In Sachsen machen die Grundschulen und Kitas ab dem 15. so halb auf, Eltern können entscheiden, ob die Kids gehen sollen.
Bei mir löst das gerade mixed feelings aus. Habe Kita und 2. Klasse Kind.
So langsam setzt der Koller ein. Die Kids sind noch keine 10 min wach und schreien sich gegenseitig an. Die hocken jetzt seit Monaten aufeinander und die Nachbarskinder wollten immer spielen und wir haben nein gesagt, weil die in die Notbetreuung gehen und dort viel Kontakt zu anderen Kids hatten.
Das Wetter grad obendrauf. Winterwonderland ist romantisch, aber mehr als 1-1,5h kann man bei den Temperaturen auch nicht verantworten, zumal wir leider nicht wirklich mit guter Eskimokleidung für die Kids dieses Jahr ausgerüstet sind.
Jetzt die Frage: Hat sich was geändert? Zum einen warnen alle, dass die Zahlen trügen. Aber zum anderen bedeutet das ja schon, dass, wenn der Trend anhält, es in einer Woche deutlich weniger Ansteckende gibt und die Chancen ja erstmal geringer sein müssten, sich was nach Hause einzuschleppen.
Ich denke, wir werden es schon basierend auf den lokalen Zahlen machen, um die Risikoabwägung zu machen.
Mein Punkt ist: Ich hab wirklich keine Lust, es mir selbst einzufangen, auch wenn ich eigl. keine besonderen Risikofaktoren habe, geht nicht mal um Schutz von Risikopatienten im Umfeld, da wir keine haben.
Die Wahrnehmung ist natürlich sehr biased und selektiv, aber alle Infizierten in meinem Umfeld (Erwachsene, aber keine Risikogruppe) haben mir zuletzt alle berichtet, dass es schon tough ist (vor allen Dingen fatigue, auch nach überstandener Infektion).
Aber am Ende muss man wohl einfach abwägen: COVID Risiko vs Seelenheilschädigung durch Lagerkoller, kann einem wohl keiner abnehmen.