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topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von meistermieses

Spoiler

Original von p00s88

Original von meistermieses

Original von p00s88

Original von meistermieses
Sachsen-Anhalt jetzt sogar mit Privilegien für Geimpfte. Vor allem weil wirklich jeder Politiker betont hat, dass es sowas nicht bzw. nicht vor dem Sommer geben wird. Das ist richtig heiß. Ich hoffe wirklich, dass die Bevölkerung jetzt nicht durchdreht, sondern erst, wenn es wieder wärmer ist und die Zahlen niedriger sind.

Was genau?

Link Text...

Ist zwar nur ne Kleinigkeit, aber halt der erste Schritt.

Aha aber für ungeimpfte gibt es ne ausnahme:
"Eine weitere Ausnahme gilt für Menschen, die nachweislich vor mindestens drei Wochen und vor maximal sechs Monaten mit dem Coronavirus infiziert waren. "

kann es also sein, dass die Aussage lauten sollte "Privilegien für immunisierte"? und nicht privilegien für geimpfte?

Eher "Privilegien für Geimpfte" und für "in der Vergangenheit infizierte". Geimpft oder infiziert heißt ja nicht automatisch imunisiert.

Ja der Artikel ist da etwas ungenau und obv. ist er bewusst reisserisch. Aber nahezu alle Artikel in den Medien sprechen von "Privilegien für Geimpfte", deshalb habe ich das so auch übernommen.

Es sollte generell eher heißen "Weniger Einschränkungen für Geimpfte" oder "Mehr Normalität für Geimpfte"... Das Wort Privileg vergiftet meiner Ansicht nach sofort die Diskussion weil es sich eben nicht um Privilegien handelt sondern um den Weg in die Normalität.

Kommentar von Thomas Fischer dazu auf Spiegel


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006

.

Weltweit gibts über 80 mio infizierte, wiederansteckungen sind recht selten. Kann dafür einige Gründe geben:
- Falsch positiv getestet
- Nur sehr schwache Infektion, deshalb wenig Immunität (gibt aber Studien, die sagen, dass auch eine schwache Infektion guten Schutz bietet)
- Virus zwar nachweisbar bei zweiter Ansteckung aber keine wirkliche Infektion (PCR ist sehr sensibel)

Wichtig bzgl. Immunisierung ist erstens, dass die Fälle sehr selten sind und zweitens, dass eine zweite Ansteckung (hoffentlich) sehr harmolos verläuft und keine schweren Verläufe vorkommen.

Alle wissenschaftlichen arbeiten gehen von einem sehr guten Schutz nach einmaliger Ansteckung aus. Wie lang der hält kann man natürlich noch nicht genau sagen, nach einem Jahr Pandemie, es wird aber davon ausgegangen, dass der lang genug reicht bis es genug Impfstoff gibt. Bzw. auch Infektionen in 5 oder 10 Jahren, dann nicht so schlimm verlaufen wie ohne vorherige Infektion. Hängt aber obv. auch davon ab wie das Virus mutiert


Antwort
Zitat
Waaaghboss
Beigetreten: 09.07.2008

Original von domano
[...]
@Meistermies, sorry aber das als Privilegien zu bezeichnen ist abstrus. Es macht einfach keinen Sinn menschen zu Testen oder in Quarantäne zu schicken wenn sie geimpft sind.

Was anderes wäre, wenn die nun wieder in Restaurants gehen dürften oder keine Maske tragen müssen. Ich denke / hoffe, dass eine Öffnung vor August dadurch möglich wird, dass man sich entweder schnelltesten lassen kann (für Krankenhäuser, Pflegeheime, Hotels, Konzerte, etc.) oder eben einen Impfnachweis vorlegen muss. Das könnte uns ein relativ normales Leben erlauben bevor alle die wollen sich haben impfen lassen

Den Begriff Privilegien finde ich auch problematisch. Wie ein Politiker richtiger Weise neulich sagte "Grundrechte sind keine Privilegien". (glaube es war Rötgen von der CDU)

Obwohl ich derzeit nicht vorhabe mich impfen zu lassen bin ich dafür, dass jeder der geimpft ist und nicht ansteckend sofort seine Grundrechte zurückerhält. D.h. alles machen kann was er will. Selbiges für Leute die immun sind.

