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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von AyCaramba44
Zu Vitamin D3 gibt es diverse Studien, auch in Zusammenhang mit Corona.

Wir haben arge Probleme Therapien wie z.b. mit dem Malariamedikament in gezielten verschiedenen Studien zu qualifizieren. Aber für Vitamin D3 im Bezug auf Corona gibt es diverse stichhaltige Studien?


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katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von wuerstchenwilli
Wenn ich die Daten aus dem heutigen (Mittwoch) Bericht des RKIs richtig deutet, ist diesmal tatsächlich ein Anstieg in den für mich relevanten Bereichen (PR, Tote, Intensivstation) zu verzeichnen. ich bin gespannt, ob der Trend sich fortsetzt oder ob es ein Ausrutscher ist.

@Penishaubitze: Ich rede auch von meinem sozialen Umfeld: Angst, Angst , Angst. wenn das bei dir nicht so ist, dann gratuliere ich dir :appl:

Aber im Prinzip sind deine Forderungen, die du dir aus deinen eigens entwickelten Rechnungen der Leberwartungsänderung hergeleitet hast, deckungsgleich mit den derzeitigen Maßnahmen.

Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. War nicht von mir. sag mir doch mal, welche Medien du konsumierst, wo dMn ein neutrales, sachliches Bild gezeichnet wird. Gerne darfst du auch mal was posten.

Natürlich setzt sich der Trend fort. Es wird kälter und Krankheiten verbreiten sich schneller. Man müsste mal die Gesamtzahl der Patienten dieses Jahr vergleichen mit den letzten Jahren um ein richtiges Bild davon zu haben.
Genauso müsste man schauen wie sich ab September die Belegung der Intensivbetten generell verhält.
Es werden jetzt auch wieder mehr Menschen versterben. Könnte mir vorstellen, dass wir wieder mehr als 50 Tote am Tag bekommen werden


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Ich versuche die Sachen in Relation zu sehen. Natürlich bin ich nicht dafür etwas vorzuschreiben. Jeder sollte seine eigenen Risiken eingehen dürfen. Mir ist auch bewusst, dass es einen Unterschied gibt zwischen Dingen, die nur mich betreffen und Dingen, die eben eine Wirkung auf die Mitmenschen haben.

Ich lenke auch nicht vom Vergleich Sport/Masken ab. Sport, Ernährung und Vitamin D3 sind für mich sinnvolle Maßnahmen gegen Corona! Ich verstehe einfach den Kontrollzwang nicht. Warum möchtest du das kontrollieren? Viele werden mitmachen, wenn das richtig kommuniziert wird. Genau wie bei den Masken. Risikofaktoren beseitigen macht doch Sinn, wenn vor allem Leute mit Risikofaktoren betroffen sind.

Konkret sieht das aber in Bezug auf Vitamin D z.B. so aus:

"Warum Vitamin D-Pillen bei Corona nicht helfen"
https://www.swr.de/wissen/corona-und-vitamin-d-100.html

Es gibt aber Studien wo klar ersichtlich ist, dass Deutschland ein Vitamin D3 Problem hat und dieser im Winter natürlich schlimmer wird. Die milderen Verläufe im Sommer können z.B. auch damit zusammenhängen. Bewegung und Sonne im Sommer. Bei der Grippe sind es auch die Monate Januar bis März. Natürlich ist es nicht nur Vitamin D, aber eben ein Faktor. Dazu arbeiten wir häufig am Tag und bei vielen kommt immer noch viel Homeoffice und weniger Bewegung dazu.

Ähnlich wie bei Masken sind das für mich Maßnahmen, die uns wenig einschränken und uns allen gut tun würden. Warum macht man da nichts? Wenn überhaupt, hat man das nur beiläufig gehört wie "Bewegung ist natürlich gut".


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Penishaubize

Original von AyCaramba44
Zu Vitamin D3 gibt es diverse Studien, auch in Zusammenhang mit Corona.

Wir haben arge Probleme Therapien wie z.b. mit dem Malariamedikament in gezielten verschiedenen Studien zu qualifizieren. Aber für Vitamin D3 im Bezug auf Corona gibt es diverse stichhaltige Studien?

Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht und Bluthochdruck – mit diesen Grunderkrankungen steigt das Risiko für einen schweren Verlauf, wenn eine Covid-19-Infektion hinzukommt. All diese Erkrankungen weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie gehen häufig mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel einher. Gleiches gilt auch zum Beispiel für ältere Menschen, bei denen ebenfalls häufig Vitamin-D-Mangel anzutreffen ist und die zu den Risikogruppen zählen. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski von der Universität Hohenheim in Stuttgart hin (siehe NFS - Nutrition and Food Science Journal 2020, Band 20, Seite: 10-21). Der Ernährungsmediziner hat 30 Studien ausgewertet – und ein Vitamin-D-Defizit als möglichen Indikator für den Schweregrad und die Mortalität bei einer Covid-19-Erkrankung identifiziert. Die Vitamin-D-Versorgung könnte auch beim Verlauf der Erkrankung eine Rolle spielen, denn dieses Vitamin reguliert das Immunsystem und Entzündungsprozesse im Körper. Der Experte empfiehlt daher, im Falle einer Covid-19-Erkrankung unbedingt den Vitamin-D-Spiegel im Auge zu behalten.

https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/vitamin-d-versorgung-kann-sterberisiko-bei-covid-19-mitbestimmen/

Was ist direkt auf Corona bezogen schon stichhaltig und zu 100% nachgewiesen? Trotzdem laufen in München gerade draußen Leute mit Maske rum.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Sport verschreiben und kontrollieren ist natürlich Quatsch. Aber Kinder dahingehend zu erziehen, dass sie die Wichtigkeit von Sport erkennen, das wäre mal ein Schritt. Aber das Gegenteil ist der Fall: Welches Fach wird als erstes gestrichen, weil is ja nich so wichtig?


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Natürlich setzt sich der Trend fort. Es wird kälter und Krankheiten verbreiten sich schneller.

Schau mer mal... Im Winter wurde noch gewarnt: "Der Sommer bringt keine Entlastung. Coronaviren machen Hitze nix aus!" (ja ICH weiß, dass es dabei weniger um Temperatur geht)

P.S. Was auch so ein Hinhalter war: die Warn-App. Wenn die da ist, dann wird alles besser...


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sssssshhh
Beigetreten: 13.11.2010

Finde auch das Sport und Gesundheitswissen, Ernährung etc. wichtig ist. Selbst wenn man es nur auf Zahlen runterbrechen will, spart es dem Staat auf lange Sicht viel Geld.


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Qancho
Beigetreten: 12.01.2009

Original von AyCaramba44

Original von p00s88
mir ist es aber nicht egal, ob mich jemand mit Corona anhustet und mich dann eventuell ins Grab schickt.

Dir ist auch egal, dass ein LKW dein Auto rammt und dich ins Grab schickt?

Seit Jahren warte ich darauf, dass der Staat endlich vernünftige Regeln und Maßnahmen entwirft damit nicht ständig alle LKW-Fahrer völlig straffrei die Leute von den Straßen rammen können! Oh wait...


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von Qancho

Original von AyCaramba44

Original von p00s88
mir ist es aber nicht egal, ob mich jemand mit Corona anhustet und mich dann eventuell ins Grab schickt.

Dir ist auch egal, dass ein LKW dein Auto rammt und dich ins Grab schickt?

Seit Jahren warte ich darauf, dass der Staat endlich vernünftige Regeln und Maßnahmen entwirft damit nicht ständig alle LKW-Fahrer völlig straffrei die Leute von den Straßen rammen können! Oh wait...

Meinst du das so, dass man das nicht darf?

LKWs fahren häufiger Radfahrer über den Haufen und kommen mehr oder weniger straffrei dabei heraus, weil der Fahrradfahrer im toten Winkel z.B. nicht zu sehen war. Hat recht lange gedauert bis man sich auf Abbiegeassistenten geeinigt hat. Dauer tut es aber noch Jahre...

