Das darf doch alles nicht wahr sein, wie im Kindergarten hier....
User 1: Kann mir bitte nochmal jemand den Grund geben warum sich die Jungen impfen lassen sollen wenn doch alle Risikogruppen bereits geschützt sind?
User 2: Damit die Population der Viren abnimmt. Desto höher die Population, desto mehr Mutationen.
JohnKing89: Impfungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Mutationen, weil es den Selektionsdruck erhöht.
User 4: Hast du dafür eine Quelle? Die Wissenschaft ist da nämlich gegenteiliger Meinung!
Gambler: Wie wäre es wenn du dafür eine Quelle lieferst?
User 5: Hier ist die Quelle, dass Fluchtmutationen nicht durch Impfungen begünstigt werden: https://www.spektrum.de/news/corona-impfung-warum-viren-gegen-impfstoffe-nicht-resistent-werden/1824067 br>
Gambler: Die Impfung beschleunigt aber Mutation, weil durch die Impfung mehr Antikörper bei den Wirten vorhanden sind und das Virus sich anpasst bzw. anpassen muss um zu überleben. Wenn die Impfungen nicht durchgeführt wurden, besteht beim Virus die Notwendigkeit erst später. Wenn ich in kurzer Zeit 80% impfe, habe ich das Potential das Virus auszurotten. Wenn ich nach und nach etwas impfe, zünde ich eventuell einen Mutationsturbo, der bisherige Impferfolge zunichte macht, weil sich eine resistent Mutante entwickeln und durchsetzen kann.
Paxis: Wo bleibt denn nun die Quelle zu deinen Aussagen nach dem du sie von Anderen in dieser Diskussion verlangt hast?
Gambler: Der Spektrumartikel spricht meiner Meinung nach überhaupt nicht gegen die Argumente. https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/impfstrategien-laesst-sich-die-zweite-dosis-verzoegern/
Nochmal zum Spektrum Artikel:
»Impfstoffe verhindern eher, dass Krankheitserreger große Populationen bilden können«, schreiben David A. Kennedy und Andrew F. Read in einem Übersichtsartikel im Fachmagazin »PNAS«. »Resistenz-Mutationen sind in kleinen Populationen weniger wahrscheinlich.«
Desto weniger Viren es gibt. Desto weniger Mutationen können auftreten.
Aus dem Wissenschaft.de-Artikel:
Damit sich neue Varianten durchsetzen können, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Zum einen müssen solche Varianten durch eine Mutation entstehen. Am wahrscheinlichsten ist das bei Personen mit hoher Viruslast, also bei denen mit der geringsten Immunität. Zum anderen muss ein Selektionsdruck gegeben sein, der der neuen Mutation einen Vorteil verschafft. Das ist der Fall bei Personen, die bereits eine gewisse, aber nicht vollständige Immunität besitzen, beispielsweise durch die erste Dosis einer Impfung.
Ursprünglich ging es um die Aussage ob es Sinn macht, dass sich Junge Menschen impfen oder nicht. Und ja das macht Sinn, da die Gefahr für Mutationen dann geringer wird, weil es weniger Viren gibt.
Der Artikel von Gambler bezieht sich aber auf einen ganz anderen Aspekt. Nämlich das Strecken des Zeitraums zwischen Erst- und Zweitimpfung. Und selbst da sind sich die Forscher nicht ganz sicher:
Langfristig könnte sich aber das Risiko für Fluchtmutationen erhöhen, warnen die Forscher.
Also ihr habt alle (mehr oder weniger) recht, aber redet halt aneinander vorbei.