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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von shaddiii
immerhin drohen bei einer gesetzeskonformen Äußerung aber keine persönlichen Konsequenzen, bzw der Staat schützt die Person vor diesen.

So einen Schutz kann es praktisch gar nicht geben. Er kann allerhöchstens in bestimmten Fällen für Entschädigung sorgen.


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Zitat
letsuff
Beigetreten: 19.02.2010

Wenn es nicht "Einschränkung der Meinungsfreiheit" genannt werden darf, wie nennt sich denn das Phänomen: Wer Meinung XY öffentlich vertritt, muss damit rechen, dass sein privater Arbeitgber ihn feuert, dass private Medien ihn verunglimpfen, dass private Twitteruser eine Shitstorm gegen ihn lostreten und Privatpersonen körperlich Gewalt gegen ihn ausüben?

Anm: Ich glaube nicht, dass wir bereits in einer solchen Welt leben, aber all diese Dinge sind schon vorgekommen. Da muss es doch einen korrekten Begriff für geben, oder?


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Zitat
berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

Da wirfst du aber ganz schön viel in einen Topf. aber sei's drum.
Nenne es undemokratisches oder gegebenenfalls assoziales Verhalten oder wie auch immer du möchtest. Eine Einschränkung der Meinungsfreiheit ist es jedenfalls nicht. Die Meinungsfreiheit schützt nicht genrell vor negativen Folgen.
Wenn dein Arbeitgeber dir kündigt, weil du der Meinung bist, dass Gelb schöner als Rot ist, dann kannst du dich mithilfe der Gerichte dagegen wehren. Übrigens hat der Arbeitgeber auch eine Meinung und die kann sein, dass er z.B. keine Nazis anstellen will (was hier ein fiktives Beispiel ist und nichts! mit dir zu tun hat). Aber wie gesagt, am Ende schauen dann Gerichte, ob und inwieweit eine Kündigung rechtens war.


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Im weitesten Sinne wird das als "Mainstream"- oder "Merkeldiktatur" bezeichnet.


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Original von berxwedan
Aber wie gesagt, am Ende schauen dann Gerichte, ob und inwieweit eine Kündigung rechtens war.

Auch Gerichte können dich nicht schützen, sondern dir ggf. nur eine Entschädigung verschaffen.
Wenn deine Familie sich nicht mehr sicher fühlt, weil bedroht wird oder es gar zu Gewalt kam (ich nenne mal Walter Lübke), dein ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird, dann kann da ggf. keine Entschädigung wenn es denn überhaupt eine gibt, da irgendwas wieder gut machen.

Meinungsfreiheit ist dann gegeben, wenn jeder einzelne sie respektiert. Das ist quasi ein utopischer Zustand, der aber annähernd erreicht werden kann, wenn zumindest keiner aktiv dazu beiträgt sie zu verletzen.


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von HijackerStar

Original von shaddiii
immerhin drohen bei einer gesetzeskonformen Äußerung aber keine persönlichen Konsequenzen, bzw der Staat schützt die Person vor diesen.

So einen Schutz kann es praktisch gar nicht geben. Er kann allerhöchstens in bestimmten Fällen für Entschädigung sorgen.

Klar gibt es den. Unter anderem, wenn du eine Demonstration anmeldest. Die Polizei hat beispielsweise etliche AfD-Demos abgesichert und vor der oftmals weitaus größeren Zahl anders denkender geschützt. Schützen ist hier sowohl im Sinne von körperlicher Gewalt, als auch im Sinne von Durchführung der Veranstaltung als solche zu verstehen.


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Ja die Polizei schützt die Demo. Persönliche Konsequenzen für eine Person umfasst eine große Anzahl an Möglichkeiten, das deckt dein Schutz der Demo für den störungsfreien Ablauf und Wahrnehmung der Versammlungsfreiheit und Demonstrationsrecht ich sage mal so gar nicht ab.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Ich verstehe nicht, was das mit dem Thema zu tun hat, HJS.

Nach deiner Argumentation schützt dich auch niemand davor, am Alexanderplatz die Treppe runtergeschubst oder am Bahnhof ausgeraubt oder im Parkhaus vergewaltigt zu werden. Tatsächlich besteht alleine schon durch die Klassifizierung dieser Taten als Verbrechen und deren Verfolgung ein Schutz durch den Staat. Zudem noch durch routinemäßige Überwachungen.


