Original von Face12
meinst du das ernst?
Wieviele Tote erzeugt ein Windkraftwerk? Ein Gaskraftwerk? Solarzellen? Ein Wasserkraftwerk? Und selbst bei Kohle in D zieht dein Argument längst nicht imo.

Und dazu sei erwähnt, dass da noch nicht einmal das chinesische Staudamunglück eingerechnet ist:
Siehe: Comparison of aggregated, normalized, energy-related damage rates, based on historical experience of severe accidents that occurred in OECD countries, non-OECD countries and EU15 for the period 1969-2000, except for data from the China Coal Industry Yearbook that were only available for the years 1994-1999. For the Hydro chain non-OECD values were given with and without the largest accident that ever happened in China, which resulted in 26'000 fatalities alone. No reallocation of damages between OECD and non-OECD countries was used in this case. Note that only immediate fatalities were considered here, although latent fatalities are of particular relevance for the nuclear chain.
Quelle
Und zum Rest: Wer zahlt denn die Endlagerung? die Zwischenlagerung? Die Umlagerung in Asse (3.700.000.000 Euro um die Scheiße da wieder rauszuholen, und ohne zu wissen wohin damit, vielleicht machen wir die Aktion in 20 Jahren wieder mit der doppelten Menge Mist)?
Ich sage doch nur: Ich sehe keine PER SE"perfekte Alternative" zur Kernenergie. Ich sage nicht "Hey, ich löse im Handumdrehen jedes Problem mit Nuklearem Müll aus den vergangenen 25 Jahren...
edit: und das in Tschernobyl zehntausende umgekommen sind haben wir heute Nacht doch schon geklärt
Wir hatten geklärt, dass die Zahl von "zehntausenden" zu hoch ist. Der verlinkte WHO Bericht von 2006 summiert noch einmal auf und kommt zu einer Schätzung von bis zu 4.000 wobei er zukünftige mögliche Todesfälle einrechnet und massiv zu bedenken gibt, dass die Nachweisgrenze gerade bei der hohen Menge an Personen die geringer Strahlung ausgesetzt waren alles andere als sicher ist.