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Der I got hacked Thread

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3rdTwin
Beigetreten: 25.04.2006

Inspiriert hiervon, wollte ich mal einen Thread eröffnen, in dem ihr eure (eigenen) Erfahrungen zum Thema teilen könnt. Dies soll sowohl der allgemeinen Belustigung aber auch der Sensibilisierung dienen und vielleicht kann man den Thread ja auch zum Austausch für entsprechender Vorkehrungen und Gegenmaßnahmen nutzen:

Erst vor kurzem ging bei mir mitten in der Nacht der mit Spotify verbundene AV-Reciver an und hat angefangen, mir fremde Musik zu spielen. Ich aufgestanden, das Teil abgestellt und wieder hingelegt. Kaum lag ich im Bett, ging er wieder an. Habe dann den Stecker gezogen und am nächsten Tag festgestellt, dass sich wohl irgendjemand Zugang zu meinem Spotify Account verschafft hat, da in der "kürzlich abgespielt" Liste einige Titel standen, die sicher nicht von mir waren. Ich hatte hier naiver weise ein altes, schwaches Passwort verwendet, was wahrscheinlich in Kombination mit meiner eMail-Adresse mal irgendwo geklaut worden ist.
Was haben wir gelernt? Nicht zu faul sein um individuelle, starke Passwörter zu nutzen (ggf. Passwort Manager), am besten auch gleich ne individuelle eMail.

Außerdem kann ich noch das hier anbieten.


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43 Antworten
wump1
Beigetreten: 05.01.2007

Kann ich so nur unterschreiben. Hier kann man checken, ob seine Daten auf einer der großen Listen geleakt wurde (sehr wahrscheinlich).

Ich war immer zu faul, nen Passportmanager zu benutzen. Finde es klasse, dass Google das einem nun abnimmt und für jeden neuen Account bei Webseiten ein starkes Passwort vorschlägt und speichert.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

ich glaube ich wurde noch nie gehackt :thinking:


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AbbAUbaR
Beigetreten: 26.02.2007

Na, dann danke für den wertvollen Hinweis :coolface:


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

wieso?
würde ja heißen das es bei mir nicht so einfach ist.

wobei mir gerade einfällt dass meine kreditkarte bzw. die daten davon irgendwie in falsche hände gelangt sind.
da gabs dann 2 einkäufe um die 1200 australische $ aber da haben die mich direkt angerufen und gefragt ob ich die ausgaben getätigt habe. verneint, geld wurde zurückgebucht und ich hab einfach eine neue KK bekommen.


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Zitat
GeraldG
Beigetreten: 24.05.2011

Original von wump1
Kann ich so nur unterschreiben. Hier kann man checken, ob seine Daten auf einer der großen Listen geleakt wurde (sehr wahrscheinlich).

Ich war immer zu faul, nen Passportmanager zu benutzen. Finde es klasse, dass Google das einem nun abnimmt und für jeden neuen Account bei Webseiten ein starkes Passwort vorschlägt und speichert.

danke moneybookers/netteller


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Zitat
cHaiNSawMasSacRe
Beigetreten: 05.11.2011

Original von wump1
Kann ich so nur unterschreiben. Hier kann man checken, ob seine Daten auf einer der großen Listen geleakt wurde (sehr wahrscheinlich).

Ich war immer zu faul, nen Passportmanager zu benutzen. Finde es klasse, dass Google das einem nun abnimmt und für jeden neuen Account bei Webseiten ein starkes Passwort vorschlägt und speichert.

google alle passwörter anvertrauen? :f_eek: not sure if serious.
1. guter alter zettel und stift für die passwörter
2. keine wilden links im internetz anklicken
3. ???
4. profit


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MichaelCheckson
Beigetreten: 10.06.2009

Original von Paxis
ich glaube ich wurde noch nie gehackt :thinking:

bei dir gibts auch nix zu holen


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chas0r
Beigetreten: 01.06.2007

Wurde mal bei eBay gehackt, es wurden verschiedene Turnschuhe mit einer gestohlenden Kreditkarte bezahlt. Hab sogar Post von der Polizei bekommen und musste hin ne Aussage machen. Ohne den Brief hätte ich es nichtmal mitbekommen weil selten bis gar nicht genutzt.


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Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Original von MichaelCheckson

Original von Paxis
ich glaube ich wurde noch nie gehackt :thinking:

bei dir gibts auch nix zu holen

doch, KK daten :(


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ine23
Beigetreten: 11.10.2009

Hab mal den Gibson gehackt, war ziemlich geil und hab danach mit Angelina Jolie geschmust.


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Kleeblatt1903
Beigetreten: 28.04.2006

Hab neulich mal Holz gehackt. :f_thumbsup:

Spoiler

Aber nicht den Fedor :f_confused:


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Renne01
Beigetreten: 15.05.2007

