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KittenKaboodle
Beigetreten: 29.01.2006

Original von beni

„Die vom RKI gelieferten Daten sind als Grundlage für die Entscheidungsfindung nicht zu gebrauchen. Die Bewertungen des RKI sind durch die vorgelegten Daten nicht gedeckt. Die Bewertungen sind vielfach spekulativ, teilweise unplausibel. Leider besteht der Lagebericht des Krisenstabs alleine aus einer Aufbereitung dieser Daten.

Ist in dem Video ein Beispiel mit einer konkreten Rechnung drin die belegt, dass die Bewertung der Lage durch die Daten nicht gedeckt ist?


Antwort
Zitat
Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von AyCaramba44
Das war ein Zitat aus dem Artikel der ARD. Gehe dich da beschweren.

Nein, du bist derjenige, der das Zitat ungefiltert übernimmt, und hier postet, um irgendeinen Punkt zu machen, der sich so nicht aus dem Zitat ergibt.


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Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Ähnlich kritisch finde ich aber auch folgende Aussage aus dem Artikel:

Die Akteure würden zudem durch die Zweckbindung ihrer Spenden die Agenda der Organisation setzen. Auch unterstützten sie oft Projekte, die schnelle messbare Erfolge vorwiesen, andere wichtige Aufgaben würden hingegen vernachlässigt - etwa der Kampf für bessere Lebensverhältnisse, kritisierte Thomas Gebauer von der Gesundheitsorganisation Medico International ebenfalls im Deutschlandfunk.

---

Das führt ja zusätzlich zu mehr Abhängigkeit.


Antwort
Zitat
lokalmatador123
Beigetreten: 26.10.2008

Jetzt kriegt Bill Gates den Shit ab, obwohl er nachweislich wenigstens sein Geld für Forschung im Bereich Gesundheit investiert. Jeff Bezos verdient sich in der Krise eine goldene Nase und zahlt seinen Mitarbeitern kein Krankengeld. Kann man sich nicht ausdenken.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von p00s88

Original von lokalmatador123
Jetzt kriegt Bill Gates den Shit ab, obwohl er nachweislich wenigstens sein Geld für Forschung im Bereich Gesundheit investiert. Jeff Bezos verdient sich in der Krise eine goldene Nase und zahlt seinen Mitarbeitern kein Krankengeld. Kann man sich nicht ausdenken.

Naja Jeff Bezos versucht auch nicht alle Menschen durch eine Zwangsimpfung zu verchippen :coolface:

Jetzt sind wir hier im Thread wieder auf Echsenmenschen Niveau angelangt, lol.

Btw. bin mal auf ne andere Meinung zu dem bei Tichys Einblick vervöffentlichten Dokument gespannt. Da wird sicher von der anderen Seite was kommen. Denke das wird so nicht unkommentiert stehen gelassen.


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008

Wenn das Dokument TE komplett vorliegt und die Auszüge schon nicht über vollständig unbegründete Vorwürfe wie Daten sind nicht geeignet und man müsse auch andere Daten hinzuziehen (Warum nicht geeignet? Welche anderen? Was sagen die aus?) hinauskommen, ist das Dokument wohl eher wertlos. Aber wir werden sehen, ich bin auch gespannt.


Antwort
Zitat
beni
Beigetreten: 17.10.2006

Original von KittenKaboodle

Ist in dem Video ein Beispiel mit einer konkreten Rechnung drin die belegt, dass die Bewertung der Lage durch die Daten nicht gedeckt ist?

RKI testet nicht repräsentativ und zählt allein die positiven Fälle. In allen Folgerechnungen (z.b. R) wird so getan als habe man dadurch alle Fälle erfasst. Das ist methodisch einfach nicht korrekt. Bis heute weiß niemand wie viele in Deutschland wirklich aktuell infiziert sind und wie viele es bereits waren.

Testkapazitäten wären dafür vorhanden, es wird einfach nicht gemacht.

Bei den Toten wird nicht unterschieden ob sie an oder mit Corona gestorben sind. Das RKI hat zu Beginn sogar empfohlen nicht zu obduzieren.

Es wäre die Pflicht der Regierung gewesen sich diese Informationen schnell zu besorgen.