Ich finde es völlig bekloppt, wenn jemand der immun ist Maske tragen soll oder sich noch schlimmer in Quarantäne begeben muss. Das macht nun wirklich überhaupt keinen Sinn mehr und ist reine Gängelung.

Und ich würde es persönlich auch gut finden immer mehr Leute zu sehen, die im Supermarkt etc. keine Maske mehr tragen, weil sie eben geimpft/immun sind. So hätte ich zumindest das Gefühl, dass es langsam wieder Richtung Normalität geht.


Antwort
Zitat
Topgamer
Beigetreten: 25.01.2008

Original von Snookz

Original von OnkelHotte

Original von emophiliac

Original von OnkelHotte

Original von emophiliac
Muedigkeit und chronische Erschoepfung waren schon vor Coronazeiten weit verbreitete Volkskrankheit. Depressionen und Angstzustaende betreffen in westlichen Industrielaendern bis zu 25% der Bevoelkerung. Ein Drittel der Westeuropaeer klagt ueber Einschlaf- oder Durchschlafprobleme. Heisst: Die Zahlen kann ich auch in der Normalbevoelkerung produzieren und brauch kein Corona fuer.

Aha. Geile „Logik“. Machst es dir etwas einfach. Studien sind schon in der Lage sowas rauszurechnen.
Wenn jemand vor Corona keine chronische Erschöpfung hatte und danach schon, was ist dann deine Schlussfolgerung?
76% der Betroffenen sind per Zufall in den 6 Monaten danach einer „Volkskrankheit“ unterlegen?

Interessant. Kannst du bitte mal mit deinem wissenschaftlichen Wurstfinger auf die Stelle zeigen, an der in dieser beobachtenden Studie steht, wie viele der nicht randomisierten Studienteilnehmer vor Corona keine chronische Erschoepfung, keine Depresssion, keine Schlaftstoerungen hatten.

Lass stecken, in deiner Welt sind Corona-Spätfolgen in den Studien erfunden worden und existieren nicht, got it.

Eigentlich gut, denn wenn Spätfolgen eh nicht existieren, bist du wenigstens nicht jemand, der dann beim Impfen groß rumzickt! Gibt ja dann schließlich keinen Grund! :f_drink:

Da machst du es dir aber auch (vielleicht unbewusst) etwas einfach. Zu den Spätfolgen wird ja aktuell viel geforscht, also können wir schon davon ausgehen, dass es welche gibt. Aber wir sind jetzt in einer Zwickmühle:

Medial wird alles, was Spätfolgen angeht, maximal ausgeschlachtet, siehe z. B. den Fußballer oder die schweren Herzschäden bei über 2/3 der Patienten. Ich als gesunder 33-jähriger gehe jetzt also davon aus, dass Corona für mich super gefährlich ist. Wenn ich mich infiziere - so der mediale Konsens - kann ich auch bei milden und unbemerkten Verläufen an schweren Spätfolgen erkranken. Jetzt sehe ich also einer Zukunft entgegen, in der ich die nächsten 50+ Jahre mit Gedächtnisverlust, chronischer Erschöpfung, verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit, ständiger Müdigkeit oder Depressionen zu kämpfen haben.

Warum also sollte eine 80-jährige im Pflegeheim eher eine Impfung verdienen als ich?

