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[Geschlossen] Diskussionsthread Atomkraft

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Original von McTwist

Original von Mave34
warum wird das gesamt Energiesystem eigentlich nicht auf "Wasserstoffwirtschaft" umgestellt?

alle Wüsten usw. mit Solarmodulen vollpflastern und Wasserstoff erzeugen.

Dann ab damit ins Wasserstoffkraftwerk (gibt wohl bis jetzt nur eins weltweit in Italien, soviel zur Vorreiterrolle Deutschlands) oder in die Brennstoffzelle.

Scheiss auf den Wirkungsgrad von 15%, die Sonne liefert 5000 (!!) mal mehr Energie, als die Menschheit momentan verbraucht.

Ohh wait.... das wäre ja richtig kostengünstig.

wasserstoff?
frag mal die hindenburg oder die reaktoren in fukushima

ja, natürlich würde ich den Wasserstoff in einem relativ dünnen Baumwollgewebe (ähnlich Jutesack) zwischenspeichern. Bei Fukushima verwechselst du Ursache <-> Wirkung (ein AKW beabsichtigt NICHT Wasserstoff zu erzeugen).

Ja und wirkungsstarke Brennstoffzellen gibts ja in Deutschland schon: allerdings nur für die U-Boote.


Original von BionicSam
@sdersein
Du willst das mehr Müll produziert wird als die Menge, die durch den langfristigen Ausstieg, der bereits Gesetz war, bereits unabwendbar produziert wird.
Dann erkläre bitte was du mit dem Zusätzlichen, durch die Laufzeitverlängerung zusätzlich anfallenden Müll, machen willst.
Den hast du dann ja zu verantworten, oder fällt dadurch nicht mehr Müll an?

Also der letzte Meiler gänge 2022 vom Netz (nach dem alten Gesetz). Du glaubst in 11 Jahren hätten wir genug konstante Ökoenergie um den Energiebedarf zu decken ohne die Leistung der Kohlekraftwerke usw zu erhöhen?!
Du musst ja die Grundlast ersetzen..

(Was in meinen Augen auch keine Alternative ist wären irgentwelche ANlagen die z.B. Kuhdung verbrennen. Man kann den Dung auch direkt aufn Acker verteilen. Ausserdem erhöhen sie den CO2 Ausstoß. -ich will nicht das ihr dazu Stellung nehmt oder so, das würde nur wieder vom Thema ablenken-)

Ich glaube kaum das dieses Ziel realistisch ist ohne das Aufstellen von unzureichend geprüften und wirtschaftlich sinnvollen Anlagen.

Dann stellt sich also die Frage was man mti dem zusätzlichen Müll macht. Ganz einfach: Das selbe wie mit dem Müll den wir teilweise aus dem Atomstrom, aber auch aus der Forschung-egal wofür- bereits haben. Ob wir nun 5% mehr oder weniger "beseitigen" müssen spielt keine große Rolle.
Und wie schon gesagt: Ich bin der Falsche dafür eine Lösung zu suchen. Ich bin weder Physiker, noch Geologe. Kann ich entscheiden welcher/s Fels/Fass/Planet dafür am besten geeignet ist? Nein. Aber ich kann wie gesagt mit nem gewissen Anteil der zu dem vorhandenen dazu kommt leben.

(Was ich auch mal nur so in den Raum werfen mag: In Frankreich ist das Beseitigen von radioaktivem Material im Meer verboten, solange es in Fässern gelagert ist. Pur darf man es aber ins Meer leiten. Vielleicht wäre der eine oder andere in nem französischen Pokerforum besser aufgehoben, da kann man viel mehr für die Natur tuen!-auch hier erwarte ich keine Stellungnahme, es ist defenitiv falsch hier sind wir uns alle einig und brauchen das deswegen nicht kommentieren-)


BionicSam
Beigetreten: 12.06.2006

/ doppelpost


BionicSam
Beigetreten: 12.06.2006

Original von sdersein

Also der letzte Meiler gänge 2022 vom Netz (nach dem alten Gesetz). Du glaubst in 11 Jahren hätten wir genug konstante Ökoenergie um den Energiebedarf zu decken ohne die Leistung der Kohlekraftwerke usw zu erhöhen?!
Du musst ja die Grundlast ersetzen..

(Was in meinen Augen auch keine Alternative ist wären irgentwelche ANlagen die z.B. Kuhdung verbrennen. Man kann den Dung auch direkt aufn Acker verteilen. Ausserdem erhöhen sie den CO2 Ausstoß. -ich will nicht das ihr dazu Stellung nehmt oder so, das würde nur wieder vom Thema ablenken-)

Ich glaube kaum das dieses Ziel realistisch ist ohne das Aufstellen von unzureichend geprüften und wirtschaftlich sinnvollen Anlagen.

