Wenn das nicht so traurig wär, könnte man darüber nur lachen...
Sehr geehrter Herr xyz
Frau Kömpel bat mich, Ihnen zu antworten. Dieser Bitte komme ich gerne nach.
Der Umfang der gesundheitlichen Schädigung durch den Konsum von E-Inhalationsprodukten, sogenannten Liquids, ist zurzeit noch nicht abschließend geklärt. Wie in vielen anderen Bereichen auch gibt es beim Thema E-Zigarette verschiedene Studien mit unterschiedlichen Schlussfolgerungen. In meinen Augen besteht insbesondere Klärungsbedarf bei der Frage der Langzeit- bzw. Spätfolgen des Konsums dieser Liquids. Gerade vor diesem Hintergrund bin ich und vor allem meine Fachkolleginnen und Kollegen im Gesundheitsausschuss an einer umfassenden Klärung der derzeit noch offenen Fragen interessiert. Die Erkenntnisse, die uns bisher zum Thema E-Zigarette vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorliegen, lassen aber deutlich erkennen, dass sogenanntes Dampfen auch Risiken mit sich bringt, die nicht vernachlässigt werden dürfen und einer weiteren eingehenderen Überprüfung unterzogen werden müssen. Die Frage eines Verbots stellt sich demnach zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie wird federführend vom Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft bearbeitet. Sobald der Entwurf vorliegt, werde ich ihn in Abstimmung mit meinen Kolleginnen und Kollegen von Land-wirtschaft und Verbraucherschutz eingehend prüfen.
Ich versichere Ihnen, mein vordringliches politisches Ziel in diesem Zusammenhang ist ein umfassender Jugend- und Nichtraucherschutz. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat deshalb bereits ein E-Zigaretten-Jugendschutzänderungsgesetz vorgelegt. Und öffentlich betont: "Mit den E-Shishas und E-Zigaretten sind Produkte auf dem Markt, die keinesfalls in die Hände von Minderjährigen gelangen sollten." Diese Einschätzung teile ich ausdrücklich. Der Gesetzentwurf wird im Laufe des ersten Halbjahres im Deutschen Bundestag das parlamentarische Verfahren durchlaufen. Auch zu diesem Thema befinde ich mich im Ausstauch mit meinen Fachkolleginnen und Kollegen des Ausschusses für Familie-Senioren-Frauen und Jugend.
Ich bedanke mich an dieser Stelle erneut für Ihre E-Mail und verbleibe
mit freundlichen Grüßen,
Dr. Jill Akaltin
--
Büroleiterin
Birgit Kömpel MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Also für Aufmerksamkeit ist die Mailaktion der IG-ED auf jeden Fall gut!!!
Sehr geehrter Herr
vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit E-Zigaretten mit uns teilen. Aufgrund der vielen Zuschriften antworte ich Ihnen für die gesamte grüne Bundestagsfraktion. Gerne stelle ich Ihnen die grüne Position vor.
Die EU-Tabakprodukterichtlinie muss bis Mai 2016 in nationales Recht gegossen werden. Die Verordnung sieht auch Regelungen zur E-Zigarette und Liquids vor. Bisher hat die Bundesregierung es verpasst, einen entsprechenden Gesetzesentwurf zur Umsetzung der EU-Tabakprodukterichtlinie dem Bundestag vorzulegen. Mögliche Regelungen, die über die EU-Tabakprodukterichtlinie hinausgehen, sind bisher nur aus der Presse bekannt.
Die grüne Bundestagsfraktion hält ein Verbot der E-Zigarette nicht für zielführend. Dies würde unter Umständen dazu führen, dass Konsumentinnen und Konsumenten die Produkte über andere Kanäle beziehen, die eventuell mit einer geringeren Qualität und gesundheitlichen Schäden einhergehen würden. Dies ist mit einem effektiven Verbraucherschutz nicht zu vereinen.
