Original von Snookz
Original von OnkelHotte
Original von emophiliac
Original von OnkelHotte
Original von emophiliac
Muedigkeit und chronische Erschoepfung waren schon vor Coronazeiten weit verbreitete Volkskrankheit. Depressionen und Angstzustaende betreffen in westlichen Industrielaendern bis zu 25% der Bevoelkerung. Ein Drittel der Westeuropaeer klagt ueber Einschlaf- oder Durchschlafprobleme. Heisst: Die Zahlen kann ich auch in der Normalbevoelkerung produzieren und brauch kein Corona fuer.
Aha. Geile „Logik“. Machst es dir etwas einfach. Studien sind schon in der Lage sowas rauszurechnen.
Wenn jemand vor Corona keine chronische Erschöpfung hatte und danach schon, was ist dann deine Schlussfolgerung?
76% der Betroffenen sind per Zufall in den 6 Monaten danach einer „Volkskrankheit“ unterlegen?
Interessant. Kannst du bitte mal mit deinem wissenschaftlichen Wurstfinger auf die Stelle zeigen, an der in dieser beobachtenden Studie steht, wie viele der nicht randomisierten Studienteilnehmer vor Corona keine chronische Erschoepfung, keine Depresssion, keine Schlaftstoerungen hatten.
Lass stecken, in deiner Welt sind Corona-Spätfolgen in den Studien erfunden worden und existieren nicht, got it.
Eigentlich gut, denn wenn Spätfolgen eh nicht existieren, bist du wenigstens nicht jemand, der dann beim Impfen groß rumzickt! Gibt ja dann schließlich keinen Grund!
Da machst du es dir aber auch (vielleicht unbewusst) etwas einfach. Zu den Spätfolgen wird ja aktuell viel geforscht, also können wir schon davon ausgehen, dass es welche gibt. Aber wir sind jetzt in einer Zwickmühle:
Medial wird alles, was Spätfolgen angeht, maximal ausgeschlachtet, siehe z. B. den Fußballer oder die schweren Herzschäden bei über 2/3 der Patienten. Ich als gesunder 33-jähriger gehe jetzt also davon aus, dass Corona für mich super gefährlich ist. Wenn ich mich infiziere - so der mediale Konsens - kann ich auch bei milden und unbemerkten Verläufen an schweren Spätfolgen erkranken. Jetzt sehe ich also einer Zukunft entgegen, in der ich die nächsten 50+ Jahre mit Gedächtnisverlust, chronischer Erschöpfung, verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit, ständiger Müdigkeit oder Depressionen zu kämpfen haben.
Warum also sollte eine 80-jährige im Pflegeheim eher eine Impfung verdienen als ich?
@Snookz:
Weil es entgegen deines "medialen Konsens´" keine Daten gibt die sowas andeuten würden.
Schauen wir auf die hier vorliegende Studie:
Paticipants waren alle entlassenen Patienten eines Krankenhauses außer sie wurden ausgeschlossen [1]. Das Medianalter betrug 57 (bedeutet 50% der Teilnehmer waren 57 oder älter) und die Altersrange 47 - 65 [Table 1] (warum keine sehr alten? -- Weil immobile und solche in Altersheim ausgeschlossen waren). [Figure 2]
Bedeutet es gab in dem Krankenhaus nicht nur keine Coronapatienten unter 47 sondern die Studie erforscht auch keine Langzeitfolgen für unter 47 jährige, da dazu keine Daten vorhanden.
Den folgenden Absatz übersetze ich bewusst nicht, sonst werde ich wohl gesteinigt (nur die hervorhebung des Wortes INFLUENZA stammt von mir):
"The results of lung function assessment in this study showed that a considerable proportion (22–56% across different severity scales) of participants had a pulmonary diffusion abnormality 6 months after symptom onset. This was consistent with findings that the most common abnormal CT pattern was pulmonary interstitial change (GGOs and irregular lines), which were similar to the long-term lung manifestations of SARS27 or INFLUENCA"
Natürlich gibt es Spätfolgen, wie bei jeder Krankheit Spätfolgen auftreten können,die Frage ist jedoch wie schlimm sind diese, er macht es sich nicht leicht indem er feststellt das die Zahlen eben nicht wiedergeben was vorher und was nachher war.
[1] "A total of 2469 patients with COVID-19 were discharged from Jin Yin-tan Hospital between Jan 7, and May 29, 2020, and the follow-up study was done from June 16, 2020, to Sept 3, 2020. 736 patients were excluded because they did not attend follow-up appointments for several reasons, which are outlined in figure 1."
@OnkelHotte
Die Studie rechnet nichts herraus und auch dein Zitat sagt das nicht aus. Da du des Englischen mächtig bist:
This study has several limitations. Firstly, the baseline data of pulmonary function and 6-min walking distance are unavailable. However, the proportion of patients with chronic pulmonary and heart disease in this cohort is fairly low, although self-reported by patients which might have resulted in underestimation. The observed impaired pulmonary function and exercise capacity cannot be directly attributed to COVID-19. Secondly, for new symptom onset after COVID-19, the data were not stratified further to determine if the symptoms were persistent following COVID-19, worsened after COVID-19 recovery, or occurred post-discharge. Thirdly, patients with mild COVID-19 symptoms who had stayed in Fangcang shelter hospitals38 were not enrolled. Further efforts are needed to compare the long-term outcomes between inpatients and outpatients. Finally, the number of participants with SARS-CoV-2 antibody test results both at acute phase and follow-up was limited. In the future, a larger sample is needed to clarify the dynamic changes of antibodies against SARS-CoV-2.
Und jemandem mit einem Questionnaire zu befragen und ihm selber überlassen zu entscheiden welche symptome er vorher oder nachher hatte oder sich verschlimmert haben, gibt kein reales bild, maximale eine tendenz. Und missachtet dabei auch, dass die symptome in der zwischenzeit auch z.B. durch Corona Maßnahmen verschlimmert wurden.
Da wird auch nichts rausgerechnet, sondern einfach nach dem krankenhaus aufenthalt befragt wie es aussieht. Dadurch wäre der Vergleich zu mit reprasentativen Daten von Menschen ohne Corona Krankenhausaufenthalt tatsächlich sinnvoller und am Ende ist es doch nichts anderes was emophiliac hier sagt. Deine Überheblichkeit in deiner Antwort fande ich ziemlich unangemessen, vorallem da deine Daten deine Aussagen nicht untermauern.
Muss dir aber zustimmen das irrational daumiert wird, aber von beiden Seiten, ich glaube vorallem Komplexe zusammenhänge werden oft garnicht verstanden und nach Gefühl daumiert.
edit: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-67362032656-8/fulltext#seccestitle130