Dann stellt sich also die Frage was man mti dem zusätzlichen Müll macht. Ganz einfach: Das selbe wie mit dem Müll den wir teilweise aus dem Atomstrom, aber auch aus der Forschung-egal wofür- bereits haben. Ob wir nun 5% mehr oder weniger "beseitigen" müssen spielt keine große Rolle.
Und wie schon gesagt: Ich bin der Falsche dafür eine Lösung zu suchen. Ich bin weder Physiker, noch Geologe. Kann ich entscheiden welcher/s Fels/Fass/Planet dafür am besten geeignet ist? Nein. Aber ich kann wie gesagt mit nem gewissen Anteil der zu dem vorhandenen dazu kommt leben.

(Was ich auch mal nur so in den Raum werfen mag: In Frankreich ist das Beseitigen von radioaktivem Material im Meer verboten, solange es in Fässern gelagert ist. Pur darf man es aber ins Meer leiten. Vielleicht wäre der eine oder andere in nem französischen Pokerforum besser aufgehoben, da kann man viel mehr für die Natur tuen!-auch hier erwarte ich keine Stellungnahme, es ist defenitiv falsch hier sind wir uns alle einig und brauchen das deswegen nicht kommentieren-)

Nein, das wir das mit reiner Ökostromgewinnung schaffen glaube ich nicht.
Es werden zur Zeit eine Ganze Menge neuer Kohlekraftwerke ( ja , nicht so toll, aber kleineres Übel) gebaut. Ich schaue aus meinem Fenster auf ein relativ modernes Kohlekraftwerk mit zusätzlicher Gasturbine. Jeden Tag. und ich Wohne hier gerne. Früher habe ich in der Elbmarsch gewohnt. Gegenüber des KKW Krümmel. Und hatte jeden Tag ein ungutes Gefühl. (Leukämiecluster Elbmarsch)

Weiterhin muss das Stromnetz aus-und umgebaut werden. Und ja, ich bin mir bewusst das dagegen auch wieder viele Demonstrieren werden. Da ist dann auch mal die Politik gefragt. Und die Bürger. Gerade jetzt wird ein guter Zeitpunkt sein neue Stromtrassen durchzusetzen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit der Mini-Blockheizkraftwerken für eine dezentrale Stromerzeugung. Bei der Erzeugung der Energie sollten wir , meiner Meinung nach, alles nutzen und so schnell wie möglich aus der Kernenergie aussteigen, weil sie offensichtlich nicht vom Menschen beherrschbar ist.
Wurde ja grad in Japan wieder bewiesen. Warum es dabei zu dem Desaster gekommen ist ist nebensächlich, auch hier gibt es immer ein Restrisiko.

Und wir müssen enorme Mengen Geld in die Hand nehmen um neue Formen der Energieerzeugung zu erforschen und zu erfinden.

Wir können uns nicht erlauben den Fortschritt den anderen Nationen zu überlassen, wir müssen wieder Vorreiter sein in Sachen Technologie.
Auch im Umweltschutz. Für die nächsten Generationen.


Faustfan
Beigetreten: 19.04.2005

Original von BionicSam
Weiterhin muss das Stromnetz aus-und umgebaut werden. Und ja, ich bin mir bewusst das dagegen auch wieder viele Demonstrieren werden. Da ist dann auch mal die Politik gefragt.

Wenn die Politik eine Laufzeitenverlängerung beschließt, dann muß das bekämpft werden, aber wenn neue Stromnetze gebaut werden sollen, dann ist plötzlich die Politik gefragt?
Diese Argumentation macht dich völlig unglaubwürdig. Du verlangst einfach, daß die Bürger und die Plitik das machen, was du für richtug hältst.

Original von BionicSam
aus der Kernenergie aussteigen, weil sie offensichtlich nicht vom Menschen beherrschbar ist.
Wurde ja grad in Japan wieder bewiesen. Warum es dabei zu dem Desaster gekommen ist ist nebensächlich, auch hier gibt es immer ein Restrisiko.

der Grund ist nebensächlich? soll das ein level sein? der grund ist das allerwichtigste an der ganzen sache, wenn man den nämlich nicht herausfindet und zurückverfolgt, kann eine wiederholung nicht ausgeschlossen werden.
und die tatsache, daß ein unfall durch extrem starke erdbeben und tsunamis in deutschland ausgeschlossen werden kann, ist für dich wohl nur unwichtig, da sie deine argumentation nicht unterstützt.

wenn man gegen atomkraftwerke argumentiert (und dafür gibt es gute gründe) dann doch bitte ernsthaft und nicht auf eine dermaßen populistische und unausgegorene art und weise.


