Original von eltazo
im gegensatz zu der fdp sagt die linke auch zumindesteilweise wo sie das geld hernehmen will.
Selbst wenn man annimmt, dass die Zahlen die die FDP nennt, nicht stimmen (die sagen ja durchaus wo sie an Ausgaben sparen wollen - Subventionen) liegt die Finanzierungslücke bei der FDP im ungünstigsten Fall bei 20 Milliarden. (obwohl man bei der FDP ja durchaus nachgucken kann, was sie wollen - du willst es nur nicht lesen!) Bei der Linkspartei sind das eher 200 Milliarden... aber sie sagens ja wenigstens teilweise ♦ ♦ Wirklich ein grandioser Vergleich...
das einzige was von der fdp kommt ist dieses weniger steuern sorgt dafür das es allen bessergeht. und naja man könnte doch die ärmsten in deutschlad noch weiter belasten harz4 senkung und so.
Sorry, bitte schau es dir wenigstens einmal an, was die FDP sagt und glaub nicht alles, was die Linkspartei dir erzählt. Eine Hartz IV Senkung fordert jedenfalls niemand...
@bankenrettung...hmm ja dnn häte man staatliche banken mit geld zum verleihen ausstaten sollen diese hätte man dann mit politischen einfluss direckt den unternehmen zukommenlassen sollen die banken häte man sterben lassen müssen..
Abgesehen davon, dass ich zustimme, dass langfristig ein Bankensystem wünschenswert ist, dass den Bedingungen der Marktwirtschaft vollständig unterliegt, Banken also auch Pleite gehen können, war das in dieser Situation sicherlich nicht mehr möglich mal eben zu ändern. Dafür ist das Finanzsystem zu komplex. Nur mal ganz grob als Denkansatz: Wie soll der Staat denn Geld verleihen - und zwar von einen Tag auf den anderen - obwohl er sich selbst jedes Jahr 40 Milliarden zusätzlich leihen muss? Wenn du es wirklich ganz extrem haben möchtest, wären vermutlich alle Banken, auch die staatlichen, vielleicht sogar vor allem die staatlichen, Pleite gegangen. Erzähl mir woher das Geld kommt!
denn nun ändert sichn ichts wenn die banken wieder in schwierigkeiten komen sind sie immer noch systemrelvant und müssen wieder geretten werden....
Es wäre wirklich wünschenswert diesen Punkt zu ändern. Vielleicht schafft man das langfristig. Die ganz großen Banken werden aber vermutlich immer systemrelevant bleiben. Bei funktionierenden Rahmenbedingungen (und ich verweise noch einmal auf den Neoliberalismus/Ordoliberalismus) sollten diese allerdings auch nicht Pleite gehen, dafür ist das Geschäftsmodell profitabel genug.
ihr müsst nicht immer so tun als wenn man das jetzt nur einmal machen würde. folgt man eurer logik wird man bei der nächsten krise (und diese ist ja nicht mal vorbei) wieder so handeln müssen.
Die nächste Krise wird vermutlich keine Bankenkrise. Aber irgendeine Krise wird es geben und auch dann muss der Staat selbstverständlich tun, was sinnvoll ist. Und auch dann wird der Staat vermutlich irgendwo etwas übersehen oder schlecht gelenkt (hier die Geldpolitik in Amerika) haben, was Gier und Übertreibung ausgelöst hat. Gier, Übertreibung und Krise, genau so funktioniert das System und genau so haben wir den riesigen Wohlstand bekommen, den wir haben (auch ein Hartz IV Empfänger gehört zum reichsten sechstel der Weltbevölkerung - das weiß aber niemand mehr zu schätzen, dabei ist es weniger selbstverständlich als es scheint).
Dieses System ist unglaublich effektiv, weil es durch Gier getrieben wird (seien wir mal ehrlich: Es gibt einfach mehr gierige als soziale Menschen - was natürlich niemand davon abhalten sollte sozial zu handeln - und Gier lässt Menschen meistens auch mehr tun als Freundlichkeit), der Staat hat die schwierige Aufgabe die Kräfte in einigermaßen sinnvolle Bahnen zu lenken und dabei wird es immer wieder zu Krisen kommen und da die Gierigsten auch meisten nicht moralisch handeln ist das meistens auch sehr unschön. Und trotzdem geht es den Ärmsten in diesem System besser als den meisten anderen Menschen auf der Welt...
(weil es verdammt nochmal effektiv ist!)