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Wody
Beigetreten: 23.01.2007

Original von n0gg
Der Mehrwert von täglichen test ist aber auch fraglich weil du so oder so noch einen Zeitraum hast, in dem du schon Corona hast, ansteckend bist, aber der test noch negativ ist. Die meisten Ärzte und Tests geben da 5 Tage an.

Ich habe da gegenteilige Informationen. Hast du dafür eine Quelle?
Aber selbst wenn das wahr wäre, spräche gerade das für tägliche Tests.


Antwort
Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

Original von domano
Jetzt lockern wäre imo ziemlich dumm, zeigen ja die Beispiele Irland und Portugal, wo die Zahlen seit Weihnachten durch die Decke gegangen sind. Verstehe auch nicht ganz was Motivation der Ösis ist, das wird auch recht viel kritisiert.

Viel schlauer als jetzt zu öffnen ist imo, die Inzidenz weiter zu drücken, um dann im April Schrittweise zur Normalität zurück zu kehren. Oberste Prio bei der Öffnung müssen dann auch erstmal die Kitas und Schulen haben. Wobei die Kitas gar nicht wirklich zu sind, was ich so aus meinem Bekanntenkreis mitbekomme

und hast du dir die zahlen von irland und portgal die letzten wochen mal angeguckt? genauso schnell sind sie mit lockdown auch wieder runter gegangen.

ich versteh auch total das schulen mit die höchste prio haben sollten, aber die hatten ja nun jetzt mit abstand den größten effekt um die zahlen zu drücken. dann sollte man lieber erst mal vorsichtig frisöre erlauben, evtl dinge wie personal training, also nur zu zweit. nach 8 wochen hätte ich jetzt auch ganz gern mal die ausgangssperre weg in bayern :f_mad:


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Zitat
n0gg
Beigetreten: 27.01.2007

Original von Wody

Original von n0gg
Der Mehrwert von täglichen test ist aber auch fraglich weil du so oder so noch einen Zeitraum hast, in dem du schon Corona hast, ansteckend bist, aber der test noch negativ ist. Die meisten Ärzte und Tests geben da 5 Tage an.

Ich habe da gegenteilige Informationen. Hast du dafür eine Quelle?
Aber selbst wenn das wahr wäre, spräche gerade das für tägliche Tests.

Die virenlast ist entscheidend für die Tests. Gerade bei symptomfreien infizierten sank da in einer Studie zum Beispiel die Sensitivität des roche Tests von 96 auf nur noch 38%.
Ist die virenschwelle noch nicht erreicht, gibt der test ein negativ. Dies kann zu Beginn der Erkrankung sein, wo diese noch stetig steigt, oder auch danach wenn sie schon soweit abgenommen hat.
Vor allen bei symptomfreien Personen zeigte sich das Wohl kritisch weil diese generell eine niedrigere virenlast hätten.
Strittig ist da natürlich noch die Frage der Ansteckung.
Nachzulesen im EPIDEMIOLOGISCHEN BULLETIN 3 | 2021

.

Draußen stimme ich dir zu, aber da ist Breitensport per se ja nur indirekt verboten. Zu zweit unter Einhaltung der Hygiene Bestimmungen darfst du ja Sport machen. Aktuell darfst du ja zum Beispiel Tennis spielen. Drinnen ist halt so eine Sache und alles wo keine Maske getragen werden kann und körperkontakt stattfindet. Gym wo dann 20 Personen ohne Maske trainieren im raum find ich da schon schwierig...
Stimme dir zwar zu dass es Sportarten gibt, wo das Risiko geringer ist, aber imo gehen für mich da eben die existenzbedrohten Sachen vor Dinge der persönlichen Zufriedenheit.