Coldplay01
Beigetreten: 08.02.2006

Ohne scheiß, wie Visions und Ideenlos Menschen eigentlich sein können, da wundert man sich, wie wirs als Menschheit überhaupt so weit haben schaffen können.
Um jetzt ein Chance darin zu sehn, neu Konzepte zu entwerfen, wird jetzt auf überaltete Methoden zurückgegreiffen, als ob Kohle und Atomenergie der Stein der Wrisen wäre.
Die nächsten 10 Jahre reichen die verbleibenden AKWs + alternativen, dazu gibt es ja noch Möglichkeiten, die alternative Energiegewinnung auszubauen.
Im Mittelalter hat die Kirche durch ihre diktatorischen, veralterten Vorgaben jegliche Entwicklung und Weiterentwicklung fast gänzlich gestoppt, heute machen dass die Lobbyisten der Öl und Atomindustrie.
Da kommt mir einfach das kotzen.

@nina...
Der größte Sauerstoffproduzent ist nicht der Regenwald, der ist vorallem für die Artenvielfalt wichtig, bindet aber nur wenig CO2.
Wichtiger sind da Pflanzen und Algen im Meer.


Original von BionicSam
Es werden zur Zeit eine Ganze Menge neuer Kohlekraftwerke ( ja , nicht so toll, aber kleineres Übel) gebaut.

das leben eines europäers ist also mehr wert als das von ein paar afrikanern?


Faustfan
Beigetreten: 19.04.2005

Original von ninanani

Original von BionicSam
Es werden zur Zeit eine Ganze Menge neuer Kohlekraftwerke ( ja , nicht so toll, aber kleineres Übel) gebaut.

das leben eines europäers ist also mehr wert als das von ein paar afrikanern?

so wird jedenfalls seit jahrhunderten gehandelt


Original von Coldplay01
Ohne scheiß, wie Visions und Ideenlos Menschen eigentlich sein können, da wundert man sich, wie wirs als Menschheit überhaupt so weit haben schaffen können.

neue visionen fallen aber nicht vom himmel

wenn du den stein der weisen hast um speicher- und übertragungsprobleme zu lösen dann immer her damit


Coldplay01
Beigetreten: 08.02.2006

Original von ninanani

Original von BionicSam
Es werden zur Zeit eine Ganze Menge neuer Kohlekraftwerke ( ja , nicht so toll, aber kleineres Übel) gebaut.

das leben eines europäers ist also mehr wert als das von ein paar afrikanern?

sry, aber wie naiv bist du eigentlich.
Hast du dir schon mal Gedanken drüber gemacht, wo das Uran eigentlich herkommt?

Nachdem der Uranabbau in fünf westeuropäischen Ländern komplett eingestellt wurde, findet etwa die Hälfte der Uranförderung derzeit in dünn besiedelten Gebieten Kasachstans, Kanadas und Australiens statt.[3] In Kanada und Australien sind hauptsächlich Ureinwohner betroffen, die sich mittlerweile politisch und rechtlich gegen die auftretenden Schäden wehren. Ein weiteres Viertel des Urans wird in Usbekistan, Niger, Namibia und Russland abgebaut.[3] Etwa 70 % der Lagerstätten befinden sich unter dem Land von indigenen Völkern, die dadurch besonders von den Folgen des Uranabbaus betroffen sind.

Hinterlassenschaften des Uranabbaus in Form von Abraumhalden, Absetzseen, Abfalldeponien usw. führen auch in Ländern, die heute kein Uranerz mehr fördern, z. B. Tadschikistan zu einer langfristigen Gefährdung der dort ansässigen Bevölkerung und der Umwelt durch die im Uranerz natürlich vorkommenden Radionuklide[12].

Ein gefährliches Zerfallsprodukt des Urans ist das Edelgas Radon, das farb- und geruchlos von den Aufbereitungsanlagen und den Halden und Mülldeponien entweicht. In ungenügend ventilierten Räumen oberhalb dieser Anlagen/Orte kann es sich ansammeln und bei einer langandauernden Belastung zu einem deutlich erhöhten Lungenkrebsrisiko führen (Schneeberger Krankheit).