Die grüne Bundestagsfraktion befürwortet klare Regelungen, die die Qualität der Produkte und Zusammensetzung der Liquids sichern. Auch Konsumentinnen und Konsumenten von E-Zigaretten sollen nicht auf Produktqualität und Produktsicherheit verzichten müssen. Das Bewerben der E-Zigarette und das Anpreisen einer gesundheitsfördernden Wirkung lehnen wir allerdings ab.
Eindeutig ist, dass durch den fehlenden Verbrennungsprozess des Tabaks E-Zigaretten für ehemals Tabakrauchende eine weniger schädliche Alternative sein können und zur Schadensminderung beitragen.
Die Studienlage zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Konsums von E-Zigaretten ist bislang aber nicht immer eindeutig. Einige Studienergebnisse widersprechen sich, andere Studien weisen methodologische Mängel auf. Die Bundesregierung muss mehr Gelder in die Forschung investieren, um endlich aussagekräftige und sichere Ergebnisse zu erhalten. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen über mögliche gesundheitliche Risiken aufklärt werden, um eine informierte Entscheidung über Konsum oder Konsumverzicht treffen zu können.
Kinder und Jugendliche müssen vor möglichen gesundheitlichen Schäden geschützt werden. Wir befürworten daher, dass E-Zigaretten nicht an Jugendliche unter 18 Jahren abgegeben werden, genauso wie andere Tabakprodukte. Jüngst hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Gefahren des Konsums von elektronischen Zigaretten und elektronischen Shishas in den Bundestag eingebracht (BT-Drs.18/6858).
Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der EU-Tabakprodukterichtlinie, die auch die Regelungen zur E-Zigarette enthält, liegt uns bisher nicht vor. Kürzlich haben wir die Bundesregierung in der Kleinen Anfrage „EU-Tabakprodukterichtlinie umsetzen“ dazu befragt, welche (darüber hinausgehenden) Regelungen sie konkret vorschlagen wird. Die Antwort liegt uns bisher noch nicht vor.
Die grüne Bundestagsfraktion wird das Thema E-Zigaretten und die Umsetzung der EU-Tabakprodukterichtlinie weiterhin aufmerksam begleiten.
Weitere Informationen zu unseren Initiativen finden Sie unter folgenden Links:
· EU-Tabakprodukterichtlinie umsetzen: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/067/1806754.pdf
· Tabakprävention und Schadensminderung stärken – EU-Tabakprodukterichtlinie weiter verbessern: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/132/1713244.pdf
· Ausgaben für Tabakprävention bei Kindern und Jugendlichen: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/124/1712414.pdf
· Kenntnisstand zum Gebrauch, zur Bewertung und zu den Risiken der elektronischen Zigarette: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/098/1709872.pdf
· Weiterentwicklung der Tabaksteuer als Präventionsinstrument: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/010/1801065.pdf
· Mängel bei der Umsetzung des Tabakrahmenübereinkommens (FCTC) der WHO in Deutschland: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/018/1701848.pdf
· Rede des Bundestagsabgeordneten Dr. Harald Terpe zum Thema: http://www.gruene-bundestag.de/parlament/bundestagsreden/2015/dezember/e-zigaretten-und-e-shishas_ID_4397465.html
Mit freundlichen Grüßen
Caroline Ilawa
BITTE VON OBEN NACH UNTEN KOMPLETT DURCHLESEN... Es ist der Hammer
https://www.dampfer-magazin.de/bericht-von-der-13-konferenz-fuer-tabakkontrolle-des-dkfz-in-heidelberg-0203-12-2015/br >
Auszug:
ONLINE? DAS ZÄHLT NICHT!
Somit zeichnete die ZIS Studie ein komplett anderes Bild von der E-Zigarette als die Studien, die zuvor präsentiert wurden. Dies sorgte unter den Teilnehmer für großes Interesse, welches jedoch schnell im Keim erstickt wurde. Frau Dr. Pötschke-Langer deklarierte diese Studie sofort als unbrauchbar, da es sich hierbei um anonyme Online-Daten handelt.