@Snookz:
Weil es entgegen deines "medialen Konsens´" keine Daten gibt die sowas andeuten würden.
Schauen wir auf die hier vorliegende Studie:
Paticipants waren alle entlassenen Patienten eines Krankenhauses außer sie wurden ausgeschlossen [1]. Das Medianalter betrug 57 (bedeutet 50% der Teilnehmer waren 57 oder älter) und die Altersrange 47 - 65 [Table 1] (warum keine sehr alten? -- Weil immobile und solche in Altersheim ausgeschlossen waren). [Figure 2]

Bedeutet es gab in dem Krankenhaus nicht nur keine Coronapatienten unter 47 sondern die Studie erforscht auch keine Langzeitfolgen für unter 47 jährige, da dazu keine Daten vorhanden.

Den folgenden Absatz übersetze ich bewusst nicht, sonst werde ich wohl gesteinigt (nur die hervorhebung des Wortes INFLUENZA stammt von mir):

"The results of lung function assessment in this study showed that a considerable proportion (22–56% across different severity scales) of participants had a pulmonary diffusion abnormality 6 months after symptom onset. This was consistent with findings that the most common abnormal CT pattern was pulmonary interstitial change (GGOs and irregular lines), which were similar to the long-term lung manifestations of SARS27 or INFLUENCA"

Natürlich gibt es Spätfolgen, wie bei jeder Krankheit Spätfolgen auftreten können,die Frage ist jedoch wie schlimm sind diese, er macht es sich nicht leicht indem er feststellt das die Zahlen eben nicht wiedergeben was vorher und was nachher war.

[1] "A total of 2469 patients with COVID-19 were discharged from Jin Yin-tan Hospital between Jan 7, and May 29, 2020, and the follow-up study was done from June 16, 2020, to Sept 3, 2020. 736 patients were excluded because they did not attend follow-up appointments for several reasons, which are outlined in figure 1."

@OnkelHotte

Die Studie rechnet nichts herraus und auch dein Zitat sagt das nicht aus. Da du des Englischen mächtig bist:

This study has several limitations. Firstly, the baseline data of pulmonary function and 6-min walking distance are unavailable. However, the proportion of patients with chronic pulmonary and heart disease in this cohort is fairly low, although self-reported by patients which might have resulted in underestimation. The observed impaired pulmonary function and exercise capacity cannot be directly attributed to COVID-19. Secondly, for new symptom onset after COVID-19, the data were not stratified further to determine if the symptoms were persistent following COVID-19, worsened after COVID-19 recovery, or occurred post-discharge. Thirdly, patients with mild COVID-19 symptoms who had stayed in Fangcang shelter hospitals38 were not enrolled. Further efforts are needed to compare the long-term outcomes between inpatients and outpatients. Finally, the number of participants with SARS-CoV-2 antibody test results both at acute phase and follow-up was limited. In the future, a larger sample is needed to clarify the dynamic changes of antibodies against SARS-CoV-2.

Und jemandem mit einem Questionnaire zu befragen und ihm selber überlassen zu entscheiden welche symptome er vorher oder nachher hatte oder sich verschlimmert haben, gibt kein reales bild, maximale eine tendenz. Und missachtet dabei auch, dass die symptome in der zwischenzeit auch z.B. durch Corona Maßnahmen verschlimmert wurden.

Da wird auch nichts rausgerechnet, sondern einfach nach dem krankenhaus aufenthalt befragt wie es aussieht. Dadurch wäre der Vergleich zu mit reprasentativen Daten von Menschen ohne Corona Krankenhausaufenthalt tatsächlich sinnvoller und am Ende ist es doch nichts anderes was emophiliac hier sagt. Deine Überheblichkeit in deiner Antwort fande ich ziemlich unangemessen, vorallem da deine Daten deine Aussagen nicht untermauern.

Muss dir aber zustimmen das irrational daumiert wird, aber von beiden Seiten, ich glaube vorallem Komplexe zusammenhänge werden oft garnicht verstanden und nach Gefühl daumiert.

edit: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-67362032656-8/fulltext#seccestitle130


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

@topgamer:

@OnkelHotte
Die Studie rechnet nichts herraus und auch dein Zitat sagt das nicht aus. Da du des Englischen mächtig bist:

Ich bin nicht sicher, was du damit sagen willst.