Es gibt einige mehr oder wenige einfache Maßnahmen, die es Hackern bzw. deren Tools schwer machen andere zu hacken bzw. zu infizieren. Man kann zB. auf Linux zurückgreifen, weil sich Linuxsysteme leicher härten lassen als Windows und weil es viel mehr Schadsoftware für Windows gibt als für Linux, einfach weil es viel mehr Windowsrechner gibt. Dass es weniger Linuxschadsoftware gibt hat also im Grunde nur mit der Verbreitung des OS zu tun und nicht damit, dass Linux besser ist. Aber härten kann man Linux trotzdem besser. Dann kann man seine Social Media Kanäle schließen. Man kann seine ganzen Accountemailadressen und Passwörter erneuern (schwere Passwörter verwenden). Man kann für unwichtige Accounts Wegwerfemailadressen verwenden. Man kann ein 2 oder 3 Browserkonzept wählen. Man kann dubiose Websiten meiden. Man kann dubiose Emails löschen. Man kann seinen Hausverstand einschalten. Man kann eine Hardwarefirewall an seinem Router anschließen. Man kann MAC-Filter am Router einschalten. Man kann seinen Router selbst aufsetzen. Man kann sein Netzwerk mit diversen Tools selbst überwachen. Und wenn der Hut brennt, kann man den Stecker ziehen und alles komplett neu machen. Wichtige Daten sollten mehrfach gesichert sein und nicht unnötig am Rechner rumliegen. Was nicht da ist, kann nicht gestohlen, gesperrt/verschlüsselt oder zerstört werden. Und gib einem Angreifer niemals Geld für irgendwas. Der soll deine Pimmelfotos ruhig ins Netz stellen, wenn er will. Wenn er das will, tut er es sowieso. Das gilt auch für verschlüsselte Daten. Wenn er sie nicht aufsperren will, lässt er es sein, Stichwort Ransomware. Man kann KEINEN Virenscanner verwenden. Diese werden gerne als Eintrittstor verwendet, auch wenn sie genau das verhindern sollen. Besonders anfällig sind übrigens Smartphones, die man nur sehr schwer sinnvoll absichern kann, weshalb man, wenn man sich vor Angriffen fürchtet, gut daran täte sich ein gutes altes Nokia 3210 oä. zu besorgen. Dann gibts halt kein Whatsapp und Facebook mehr. Aber wer braucht das schon wirklich... Wer das alles beherzigt, kann nur noch schwer gehackt werden. Ausgeschlossen ist es aber nicht. Da die meisten Menschen keine interessanten Ziele darstellen, kann man aber davon ausgehen, dass man damit komplett sicher ist. Gegen gezielte Überwachung und Angriffe seitens der Behörden kann man sich nur durch völligen Verzicht auf EDV-Geräte schützen. Das werden die meisten Leute aber nicht tun müssen. :)


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3rdTwin
Beigetreten: 25.04.2006

Falls sich der Teil mit dem Virenscanner noch nicht herumgesprochen hat: http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/so-schueren-virenscanner-unbegruendet-panik-15755688.html

Auch hilfreich: https://www.kuketz-blog.de/firefox-ein-browser-fuer-datenschutzbewusste-firefox-kompendium-teil1/
Wenn man das durchgearbeitet hat, ist man wahrscheinlich auch nen Schritt weiter.

Und das hier natürlich: https://prism-break.org/de/


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KillingMESoftly
Beigetreten: 04.07.2009

- Online Banking in einer eigenen VM.
- Surfen und E-Mails abrufen in einer separaten VM.
- keine fremden USB-Sticks / Handys in den Rechner stecken.

Im Grunde kann dann nicht mehr viel passieren.

P.S. Da ich schon immer paranoid war wurde ich noch nie gehackt.


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Renne01
Beigetreten: 15.05.2007

Virtualisierungen sind auch eine gute Idee. Wer so weit gehen will, kann sich auch Qubes OS installieren oder mit Live-System wie zB. Tails hantieren. So weit muss man aber im Normalfall nicht gehen, außer wenn man wirklich den Overkill will oder braucht. Darunter leidet der Komfort (besonders die Geschwindigkeit wegen Tor) aber extrem, weshalb das die Mehrheit nicht machen wird. Ein gehärtetes System und 2-3 Browser (einer davon ist der Tor-Browser) plus Vorsicht reichen normal schon aus, wenn man nichts Hochsensibles macht oder wenn man den Datenkraken und/oder Behörden keinerlei Futter geben will. Das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Möglichkeiten und Howto's gibts genug. Ist auch zu großen Teilen kein Hexenwerk, weil viele Programme schon super anwenderfreundlich gemacht sind, sodass man nicht mehr viel Ahnung haben muss. Die Basics sollten aber natürlich schon sitzen. Denn die beste Software kann einen komplett Ahnungslosen auch nicht vor sich selbst retten.


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Hausierer
Beigetreten: 10.05.2005

Original von KillingMESoftly
- Online Banking in einer eigenen VM.
- Surfen und E-Mails abrufen in einer separaten VM.
- keine fremden USB-Sticks / Handys in den Rechner stecken.

Im Grunde kann dann nicht mehr viel passieren.

P.S. Da ich schon immer paranoid war wurde ich noch nie gehackt.

#

Habe 2 Rechner. Einen für jeglichen Scheiss auf dem nichts persönliches und wichtiges drauf ist und einen für Bank und andere vertrauliche Sachen. Die Daten sind natürlich drölffach gesichert:|


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bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006

Bringt halt absolut gar nichts, da man aus jeder VM easy peasy ausbrechen kann.
https://www.golem.de/news/oracle-veraergerter-forscher-veroeffentlicht-exploit-fuer-virtualbox-1811-137562.html
Bei VMware und Konsorten gibts die gleichen Lücken.


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AbbAUbaR
Beigetreten: 26.02.2007

Wir können aus unseren Rechnern auch Fort Knox machen, irgendwann kommt von irgendeiner Seite die E-Mail: "We got hacked, lol. Wir haben uns leider all Ihre Daten stehlen lassen, weil wir sie nicht richtig verschlüsselt und geschützt haben. Echt schade man."

Alles schon drölfmal erlebt.


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Penishaubize
Beigetreten: 04.06.2006

Diese ganzen Sicherheitstipps sind zwar nett, aber imho ziemlicher overkill. Wer ein gepatchtes System benutzt und eingiermaßen denkend seinen PC bedient, also zum Beispiel unique Passwörter für wichtige Sachen oder 2-factor-auth, Programme von vertrauenswürdigen Quellen bezieht, etc., ist für die allermeisten breiten Angriffe ziemlich sicher unterwegs.


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