Antwort
Zitat
Gofa
Beigetreten: 23.09.2007

Original von KittenKaboodle
Es lief doch so ab, dass man den Shutdown gemacht hat und die systemrelevanten Geschäfte unter Auflagen (Abstand halten, nicht mehr als x Personen gleichzeitig im Geschäft) weiter offen waren . Nach 4-5 Wochen konnte man sehen, dass die Maßnahmen wirksam waren und die Zahl der aktuell Infizierten stark zurückging. Die Daten waren also ein gutes Indiz dafür, dass ergriffenen Maßnahem in den systemrelevanten Geschäften ausreichend waren.
Dann einigen sich die Ministerpräsidenten der Länder darauf eine Empfehlung zum Masken tragen zu geben. Und kurze Zeit später beginnt ein Bundesland mit der Maskenpflicht, alle anderen folgen. Da sind doch nach der Empfehlung keine neuen Fakten ans Tageslicht gekommen. Ein Bundesland beginnt mit der Maskenpflicht und die Ministerpräsidenten der übrigen Bundesländer haben schlicht und einfach Angst in Umfragen schlecht dazustehen wenn sie nicht nachziehen. Aber Angst vor schlechten Umfragewerten sollte nicht die Basis für solche Entscheidungen sein, schließlich wird ein Grundrecht eingeschränkt.

Ausgangspunkt dieser Diskussion war ja der Vorwurf von BradNitt, dass die "Maskengeschichte" (von "bringt nix" zu Maskenpflicht) ein Beispiel für Fakenews sei. Mir ging es darum aufzuzeigen warum ich denke, dass es keine Fakenews war, sondern das Umschwenken seitens der Politik wesentlich an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen lag (nicht zwangsweise ausschließlich und nicht zwangsweise bei jedem Schritt der "Eskalationsstufe"). Du konzentrierst dich in deinem Post auf eine spezifische Eskalationsstufe (von Empfehlung zu Pflicht). Die relevanten neuen Erkenntnisse und die entsprechende Neubewertung gab es imo schon vorher.

Bei der Eskalationsstufe von Empfehlung zu Pflicht denke ich auch, dass diese nicht auf neuen Erkenntnissen zur Wirksamkeit von Masken beruht. Wenn du aber an dieser Stelle neue Erkenntnisse erwartest verkennst du imo ein bisschen die Rationale der Politik zu der Zeit: Die neuen Erkenntnisse hätte man, meine ich, seitens der Politik am liebsten sofort durch eine Maskenpflicht angewandt. Das hatte man nur nicht gemacht weil man Sorge hatte eine Pflicht einzuführen, der viele nicht nachkommen können (zu der Zeit war es ja nicht immer ganz einfach an Masken zu kommen). Siehe z.B.: "Allerdings könne ein solcher Schritt erst erfolgen, "sobald sie ausreichend verfügbar sind", sagte Weil". Dass die dann sehr plötzlichen, nacheinander eingeführten Maskenpflichten auf Landesebene primär politisch begründet waren vermute ich auch.

Die relevanten neuen Erkenntnisse bzgl. Wirksamkeit von Masken und eine entsprechend veränderte Einschätzung gab es schon vor der Esakaltionsstufe von Empfehlung zu Pflicht. Das RKI z.B. hat die Empfehlung laut Tagesschau am 02.04. geändert. Das RKI selbst begründet die geänderte Empfehlung so: "Diese Empfehlung be- ruht auf einer Neubewertung aufgrund der zuneh- menden Evidenz, dass ein hoher Anteil von Übertra- gungen unbemerkt erfolgt, und zwar bereits vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen".

Ich bin halt nach wie vor nicht überzeugt, dass die Politik von "bringt nix" zu Maskenpflicht gekommen ist, ohne das an irgendeiner Stelle neue Erkenntnisse eine Rolle gespielt hätten (Das war das Argument von BradNitt).


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von beni

Original von KittenKaboodle

Ist in dem Video ein Beispiel mit einer konkreten Rechnung drin die belegt, dass die Bewertung der Lage durch die Daten nicht gedeckt ist?

RKI testet nicht repräsentativ und zählt allein die positiven Fälle. In allen Folgerechnungen (z.b. R) wird so getan als habe man dadurch alle Fälle erfasst. Das ist methodisch einfach nicht korrekt. Bis heute weiß niemand wie viele in Deutschland wirklich aktuell infiziert sind und wie viele es bereits waren.

Testkapazitäten wären dafür vorhanden, es wird einfach nicht gemacht.

Bei den Toten wird nicht unterschieden ob sie an oder mit Corona gestorben sind. Das RKI hat zu Beginn sogar empfohlen nicht zu obduzieren.

Es wäre die Pflicht der Regierung gewesen sich diese Informationen schnell zu besorgen.