Emo hat angenommen, dass die Leute viele der Spätfolgen schon vorher hatten bzw mich gebeten, zu zeigen, wo denn gesagt wird, dass sie die Spätfolgen NICHT vorher hatten.

Ich hab dann den Satz im Methods-Part der Volltext-Publikation zitiert, der klargestellt hat, dass nur Symptome angegeben werden sollten, die
- neu sind post-COVID
- durch Infektion entstanden und nie wegegangen sind
- seit der Infektion schlimmer geworden sind

Ergo: Jemand der Pre-COVID Durchschlafstörungen hatte, die Post-COVID noch die gleichen waren, hätte das im Fragebogen NICHT als "Spätfolge" angegeben, da es keines er oben genannten Kriterien erfüllt und es hätte folglich die Daten nicht "verunreinigt".

Also gilt schon: Symptome, die Pre-COVID schon da waren und nicht schlimmer geworden sind, wurden korrekterweise "rausgerechnet" (mit allen Limitationen, die Selbstauskünfte mit sich bringen).

Dass es immer Limitations mit derartigen Studien gibt, steht außer Frage und ich erlaube mir kein Urteil darüber, wie schlimm oder wenig schlimm man die Spätfolgen nun einordnen soll.
Ich stimme zB zu, dass Studien basierend auf Selbstauskünften im Kontrast zu messbaren Labordaten zB immer ein bisschen mit Vorsicht zu genießen sind.
Die Zahlen suggerieren aber schon sehr klar, dass das nicht einfach nur random Maßnahmen-Effekte sind sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit COVID-Konsequenzen. Ich halte es für nahezu unmögich, die gleichen Daten mit einer Kontrollgruppe zu erhalten mit Leuten, die nicht krank waren. Natürlich muss man die 76% bestimmt diescounten, weil auch in einer Kontrollgruppe ein gewisser Prozentsatz angeben wird, Symtome entwickelt zu haben.
Ich vermute, dass du das damit meinst mit "ist eben nicht rausgerechnet".
Das habe ich aber nie behauptet und emo hatte gezielt danach gefragt, ob die Teilnehmer die Symptome nicht schon vorher hatte.

Methodisch sehe ich diesen Aspekt daher als sauber an, dass sie nur negative Veränderungen während oder Post-COVID erfasst haben.

p.s.:

Deine Überheblichkeit in deiner Antwort fande ich ziemlich unangemessen, vorallem da deine Daten deine Aussagen nicht untermauern.

Finde es "unfair", dass du meine Überheblichkeit rügst, nicht aber emos, der hier aus dem nichts in verschiedenen Threads plötzlich auftaucht und stets quellenfrei seine Pamphlete und Conclusions hinhaut auf nicht minder überhebliche Art und Weise.
Wie es in den Wald usw. ist dann meine Reaktion. Ich bin eigentlich der Meinung, dass ich nur als Reaktion auf Überheblichkeit anderer so schreibe.
Und ich behaupte immer noch, dass meine Conclusions valide sind und dass mein Quote genau das bestätigt, was emo angezweifelt hat und wonach er explizit gefragt hat.


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Original von Waaaghboss

Original von domano
[...]
@Meistermies, sorry aber das als Privilegien zu bezeichnen ist abstrus. Es macht einfach keinen Sinn menschen zu Testen oder in Quarantäne zu schicken wenn sie geimpft sind.

