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kusne
Beigetreten: 20.05.2007

Original von GoodGrief
Ob es so Kommen wird, weiß noch keiner.

Aber wenn die geimpften oder auch die bereits erkrankten nur noch maximal leicht erkranken, dann wäre schon viel gewonnen.

Und wenn es dann die Möglichkeit gibt, durch eine wiederkehrende Impfung die freiwilligen zu schützen, dann braucht es keine covid- Maßnahmen mehr.

So ne Dauerimpfung wäre halt Öl fürs Pharmaverschwörung-Feuer :|


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Zitat
lokalmatador123
Beigetreten: 26.10.2008

Original von kusne

Original von GoodGrief
Ob es so Kommen wird, weiß noch keiner.

Aber wenn die geimpften oder auch die bereits erkrankten nur noch maximal leicht erkranken, dann wäre schon viel gewonnen.

Und wenn es dann die Möglichkeit gibt, durch eine wiederkehrende Impfung die freiwilligen zu schützen, dann braucht es keine covid- Maßnahmen mehr.

So ne Dauerimpfung wäre halt Öl fürs Pharmaverschwörung-Feuer :|

Pech gehabt. Soweit kommt es noch, dass sich Vernunft vor Spinnern beugen muss.


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Zitat
Waaaghboss
Beigetreten: 09.07.2008

https://www.mainpost.de/ueberregional/journal/heiraten/Coronavirus-Ab-wann-sind-Hochzeiten-wieder-moeglich;art517632,10435430

Steigen die Neuinfektionen über den kritischen Wert von 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an, dürfen in Bayern nur noch maximal fünf Menschen oder die Mitglieder zweier Hausstände miteinander feiern.

Finde ich persönlich unverantwortlich bei solchen Zahlen Hochzeitsfeiern mit ganzen 5 Personen zuzulassen, die dann wohlmöglich in Saus und Braus Hygiene Regeln missachten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Braut und Bräutigam durchgehend den Mindestabstand halten und Maske tragen. Es ist ohne weiteres technisch möglich Hochzeitsfeiern im gemeinsamen Skype-Videocall abzuhalten.

Man kann meiner Ansicht nach nur hoffen, dass Herr Söder diesen Larifari Kurs endlich beendet und anfängt richtig durchzugreifen.


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Zitat
GoodGrief
Beigetreten: 12.07.2011

Original von lokalmatador123

Original von kusne

Original von GoodGrief
Ob es so Kommen wird, weiß noch keiner.

Aber wenn die geimpften oder auch die bereits erkrankten nur noch maximal leicht erkranken, dann wäre schon viel gewonnen.

Und wenn es dann die Möglichkeit gibt, durch eine wiederkehrende Impfung die freiwilligen zu schützen, dann braucht es keine covid- Maßnahmen mehr.

So ne Dauerimpfung wäre halt Öl fürs Pharmaverschwörung-Feuer :|

Pech gehabt. Soweit kommt es noch, dass sich Vernunft vor Spinnern beugen muss.

Ich denke nicht, dass das Wort "Impfpflicht" für Corona in ein Gesetz geschrieben wird. Ich denke eher, dass die Erfahrungen mit der Coronapandemie dazu führen werden, dass die Bereitschaft größerer Teile der Bevölkerung steigen wird, den Impfempfehlungen zu folgen und in manchen Bereichen wie z.B. Gesundheitswesen, Schulen, vielleicht in vielen Firmen ein Impfnachweis gefordert wird.

Das gleiche gibt es bereits jetzt für die Masernimpfung. Durch die Regelung, in der Kita oder der Schule aber auch bei Angestellten im Gesundheitswesen den Nachweis einer Masernimpfung zu verlangen, wird zukünftig für fast alle die Masernimpfung doch zur Pflicht. Was ähnliches wird es für Covid auch geben, sollte sich die Impfung oder auch wiederholte Impfungen als wirksam erweisen.