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shaddiii
Beigetreten: 05.04.2009

+++ 11:04 Studie: Anti-Corona-Demos trugen zu Verbreitung des Virus bei +++
Demonstrationen von Gegnern der Maßnahmen gegen die Pandemie haben nach einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW und der Humboldt-Universität Berlin im November zu einer starken Verbreitung des Virus beigetragen. Die Untersuchung stützt sich auf das Infektionsgeschehen in den Landkreisen, in denen auf die Kundgebungen spezialisierte Busunternehmen Fahrten zu den großen Demonstrationsorten Berlin und Leipzig angeboten hatten. Den Angaben nach stieg in diesen Kreisen die Sieben-Tage-Inzidenz stärker an als in Kreisen, in denen die Busunternehmen keine Reisen anboten.
https://www.n-tv.de/panorama/13-19-Laschet-zu-Corona-Hilfen-Bund-hat-gar-nichts-auf-die-Kette-gekriegt--article21626512.html

Den folgenden Artikel fand ich sehr interessant, aber kA wie seriös das Magazin ist da mir noch nicht bekannt: https://www.npr.org/sections/goatsandsoda/2021/02/05/964447070/where-did-the-coronavirus-variants-come-from?t=1612873744134

Cliffs:
- Mann mit Autoimmunerkrankung infiziert sich mit Covid-19
- Durch seine Erkrankung ist er monatelang infiziert
- Covid-19 mutiert mehrfach in seinem Körper, so dass es bis zu 20 verschiedene Mutanten gibt
- Einige sind den jetzigen UK und Südafrika Varianten sehr ähnlich
- Nach 5 Monaten ist die Person gestorben


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Zatox11
Beigetreten: 09.01.2011

In meinem Umfeld gibt es ein Ehepaar denen ein Frisörladen gehört. Jeden Monat schrumpft sowohl das Privat- als auch das Geschäftskonto. Den Leuten geht es wirklich richtig richtig schlecht und ein Ende scheint überhaupt nicht in Sicht. Auf der anderen Seite kenne ich eine Person, die in einer staatlich finanzierten Einrichtung arbeitet und dort für die Organisation von Reisen der Mitarbeiter zuständig ist. Die Person ist mehr oder weniger die gesamte Corona-Zeit im Home-Office und hat dort quasi nichts zu tun. Neben dem selbstverständlich weiter fließendem Gehalt, gab es sogar noch einen "Corona-Bonus" von 600€. Ich erwähne diesen beiden Storys, weil nach meiner Wahrnehmung momentan die Mehrheit für eine Verlängerung des Lockdowns plädiert. Müsste man sich dann nicht langsam mal mehr Gedanken darüber machen, wie man die Lasten des Lockdowns gerechter verteilt? Je länger man das so fortführt, desto mehr verstärken sich doch solche Effekte, welche wiederum die allseits diagnostizierte "Spaltung der Gesellschaft" vorantreiben. Ich kann auch nicht nachvollziehen, weshalb quasi axiomatisch angenommen wird, dass Schulöffnungen die höchste Priorität haben. Was spricht denn dagegen solche Gruppen in den Fokus zu nehmen, die gerade unter enormer Existenzbedrohung leiden und bei denen weitaus weniger Korrelation mit Inzidenz-Zahlen zu beobachten war, als bei Schulen?


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Laut Umfragen plädiert nicht die Mehrheit für eine Verlängerung. Es ist ungefähr die Hälfte.


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domano
Beigetreten: 04.08.2006

Jeder zweite Deutsche ist gegen eine Lockerung des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 37 Prozent für eine Verlängerung der bisherigen Einschränkungen über den 14. Februar hinaus, weitere 13 Prozent sind sogar für eine Verschärfung. Dagegen sind 30 Prozent für eine Lockerung und 13 Prozent für eine komplette Rückkehr zur Normalität. Sieben Prozent machten keine Angaben.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article225891639/Lockdown-Haelfte-der-Deutschen-fuer-Verlaengerung.html