Was anderes wäre, wenn die nun wieder in Restaurants gehen dürften oder keine Maske tragen müssen. Ich denke / hoffe, dass eine Öffnung vor August dadurch möglich wird, dass man sich entweder schnelltesten lassen kann (für Krankenhäuser, Pflegeheime, Hotels, Konzerte, etc.) oder eben einen Impfnachweis vorlegen muss. Das könnte uns ein relativ normales Leben erlauben bevor alle die wollen sich haben impfen lassen

Den Begriff Privilegien finde ich auch problematisch. Wie ein Politiker richtiger Weise neulich sagte "Grundrechte sind keine Privilegien". (glaube es war Rötgen von der CDU)

Obwohl ich derzeit nicht vorhabe mich impfen zu lassen bin ich dafür, dass jeder der geimpft ist und nicht ansteckend sofort seine Grundrechte zurückerhält. D.h. alles machen kann was er will. Selbiges für Leute die immun sind.

Ich finde es völlig bekloppt, wenn jemand der immun ist Maske tragen soll oder sich noch schlimmer in Quarantäne begeben muss. Das macht nun wirklich überhaupt keinen Sinn mehr und ist reine Gängelung.

Und ich würde es persönlich auch gut finden immer mehr Leute zu sehen, die im Supermarkt etc. keine Maske mehr tragen, weil sie eben geimpft/immun sind. So hätte ich zumindest das Gefühl, dass es langsam wieder Richtung Normalität geht.

Grundsätzlich hast du da absolut Recht. Das problem das ich dabei sehe, ist dass es sicherlich nicht wenige geben wird, die obwohl sie nicht immun sind keine Maske tragen werden. Denn wirklich kontrollieren lässt sich das höchstens stichprobenartig.


Antwort
Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Nun man könnte demjenigen der Immun ist z.b. ein Armband geben, das einen als Immun kennzeichnet. Aber diese Art der Kennzeichnung wird in Deutschland wohl nicht so gut ankommen...

Ich hätte da im übrigen überhaupt kein Problem mit, wenn ich so wieder ein normaleres Leben leben kann.


Antwort
Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007

Original von Jackknife398
Nun man könnte demjenigen der Immun ist z.b. ein Armband geben, das einen als Immun kennzeichnet. Aber diese Art der Kennzeichnung wird in Deutschland wohl nicht so gut ankommen...

Ich hätte da im übrigen überhaupt kein Problem mit, wenn ich so wieder ein normaleres Leben leben kann.

Da würden doch bald die ersten Fakes zirkulieren. Und ich teile deine Meinung, dass eine Kennzeichnung von Immunen ganz, ganz schlecht ankommen wird.


Antwort
Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Man müsste das natürlich irgendwie Fälschungssicher hinbekommen klar, ob per Barcode oder Hologramm oder wie auch immer. Naja dazu wird es eh nicht kommen, dafür ist die Geschichte Deutschlands einfach zu stark mit Kennzeichnungen von Bevölkerungsgruppen belastet.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Original von Waaaghboss

Original von domano
[...]
@Meistermies, sorry aber das als Privilegien zu bezeichnen ist abstrus. Es macht einfach keinen Sinn menschen zu Testen oder in Quarantäne zu schicken wenn sie geimpft sind.

Was anderes wäre, wenn die nun wieder in Restaurants gehen dürften oder keine Maske tragen müssen. Ich denke / hoffe, dass eine Öffnung vor August dadurch möglich wird, dass man sich entweder schnelltesten lassen kann (für Krankenhäuser, Pflegeheime, Hotels, Konzerte, etc.) oder eben einen Impfnachweis vorlegen muss. Das könnte uns ein relativ normales Leben erlauben bevor alle die wollen sich haben impfen lassen

Den Begriff Privilegien finde ich auch problematisch. Wie ein Politiker richtiger Weise neulich sagte "Grundrechte sind keine Privilegien". (glaube es war Rötgen von der CDU)

Obwohl ich derzeit nicht vorhabe mich impfen zu lassen bin ich dafür, dass jeder der geimpft ist und nicht ansteckend sofort seine Grundrechte zurückerhält. D.h. alles machen kann was er will. Selbiges für Leute die immun sind.