3mal darfst raten, wie man mit den Menschen in den Ländern umgeht, um ans Uran ran zu kommen.
Bzw welche Vorkehrungen dort getroffen werden, um die Menschen zu schützen.


topspit
Beigetreten: 07.02.2008

Original von topspit
Hey ich steig dann auch mal in die Diskussion ein. Hab aber leider nicht so viel Ahnung von Politik wie ihr, hoffe ist trotzdem ok wenn ich was dazu schreibe.

Bis vor kurzem dachte ich mir dass die AKWs garnicht so schlimm sein.

Ist ja einigermaßen bezahlbar und produziert relativ wenig CO2 wenn son ding mal läuft.

Jetzt wo das in Japan passiert ist, mache ich mir dann doch Gedanken. Das AKW bei mir ( Phillipsburg ) wurde heute wohl auch vom Netz genommen. Warum auch immer...

Naja @ Thema:
Weg von der Atomkraft... ja ok. Hört sich gut an.

Habe ein paar Fragen zu dem Thema die ihr vllt beantworten könnt.

1. zZ bezieht Deutschland 23 % seines Energiebedarfs aus AKW.
Auf welche Energiequellen sollen diese 23 % umgewälzt werden ?
--->energie aus frankreich oder europa kaufen, die dann letzt endlich auch aus AKWs kommt ist keine option finde ich. Wenn da richtig.

2. @ bezug auf 1. und was kostet die Lösung die steuerzahler und den energiekonsumenten mehr im Jahr ?

3. Wieso baut sich nicht einfach jeder 2te Haushalt deutschlands eine Photovoltaikanlage aufs Dach ? hab gehört die dinger produdizieren teilweise den 2 - 3 fachen bedarf, den eine familie braucht.

könnte man mit meiner Lösung 3. nicht auch alle Kohlekraftwerke ersetzen ?
bzw. Die kohlekraftwerke und Gasturbienen könnte man ja als back up nachts laufen lassen, da dann die photovoltaiks keine spannung mehr erzeugen können. ( is ja logisch bei keiner sonne )

lg
top

Hey ihr Experten, ist mein Beitrag so schlecht ? geb bitte nur kurze Rückmeldung. Möchte mir auch eine Meinung bilden :) Fühle mich iwie ignoriert, oder missverstanden.


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von Coldplay01
Ohne scheiß, wie Visions und Ideenlos Menschen eigentlich sein können, da wundert man sich, wie wirs als Menschheit überhaupt so weit haben schaffen können.
Um jetzt ein Chance darin zu sehn, neu Konzepte zu entwerfen, wird jetzt auf überaltete Methoden zurückgegreiffen, als ob Kohle und Atomenergie der Stein der Wrisen wäre.
Die nächsten 10 Jahre reichen die verbleibenden AKWs + alternativen, dazu gibt es ja noch Möglichkeiten, die alternative Energiegewinnung auszubauen.
Im Mittelalter hat die Kirche durch ihre diktatorischen, veralterten Vorgaben jegliche Entwicklung und Weiterentwicklung fast gänzlich gestoppt, heute machen dass die Lobbyisten der Öl und Atomindustrie.
Da kommt mir einfach das kotzen.

@nina...
Der größte Sauerstoffproduzent ist nicht der Regenwald, der ist vorallem für die Artenvielfalt wichtig, bindet aber nur wenig CO2.
Wichtiger sind da Pflanzen und Algen im Meer.

#


BionicSam
Beigetreten: 12.06.2006

Original von Faustfan

Original von BionicSam
Weiterhin muss das Stromnetz aus-und umgebaut werden. Und ja, ich bin mir bewusst das dagegen auch wieder viele Demonstrieren werden. Da ist dann auch mal die Politik gefragt.

Original von Faustfan
Wenn die Politik eine Laufzeitenverlängerung beschließt, dann muß das bekämpft werden, aber wenn neue Stromnetze gebaut werden sollen, dann ist plötzlich die Politik gefragt?
Diese Argumentation macht dich völlig unglaubwürdig. Du verlangst einfach, daß die Bürger und die Plitik das machen, was du für richtug hältst.

Na irgendwie werden wir den Strom von den Offshorewindparks schon ins Landesinnere bringen. Wenn mich das in Deinen Augen Unglaubwürdig macht tut es mir Leid (für Dich). Aber wenn Du bessere Ideen hast für den Stromtransport: ich bin immer offen für Neue Ideen.
Und was ich ganz vergessen hab in dem anderen Post. Irgendwie werden wir den Solarstom auch speichern müssen für Stromspitzen.
Das geht zur Zeit wohl ganz gut mit Pumpspeicherwerken. Also werden wir da auch etwas Bauen müssen. Oder Druckspeicher.