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Du meintest, dass mich der Staat vor persönlichen Konsequenzen schützt wenn ich von der freien Meinungsäußerung in ihrer rechtlich einwandfreien Form Gebrauch mache.
Da sage ich, dass das nicht stimmt. Er kann mich nicht schützen. Betonung liegt hier auf Schutz. Schutz bedeutet, dass mir nichts passiert.

Bei deinem jetzigen Beispiel kommt es darauf an. Wenn ein Mörder im Gefängnis sitzt, dann schützt der Staat tatsächlich die Bevölkerung vor der Gewalt dieses Mörders. Wenn dieser Mörder ausbricht oder vom Staat freigelassen wird und dich umbringt, dann hat der Staat dich nicht beschützt.
Wenn irgend eine unschuldige Person dich umbringt, kann der Staat dich nur sehr eingeschränkt vor diesem Mord beschützen.
Wenn dich also irgendwer die Treppe am Alexanderplatz runterschubst, kann dich niemand davor schützen. Das geht nur, wenn der Täter nicht hätte dort sein dürfen, sondern im Gefängnis oder aus welchem Grund auch immer um dir das anzutun.


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Theoretisch schon, indem er das Recht eine Waffe zu tragen erlaubt (ist zu mindest die Argumentation in den USA). Diskussion gehört imo ins Politikforum.


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Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Habe mal einen allgemeinen Thread zum Thema Meinungsfreiheit erstellt, weil das Thema doch sehr komplex ist und nur am Rand etwas mit Corona zu tun hat.


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von Zatox11
Habe mal einen allgemeinen Thread zum Thema Meinungsfreiheit erstellt, weil das Thema doch sehr komplex ist und nur am Rand etwas mit Corona zu tun hat.

Danke!


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Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Original von berxwedanIch habe den Beitrag von Schröder nichtmal gesehen, ist mir egal, was er erzählt oder auch nicht.

Schau, das ist halt der Teil, der mich triggered. Du musst den Beitrag nicht gesehen haben, dafür habe ich Schröder ja zitiert.
Das Zitierte zu freien Meinungsäußerung ist offensichtlich Quatsch.
Das habe ich kritisiert.
Dem kannst du jetzt zustimmen oder widersprechen. Oder wenns dich, wie du ja gesagt hast, nicht interessiert, halt nichts dazu sagen.

Deine Seitendiskussion wirkt jetzt wie eine Diskussion um der Diskussion willen, weil du irgendeinen Nebensatz aufgetan hast, auf den du den Drang verspürtest, was Belehrendes zu sagen.

Das Unter-Thema war aber „Kritik an Schröders Beitrag“. Davon lenkt das von dir Angestoßene nur ab. Scheint es jetzt ka einen eigenene Thread für zu geben.


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Zitat
berxwedan
Beigetreten: 17.02.2009

Das Zitierte zu freien Meinungsäußerung ist offensichtlich Quatsch.
Das habe ich kritisiert.

Sorry, aber du hast bei der Kritik an seiner Äußerung genau den gleichen Fehler wie er gemacht. Darauf habe ich dich hingewiesen, mehr war nicht. Die Diskussion ging von dir aus, weil du die Definition der Meinungsfreiheit umdeutest.

Und ich diskutiere nicht aus Lust an der Sache, ich finde, dass die falsch definierte Meinungsfreiheit ein enorm gewichtiger Streitpunkt in den letzten Jahren war und das halte ich für gefährlich. Dadurch werden Gefahren gesehen, die real nicht existieren. Warum du an dieser Stelle persönlich wirst, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Können das Thema hier dann aber auch beenden, wenn du weiter diskutieren willst, dann schieb das gerne in den anderen Thread.


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Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Wie steht ihr dazu dass man einigen (ausgewählten) Corona-Kritikern wie zB Wodarg ne „öffentliche Bühne“ gibt indem man ihn zu Diskussionsrunden mit anderen Wissenschaftlern einläd?