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Zitat
sarkozysyndrom
Beigetreten: 14.05.2011

Original von GoodGrief

Original von Jackknife398
Ist nicht schon erwiesen das man keineswegs Immun ist, wenn man einmal Corona hatte? Damit würde natürliche Herdenimmunität eh flachfallen...und (ohne Arztwissen) auch ein wirksamer Impfstoff schwieriger herzustellen sein oder? So ein Impfstoff basiert doch darauf tote Erreger dem Körper zuzuführen, damit er dagegen Antikörper bilden kann, helfen die gebildeten Antikörper dann nicht bei einer zweiten Infektion dürfte auch ein Impfstoff wenig Wirkung zeigen. Oder bin ich da jetzt gedanklich auf einem Holzweg? Wenn ja sorry...

Richtig gesicherte Erkenntnisse gibt es noch nicht. Eine erneute, auch schwere Infektion mit dem Sars-Cov-2 Virus scheint es aber zu geben, auch wenn es offensichtlich nur sehr selten vorkommt.
Bei Grippeviren ist es so mit den verschiedenen Typen (HxNx), dass der Impfschutz am besten ist, wenn man sich regelmäßig, jährlich impfen lässt, um dann auch gegen den in der Saison mal nicht erwarteten H3N2 oder so einen gewissen Schutz zu haben oder auch, um die Erkrankung abzuschwächen.

Dies könnte auch bei COVID gelingen. Die Experten (nicht nur der Drosten) denken, dass eine Impfung gegen diese Coronaviren eher gut funktionieren sollte, da der Virustyp und die Oberflächenproteine dafür sprechen.

Nebenbei bemerkt glaube ich, dass im nächsten Jahr die Influenzaimpfung nicht nur für die Risikogruppen (>65 Jahre und medizinisches Personal etc) sondern für die gesamte Bevölkerung empfohlen wird (bisher nur, dass sich alle impfen dürfen). Es wäre wahrscheinlich schon in diesem Jahr so empfohlen worden, aber es gibt nicht genug Impfstoff, und "nachbestellen" geht nicht mehr. Und möglicherweise wird es dann auch eine jährliche Coronaimpfung geben, wir werden sehen.

Hab erst die Woche Reklame der BR gesehen, die einem die Grippeimpfung sehr ans Herz legt, auch solltest du als Arzt und vor allem Leser dieses threads mittlerweile eigentlich wissen, daß heute zu viele Leute Impfungen mehr oder weniger komplett ablehnen, also viel Erfolg mit der Empfehlung nächstes Jahr dann?? :yaoming:
Würde maximal auf eine Steigerung im 1stelligen Prozentbereich tippen bei Grippe, was natürlich schon gut wäre. Aber eher weil das Thema bei einigen vernünftigen Leuten durch covid ins Bewusstsein gerückt ist und nicht weil das RKI eine Empfehlung ausspricht.


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Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von Paxis
Jo ist zu kurz gedacht.
Bevölkerungsdichte Schweden: 23/km²
Bevölkerungsdichte Deutschland: 233/km²

Da läuft Deutschland, wenn man nur die Grafik nimmt und die Dichte betrachtet, schon besser. Die Bevölkerungsdichte zeigt aber auch wieso nicht jeder Weg überall gleich gut funktionieren kann.

Die Metropolen in Schweden haben teils eine höhere Bevölkerungsdichte als in Deutschland

Stockholm> 5000
Malmö > 3900
Göteborg 2660

zum vergleich
Berlin > 4100
München 4777
Hamburg 2400


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Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Wahrscheinlich hast du den nächsten Beitrag von mir noch nicht gesehen. Es geht schließlich nicht nur um einzelne Großstädte:

Spoiler

Original von Paxis

Original von p00s88
Die Bevölkerungsdichte suggeriert halt eine gleichmäßige Verteilung der Bevölkerung, was halt einfach nicht der Fall ist (aufm Land in Schweden so gut wie keine Einwohner und halt alle in und rund um die Großstädte)

Der Unterschied von Schweden (23/km²) zu Deutschland (233km²) ist so groß, dass die Verteilung keine wirkliche Rolle spielt. Weil die Dichte trotzdem in Deutschland viel größer ist wenn man sich die Gebiete mit der niedrigsten und höchsten Dichte anschaut.