Zu schnell gefahren, die Spiegel schlecht eingestellt: Ein Lkw-Fahrer ist am Dienstag in Berlin zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er beim Abbiegen eine Radfahrerin überollt hatte. Der tödliche Unfall sei vermeidbar gewesen, urteilte das Gericht.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/05/radfahrerin-lkw-tod-urteil-berlin-schoeneberg.html

- 7200€
- perfekt ausgerüstete Radfahrerin


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Und genau dieses "Schützen statt handeln" "Masken statt Sport" "Regeln statt Erziehung" ist das, was ich mit gesellschaftlichem Problem meine.

Wir entwickeln uns immer mehr hin zu Verboten und gedankenlosem Leben. Alles ist geregelt, blos nicht nachdenken, ob in anderen Situationen anderes Verhalten mehr Sinn ergibt.

Offtopic: Heute eine schöne Frau gesehen und dachte, die kennste doch. War hinter der Maske dann aber doch nicht klar zu identifizieren. Soll ja Leute geben, die anhand der Augen sich an alle Personen erinnern können. Ich bin leider zu dum.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Original von wuerstchenwilli
Wenn ich die Daten aus dem heutigen (Mittwoch) Bericht des RKIs richtig deutet, ist diesmal tatsächlich ein Anstieg in den für mich relevanten Bereichen (PR, Tote, Intensivstation) zu verzeichnen. ich bin gespannt, ob der Trend sich fortsetzt oder ob es ein Ausrutscher ist.

Sieht tatsächlich so aus. Von vorgestern auf gestern waren laut Divi 279 Coronapatienten auf Intensiv und davon 152 beatmet. Heute sind es 294 und 167 beatmet. Ist natürlich zum Glück immer noch weit weg von "ausgelastet", mal schauen wie sich das entwickelt.

Original von AyCaramba44
Und das ist bei den Themen Sport/Bewegung und Ernährung anders? Wahrscheinlich hast du auch noch nie eine dicke Person gesehen? Würdest du sagen, dass die 3 genannten Themen einen größeren oder geringeren Einfluss als Corona auf unsere Lebenserwartung haben würden?

Dass Sport und eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse gesund sind, ist wirklich eine sehr neue Erkenntnis, die man unters Volk bringen sollte.

Mal ernsthaft, den Übergewichtigen, Rauchenden und lieber mit Chips vor dem Sofa sitzenden als Sport treibenden Menschen ist sicher klar, wieso sie Risikogruppe sind. Und dass sie noch ganz andere Krankheitsrisiken haben als nur Corona. Ich habe auch in diversen Artikeln über Corona gelesen, dass fitte Menschen ohne Herz-Kreislauf-Probleme die Krankheit deutlich besser und meist unbeschadet überstehen.

Aber gerade bei Sport bist du doch bei deinem Lieblingsthema Eigenverantwortung. Hier geht es nur um dich und deinen Körper. Glaubst du wirklich, dass es nur an fehlender Aufklärung liegt, dass jemand mit einem BMI > 30 vielleicht mal mit Sport anfangen sollte?

Bei Corona geht es vor allem aber auch um andere, da Menschen in Deutschland in der Regel nun mal nicht 10km vom nächsten Nachbarn entfernt wohnen. Sondern Bahn fahren, in großen Hallen zusammen arbeiten, Geschäfte besuchen und sich zu (zehn)tausenden bei kulturellen Events treffen. Nur auf Übergewicht bezogen haben all diese Aktivitäten quasi keinen schädigenden Einfluss. Corona stellt genau hier aber die größte Gefahr einer Übertragung dar.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wer als Kind schon regelmäßig Sport macjt, macht das als Erwachsener auch. Zumindest gibt es da einen starken Zusammenhang (nein, keine Quelle zur Hand).

