahlen tatsächlich etwa eine woche vor uns waren.
Davon abgesehen ist es ja immer noch fragwürdig welche Maßnahme genau welchen Einfluss hatte


Antwort
Zitat
StefanNRW
Beigetreten: 15.08.2007

Original von katharz
Nach der Logik stimmt das natürlich
Nur hat italien zum jetzigen zeitpunkt pro kopf sogar mehr tests als deutschland

Wenn man nicht annimmt, dass in Italien viel mehr Menschen an Covid-19 sterben als in Deutschland, muss man davon ausgehen, dass es in Italien um den Faktor 5 mehr Infizierte gibt (25 000 Todesfälle zu 5 000 Todesfällen).


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von AyCaramba44

Original von housebesuch
@AC
Die Lockerungen sollen Lockerungen sein, und kein Sprung zurück auf normal. Wie sehen denn Maßnahmen aus, die sinnvoll sind und niemanden diskriminieren?

Die Maßnahme die am meisten bringen würde, niemanden diskriminieren würde und gleichzeitig keinerlei Einschränkung mit sich bringen würde, wäre eine Corona-App. Damit würde man wieder viel besser die Wege von Infizierten nachverfolgen können und bräuchte keine Man-Power von den Gesundheitsämtern.

App:
- europäisch angelegt
- Open Source
- Daten verschlüsselt und anonymisiert auf europäischen Server
- keinerlei Möglichkeiten für Regierungen und Firmen an die eigentlichen Daten zu kommen
- funktioniert mit Smartphones + Bluetooth
- App zeigt direkt an, wenn man betroffen sein könnte -> 14 Tage Zwangsquarantäne

So eine App könnte man anders als in China wirklich für die Menschen entwickeln und zwar innerhalb von einem Monat. Keine Überwachung, sondern eine Hilfe! Gleichzeitig könnte dadurch das Leben wieder fast normal laufen, weil automatisch viel schneller reagiert werden kann, als es manuell möglich wäre. Auch wäre so eine Möglichkeit gegeben endlich wieder europäisch zu denken. Zum Beispiel Urlaube am Mittelmeer. Das ist ja im Moment noch undenkbar, weil es uns einfach überfordern würde.

Was passiert in Deutschland?
Überall werden verpflichtend weniger gute und wirksame Maßnahmen eingeführt wie Masken. Vor ein paar anonymisierte Daten haben aber ein paar Bürger etwas dagegen. Übrigens haben genau diese meistens WhatsApp, Facebook oder Google/Android installiert und geben die Daten an Konzerne umsonst und nicht anonymisiert weiter.

-> Neuland!

Naja, so toll klingt diese Idee aber auch nicht.


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Sich bei Facebook lautstark über die App zu beschweren ist tatsächlich etwas schizophren


Antwort
Zitat
housebesuch
Beigetreten: 02.01.2008

Und schon gibt es die erste Gegenstimme, und das tolle Konzept von AC „kracht“ zusammen.
Alles wieder auf null, neue Vorschläge!
Wenn nicht mal ein Konsenz auf minimale Einschränkungen möglich ist, weil es keinen Konsenz bezgl. der Notwendigkeit gibt, dann ist doch von vornherein jede Maßnahme zum Zerdiskutieren freigegeben.


Antwort
Zitat