Original von BionicSam
aus der Kernenergie aussteigen, weil sie offensichtlich nicht vom Menschen beherrschbar ist.
Wurde ja grad in Japan wieder bewiesen. Warum es dabei zu dem Desaster gekommen ist ist nebensächlich, auch hier gibt es immer ein Restrisiko.

Original von Faustfan
der Grund ist nebensächlich? soll das ein level sein? der grund ist das allerwichtigste an der ganzen sache, wenn man den nämlich nicht herausfindet und zurückverfolgt, kann eine wiederholung nicht ausgeschlossen werden.
und die tatsache, daß ein unfall durch extrem starke erdbeben und tsunamis in deutschland ausgeschlossen werden kann, ist für dich wohl nur unwichtig, da sie deine argumentation nicht unterstützt.

wenn man gegen atomkraftwerke argumentiert (und dafür gibt es gute gründe) dann doch bitte ernsthaft und nicht auf eine dermaßen populistische und unausgegorene art und weise.

Levelst Du Dich grad selbst?
Mir ist egal ob der Gau durch ein Erdbeben, Tsunami, Terrorist, Bedienungsfehler, Dummheit oder sonst irgendetwas verursacht wurde.

Keine Kernenergie-->kein Gau , oder kannst Du 100% Sicherheit ohne Restrisiko garantieren?


McTwist
Beigetreten: 28.02.2006

Original von topspit

Original von topspit
Hey ich steig dann auch mal in die Diskussion ein. Hab aber leider nicht so viel Ahnung von Politik wie ihr, hoffe ist trotzdem ok wenn ich was dazu schreibe.

Bis vor kurzem dachte ich mir dass die AKWs garnicht so schlimm sein.

Ist ja einigermaßen bezahlbar und produziert relativ wenig CO2 wenn son ding mal läuft.

Jetzt wo das in Japan passiert ist, mache ich mir dann doch Gedanken. Das AKW bei mir ( Phillipsburg ) wurde heute wohl auch vom Netz genommen. Warum auch immer...

Naja @ Thema:
Weg von der Atomkraft... ja ok. Hört sich gut an.

Habe ein paar Fragen zu dem Thema die ihr vllt beantworten könnt.

1. zZ bezieht Deutschland 23 % seines Energiebedarfs aus AKW.
Auf welche Energiequellen sollen diese 23 % umgewälzt werden ?
--->energie aus frankreich oder europa kaufen, die dann letzt endlich auch aus AKWs kommt ist keine option finde ich. Wenn da richtig.

2. @ bezug auf 1. und was kostet die Lösung die steuerzahler und den energiekonsumenten mehr im Jahr ?

3. Wieso baut sich nicht einfach jeder 2te Haushalt deutschlands eine Photovoltaikanlage aufs Dach ? hab gehört die dinger produdizieren teilweise den 2 - 3 fachen bedarf, den eine familie braucht.

könnte man mit meiner Lösung 3. nicht auch alle Kohlekraftwerke ersetzen ?
bzw. Die kohlekraftwerke und Gasturbienen könnte man ja als back up nachts laufen lassen, da dann die photovoltaiks keine spannung mehr erzeugen können. ( is ja logisch bei keiner sonne )

lg
top

Hey ihr Experten, ist mein Beitrag so schlecht ? geb bitte nur kurze Rückmeldung. Möchte mir auch eine Meinung bilden :) Fühle mich iwie ignoriert, oder missverstanden.

1. da kann ich nur auf plan b 2050 von greenpeace verweisen, der davon ausgeht auf akws bis 2015 zu verzichten ohne auf import anderer länder angewiesen zu sein.

2. kann ich nicht sagen, aber preise vergleichen und kann sagen das ökostrom (zumindest im sauerland) günstiger ist(bis auf flexsstrom bei denen aber laut einiger foren die kundenzufriedenheit nicht die beste ist).
ja das netz muss ausgebaut werden, ja wir steuerzahlen werden es bezahlen(genau so wie für atomenergie heutzutage), wenn das geld aber nicht mehr für atomsubvention fließt dann merken wir nichts, naja gehe ich mal von aus.

3. warum ka gutefrage.
wurde aufjedenfall ne zeitlang vom staat subventioniert, wies heute ist kann ich net sagen.


Original von Coldplay01

Original von ninanani

Original von BionicSam
Es werden zur Zeit eine Ganze Menge neuer Kohlekraftwerke ( ja , nicht so toll, aber kleineres Übel) gebaut.

das leben eines europäers ist also mehr wert als das von ein paar afrikanern?

sry, aber wie naiv bist du eigentlich.
Hast du dir schon mal Gedanken drüber gemacht, wo das Uran eigentlich herkommt?