Die Testkapazitäten beziehen sich auf den PCR Tests. Die sagen nur aus ob du grade im Rachen Virus hast. Nicht aber ob du die Krankheit schon bekämpft hast.

In München läuft grade eine größere Antikörperstudie:

https://www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitteilungen/munchner-tropeninstitut-beginnt-stichprobenanalyse-zur-verbreitung-der-corona-pandemie-und-zur-wirksamkeit-von-gegenmassnahmen/6afa2c06cb6745a9

Erste Ergebnisse leider erst ab Mitte Juni.


Antwort
Zitat
beni
Beigetreten: 17.10.2006

Original von topspit

Original von beni

Original von KittenKaboodle

Ist in dem Video ein Beispiel mit einer konkreten Rechnung drin die belegt, dass die Bewertung der Lage durch die Daten nicht gedeckt ist?

RKI testet nicht repräsentativ und zählt allein die positiven Fälle. In allen Folgerechnungen (z.b. R) wird so getan als habe man dadurch alle Fälle erfasst. Das ist methodisch einfach nicht korrekt. Bis heute weiß niemand wie viele in Deutschland wirklich aktuell infiziert sind und wie viele es bereits waren.

Testkapazitäten wären dafür vorhanden, es wird einfach nicht gemacht.

Bei den Toten wird nicht unterschieden ob sie an oder mit Corona gestorben sind. Das RKI hat zu Beginn sogar empfohlen nicht zu obduzieren.

Es wäre die Pflicht der Regierung gewesen sich diese Informationen schnell zu besorgen.

Die Testkapazitäten beziehen sich auf den PCR Tests. Die sagen nur aus ob du grade im Rachen Virus hast. Nicht aber ob du die Krankheit schon bekämpft hast.

In München läuft grade eine größere Antikörperstudie:

https://www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitteilungen/munchner-tropeninstitut-beginnt-stichprobenanalyse-zur-verbreitung-der-corona-pandemie-und-zur-wirksamkeit-von-gegenmassnahmen/6afa2c06cb6745a9

Erste Ergebnisse leider erst ab Mitte Juni.

Und wenn ich wissen will wie viele aktuelle Fälle ich habe, dann muss ich eine repräsentative Stichprobe mit PCR Test testen und nicht die mehr oder weniger zufällig zu Stande gekommen positiven Testfälle als echte Zahl verkaufen.

Es wird einfach nicht gemacht. Warum?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von lokalmatador123
Jetzt kriegt Bill Gates den Shit ab, obwohl er nachweislich wenigstens sein Geld für Forschung im Bereich Gesundheit investiert. Jeff Bezos verdient sich in der Krise eine goldene Nase und zahlt seinen Mitarbeitern kein Krankengeld. Kann man sich nicht ausdenken.

Das ist auch schon wieder eine Missinterpretation. Gates Investitionen und Spenden sind sehr positiv! Genau wie die Investition von Bezos in die Raumfahrt. Trotzdem darf man doch darauf hinweisen, dass diverse Organisationen eben nicht "frei" handeln können.

Wenn der chinesische Präsident eben nun wirklich dort angerufen hat und dadurch bei der WTO andere Entscheidungen gefällt wurden, dann sollte man das doch kritisieren dürfen. Die Frage am Anfang hier war, warum sollte sich die WTO von China "erpressen" lassen.


Antwort
Zitat
Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007

Zum Innenminnisterium-Leak finde ich noch diesen Auszug interessant:

„In keiner Sitzung wurde über die Gesamtkosten der Schutzmaßnahmen oder den Neuverschuldungsbedarf diskutiert und auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Entwicklung am Arbeitsmarkt wurden nicht behandelt. Auch die gesundheitlichen Kollateralschäden (einschl. Todesfälle) waren kein Thema.“

So weit man lesen konnte, hatte der Leak-Beamte wohl Zugang zu allen Protokollen (auch von Krisenstab-Sitzungen usw.). Wenn seine Aussagen korrekt sind, muß auf jeden Fall ein Untersuchungsausschuss eingerichtet werden und die verantwortlichen Politiker dazu befragt werden.

Das beste wäre wohl auch alle Sitzungsprotokolle zu veröffentlichen, so dass sich Medien und Bevölkerung davon selbst ein Bild machen können. Zusätzlich ists Aufgabe der Medien hier nachzufragen, wurde wirklich nicht untersucht welche potentiellen negativen Auswirkungen die Maßnahmen haben, wenn ja, warum wurde bei solchen folgenschweren Enscheidungen (bei denen es um viele Menschenleben und 3 stellige Milliardenbeträge geht...) so was nicht untersucht, bzw. wenns doch untersucht wurde, was waren die Ergebnisse?


