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[Geschlossen] Franchise Unternehmen -> Meinungen, Tips?

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TobiasK1985 Themenstarter
TobiasK1985
Beigetreten: 04.01.2007
PokerStrategist

Original von docjulian
Sushibar?
Junge durch meine Idee hier sind jetzt alle ganz verrückt auf so einen kleinen Mexikaner, paar Posts über hier schon einer gezeigt, dass es funktioniert, jetzt willst du noch eine Sushibar aufmachen? Hab ich ja noch nie gesehen, so einen Laden.

Ich gehe auch immer in Sushibars, wo der Eigentümer Nicht-Asiate ist, das sind die besten!

Nur um sicherzugehen. Ich habe nicht vor demnächst so einen Laden aufzumachen. Ich interessiere mich nur für Franchising bzw Ähnliches und freu mich über alle Infos. Halte eine Sushibar aber trotzdem für eine gute Sache, gibt immerhin Ausbildungszentren an denen man für ca. 6k$ sehr anerkannte Abschlüsse bekommen kann.

Ob Asiate oder nicht ist bestimmt vom ersten Eindruck her interessant, sagt aber nichts über die Fähigkeiten aus.


GK1984
Beigetreten: 04.07.2007
PokerStrategist

1. hab nur die überschrift gelesen

2. hier in aurich gibts nur bk und mcd, die sind direkt nebeneinander und liegen im einzugsgebiet von enercon, einer gesamtschule, einem gymnasium und einer berufsschule. es gab sogar den ernsthaften vorschlag aus der politik dass man nun ja keine mensa in den schulen mehr bräuchte als bk eröffnet hat. die verdienen echt gut und ein subway o.ä ist hier willkommen.
nur falls einer von euch überlegt, denkt mal übers schöne ostfriesland nach :)


Blaumav
Beigetreten: 01.09.2006
Oldschool Grinder

Also was MCD und Burgerking betrifft ist der Markt ihmo mehr als gesätigt.
Fast Food an sich bekommste an jeder Ecke hinterher geworfen.

Was in DE fehlt sind richtig gute Asiatische Lieferservices. Die meisten liefern immer nur in winzigen Aluminiumschachteln und die Qualität ist bescheiden. Da die meisten guten Restaurants keinen Lieferservice anbieten ist das ihmo ne klare Marktlücke.


Hab mich wieder mal bei dem gemeldet der den burrito laden aufgemacht hat, der hat vor dieses jahr 1-2 neue laden aufzumachen und das alles mit kredit + investoren. Soll halt heissen das es sehr gewinnversprechend scheint.


Hab nur die ersten Seiten gelesen aber da ist mir etwas eingefallen. In Köln (soweit ich weiß nur hier) läuft eine Kette namens Woyton. Der gute Mann der sich Geschäftsführer nennt ist relativ jung und hat sich nach dem Studium selbstständig gemacht. Der Trick des ganzen ist, dass er die groben Grundzüge von Starbucks kopiert hat und wenige Aspekte auf Deutsche Verbraucher wie z.B. eine Affinität für Light Produkte angepasst hat. Innerhalb kürzester Zeit hat er sein Unternehmen drastisch vergrößert und weitere Fillialen innerhalb Kölns eröffnet. Das ganze war noch vor der Starbacksüberflutung der Kölner Innenstadt.

Was lernen wir daraus? Erfinde das Rad nicht neu und klaue dir Ideen die anderswo schon funktioniert haben. Passe diese ein wenig an und expandiere fleißig. Hast du dir erstmal einen Namen gemacht läuft alles wie von selbst.

Auf der Homepage steht das die Eröffnung schon 10 Jahre her ist allerdings nicht in Köln soweit ich weiß. Das lustige ist, als Starbucks dann plötzlich an jeder Ecke aus dem Bodengeschossen ist, war das schon ein alter Hut.


dwade1984
Beigetreten: 19.01.2007
Elite Grinder

Original von Blaumav
Was in DE fehlt sind richtig gute Asiatische Lieferservices. Die meisten liefern immer nur in winzigen Aluminiumschachteln und die Qualität ist bescheiden. Da die meisten guten Restaurants keinen Lieferservice anbieten ist das ihmo ne klare Marktlücke.