Nachdem der Uranabbau in fünf westeuropäischen Ländern komplett eingestellt wurde, findet etwa die Hälfte der Uranförderung derzeit in dünn besiedelten Gebieten Kasachstans, Kanadas und Australiens statt.[3] In Kanada und Australien sind hauptsächlich Ureinwohner betroffen, die sich mittlerweile politisch und rechtlich gegen die auftretenden Schäden wehren. Ein weiteres Viertel des Urans wird in Usbekistan, Niger, Namibia und Russland abgebaut.[3] Etwa 70 % der Lagerstätten befinden sich unter dem Land von indigenen Völkern, die dadurch besonders von den Folgen des Uranabbaus betroffen sind.

Hinterlassenschaften des Uranabbaus in Form von Abraumhalden, Absetzseen, Abfalldeponien usw. führen auch in Ländern, die heute kein Uranerz mehr fördern, z. B. Tadschikistan zu einer langfristigen Gefährdung der dort ansässigen Bevölkerung und der Umwelt durch die im Uranerz natürlich vorkommenden Radionuklide[12].

Ein gefährliches Zerfallsprodukt des Urans ist das Edelgas Radon, das farb- und geruchlos von den Aufbereitungsanlagen und den Halden und Mülldeponien entweicht. In ungenügend ventilierten Räumen oberhalb dieser Anlagen/Orte kann es sich ansammeln und bei einer langandauernden Belastung zu einem deutlich erhöhten Lungenkrebsrisiko führen (Schneeberger Krankheit).

3mal darfst raten, wie man mit den Menschen in den Ländern umgeht, um ans Uran ran zu kommen.
Bzw welche Vorkehrungen dort getroffen werden, um die Menschen zu schützen.

:facepalm:
wenn sie kein uran mehr abbauen weils keiner mehr will arbeiten sie stattdessen in ner anderen mine um irgend nen anderen rohstoff abzubauen wo die zustände genauso kacke sind
oder sie haben einfach garkeinen job mehr und verhungern eben


Coldplay01
Beigetreten: 08.02.2006

Original von ninanani

Original von Coldplay01

Original von ninanani

Original von BionicSam
Es werden zur Zeit eine Ganze Menge neuer Kohlekraftwerke ( ja , nicht so toll, aber kleineres Übel) gebaut.

das leben eines europäers ist also mehr wert als das von ein paar afrikanern?

sry, aber wie naiv bist du eigentlich.
Hast du dir schon mal Gedanken drüber gemacht, wo das Uran eigentlich herkommt?

Nachdem der Uranabbau in fünf westeuropäischen Ländern komplett eingestellt wurde, findet etwa die Hälfte der Uranförderung derzeit in dünn besiedelten Gebieten Kasachstans, Kanadas und Australiens statt.[3] In Kanada und Australien sind hauptsächlich Ureinwohner betroffen, die sich mittlerweile politisch und rechtlich gegen die auftretenden Schäden wehren. Ein weiteres Viertel des Urans wird in Usbekistan, Niger, Namibia und Russland abgebaut.[3] Etwa 70 % der Lagerstätten befinden sich unter dem Land von indigenen Völkern, die dadurch besonders von den Folgen des Uranabbaus betroffen sind.

Hinterlassenschaften des Uranabbaus in Form von Abraumhalden, Absetzseen, Abfalldeponien usw. führen auch in Ländern, die heute kein Uranerz mehr fördern, z. B. Tadschikistan zu einer langfristigen Gefährdung der dort ansässigen Bevölkerung und der Umwelt durch die im Uranerz natürlich vorkommenden Radionuklide[12].

Ein gefährliches Zerfallsprodukt des Urans ist das Edelgas Radon, das farb- und geruchlos von den Aufbereitungsanlagen und den Halden und Mülldeponien entweicht. In ungenügend ventilierten Räumen oberhalb dieser Anlagen/Orte kann es sich ansammeln und bei einer langandauernden Belastung zu einem deutlich erhöhten Lungenkrebsrisiko führen (Schneeberger Krankheit).

3mal darfst raten, wie man mit den Menschen in den Ländern umgeht, um ans Uran ran zu kommen.
Bzw welche Vorkehrungen dort getroffen werden, um die Menschen zu schützen.