„Wie können Sie ausschliessen, dass diejenigen, die bei ihnen den Online-Fragebogen ausgefüllt haben, nicht die Lobbyisten sind, von der E-Zigarettenlobby? An deren Stelle hätte ich Leute hingeschickt und die einen Fragebogen nach dem anderen ausfüllen lassen, damit entsprechend positive Ergebnisse erscheinen.“
(Frau Dr. Pötschke-Langer, 02.12.15)
Sie gehe davon aus, dass die Teilnehmer von der E-Zigaretten Lobby für absichtlich falsche Angaben bezahlt wurden und sie stellte klar, dass man stattdessen klinische Studien benötige, etwa solche wie sie das DKFZ präsentiert.
„… also wenn man online zulässt und entsprechende Bezahlkommandos losschickt, die es ja gibt, insbesondere auch in Deutschland und auch in anderen Ländern ist das überhaupt kein Problem, so etwas zu verfälschen, ist doch ganz klar. Das ist doch das Einfachste von der Welt.“
(Frau Dr. Pötschke-Langer, 02.12.15)
Ein kritischer Besucher versuchte daraufhin klarzustellen, dass es sich bei den Teilnehmern der Studie keinesfalls um bezahlte Akteure der E-Zigarettenlobby handelt, sondern um eine soziale Bewegung. Es handle sich um normale Bürger, welche die E-Zigarette als weniger schädliche Alternative für sich entdeckt haben und sich nun darum sorgen, dass ihr Genussmittel kaputtreguliert wird. Nur weil das nicht in Pötschke-Langers Ideologie passen würde, dürfte sie diese Bürger nicht als E-Zigaretten Lobby hinstellen.
Daraufhin antwortete Frau Dr. Pötschke-Langer, dass es eine solche soziale Bewegung nicht gibt. Sondern dass hinter all den kritischen Nachfragen und den Shitstorms im Internet nur die E-Zigarettenlobby mit ihren Marktinteressen steckt. Denn würde es hierbei wirklich um die Raucher gehen, würden die Geräte anders aussehen. Das Marketing der Webseiten wende sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche.
„Die E-Zigarettenlobby ist eine sehr starke Lobby hier Deutschland und ist weit entfernt von einer sozialen Bewegung, die sie konstruieren wollen. Also wenn sie sich anschauen, wieviele tatsächlich Konsumenten in Deutschland sind von E-Zigaretten, das sind unter einem Prozent, und daraus eine soziale Bewegung zu formen halte ich alleine von der Quantität her nicht für gerechtfertigt, und wenn sie sich die professionellen Seiten anschauen, die gut gestaltet sind und die entsprechend auch die Bewegung hier mit Shitstorms ausstattet, die gegen einschlägig kritische Kritiker der E-Zigarette zu Pferde gehen, das ist eine konzentrierte Aktion. Das ist keine soziale Bewegung. Da sind ganz starke Interessen, Marktinteressen dahinter und wenn es wirklich um die Raucher ginge, dann würden die Produkte anders aussehen und sie würden nicht vermarktet werden an Kinder und Jugendliche, wie das der Fall ist.“
(Frau Dr. Pötschke-Langer, 02.12.15)
Als man ihr dann noch vorwarf, dass sie doch nur um ihr eigenes Renomée fürchtete, weil die Leute, die sie ihr Leben lang zu retten versucht habe, plötzlich selbststimmt ihre eigenen Interessen vertreten, erklärte sie die Diskussion kurzerhand für beendet.
tillllllllllllllllllllllllllllllllt
Zum teilen, wenn ihr noch Neulinge habt die ihr schnell und einfach informieren wollt.
Wir sind die Guten.