Deutschland:

Spoiler

Schweden:

Spoiler

Wie man sieht gibt es in Deutschland nur wenige Gebiete mit einer Dichte unter 50 Personen pro km². Gleichzeitig ist die höchste Dichte bei Schweden gerade mal 364,4 pro km². In Deutschland ist das höchste über 3000 pro km².


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von Jackknife398

Original von OnkelHotte

Original von Schnicker
Unterm Strich hat Schweden viele Tote und sind in Sachen Herdenimmunität sind sie auch nicht super weit. Es spricht, wie übrigens die letzten Monate auch, deutlich mehr dafür, dass wir deutlich vorher einen Impfstoff haben werden, als dass man auf natürlichem Weg Herdenimmunität im großen Stil herstellen könnte.

Brauchte man dazu wirklich die letzten 6 Monate, um das abzulesen?
Das basiert ja ein bisschen auf der Diskussion zur nötigen Vaccine Coverage, die wir kürzlich hatten. Wie soll denn Herdenimmunität in reasonable Zeitrahmen hergestellt werden?
Selbst für 20% Herdenimmunität bräuchten wir 1,5 Jahre jeden Tag 40.000 Infizierte, oder eben 6 Jahre 10k am Tag. Das ist doch kein Szenario, auf das irgendwer gesetzt hat bisher?

Ist nicht schon erwiesen das man keineswegs Immun ist, wenn man einmal Corona hatte? Damit würde natürliche Herdenimmunität eh flachfallen...und (ohne Arztwissen) auch ein wirksamer Impfstoff schwieriger herzustellen sein oder? So ein Impfstoff basiert doch darauf tote Erreger dem Körper zuzuführen, damit er dagegen Antikörper bilden kann, helfen die gebildeten Antikörper dann nicht bei einer zweiten Infektion dürfte auch ein Impfstoff wenig Wirkung zeigen. Oder bin ich da jetzt gedanklich auf einem Holzweg? Wenn ja sorry...

Die Mehrheit ist wohl immun, zumindest sind schwere Verläufe sehr unwahrscheinlich.


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Zitat
katharz
Beigetreten: 28.10.2007

Original von Paxis
Wahrscheinlich hast du den nächsten Beitrag von mir noch nicht gesehen. Es geht schließlich nicht nur um einzelne Großstädte:

Spoiler

Original von Paxis

Original von p00s88
Die Bevölkerungsdichte suggeriert halt eine gleichmäßige Verteilung der Bevölkerung, was halt einfach nicht der Fall ist (aufm Land in Schweden so gut wie keine Einwohner und halt alle in und rund um die Großstädte)

Der Unterschied von Schweden (23/km²) zu Deutschland (233km²) ist so groß, dass die Verteilung keine wirkliche Rolle spielt. Weil die Dichte trotzdem in Deutschland viel größer ist wenn man sich die Gebiete mit der niedrigsten und höchsten Dichte anschaut.

Deutschland:

Spoiler

Schweden:

Spoiler

Wie man sieht gibt es in Deutschland nur wenige Gebiete mit einer Dichte unter 50 Personen pro km². Gleichzeitig ist die höchste Dichte bei Schweden gerade mal 364,4 pro km². In Deutschland ist das höchste über 3000 pro km².

