Original von marc0506
Original von pokerfreak18
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Original von wimmi10
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ihr seid so arm!!
Ich glaube du hast nicht annähernd verstanden was die anderen gemeint haben
Mit beschränkten Sichtweisen lebt es sicher einfacher - zugegeben.
glaub mir, ich habe es verstanden. die sichtweise ist trotzdem arm.
mir beschränktheit vorwerfen und als grund allen antriebs das eigene ego betrachten...
So ist aber nunmal jeder Mensch gestrickt. Glaub es oder glaub es nicht. Fifty Blume hat da schon ein sehr schönes Beispiel genannt.
durch wiederholung wird eine falsche aussage nicht richtiger!
Anstatt ständig nur zu wiederholen, dass die Anhänger der Egoismustheorie einfach arm sind und falsch liegen, könntest du ja auch mal versuchen sie zu widerlegen.
Wie ich bereits dargelegt habe, ist meine Meinung, dass auch selbstlose Menschen(deren Existenz ich nicht ausschließe) und ebenso Menschen, die eine andere Person mehr als sich selbst lieben, letztendlich dadurch angetrieben werden, dass ihr Verhalten(sich für andere aufopfern z.B.) sich positiv auf ihr Wohlbefinden auswirkt, bzw. im Umkehrschluss ein anderes Verhalten sich negativ auswirken würde.
Beispiel:
Ich denke jeder weiß, dass es unterschiedliche Beziehungen zu den (Tauf)paten gibt. Für den einen ist das einfach nur eine Aufgabe, die man für die Neffen/Nichten übernimmt, andere fühlen sich verpflichtet Geschenke zu machen, andere bemühen sich darum, ein "Elternteil" zu sein(also das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln).
Jetzt trifft es sich, dass meine Patentante mich gebeten hat, Pate für ihren Sohn zu werden.
Natürlich sage ich, dass ich ihn liebe und investiere viel Zeit in die Beziehung.
Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist er das erste Mal mit ~2,5 zu mir auf dem Arm gesprungen und hat gesagt: "Ich find das schön, dass du mich so oft besuchen kommst."
Worauf ich hinauswill: Wir haben eine andere Beziehung als ich sie z.B. zu meinen kleine Cousins habe(die in einem ähnlichen Alter sind) oder zu seinen Schwestern.
Hauptgrund dafür ist natürlich die Art, wie wir uns begegnen(bedingt durch die investierte Zeit).
Die Motivation dahinter, eine gute Beziehung aufzubauen war aber:
Ich habe mich moralisch verpflichtet gefühlt, ein ebenso guter Pate zu sein, wie meine Patentante für mich war. Dazu kommt noch, dass eine Möglichkeit war, zu zeigen, dass ich dankbar dafür war, so eine Patentante zu haben.
Im Hintergrund ist die Motivation aber, dass es dem entspricht, was ich von mir erwarte und ich mich schlecht fühlen würde, wenn ich es nicht tuen würde.
In Cliffs:
Theorie besagt so in etwa, dass hinter "typischen" Beweggründen(Liebe, Moral, Gewissen, Charakter) eigentlich immer steht, dass wir versuchen, der Vorstellung, die wir von uns haben, gerecht zu werden => wodurch wir uns dann besser fühlen.
Kann man übrigens für so ziemlich jede Sorte Mensch anwenden:
die, mit geringem Selbstwertgefühl sind selbstlos, weil es sie positiv stimmt, wenigstens irgendetwas gutes getan zu haben.
Schlägertypen haben das Selbstbild/ziel der Stärkste zu sein
Die Wichtigkeit der eigenen Person muss also keinen Einfluss auf den Umgang mit anderen haben(ich hab das Gefühl, dass du leute, die diese Theorie für richtig halten, grundsätzlich mit Egoisten gleichsetzt).