Nabend,
ich habe heute in der Bremer Innenstadt geparkt, komme zum Auto zurück und habe nen ordentlichen Kratzer in der Fahrertür + einen demolierten Seitenspiegel. (Tippe auf 500-1000€ Schaden durch Lackierung der kompletten Tür)
Nicht zu Vergessen einen Wisch der Bremer Polizei, ich solle bei denen doch bitte mal vorsprechen ("Begangene Straftat an ihrem Kfz").
Denn glücklicherweise haben aufmerksame Passanten den Typ festgehalten und die Polizei gerufen.
War dann vorhin auch noch bei der Polizei und die haben obv alles aufgenommen. Nur die Daten von dem Faillord durften sie mir natürlich nicht geben. --> also Anwalt zur Akteneinsicht nehmen
Im Folgenden soll es nur um meine zivielrechtlichen Ansprüche gehen, die strafrechtlichen sind für mich erstmal zweitrangig:
Wie gehe ich jetzt weiter vor?
Meine Line wäre:
1. Rechtsschutzversicherung anrufen (die Huk hat eine Selbstbeteiligung von 150€, was schon mal blöd ist, da das eigentlich glatt zu meinen Gunsten durchgehen sollte und er die Anwalts-/Gerichtskosten zu tragen hätte)
Überhaupt notwendig?
2. Anwalt aufsuchen
3. Schaden vom Gutachter (oder VW?) beziffern lassen (Wer zahlt das Ganze? Werde ich wohl in Vorleistung gehe müssen?)
4. ab dafür
Weitere notwendige Infos: Polizei hat durchblicken lassen, dass es bei ihm evtl. nicht viel zu holen gibt. Inwieweit ändert sich dadurch die Vorgehensweise?
Ich will nen heiles Auto haben und auf keinen Kosten (sei es Werkstatt, Anwalt, Gutachter, Gericht) sitzen bleiben.
Also bin auf eure Anregungen und Tipps gespannt.
Danke im Vorraus
