Es sind mehrere Faktoren, die zur Evolution führen:
- Mutation
Zufällige Mutationen der Gene. Entweder Merkmale verändern sich oder alte kommen wieder hervor.
- Natürliche Selektion
Bestimme Gene setzen sich durch, da sie zur "Fitness" des Tieres Beitragen.
Beispiel aus dem Unterricht
Weiß nicht mehr ob das stimmt: Früher hatten Giraffen wahrscheinlich kürzere Hälse. Dann trat eine Mutation auf, dass eine Giraffe einen längeren Hals hatte, so konnte sie von höheren Bäumen fressen, wo andere Tiere nicht ran kamen. Andere Giraffen, die die Mutation nicht hatten sind wahrscheinlich auf lange Zeit verhungert, da andere Tiere ihnen alles weggefuttert haben. Das "Langhalsgen" wird weiter vererbt, da Kurzhälse sterben.
Stichwort: Survival of the fittest
Ach ja, auf die Tiere wird durch die Arterhaltung ein Druck ausgeübt, da Resourcen (Platz, Nahrung) beschränkt sind. So muss jeder neue "Sachen finden" die er essen kann, neue Plätze suchen etc.
Ich meine, das hatte auch einen Fachbegriff.
- Rekombination
Neue Gen- und Merkmalskombination
- Isolation
Durch die Isolation einer Population, trennt sich der Genpool (Gesamtheit aller Genvariationen einer Population). Die eine Population entwickelt sich durch oben genannte Faktoren anders als die andere Population und werden so zu verschiedenen Arten.
Gutes Beispiel: Darwinfinken
Ich hoffe, ich hab das alles richtig zusammen bekommen : /
Na ja, ein ständiges Zusammenspiel dieser Faktoren führen zur Evolution.
Eine Entwicklung kann man nicht erzwingen, aber es kann sein, dass ein Tier sich duch Zufall ein Verhalten aneignet, das dann durch Nachahmung, Ritualisierung manchmal auch durch die Gene weitergegeben werden kann. Das ist aber Thema der Ethologie und z.B. wie Verhalten durch Gene weiter gegeben wird ist, soweit ich weiß, noch nicht erforscht.