Hi,
fast jede Zahnpasta wirbt ja mit Fluorid und auch meine Zahnärztin hat mir bei nem kleinen Anflug von Karies zu ner Mundspülung oder Zahnpasta mit (extra viel) Fluorid geraten. Momentan benutz ich normale Standardzahnpasta mit 1000-1500ppm, je anch dem was grade da ist. Da meine Schwester beim Zahnarzt Ausbildung macht und die eigentlich immer meine Zahnpasta mitbringt schwankt das halt.
Hab jetzt mal etwas gegoogelt und bin z.b. auf das hier gestoßen: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fluorid.html.
Natriumfluorid ist nicht sehr stabil, bricht auseinander und das Fluorid verbindet sich mit Calcium zu Calciumfluorid. Das Calcium fehlt dann z.b. in den Knochen, folgen können Osteoporose usw. sein.
Siehe dazu auch Abschnitt Toxikologie in diesem Wiki-Artikel und letztlich dann Fluorose.
Das alles ist natürlich immer auch eine Frage der Menge, aber so wie ich das jetzt rauslesen konnte nehmen wir durch Nahrung eigentlich genug Fluorid auf. Eine Mehraufnahme durch normale Zahnpasta oder gar eine Mundspülung/Zahnpasta mit extra viel Fluorid wäre dann imo schon bedenklich.
Bei meiner Recherche bin ich dann auch noch auf Xylitol gestoßen. Das soll süß wie Zucker sein, sehr gut wirken und auch weitaus weniger bedenklich sein. Nimmt das jemand gezielt zu sich, z.b. in Zahnpasta oder als Zuckerersatz beim Backen usw.?
Finde bei Amazon z.B. keine Zahnpasta mit Xylit. Könnte man alternativ auch Xylit anders zu sich nehmen und lediglich fluoridfreie Zahnpasta zu sich nehmen?
Edit: Hab jetzt noch gelesen, dass Xylit im Darm eher nicht so der Hammer sein soll, also als Zuckerersatz vllt nicht das beste ist, zumindest in größeren Mengen. Dann wären wir wieder bei xylithaltiger Zahnpasta - die isst man ja nicht.
Edit2: Am Donnerstag hab ich nen normalen Vorsorgetermin bei meiner ZÄ. Wenn sie wieder sagt ich soll Fluorid nehmen werd ich sie mal fragen was das eigentlich soll.