Ist halt schon eine Mehrheit, vor allem weil Lockerung ja sehr weit definiert ist. Hier in NRW gibts keine 15 km Regel und keine Ausgangssperre, deshalb hatte ich das bei "lockerungen" auch nicht auf dem schirm. das kann man bzw sollte man imo aufheben. Die zahlen hier gehen ja trotzdem gut zurück und ich finde beide einschränkungen ziemlich unschön. Hoffe auch, dass man sich bald zumindest mit zwei haushalten wieder draußen treffen kann, in NRW ist das z.B. auch im privaten nicht verboten. Kann also eine andere familie zuhause empfangen, darf aber nicht gemeinsam mit ihnen auf die straße...

fitnessstudios aufmachen ist z.b. etwas was ich nicht wirklich sehe, bevor man darüber nachdenken kann sind erstmal andere öffnungen wichtiger. ist halt sehr schwer da im detail genau zu prioriserien, weil man immer jemanden auf die füße tritt. prio für mich haben schulen kindergärter, dann einzelhandel und friseure und dann kommen für mich irgendwann freizeiteinrichtungen.


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Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Man sollte überlegen jedes Geschäft (gerade Friseure) aufmachen zu können, wenn eine FFP2-Pflicht dort besteht. Was für ein Grund hätte dann noch eine Schließung?


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Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Ich schaue hier nicht so häufig rein, in Gibraltar läuft es mittlerweile mit den Impfungen sehr gut. Viele Ältere haben schon die 2. Impfung bekommen, eigentlich alle Alten+Pfleger die 1.
Das macht mut und die Zahlen im Krankenhaus gehen auch gut runter. Seit knapp über einer Woche sind die Geschäfte wieder offen.
Das zeigt das Impfen+Lockdown = Flatten the curve wirken kann.

Dann sehe ich dieses Bild aus Deutschland und denke mir - "Flatten the curve" - aber warum die Impfkurve flatten :-) ?


Antwort
Zitat
pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Original von SvenBe
Ich schaue hier nicht so häufig rein, in Gibraltar läuft es mittlerweile mit den Impfungen sehr gut. Viele Ältere haben schon die 2. Impfung bekommen, eigentlich alle Alten+Pfleger die 1.
Das macht mut und die Zahlen im Krankenhaus gehen auch gut runter. Seit knapp über einer Woche sind die Geschäfte wieder offen.
Das zeigt das Impfen+Lockdown = Flatten the curve wirken kann.

Dann sehe ich dieses Bild aus Deutschland und denke mir - "Flatten the curve" - aber warum die Impfkurve flatten :-) ?

Die Summe an Impfungen nimmt jetzt aber nicht wirklich ab. Statt erstimpfungen gibt es jetzt halt teilweise die zweite dosis, die Kapazitäten verbraucht. Beide zusammen gezählt ergibt aber trotzdem einen relativ linearen Verlauf.


Antwort
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domano
Beigetreten: 04.08.2006

Die Daten, die Du gerne hättest gibt es aber wohl nicht. Sonst wäre das ja einfach. Das Virus verbreitet sich überall wo Menschen Kontakt haben. Wie viel genau wo, dazu gibt es keine ausreichenden Daten.

Auch von der Steuerung her ist das nicht möglich bei alles und jedem Einzelfallentscheidungen zu treffen. Die Politik und auch die Behörden können nicht entscheiden, ob nun max 4 Personen im Gym ok sind oder nicht. Sobald mehr als eine Person zusammen kommt gibt es Ansteckungsgefahr.

Die Prämisse ist die Ansteckungen runter zu bekommen und unten zu behalten. Dafür haut man erstmal mit dem Hammer drauf. Danach kann man schauen was geöffnet wird. Wenn wir jedoch nun auf der Ebene diskutieren wie viele Menschen in ein Fitnessstudio dürfen oder in ein Restaurant kommen wir nicht weiter, dann müssten wir auch 1000 weitere Einzelfälle diskutieren. Es bekommt ja auch nicht jeder einen idividuellen Steuersatz oder ähnliches.

Fakt ist, dass die Regeln im Herbst zu locker waren (zumindest für die Jahreszeit), deshalb gingen die Zahlen hoch. Nun haben wir relativ harte regeln und die Zahlen gehen runter. Dazwischen gibt es ganz ganz viel was wir nicht wissen und leider wird da auch oft unsinn erzählt, z.B. dass Schulen die Infektionen nicht weitertragen.