Antwort
Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

Er behauptet das und du glaubst es. schön


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Besonders abwegig ist es aber auch nicht. In den ganzen Diskussionen geht es auch weiterhin immer nur um die Anzahl an Infizierten. Was die Maßnahmen an Menschenleben kosten und an Kosten verschlingen ist irgendwie für viele nicht interessant. Wahrscheinlich auch, weil man es schwer beziffern kann. Da es im Moment immer noch schwer ist und die meisten Maßnahmen innerhalb von Stunden beschlossen wurden, ist es für mich naheliegend, dass man sich damit nicht beschäftigt hat. Einfach weil es nicht möglich war in der Zeit.

So langsam sollte man aber genau die Fragen genauer unter die Lupe nehmen.


Antwort
Zitat
Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007

Original von AyCaramba44
Da es im Moment immer noch schwer ist und die meisten Maßnahmen innerhalb von Stunden beschlossen wurden, ist es für mich naheliegend, dass man sich damit nicht beschäftigt hat. Einfach weil es nicht möglich war in der Zeit.

Hier mal paar zeitliche Eckpunkte:

28.01. Erster Corona-Fall in Deutschland

03.02. Spahn: Deutschland ist gut auf Corona-Ausbruch vorbereitet

28.02 Krisenstab in Deutschland tagt zum ersten mal.

22.03. März Bund und Länder einigen sich auf strenge Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Findest du nicht, dass hier etwas mehr Zeit als ein paar Stunden dazwischen lagen und man sich zumindest mal darum hätte bemühen können sich von verschiedenen Seiten mehr Infos einzuholen? Und wenn dann keine angeforderten Infos kamen und/oder sie zu ungenau waren oder evtl. auch klar zum Ergebnis geführt haben, dass der Corona-Schaden dadurch noch höher wäre, also was spricht dagegen das dann zu veröffentlichen? Wäre ja dann auch im Sinne der Politiker und sie könnten zeigen, dass sie richtig entschieden haben, oder?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Da bin ich zu 100% bei dir und ich habe hier ja auch nicht nur einmal Spahn kritisiert. Das einzige was er vorbereitet hat, war seine Rede wo er erzählt hat, dass wir gut vorbereitet sind. Man konnte zusehen was mit Corona passiert und die deutschen Politiker haben einfach abgewartet. Angefangen damit, dass keine Schutzkleidung besorgt wurde und aufgehört damit, dass Maßnahmen nicht evaluiert worden sind.

Also ja, man hatte genug Zeit und nein, man hat die Zeit nicht genutzt. Dazu muss man sich ja auch nur die Politiker anhören zu den damaligen Zeitpunkten. Das einzige was geklappt hat war, dass alle Politiker einstimmig für jede Maßnahme waren, einfach weil sie die Bilder aus Italien gesehen haben.


Antwort
Zitat
Gofa
Beigetreten: 23.09.2007

Original von beni

Spoiler

Original von topspit

Original von beni

Original von KittenKaboodle

Ist in dem Video ein Beispiel mit einer konkreten Rechnung drin die belegt, dass die Bewertung der Lage durch die Daten nicht gedeckt ist?

RKI testet nicht repräsentativ und zählt allein die positiven Fälle. In allen Folgerechnungen (z.b. R) wird so getan als habe man dadurch alle Fälle erfasst. Das ist methodisch einfach nicht korrekt. Bis heute weiß niemand wie viele in Deutschland wirklich aktuell infiziert sind und wie viele es bereits waren.

Testkapazitäten wären dafür vorhanden, es wird einfach nicht gemacht.

Bei den Toten wird nicht unterschieden ob sie an oder mit Corona gestorben sind. Das RKI hat zu Beginn sogar empfohlen nicht zu obduzieren.

Es wäre die Pflicht der Regierung gewesen sich diese Informationen schnell zu besorgen.

Die Testkapazitäten beziehen sich auf den PCR Tests. Die sagen nur aus ob du grade im Rachen Virus hast. Nicht aber ob du die Krankheit schon bekämpft hast.

In München läuft grade eine größere Antikörperstudie:

https://www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitteilungen/munchner-tropeninstitut-beginnt-stichprobenanalyse-zur-verbreitung-der-corona-pandemie-und-zur-wirksamkeit-von-gegenmassnahmen/6afa2c06cb6745a9

Erste Ergebnisse leider erst ab Mitte Juni.