Ich finde es völlig bekloppt, wenn jemand der immun ist Maske tragen soll oder sich noch schlimmer in Quarantäne begeben muss. Das macht nun wirklich überhaupt keinen Sinn mehr und ist reine Gängelung.

Und ich würde es persönlich auch gut finden immer mehr Leute zu sehen, die im Supermarkt etc. keine Maske mehr tragen, weil sie eben geimpft/immun sind. So hätte ich zumindest das Gefühl, dass es langsam wieder Richtung Normalität geht.

Das kann man gar nicht fett genug markieren.
Ich gehe davon aus, dass es rechtlich ohnehin nicht haltbar wäre geimpfte weiterhin einzuschränken. Dennoch ein bedenklicher Hinweis auf den aktuellen Zeitgeist, wenn Politiker ernsthaft versuchen die Wiederherstellung von Grundrechten als Sonderrecht zu framen.


Antwort
Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Die Bedingungen zu den November- und Dezemberhilfen wurden angepasst, da die EU-Recht nicht ausreichend bedacht wurde. Der Steuerberaterbund geht davon aus, dass 90% der Anträge nochmal bearbeitet werden müssen. Zusätzlich läuft die Auszahlung mehr als schleppend und die Unternehmen bekommen vermutlich viel weniger als erwartet. Das wird 2021-2022 eine Katastrophe.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Bez. "Privilegien" war es auch mein Verständnis, dass Politiker "Priviligien" für Geimpfte für grundrechtkonform halten, weil es eben keine Privilegien sind, sondern Dinge, die einem weggenommen wurden und man die Vorenthaltung nicht mehr rechtfertigen kann, wenn der Grund dafür nicht mehr gegeben ist.

Ich persönlich wäre fein damit, Geimpften die sogenannten Privilegien zuzugestehen, selbst wenn ich in der Impf-Order wohl recht weit hinten anstehen würde.


Antwort
Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011

Man muss aber auch bedenken, das zumindest vor ein paar Wochen noch nicht sicher war, das ein geimpfter den Virus nicht weitergeben kann. Er erkrankt zwar nicht daran, aber der Virus wird trotzdem im Körper produziert und kann weiter gegeben werden. Das würde die ganze Sache "Ein geimpfter kann wieder alles machen was er will" wieder komplett ad absurdum machen.


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

Ja, da muss man weitere Daten abwarten. Meine persönliche Meinung ist, dass das dann wieder so eine "Pseudosorge", die sich bald als grundlos herausstellen wird (wie gesagt, nur meine Meinung) analog, wie es zu Beginn ja auch total "logisch" war, dass man durch das Tragen von Masken, Keime VIEL tiefer einatmen wird und dadurch krank werden kann.

Gibt es da Daten zu anderen Krankheiten? Ist mir ja nicht bekannt, dass man bei anderen Impfungen darum besorgt ist, dass ein Geimpfter nun krasser Überträger sein kann.


Antwort
Zitat
JuppHeinrich78
Beigetreten: 10.05.2017

edit, kann gelöscht werden


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

@jupp: Hast du dafür Daten/Quellen?

Warum sollte eine Grippewelle nicht ausfallen können, wenn eine ganze Gesellschaft nahezu geschlossen Maßnahmen ergreift, die eine Tröpfcheninfektion signifikant erschweren? Afaik ist ja Grippe weniger ansteckend als Corona. Ebenfalls ist Grippe ja viel symptomatischer und damit auffälliger als Corona.
Und kann ja gut sein, dass es natürlich die Dunkelziffer zu Corona höher sein kann als sonst. Aber es ist doch gang und gebe, dass Infektionswellen je nach Jahr unterschiedlich ausfallen und die Corona-Maßnahmen sind nunmal absolute "Grippe-Killer"

Deine Schlussfolgerung ist folgende? Zahl der Grippeinfektionen immer konstant, egal, ob eine Gesellschaft "offen" ist oder sich im Lockdown befindet?