Ich hab mich kurz über seine Homepage über seine „Thesen“ schlau gemacht und bin relativ schnell der Meinung dass das sehr schnell eskalieren würde. Insbesondere wenn er dann zB dem Erfinder der PCR Tests erklärt dass die Tests unbrauchbar sind oder dass wir ja (angeblich) schon eine kreuzbedingte Immunität von 80% hätten.

Also es würde halt deswegen „eskalieren“ weil zB Drosten nur mit dem Kopf schütteln würde und ihm sagen würde, dass er da nur falsche Sachen erzählt.

Aber so aus Entertainment fände ich es ehrlich gesagt nicht schlecht und die corona-Kritiker wären dann vll auch ruhig und würden nicht mehr behaupten die MSM lassen ja gar keine andere „Meinungen“ zu.

Was meint ihr dazu? Ich sehe halt die Gefahr dass trotz sachlicher Widerlegung der Wodarg Thesen mehr Menschen zu ihm hören würden... Bin aber noch nicht fest in meiner Meinung.


Antwort
Zitat
Quabbe
Beigetreten: 18.09.2007

Ich hab im Mai glaube ich das letzte Mal Coronanews verfolgt. Ist Wodarg ueberhaupt noch eine Erwaehnung wert? Und was ist aus diesem Schwindelarzt mit seiner Partei geworden?


Antwort
Zitat
NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Original von topspit
Wie steht ihr dazu dass man einigen (ausgewählten) Corona-Kritikern wie zB Wodarg ne „öffentliche Bühne“ gibt indem man ihn zu Diskussionsrunden mit anderen Wissenschaftlern einläd?

Ich hab mich kurz über seine Homepage über seine „Thesen“ schlau gemacht und bin relativ schnell der Meinung dass das sehr schnell eskalieren würde. Insbesondere wenn er dann zB dem Erfinder der PCR Tests erklärt dass die Tests unbrauchbar sind oder dass wir ja (angeblich) schon eine kreuzbedingte Immunität von 80% hätten.

Also es würde halt deswegen „eskalieren“ weil zB Drosten nur mit dem Kopf schütteln würde und ihm sagen würde, dass er da nur falsche Sachen erzählt.

Aber so aus Entertainment fände ich es ehrlich gesagt nicht schlecht und die corona-Kritiker wären dann vll auch ruhig und würden nicht mehr behaupten die MSM lassen ja gar keine andere „Meinungen“ zu.

Was meint ihr dazu? Ich sehe halt die Gefahr dass trotz sachlicher Widerlegung der Wodarg Thesen mehr Menschen zu ihm hören würden... Bin aber noch nicht fest in meiner Meinung.

denke so eine Runde würde nicht mehr (oder weniger) eskalieren wie eine Runde mit einer absolut überzeugten FFF-Aktivistin und einem rationalen Ökonom und Volkswirt. Weder die Aktivistin noch der Corona-Gegner/-Leugner/--Kritiker werden durch logische Argumente zu überzeugen sein und somit wird es ein Kampf gegen Windmühlen und die, die laut werden, sind dann eher die, die keine Lösungen haben sondern einfach nur "gegen etwas" sind.


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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Finde es glaub nicht ganz fair Wodarg mit ner Luisa Neubauer zu vergleichen. Zumal die Diskussion ohnehin nicht vergleichbar ist.

Also doch ich denke schon dass hier das „Eskaltionslevel“ ein ganz anderes ist.

Thema 1: Wirtschaft und Klima
-> Potential für gute Diskussion
Thema 2: Virologie und „Bullshit“
-> Potential für Entertainment


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Guuruu
Beigetreten: 02.08.2006

cliffs der letzten 2 Wochen von hier?

tl:dr


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Man muss ja solche Leute nicht ständig einladen, aber wenigstens einmal sollte doch möglich sein. Ich bin sowieso der Meinung, dass die sich dann auch selbst "entzaubern", wenn argumentativ mit ihnen außerhalb ihrer Blase diskutiert wird und sie keine ausreichenden sachlichen Argumente haben. Aber viele sehen das anders und finden, man solle ihnen erst gar keine Plattform geben. Nicht ist unproduktiver an einer Diskussion, wenn alle der gleichen Meinung sind. Außerdem liefen die Radikalen auch Hinweise, welche derzeitigen Probleme bestehen.


Antwort
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