Ka woher diese Zahlen stammen
Die Zahlen von mir sind von Wikipedia. Denke mal schon dass die stimmen


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Zitat
wahnfried
Beigetreten: 29.08.2007

Jeder 6. Schwede lebt in Stockholm (cä. 1,7 von 10 mio) . Die Bevölkerungsdichte ist laut katharz höher als in D.. Außerdem ist der Migranten (Migrationshintergrund-) anteil, der besonders betroffen ist (sagt auch die Bundeskanzlerin), erheblich höher als im Vergleich zu Schweden und Norwegen.
Schweden hat auch ab einem bestimmten Alter oder bei bestimmten Vorerkrankungen Leute, obwohl nach Aussage der Ärzte gute Behandlungschancen gesehen wurden, vorsorglich und trotz vorhandener Kapazitäten nur noch palliativ behandelt, um die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen (wohl ein Vorzug sozialistischer Gesundheitssysteme).
Aber die Fallzahlen steigen ja im Moment in Schweden auch rapide an. Ob der Weg der Schweden besser oder schlechter war, kann man meiner Meinung nach nicht beurteilen.


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Zitat
shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

Ganz interessant: Was Bluttests über den Verlauf von Covid-19 voraussagen
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/coronavirus-was-bluttests-ueber-den-verlauf-von-covid-19-patienten-voraussagen-a-21b0da0d-dc61-4a7a-b3f4-87f2495a7ed0

Wissenschaftler des Massachusetts General Hospital vermuten nun sogar, dass sich die Sterblichkeit von Covid-19-Patienten mit einem Bluttest voraussagen lässt: Sie fanden eine Korrelation von Größe und Anzahl roter Blutkörperchen und einem tödlichen Verlauf der Krankheit. Für die Studie hatten sie rund 1600 erwachsene Patienten auf Auffälligkeiten bei roten Blutzellen untersucht. Aus dem Standardtest zur Verteilung der Blutkörperchen (RDW-Test) wird ein sogenannter RDW-Wert ermittelt. Bei einem angehobenen RDW-Wert sei die Sterblichkeitsrate über 30 Prozent höher gewesen, bei normalen Testergebnissen nur rund 11 Prozent.


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Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

zu diesem D - Schweden Vergleich: Spielt wohl nicht nur die Bevölkerungsdichte ne Rolle. Deutschland ist Transitland, denke das spielt auch eine nicht unwesentliche Rolle, außerdem eingekesselt von Ländern mit hohen Fallzahlen. Also scheinen wir tatsächlich einiges richtig zu machen.


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Zitat
Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

Original von FidiFlush
Find die Karte ziemlich geil 👍
Ist doch offensichtlich, daß wir einiges richtig machen in Deutschland, wenn auch natürlich nicht alles.
Kann das Genörgel an den Maßnahmen langsam auch nicht mehr hören.

Das Problem an so einer Darstellung besteht darin, die Maßnahmen einzig und allein an den aktuellen Fallzahlen zu messen. Nach dieser Logik wäre China noch viel besser als Deutschland, sofern die Zahlen dort auch nur ansatzweise der Wahrheit entsprechen. Sämtliche Maßnahmen sind vom Prinzip her ein Tradeoff zwischen Lebensqualität und Lebensquantität. Da man letzteres eben sehr schön in Zahlen und Erfolgs- bzw. Misserfolgsbilanzen zusammenfassen kann, liegt dort auch der Großteil des Fokus. Die Lebensqualität, die man Aufgrund der Maßnahmen einbüßt ist dagegen deutlich schwieriger zu quantifizieren und findet u.A. aus diesem Grund leider zu wenig Berücksichtigung. Ich will damit nicht sagen, dass Deutschland hier alles oder vieles falsch gemacht hat, nur sollte man bei der Bewertung der Maßnahmen auch das im Hinterkopf behalten, denn in Krisensituationen sind Regierungen nun mal extrem anfällig dafür totalitäre Züge anzunehmen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass es sich bei diesen Zahlen lediglich um eine Momentaufnahme handelt und es durchaus möglich ist, dass wir vom Infektionsgeschehen nur zeitlich etwas zurück liegen und es in einem Monat hier ganz genauso aussieht, wie um uns herum in Europa. Ein sinnvolles Gesamturteil über das Pandemie-Management ist derzeit einfach noch nicht möglich.