Jetzt die Dicken zum Sporttrreiben zu bewegen ist aussichtslos. Aber den Hysterikern zu sagen: "Rauch doch mal weniger, bewege dich und ernähre dich gesünder. Das erhöht deine Lebenserwartung mehr als eine Maske!" finde ich durchaus legitim. Und zusätzlich kann man ja noch Maske tragen. Aber first things first.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Die Empfehlung von Sport und gesunder Ernährung zur Steigerung des Eigenschutzes gegen Covid 19 wurde von der WHO doch ausgesprochen. Schon damals als es die ersten Lock Downs in verschiedenen Ländern gab:
https://www.euro.who.int/de/health-topics/health-emergencies/coronavirus-covid-19/technical-guidance/stay-physically-active-during-self-quarantine

Generell müsste es in den entwickelten Ländern aber mehr Aufklärung und Programme bezüglich dieser Themen geben. Allein in der Schule müsste es deutlich mehr Sportunterricht geben. Im besten Fall jeden Tag 45 Minuten. Wenn man flexibler in den Übungen sein will die man im Sportunterricht macht, dann eben 3mal in der Woche jeweils eine Doppelstunde.


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ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Für Sport benötigt man keine Schulinfrastruktur darüber hinaus, dass man Schülerinnen und Schülern beibringt, wie verschiedene Techniken beim Sport ausgeführt werden und ihnen unterschiedliche Sportarten nahegebracht werden. Sport ist mMn ziemlich wichtig, aber Kinder können in ihrer Freizeit Sport treiben. Die Schule ist doch keine Bewegungs- und Beschäftigungsanstalt oder ein Sommercamp. Da sollen Kompetenzen vermittelt werden. Wäre sicher besser wenn Kinder sich mehr bewegen würden, aber es ist doch nicht zu viel verlangt, dass dafür Eltern selber sorgen oder ihr Kind wenigstens irgendwo anmelden. Diese Selbstentmündigung und Infantilisierung empfinde ich als ganz schlimm. Immer soll sich jemand anders kümmern.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Aha. Nun das sehen Experten aber anders wie mir scheint.

Aus wissenschaftlicher Sicht wäre jede Investition sinnvoll: „Es gibt eindeutige Belege dafür, dass regelmäßige körperliche Aktivität, vor allem koordinative Bewegungsaufgaben, eine Zunahme der Synapsen im Gehirn zur Folge hat“, sagt Helmut Altenberger, Ordinarius für Sportpädagogik an der Uni Augsburg, und fügt an: „Bis zum zwölften, 13. Lebensjahr bilden sich die Nervenbahnen im Gehirn aus, damit ist es in dem Alter besonders notwendig, regelmäßig Sport zu treiben.“ Mehr Sport fördere den Erfolg in Sprachen und den anderen Fächern – Gesundheit, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit und Sozialverhalten obendrein.

https://www.welt.de/regionales/bayern/article152922453/Warum-Schulsport-zu-einer-guten-Bildung-gehoert.html

Edit:
Schweift hier aber vom Thema ab. Von daher mein letzter Beitrag dazu. Gibt auch noch mehr Quellen zu dem Thema.

Edit²:
Nice Triggerversuch für einen weiteren Beitrag. Hab einfach nur festgestellt, dass du dich mit dem Thema nicht beschäftigt hast und subjektive Meinungen raushaust. Würde ich mich darauf einlassen gäbe es also eine lange Diskussion über mehrere Beiträge die komplett am Thema des Threads hier vorbeigeht. Daher das Zurückziehen. Wenn es dich wirklich interessiert kannst dich ja selbst näher mit dem Thema befassen. Oder bleibst eben unreflektiert bei deiner Meinung. :f_drink:


Antwort
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ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Und wie lange sollen die Schüler dann in die Schule gehen? Von 08:00 bis 17:00 Uhr? Das wäre nämlich die Konsequenz aus deiner Forderung, jeden Tag 45 Minuten Sportunterricht zu machen.
Sicher sehr lernförderlich :f_thumbsup:
Du hast ja meinen Punkt nicht mal verstanden. Es geht nicht darum, dass ich Sport für Unfug halte. Das ist er nicht. In Anbetracht der vollgeballerten Curricula ist es aber absolut utopisch eine Stunde für Bewegung draufzulegen.

Edit: Aber war schon klar, dass du wieder reinhaust. Hast wohl selber gemerkt, dass das unreflektiert war.


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HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Ich befürworte auch mehr Sportunterricht. Sport hilft den Kindern zusätzlich sich besser zu konzentrieren, hilft also den übrigen Fächern. Die Bewegung schafft Ausgeglichenheit, was sich positiv auf die Arbeit im Klassenraum auswirkt, sowohl für die Schüler als auch fürs Lehrpersonal.
Ich hatte damals immer nur 1x die Woche 45min Sport, zwei Jahre lang in der Oberstufe sogar null Sport. Empfand ich damals und besonders jetzt rückblickend als viel zu wenig.