Original von Snookz
Wie kommt sowas durchs peer review?
ich checke die Frage nicht
spam on am Mittwoch ab 18Uhr!!!
https://xraucher.kaus.uberspace.de/a_01-mails-an-das-dkfz/
Heyho,
momentan bin ich am überlegen ob ich nicht pünktlich zum Jahreswechsel auf's Dampfen umsteigen soll. In erster Linie da dass Dampfen meines Wissens günstiger sein soll (von der Anschaffung mal abgesehen) und zum anderen hätte ich somit nicht mehr den ekligen kalten Zigarettenrauch an meinen Klamotten. Außerdem chillig in der Wohnung dampfen hört sich natürlich auch verlockend an anstatt im kalten Regen mit der Zigarette am Balkon zu stehen.
Deshalb bräuchte ich nun von euch Produktvorschläge für den Einstieg. Hab mich zwar schon bißchen auf Amazon umgesehen aber die Menge der unterschiedlichsten E-Zigaretten hat mich etwas verwirrt.
Auf was lege ich Wert?
- aufladbar mit Micro-USB wäre gut
- nicht zu groß um es auch im Sommer noch "bequem" in der Hosentasche verstauen zu können.
- regulierbare Dampfmenge (sagt man das so?) wäre ebenfalls ein nettes Feature
Also, her mit den Vorschlägen!
Schau dir das mal an:
Original von andybandy008
Zum teilen, wenn ihr noch Neulinge habt die ihr schnell und einfach informieren wollt.
Wir sind die Guten.
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Original von andybandy008
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unbedingt bis zum Ende lesen:
Kann dir ne E-Grip empfehlen. Nicht im Video aufgeführt aber macht trotzdem Sinn es anzuschauen.;)
eGrip zum ausprobieren, Nikotin nicht unterdosieren, dann neu evaluieren.
Amazon ist bei e-Zigaretten mind. 10-20% teurer als jeder halb-seriöse Wald- und Wiesenhändler, da möchte man nicht kaufen.
gl
Original von krong
Hä? Wie würden die Produkte denn ihrer Meinung nach aussehen?!?
♦
hab ich auch gedacht.
und danke andy für die guten posts, immer sehr interessant das zu lesen
auch normos dampfen: ![]()
https://styleunoliquid.com/celebrities-that-vape/#
@Seppi Wende dich wenn du magst mal an Aflow wegen Liquids. Tolle Auswahl und top Preise und super Quali.
Er kann dich auch wegen Geräten sehr gut beraten.
https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?threadid=1538526
@Surfer Thx. Ich versuche alles was ich an Infos finde hier mit euch zu teilen.;)
https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?threadid=1538526 <
Original von Snookz
Wie kommt sowas durchs peer review? Check ich nicht..
machen die vermutlich nicht
12 Top E-Cig Experts Predict The Future of Vaping in 2016
http://www.ecigarettedirect.co.uk/ashtray-blog/2015/12/2016-e-cigarette-predictions.html
WHO-Haushaltsplan: Pharmaindustrie finanziert Weltgesundheitsorganisation. Wer zahlt befiehlt!
Original von chiliking
Original von Snookz
Wie kommt sowas durchs peer review? Check ich nicht..machen die vermutlich nicht
Doch, stand auf der Seite vom Journal..
@andy: Viele wissenschaftliche Fachzeitschriften haben das peer review System. Bevor dein Artikel veröffentlicht wird, wird er von Experten durchgesehen und du wirst auf Mängel, z.B. methodischer Art, hingewiesen.
Hier hätte der niemals durchkommen dürfen, da die Angabe der Diacetyl-Belastung ohne vergleichbare Werte in dem Zusammenhang sinnlos ist. Hier wäre es angebracht gewesen, darauf hinzuweisen, dass keine Fälle einer "Popcorn-Lunge" durch Zigarettenkonsum bekannt sind, obwohl die Belastung durch Zigaretten um den Faktor 1000 höher ist und selbst die Werte von Zigaretten noch unter den entsprechenden Grenzwerten liegen.