:facepalm:
wenn sie kein uran mehr abbauen weils keiner mehr will arbeiten sie stattdessen in ner anderen mine um irgend nen anderen rohstoff abzubauen wo die zustände genauso kacke sind
oder sie haben einfach garkeinen job mehr und verhungern eben

Jo und hätten die Japaner net auf Atomenergie gesetzt, sondern auf Kohle, dann hatten sie jetzt keine atomaren Ausfälle und auf Grund der Klimaerwärmung müßten sie jetzt auch net im freien kälte leiden. :rage:

Also im Prinzip selbst schuld.

Meinen hier Leute das wirklich ernst was sie posten?


IronMaiden666
Beigetreten: 27.11.2007

Original von McTwist

Original von topspit

Original von topspit
Hey ich steig dann auch mal in die Diskussion ein. Hab aber leider nicht so viel Ahnung von Politik wie ihr, hoffe ist trotzdem ok wenn ich was dazu schreibe.

Bis vor kurzem dachte ich mir dass die AKWs garnicht so schlimm sein.

Ist ja einigermaßen bezahlbar und produziert relativ wenig CO2 wenn son ding mal läuft.

Jetzt wo das in Japan passiert ist, mache ich mir dann doch Gedanken. Das AKW bei mir ( Phillipsburg ) wurde heute wohl auch vom Netz genommen. Warum auch immer...

Naja @ Thema:
Weg von der Atomkraft... ja ok. Hört sich gut an.

Habe ein paar Fragen zu dem Thema die ihr vllt beantworten könnt.

1. zZ bezieht Deutschland 23 % seines Energiebedarfs aus AKW.
Auf welche Energiequellen sollen diese 23 % umgewälzt werden ?
--->energie aus frankreich oder europa kaufen, die dann letzt endlich auch aus AKWs kommt ist keine option finde ich. Wenn da richtig.

2. @ bezug auf 1. und was kostet die Lösung die steuerzahler und den energiekonsumenten mehr im Jahr ?

3. Wieso baut sich nicht einfach jeder 2te Haushalt deutschlands eine Photovoltaikanlage aufs Dach ? hab gehört die dinger produdizieren teilweise den 2 - 3 fachen bedarf, den eine familie braucht.

könnte man mit meiner Lösung 3. nicht auch alle Kohlekraftwerke ersetzen ?
bzw. Die kohlekraftwerke und Gasturbienen könnte man ja als back up nachts laufen lassen, da dann die photovoltaiks keine spannung mehr erzeugen können. ( is ja logisch bei keiner sonne )

lg
top

Hey ihr Experten, ist mein Beitrag so schlecht ? geb bitte nur kurze Rückmeldung. Möchte mir auch eine Meinung bilden :) Fühle mich iwie ignoriert, oder missverstanden.

1. da kann ich nur auf plan b 2050 von greenpeace verweisen, der davon ausgeht auf akws bis 2015 zu verzichten ohne auf import anderer länder angewiesen zu sein.

2. kann ich nicht sagen, aber preise vergleichen und kann sagen das ökostrom (zumindest im sauerland) günstiger ist(bis auf flexsstrom bei denen aber laut einiger foren die kundenzufriedenheit nicht die beste ist).
ja das netz muss ausgebaut werden, ja wir steuerzahlen werden es bezahlen(genau so wie für atomenergie heutzutage), wenn das geld aber nicht mehr für atomsubvention fließt dann merken wir nichts, naja gehe ich mal von aus.

3. warum ka gutefrage.
wurde aufjedenfall ne zeitlang vom staat subventioniert, wies heute ist kann ich net sagen.

Zu 3:

http://www.photovoltaik-information.de/static/5/Photovoltaikanlagen+Kosten.html

http://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten


BionicSam
Beigetreten: 12.06.2006

@ Faustfan

Nochmal zur Ursachenforschung.
Natürlich interessiert mich der Ablauf des Unglücks auch, die haben da ja offensichtlich ein redundantes Sicherheits-Stromversorgungssystem gehabt ( Generatoren und Akkus), ob die Kühlkreisläufe auch doppelt ausgelegt sin, keine Ahnung.
Es hat sich ja gezeigt das selbst doppelte Auslegung mancher Systeme offensichtlich dann nicht ausreicht. Und natürlich sollten wir alle Erkenntnisse aus diesem Unglück zur Erweiterung unserer Sicherheitssysteme nutzen.

aber wie sagt man so schön? " shit happens"

und das ist (für mich) das Problem: wir können noch so Gründlich mit unseren Sicherheitssystemen sein, irgendetwas kann immer noch schief gehen. Und da habe ich vor nichts soviel Angst wie vor freigesetzter Strahlung.


Original von BionicSam

Original von sdersein

Also der letzte Meiler gänge 2022 vom Netz (nach dem alten Gesetz). Du glaubst in 11 Jahren hätten wir genug konstante Ökoenergie um den Energiebedarf zu decken ohne die Leistung der Kohlekraftwerke usw zu erhöhen?!
Du musst ja die Grundlast ersetzen..