Antwort
Zitat
JuppHeinrich78
Beigetreten: 10.05.2017

Original von krong

.

Nö.
https://www.mdr.de/sachsen/dresden/dresden-radebeul/corona-ragnitz-uebersterblichkeit-statistik-todesfaelle-100.html

Und das trotz aller Maßnahmen und trotz noch nicht überlastetem Gesundheitssystem.
Ich möchte mir nicht ausmalen, was auch in DE los wäre, wenn wir Corona einfach hätten laufen lassen...

Dazu muss man aber auch sagen, das es die letzten Jahre in der Grippewellenzeit genauso überfüllte Krematorien gab und Krankenhäuser, die wegen Überlstung keine Notfälle mehr angenommen haben. Und da hat es die Bundesregierung einen scheiss interessiert.

2015 -
Grippewelle : Am Rande der Erschöpfung : https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/notaufnahmen-sind-wegen-grippewelle-ueberlaufen-13454864.html?fbclid=IwAR17Up7CG8BzUS716GpXoEbv5zAE8H1YglhDnlKa7zcesu_nvBdReFdTFh4

2015 - Grippewelle: Krankenhäuser überlastet: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2015-02/grippewelle-krankenhaeuser-ueberlastet/?fbclid=IwAR1jaxqO2Z8eujEXzmKyhNPgScPU6vTzmxMm_52ZYXZQbVV8zFnQ9BtCYEo

2017 - Grippewelle-sorgt-fuer-ueberlastete-Kliniken: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72938/Grippewelle-sorgt-fuer-ueberlastete-Kliniken?fbclid=IwAR1A-TQ0ntmu5YgqY3Fe6Y60Vw0XGE2EbaPIBrlUSeEzOOxZ1ysr4MuBrgw

2017 - Kliniken schliessen wegen Überlastung ihre Notaufnahmen: https://www.welt.de/regionales/bayern/article161869919/Kliniken-schliessen-wegen-Ueberlastung-ihre-Notaufnahmen.html?fbclid=IwAR3r1tVF7aix0iqsEvfipc-MaZJ06dG6qGFZBYmZYxwPAIr1129WleyAP8g


Antwort
Zitat
OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfstoff-langzeitschaeden-100.html?

Noch ein weiteres Interview dazu. Ich denke, nichts Neues aber es wird nochmal erklärt, was sogenannte "Langzeitfolgen" eigentlich sind und dass es bisher nie Folgen gab, die erst nach Jahren auftreten.

Das hier fand ich funny:

Der Studie zufolge traten unter den mehr als 20.000 Studienteilnehmern nur vereinzelt schwerwiegendere "unerwünschte Ereignisse" auf. Je eine Person meldete eine Schulterverletzung, Herzrhythmusstörungen sowie Taubheitsgefühle (Parästhesie) im Bein.

Ich frage mich, wie eine mRNA Impfung eine Schulterverletzung auslösen kann ?(


Antwort
Zitat
emophiliac
Beigetreten: 08.03.2005

Zumindest die Zahlen vom Grippeweb ( https://grippeweb.rki.de/Results.aspx) sprechen fuer mir als Laien nicht dafuer, dass der Mangel an Grippeerkrankungen primaer daran liegt, dass keiner mehr danach sucht. Eher dass es wahrscheinlich eine gute Idee ist, in Post-Corona-Wintern mal nuechtern und unpolitischst zu schauen, wie viel Abstand, Heimarbeit und Maske sozialvertraeglich beibehalten werden koennen.


Antwort
Zitat
efkay
Beigetreten: 25.03.2005

warum sollten die einschränkungen für geimpfte nicht mehr gelten?

Muss ich nach der Impfung noch eine Maske tragen? Werde ich von Einschränkungen befreit, wenn ich geimpft bin?
Die bestehenden Empfehlungen (AHA-Regeln) und Einschränkungen zum Infektionsschutz gelten für alle weiter.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c19944


Antwort
Zitat
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