Hi, vorweg einmal: Ja ich weiß, dass ich hier ein einem Forum von Pokerspielern poste und kann mit allen abfälligen Kommentaren leben, brauch sie aber nicht.
Ich glaube es ist ganz normal sich in einer Beziehung zu fragen, ob die Frau mit der man die letzten Jahre zusammen verbracht hat die Frau fürs Leben ist. Ich bin mit meiner Freundin jetzt etwa 2 1/2h Jahre zusammen und wohne seit einem Jahr mit ihr in unserer ersten gemeinsamen Wohnung. Wir haben viel zusammen geschafft und ich war immer der Freund, den sie sich gewünscht hat.
In letzter Zeit mache ich mir nur immer wieder Gedanken, ob sie denn auch die richtige für mein Leben ist. Das liegt offensichtlich nicht an nur einem Grund, in Worte ausdrücken kann ichs aber auch nicht. Vorallem schäme ich mich ein wenig für solche Gedanken, da sie mich total vergöttert und es bei ihr gar keine Zweifel gibt. Ich vergleiche sie jedoch immer wieder mit anderen Frauen und male mir immer eine noch bessere Beziehung aus. Hab dadurch auch schon echte Schlafprobleme (z.b. wollte ich seit 2h schlafen), weil mich so Gedanken einfach total unwohl machen.
Ich denke ja auch, dass es ganz normal ist seine Beziehung in Frage zu stellen und seine Freundin mit anderen zu vergleichen, am Ende liebt man sie trotzdem noch und kennt auch niemanden, der besser für jemanden zu sein scheint. Jetzt ist es halt so, dass ich immer wieder an die Eine denke, die natürlich auch noch meine beste Freundin ist. Um das ganze komplizierter zu machen, hat sie natürlich auch seit drei Jahren einen Freund.
Ich habe einfach Probleme damit umzugehen. Wäre ich total egoistisch und würde auf meine Beziehung und Freundschaften pfeifen, würde ich meine Freundin verlassen und mein Glück bei der anderen versuchen, was hab ich denn schon zu verlieren. So bin ich aber natürlich nicht; Fremdgehen und Unehrlichkeit finde ich selbst total schlimm und Freundschaften sind mir das allerwichtigste.
Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich mit der Situation umgehen kann?