(Was in meinen Augen auch keine Alternative ist wären irgentwelche ANlagen die z.B. Kuhdung verbrennen. Man kann den Dung auch direkt aufn Acker verteilen. Ausserdem erhöhen sie den CO2 Ausstoß. -ich will nicht das ihr dazu Stellung nehmt oder so, das würde nur wieder vom Thema ablenken-)

Ich glaube kaum das dieses Ziel realistisch ist ohne das Aufstellen von unzureichend geprüften und wirtschaftlich sinnvollen Anlagen.

Dann stellt sich also die Frage was man mti dem zusätzlichen Müll macht. Ganz einfach: Das selbe wie mit dem Müll den wir teilweise aus dem Atomstrom, aber auch aus der Forschung-egal wofür- bereits haben. Ob wir nun 5% mehr oder weniger "beseitigen" müssen spielt keine große Rolle.
Und wie schon gesagt: Ich bin der Falsche dafür eine Lösung zu suchen. Ich bin weder Physiker, noch Geologe. Kann ich entscheiden welcher/s Fels/Fass/Planet dafür am besten geeignet ist? Nein. Aber ich kann wie gesagt mit nem gewissen Anteil der zu dem vorhandenen dazu kommt leben.

(Was ich auch mal nur so in den Raum werfen mag: In Frankreich ist das Beseitigen von radioaktivem Material im Meer verboten, solange es in Fässern gelagert ist. Pur darf man es aber ins Meer leiten. Vielleicht wäre der eine oder andere in nem französischen Pokerforum besser aufgehoben, da kann man viel mehr für die Natur tuen!-auch hier erwarte ich keine Stellungnahme, es ist defenitiv falsch hier sind wir uns alle einig und brauchen das deswegen nicht kommentieren-)

Nein, das wir das mit reiner Ökostromgewinnung schaffen glaube ich nicht.
Es werden zur Zeit eine Ganze Menge neuer Kohlekraftwerke ( ja , nicht so toll, aber kleineres Übel) gebaut. Ich schaue aus meinem Fenster auf ein relativ modernes Kohlekraftwerk mit zusätzlicher Gasturbine. Jeden Tag. und ich Wohne hier gerne. Früher habe ich in der Elbmarsch gewohnt. Gegenüber des KKW Krümmel. Und hatte jeden Tag ein ungutes Gefühl. (Leukämiecluster Elbmarsch)

Weiterhin muss das Stromnetz aus-und umgebaut werden. Und ja, ich bin mir bewusst das dagegen auch wieder viele Demonstrieren werden. Da ist dann auch mal die Politik gefragt. Und die Bürger. Gerade jetzt wird ein guter Zeitpunkt sein neue Stromtrassen durchzusetzen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit der Mini-Blockheizkraftwerken für eine dezentrale Stromerzeugung. Bei der Erzeugung der Energie sollten wir , meiner Meinung nach, alles nutzen und so schnell wie möglich aus der Kernenergie aussteigen, weil sie offensichtlich nicht vom Menschen beherrschbar ist.
Wurde ja grad in Japan wieder bewiesen. Warum es dabei zu dem Desaster gekommen ist ist nebensächlich, auch hier gibt es immer ein Restrisiko.

Und wir müssen enorme Mengen Geld in die Hand nehmen um neue Formen der Energieerzeugung zu erforschen und zu erfinden.

Wir können uns nicht erlauben den Fortschritt den anderen Nationen zu überlassen, wir müssen wieder Vorreiter sein in Sachen Technologie.
Auch im Umweltschutz. Für die nächsten Generationen.

Millionen für eine Technologie ausgeben die die Umwelt belastet und für unsere Kinder die Rohstoffe verbraucht ist nicht besser.
Wir "müssen" ja nur 20 Jahre durchhalten, dann werden alle vom Netz genommen (übridings wirklich interessant das die Atomkraftwerke weiter betrieben werden müssen bis der Brennstab "verbraucht" ist-somit ist jegliche Argumentation was den GAU betrifft hinüber) und dafür besser entwickelte erneuerbare Energie eingesetzt, keine Kohle, kein Bioraps (der ja auch Flächen für Ernährung weg nimmt).
Für die Umwelt aber auch für den Neubau von Kohlekraftwerken sein ist 2-Gleisig...


QS1LVER
Beigetreten: 17.11.2010

gibt es eigentlich auf ps.de eine umfrage zu atomkraft?


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