Antwort
Zitat

In welchen Bereichen erfahren denn die Bürger der Länder rund um D eine höhere Lebensqualität als hier?
Selbst wenn die Zahlen sich annähern, ist doch der relative Anteil bezogen auf die Bevölkerungszahl immer noch deutlich geringer.
FRA 66
ITA 60
ESP 47
Und alle haben deutlich höhere Fallzahlen. Wenn man dann noch sieht, dass in D deutlich mehr getestet wird, geht zumindest die Tendenz dahin, dass mehr richtige, als falsche Entscheidungen getroffen wurden.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1105095/umfrage/anzahl-durchgefuehrter-tests-fuer-das-coronavirus-nach-laendern/


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

Das ist genau der Punkt. Ich glaube nicht dass man gerade in den anderen Ländern Europas eine bessere Lebensqualität hat. Die meisten Länder dort haben / hatten härtere Maßnahmen als wir.

Es ist ganz klar dass sowohl für die Lebensqualität als auch für die Wirtschaft der goldene Mittelweg zwischen Maßnahmen und Freiheiten gefunden werden muss. Und ich denke da sind wir ganz gut unterwegsm wir haben Verhältnismäßig wenig Fälle und Tote und kamen auch um einen ganz harten lockdown rum.


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

Außerdem hatten wir ja auch seit März immer sehr gute Zahlen, von daher ist es ja auch keine Momentaufnahme. Trotzdem hat Zatox natürlich Recht, dass es in ein paar Wochen schon ziemlich anders aussehen könnte. Da sollten natürlich alle mitmachen, damit eben das nicht passiert.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006

Original von elnapo
Warum werden Firmen nicht verpflichtet home Office zu machen soweit es möglich ist? Da traut sich wieder keiner ran.

Also wir haben 2000 Mitarbeiter von denen haben etwa 400 ein Notebook, wie sollen wir die alle ins Homeoffice schicken? Selbst wenn wir wollten bekommen wir zur Zeit auf dem Markt keine 1600 bezahlbare Notebooks...


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von Fantomas741

Original von elnapo
Warum werden Firmen nicht verpflichtet home Office zu machen soweit es möglich ist? Da traut sich wieder keiner ran.

Also wir haben 2000 Mitarbeiter von denen haben etwa 400 ein Notebook, wie sollen wir die alle ins Homeoffice schicken? Selbst wenn wir wollten bekommen wir zur Zeit auf dem Markt keine 1600 bezahlbare Notebooks...

Selbst wenn ihr 1.600 bezahlbare Notesbook mittlerweile eingekauft hättet, ist es damit ja noch nicht getan. Die Geräte müssen ja auch alle in ein wie auch immer gearteted "Mobile Device Management" etabliert werden. Ggf. kommen hier weitere Kosten auf das Unternehmen zu (Lizenzen für MDM-Lösung, VirenScanner, Office, VPN-Gateways, u.v.m...) Dann muss der interne Support auf einmal +1.600 Kunden bedienen können. Das wird nicht der 4 Fache Aufwand wie von den 400 Bestandskunden sein sondern eher Faktor >10... Das kann da der ohne Zusatzpersonal gar nicht leisten. Auch die dahinter liegenden Fachbereiche (insbesondere Netz, Fileshares) werden erhöhten Support leisten müssen....

Und so weiter. Da reichen einfach 6 Monate Vorlauf nicht aus. Wo soll das Budget denn herkommen? Jahresplanung für 2020 ist sowieso längst gelaufen und so ein Kostenblock kriegst du nicht einfach mal so eben durch...


Antwort
Zitat
mju12
Beigetreten: 18.04.2006

Habt ihr zufällig "soweit es möglich ist" überlesen?


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006

"Verpflichten" und "soweit es möglich ist..." passt halt nicht wirklich zusammen.


Antwort
Zitat
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