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von ThePope111
Für Sport benötigt man keine Schulinfrastruktur darüber hinaus, dass man Schülerinnen und Schülern beibringt, wie verschiedene Techniken beim Sport ausgeführt werden und ihnen unterschiedliche Sportarten nahegebracht werden. Sport ist mMn ziemlich wichtig, aber Kinder können in ihrer Freizeit Sport treiben. Die Schule ist doch keine Bewegungs- und Beschäftigungsanstalt oder ein Sommercamp. Da sollen Kompetenzen vermittelt werden. Wäre sicher besser wenn Kinder sich mehr bewegen würden, aber es ist doch nicht zu viel verlangt, dass dafür Eltern selber sorgen oder ihr Kind wenigstens irgendwo anmelden. Diese Selbstentmündigung und Infantilisierung empfinde ich als ganz schlimm. Immer soll sich jemand anders kümmern.

Früher war ich um spätestens 13 Uhr zu Hause, habe gegessen und mich bewegt. Heute sieht das in der Schule ganz anders aus. Bewegung hilft übrigens auch beim Lernen. Den ganzen Tag sitzen ist nicht gerade förderlich. Geht aber hier im Thread auch in eine falsche Richtung und ist offtopic.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Völlig falsch pope. Es geht genau nicht darum den Kindern Techniken beizubringen, sondern Bewegubgserfahrungen zu schaffen, Wagnisse einzugehen usw. Wenn es dich interessiert wirf mal einen Blick in die Bildungsstandards Fach Sport.
Und dann wirf mal einen Blick in andere Länder und dessen Stellenwert dort. Spontan fallen mir Spanien und USA ein, aber ich meine in Polen wäre es auch so. Weniger Sport als in D geht ja eigentlich nicht.

Wenn du es den Eltern überlässt machen halt nur ein paar Sport. Dafür ist es aber zu wichtig. Ich persönlich würde lieber auf Mathekompetenzen verzichten als auf einen gesunden Körper. Wie dem auch sei: Ausschlaggebend war ja meine Feststellung, dass Sport mal wieder das erste Fach ist, dass gestrichen wird und da frage ich mich: hat denn niemand etwas über Corona verstanden???

Auf die Schnelle gefunden:

Kritisiert wird die ungenügende Unterrichtsabdeckung, ein zu geringer Stundenanteil im Fächerkanon der Schule sowie Unterricht durch nicht qualifizierte sogenannte „fachfremde“ Lehrkräfte.

Die stetig anwachsenden Fitnessmängel heutiger Kinder und Jugendlichen sind durch verschiedene wissenschaftliche Vergleichsstudien (WIAD-Studie) deutlich belegt worden. In der Schulsportstudie „Sportunterricht in Deutschland“ (SPRINT-Studie) werden die schlechten Rahmenbedingungen für den Sportunterricht bestätigt.


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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Original von wuerstchenwilli
Wenn du es den Eltern überlässt machen halt nur ein paar Sport. Dafür ist es aber zu wichtig. Ich persönlich würde lieber auf Mathekompetenzen verzichten als auf einen gesunden Körper. Wie dem auch sei: Ausschlaggebend war ja meine Feststellung, dass Sport mal wieder das erste Fach ist, dass gestrichen wird und da frage ich mich: hat denn niemand etwas über Corona verstanden???

Nochmal: junge Menschen und insbesondere Kinder sind von den Auswirkungen von Corona nicht betroffen, völlig egal ob sie sportlich oder unsportlich sind.

Wenn man jetzt betrachtet, dass man Schüler möglichst normal schulen möchte, und Sport zum einen das Infektionsrisiko/Schulschließungsrisiko erhöhen könnte sowie beim 'Stoff' kein zeitkritischer Faktor besteht und dieser vglw. unwichtig ist, ist es als Konsequenz eigentlich sonnenklar, dass du das als erstes streichst.


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