Original von AyCaramba44
Im Grunde kann man die ganze Diskussion in "Freiheit gegen Sicherheit" herunterbrechen und diese Diskussion gab es schon immer. Das hat dann auch letztendlich nichts mehr mit den besseren Argumenten zu tun, sondern wie die Grundüberzeugung ist.
Ich finde hier sollte man aber eine Unterscheidung machen, die mir hier im Thread häufig fehlt: politische Meinung/Haltung vs. Wissenschaft.
Jeder kann eine subjektive Meinung haben, wie die unterschiedlichsten Auswirkungen von Corona und der politischen Entscheidungen zu gewichten sind (epidemiologisch, wirtschaftlich soziologisch etc.). Wenn jemand das eine stärker gewichtet als das andere ist das doch vollkommen ok. Andere können unterschiedlicher Meinung sein. Dann bieten sich öffentliche Diskussionen an um mit demokratischen Mitteln die Politik zu beeinflussen. Ich finde es sehr wichtig, dass es diese Diskussionen gibt. Ein gutes Beispiel ist hier imo die App, bei der die Daten nach Widerstand jetzt doch dezentral gespeichert werden (höhere Sicherheit/Bürgerrechte bei dezentraler Speicherung vs. bessere Daten zur epidemiologischen Analyse bei zentraler Speicherung).
Problematisch finde ich es aber wenn Manche versuchen wissenschaftliche Erkenntnisse (im weitesten Sinne) umzudichten oder gar ohne jegliche Substanz neu zu erschaffen um ihre politische Meinung zu stützen. Bei einer wissenschaftlichen Diskussion hat die persönliche Meinung aber nichts zu suchen.