Antwort
Zitat
Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

pg89 - richtig, denke auch dass es ein bisschen Propaganda ist, je nachdem wie man sich den Graphen anschaut.
Allerdings: 109k Impfdosen in einem Monat bei einem LINEAREN Verlauf (d.h. die werden nicht schneller...) ergibt ungefähr 44 weitere Monate bis alle geimpft sind - oder 2 Jahre bis es die Hälfte die am schwersten betroffen wären sind. D.h. die Geschwindigkeit müsste deutlich zunehmen, aber das wissen hier im Thread sicher alle.

Vergleich Gibraltar, das alle Impfdosen vom Militär einfliegen lassen muss: 20k Impfdosen verimpft bei 33k Einwohnern
~40% mindestens 1x geimpft, ~20% 2x geimpft
=>und gestern noch 14k neue Impfdosen angekommen


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domano
Beigetreten: 04.08.2006

ist ja super gibraltar mit deutschland zu vergleichen... ich glaub auch nicht, dass du es gemerkt hast, aber deine tabelle zeigt auch nicht deutschland sondern brandenburg...

ich will aber auch nicht in abrede stellen, dass UK bisher erfolgreicher impft als wir.


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Zitat
schmandbacke
Beigetreten: 26.10.2007

stimmt domano, die daten gibts nicht. also kann man nur ganz grob gucken wie sich die infektionen verhalten haben bei welchen maßnahmen. handel/gastro/gym dicht hat für stagnierende fälle auf hohem niveau gesorgt. als die schulen dicht waren (in kombi mit weihnachten, ferien etc aber jetzt ja auch weiterhin) fingen die fälle an stark zu sinken. ich finds auch scheiße das es da keine belastbaren zahlen gibt, aber wenn das quasi meine einzige entscheidungsgrundlage ist, dann sehen für mich schulen wie ein sehr großer hebel aus und die öffne ich sicher nicht als erstes dann.


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meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006

Original von shaddiii
+++ 11:04 Studie: Anti-Corona-Demos trugen zu Verbreitung des Virus bei +++
Demonstrationen von Gegnern der Maßnahmen gegen die Pandemie haben nach einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW und der Humboldt-Universität Berlin im November zu einer starken Verbreitung des Virus beigetragen. Die Untersuchung stützt sich auf das Infektionsgeschehen in den Landkreisen, in denen auf die Kundgebungen spezialisierte Busunternehmen Fahrten zu den großen Demonstrationsorten Berlin und Leipzig angeboten hatten. Den Angaben nach stieg in diesen Kreisen die Sieben-Tage-Inzidenz stärker an als in Kreisen, in denen die Busunternehmen keine Reisen anboten.
https://www.n-tv.de/panorama/13-19-Laschet-zu-Corona-Hilfen-Bund-hat-gar-nichts-auf-die-Kette-gekriegt--article21626512.html

Den folgenden Artikel fand ich sehr interessant, aber kA wie seriös das Magazin ist da mir noch nicht bekannt: https://www.npr.org/sections/goatsandsoda/2021/02/05/964447070/where-did-the-coronavirus-variants-come-from?t=1612873744134

Cliffs:
- Mann mit Autoimmunerkrankung infiziert sich mit Covid-19
- Durch seine Erkrankung ist er monatelang infiziert
- Covid-19 mutiert mehrfach in seinem Körper, so dass es bis zu 20 verschiedene Mutanten gibt
- Einige sind den jetzigen UK und Südafrika Varianten sehr ähnlich
- Nach 5 Monaten ist die Person gestorben

Ergibt Sinn. Gibt es aber auch eine Studie inwiefern "black live Matters" Demonstranten zur Verbreitung des Corona Viruses beigetragen haben? Würde mich echt interessieren.


