Original von Helgae
Original von HorstFeratuPQ
also zuerst fand ich ihn sympatisch, aber die vergleiche am ende müssen echt nicht sein. wenn jedoch die fakten stimmen, ist das garnicht so gut, klingt auf jedenfall erstmal komisch.
allerdings befürworte ich auf lange sicht einen eruopäischen staatenbund der soähnlich organisiert ist wie die usa, und denke deshalb das es durchaus auch gutes birgt, über offene grenzen und einheitswährung freuen sich ja auch alle, warum also hierbei den teufel an die wand malen.
der part wo der volkswille übergangen wurde ist natürlich heftig und definitiv (scharf) zu verurteilen, denn demokratie > *.
das problem ist, dass das Modell der USA in Europa nicht realisierbar ist, die Europäer sind nunmal nicht EIN Volk
das ist mir völlig klar, aber trotzdem fühlen sich die meisten ja irgendwo als "europäer", und das ist was politisch umgesetzt werden sollte. Der Modus Operandi ist halt der falsche, es sollte nunmal dem willen des volkes entsprechend gehandelt werden, und wenn diese nunmal keine eu verfassung wollen, ist das halt so.
auf der anderen seite hat ein großes föderales gebilde natürlich viel mehr macht gegenüber parteien wie den usa, china und russland, die nunmal alle viel größer sind als die einzelnen europäischen staaten, und deswegen will man auch so eine unifikationsschiene fahren. das hat man ja schon bei dem georgien "krieg" gesehen, als auf einaml nichtmehr die frage war ob russland im recht ist, sondern ob georgien unterstützt wird oder nicht, da sie eigentlich kein "gleichwertiger" (militärisch + wirtschaftlich) partner wären, man aber russland nicht zugestehen will beliebig in osteuropa rumzuinvasieren.
dasselbe sieht man im bereich energieversorgung: da hat russland mit seinen gas und öl reserven einfach europa in der tasche, und das kann man nur bekämpfen indem man untereinander einfacher handelt und sich als geschlossen verhandlungspartei präsentiert, und nicht als leicht abhängig zu machende einzelstaaten.
das ganze ist leider nicht so einfach, und wenn man nicht will das langfristig die großen und mächtigen einzelstaaten wirtschaftlich und politisch die oberhand gewinnen, muss man eben etwas dagegen tun.