Und wenn ich wissen will wie viele aktuelle Fälle ich habe, dann muss ich eine repräsentative Stichprobe mit PCR Test testen und nicht die mehr oder weniger zufällig zu Stande gekommen positiven Testfälle als echte Zahl verkaufen.

Es wird einfach nicht gemacht. Warum?

Wenn du die echte Zahl haben willst, musst du die gesamte Bevölkerung testen. Wenn du eine Stichprobe testest, hast du auch statistische Unsicherheit mit drin die das Ergebnis "mehr oder weniger zufällig" zu Stande kommen lässt.


Antwort
Zitat
Tornano
Beigetreten: 11.12.2007

Find´s lustig, wenn Leute so tun, als wäre es leicht eine repräsentative Stichprobe zu nehmen.


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Zitat
housebesuch
Beigetreten: 02.01.2008

Original von Gofa

Original von beni

Spoiler

Original von topspit

Original von beni

Original von KittenKaboodle

Ist in dem Video ein Beispiel mit einer konkreten Rechnung drin die belegt, dass die Bewertung der Lage durch die Daten nicht gedeckt ist?

RKI testet nicht repräsentativ und zählt allein die positiven Fälle. In allen Folgerechnungen (z.b. R) wird so getan als habe man dadurch alle Fälle erfasst. Das ist methodisch einfach nicht korrekt. Bis heute weiß niemand wie viele in Deutschland wirklich aktuell infiziert sind und wie viele es bereits waren.

Testkapazitäten wären dafür vorhanden, es wird einfach nicht gemacht.

Bei den Toten wird nicht unterschieden ob sie an oder mit Corona gestorben sind. Das RKI hat zu Beginn sogar empfohlen nicht zu obduzieren.

Es wäre die Pflicht der Regierung gewesen sich diese Informationen schnell zu besorgen.

Die Testkapazitäten beziehen sich auf den PCR Tests. Die sagen nur aus ob du grade im Rachen Virus hast. Nicht aber ob du die Krankheit schon bekämpft hast.

In München läuft grade eine größere Antikörperstudie:

https://www.lmu-klinikum.de/aktuelles/pressemitteilungen/munchner-tropeninstitut-beginnt-stichprobenanalyse-zur-verbreitung-der-corona-pandemie-und-zur-wirksamkeit-von-gegenmassnahmen/6afa2c06cb6745a9

Erste Ergebnisse leider erst ab Mitte Juni.

Und wenn ich wissen will wie viele aktuelle Fälle ich habe, dann muss ich eine repräsentative Stichprobe mit PCR Test testen und nicht die mehr oder weniger zufällig zu Stande gekommen positiven Testfälle als echte Zahl verkaufen.

Es wird einfach nicht gemacht. Warum?

Wenn du die echte Zahl haben willst, musst du die gesamte Bevölkerung testen. Wenn du eine Stichprobe testest, hast du auch statistische Unsicherheit mit drin die das Ergebnis "mehr oder weniger zufällig" zu Stande kommen lässt.

Es ist Beni, er nörgelt immer, die von ihm geforderte Stichprobe würde er nicht anerkennen, wenn ihm das Ergebnis nicht passt, selbst wenn jeder Bundesbürger getestet würde (was bei der aktuellen Testkapazität schon ewig dauerte), käme sein Einwand, dass ein negatives Testergebnis nichts über eine Ansteckung in der Zukunft aussagt.


Antwort
Zitat
lemslin
Beigetreten: 21.09.2009

Veröffentlichte "Erkenntnisse" des BND muss man nicht ernst nehmen.

Die WHO hat dementiert, dass ein solches Telefonat stattgefunden hat. Im SpOn-Artikel dazu ist das auch ergänzt.

Was die WHO betrifft liefert Fefe einen interessanten Beitrag.

Zitat:
"Die Regierungen haben alle gar keinen Bock darauf, eine unabhängige Institution zu finanzieren, die ihnen dann mit ihren doofen Fakten in ihre Politik reinreden. Also geben die Staaten alle nur das Nötigste bis gar nichts. Und den Rest? Den muss sich die WHO jetzt halt von der Pharmamafia und Bill Gates zusammenbetteln.
Und dann kommen ernsthaft dieselben Leute, die gerade noch ihre Beiträge nicht zahlen wollten, und werfen der WHO vor, sie sei aber nicht unabhängig genug."


Antwort
Zitat