Antwort
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domano
Beigetreten: 04.08.2006

@ spaz: wo widerspreche ich mich? wir haben aggregierte daten bzgl. infektionsfälle und wissen wann es welche maßnahmen gab. wir wissen aber nicht im detail wie viele fälle aus fitness studios oder ähnlichem kamen. gerade zu hochzeiten hatte man zu 70-80% der infektionen überhaupt keine idee wo sie herkamen

@backe bzgl. der wirksamkeit der maßnahmen bin ich bei dir, schulen zu machen bringt sehr viel, aber wir zahlen dafür auch einen hohen preis im Sinne der Entwicklung der Kinder und natürlich auch der Arbeitsfähigkeit der Eltern. Man darf auch nicht vergessen, dass mit den Schulschließungen auch die Kontaktbeschränkungen kamen und auch wohl mehr Leute im Homeoffice sind als heute. ich nehme auch mal stark an, dass die Bahnen deutlich leerer sind als noch im Dezember


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OnkelHotte
Beigetreten: 16.01.2005

In Sachsen machen die Grundschulen und Kitas ab dem 15. so halb auf, Eltern können entscheiden, ob die Kids gehen sollen.

Bei mir löst das gerade mixed feelings aus. Habe Kita und 2. Klasse Kind.
So langsam setzt der Koller ein. Die Kids sind noch keine 10 min wach und schreien sich gegenseitig an. Die hocken jetzt seit Monaten aufeinander und die Nachbarskinder wollten immer spielen und wir haben nein gesagt, weil die in die Notbetreuung gehen und dort viel Kontakt zu anderen Kids hatten.
Das Wetter grad obendrauf. Winterwonderland ist romantisch, aber mehr als 1-1,5h kann man bei den Temperaturen auch nicht verantworten, zumal wir leider nicht wirklich mit guter Eskimokleidung für die Kids dieses Jahr ausgerüstet sind.

Jetzt die Frage: Hat sich was geändert? Zum einen warnen alle, dass die Zahlen trügen. Aber zum anderen bedeutet das ja schon, dass, wenn der Trend anhält, es in einer Woche deutlich weniger Ansteckende gibt und die Chancen ja erstmal geringer sein müssten, sich was nach Hause einzuschleppen.

Ich denke, wir werden es schon basierend auf den lokalen Zahlen machen, um die Risikoabwägung zu machen.
Mein Punkt ist: Ich hab wirklich keine Lust, es mir selbst einzufangen, auch wenn ich eigl. keine besonderen Risikofaktoren habe, geht nicht mal um Schutz von Risikopatienten im Umfeld, da wir keine haben.

Die Wahrnehmung ist natürlich sehr biased und selektiv, aber alle Infizierten in meinem Umfeld (Erwachsene, aber keine Risikogruppe) haben mir zuletzt alle berichtet, dass es schon tough ist (vor allen Dingen fatigue, auch nach überstandener Infektion).

Aber am Ende muss man wohl einfach abwägen: COVID Risiko vs Seelenheilschädigung durch Lagerkoller, kann einem wohl keiner abnehmen.


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Original von OnkelHotte
Aber am Ende muss man wohl einfach abwägen: COVID Risiko vs Seelenheilschädigung durch Lagerkoller, kann einem wohl keiner abnehmen.

Wird dir doch bisher zu 100% abgenommen?


Antwort
Zitat
Kampfschildkroete
Beigetreten: 05.06.2006

Original von AyCaramba44

Original von OnkelHotte
Aber am Ende muss man wohl einfach abwägen: COVID Risiko vs Seelenheilschädigung durch Lagerkoller, kann einem wohl keiner abnehmen.

Wird dir doch bisher zu 100% abgenommen?

Nur zum Teil:
- Kita hat auf und man entscheidet selbst
- Schule hat Notbetreuung und man entscheidet selbst
- Arbeitgeber bietet Homeoffice an und man entscheidet selbst

Sind zu mindestens für einen Großteil der Bevölkerung relevant?


Antwort
Zitat
JustStopMe
Beigetreten: 14.10.2010
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