Das hab ich mir auch immer gewünscht und erst vor 2 Wochen einen winzigen, relativ unbekannten Thailänder in der Nähe ausgemacht, der sogar liefert.
Sooooo geil :)

Bezüglich der Esskulturen, die ein paar Posts vorher angesprochen wurden. Unbedingt berücksichtigen. Burger und Co haben auch lang gebraucht, bis sie hier so richtig akzeptiert waren.
Mexikanisches Essen ist im Moment imho einfahc nicht so "in".
Hier hat auch jemand erzählt, dass die Einkäufe in so einem mexikanischem Ladne bestimmt sehr günstig seien. Dieser jemand lebt so wie ich das verstanden habe in den USA, die Preise in DE werden hier wohl auch andere sein.
Nur meine 2 wenig bedeutenden cents :)


JimDuggan
Beigetreten: 19.03.2006
PokerStrategist

ENCHILADAS, BURRITOS U. QUESADILLAS
Enchiladas: 3 kleine gerollte Maistortillas mit einer Füllung nach Wahl,
mit pikanter Tomaten-Käse-Sauce überbacken
oder Burrito: 1 große gerollte Weizentortilla mit einer Füllung nach Wahl,
mit pikanter Tomaten-Käse-Sauce überbacken.
Verdura: mit frischem Gemüse in würziger Tomatensauce 8,90
Chicken: mit Hähnchenbrustfiletstreifen u. frischem Gemüse 9,90

Chili con Carne: mit gebratenem Rinderhack, roten Bohnen, Mais u. Paprika 9,50
83 Molido Dulce: mit würzigem Rinderhack (süßscharf) u. gerösteten Cashewkernen 1,2 9,50

Habe ich mal rausgesucht eben aus ei nem Bolerorestaurant, in D
3 kleine maistortillas gibts zb mal im lidl oder so in ner mexico woche 10stk 1,50€ oder so dazu einfach gemüse in einer tomatensauce kochen in die tortillas fuellen kaese drauf ueberbacken fertig 8,90€€€€€€€€ bitte
kostet dich zusammen im EK nicht mal 1 €

Taco Bell verkauft hier nen Taco fuer 79c und jede andere Burgerbude hat mind, 2 Produkte fuer weniger als 1$


JimDuggan
Beigetreten: 19.03.2006
PokerStrategist

wenn jemand wirklich interesse hat an franchise versucht euch an dunkin donuts die gehen steil hier in den usa


Finde Kumpir noch ganz interessant. Habe im Laden in Hamburg eine Kartoffel gegessen. Im Prinzip ist es frisches Fastfood und hat supergut geschmeckt. Habe dann noch einen Kumpir in Köln entdeckt, der war aber irgendwie ein Dönerladen, der auch Kartoffeln hatte. Ich würde einen Kumpir aber auf jeden Fall etwas edler einrichten, so wie es in Hamburg der Fall ist.

Auf der Speisekarte, die draußen aushängt, heißt es: "Kumpir sind mit Kräuterbutter und Käse pürierte Ofenkartoffeln, die mit verschiedenen Füllungen und und Saucen serviert werden."
Zum Beispiel einen Hirten Kumpir, mit Karottensalat, Tomaten, Gurken, Oliven, Schafkäse & Spinatjoghurt-Soße.

Hat 3,40 € gekostet, also so viel wie ein Döner. Als Standort würde ich glatt einen wählen, wo viele Leute arbeiten, die keine Kantine haben. Ich glaube nämlich, dass man in so einem Umfeld viel Potential hat und die Akzeptanz bei solchen Leuten höher ist als bei irgendwelchen Assis, die nur McD kennen.
Auf Kabel1 kam mal eine Reportage über einen Burger-Laden im Frankfurter Bankenviertel, und der läuft richtig super. Ich denke aber auch, dass man dann sehr dolle auf Frische achten muss, die beim Kunden auch ankommt und man sieht, dass es gesund ist.

Aber Franchise würd ich eher nicht machen. Klar bietet es auch Vorteile, aber man muss sich ja immer klar darüber sein, dass ein nicht unerheblicher Teil des Ertrags abgeführt wird. Wenn man sich aber selbstständig macht, dann doch aus dem Grund, mehr zu verdienen als wenn man abhängig Beschäftigter wäre. Ich denke, als Franchise-Nehmer ists besser, mehrere Läden aufzumachen, damit sich das richtig für einen lohnt.

Eine weitere Idee ist ein Dönerladen mit großem und komplett frischen Angebot. Nicht diese Standard-Kacke mit 3 Soßen, bähhh. Und wenn man keinen beschissenen Standort hat, wird man sehr bald viele Stammkunden haben und zu Stoßzeiten eine Schlange nach draußen, obwohl drinnen 3 Leute Döner machen. Aber die Idee würde ich ehrlich gesagt nur als Türke verfolgen. Kommt imo besser rüber von der Akzeptanz usw.


GerwingC
Beigetreten: 11.08.2007
Oldschool Grinder

Hab mal irgendwo einen Franchise-Nehmer-Vergleich durchgelesen, wo herauskam, dass Subway mit Abstand am schlechtesten unter allen abschnitt.

Subway VERDIENT dran, wenn du pleite gehst, weil der Nacheigentümer erneut eine Lizenz braucht...


Vorweg, habe nicht alle Postings gelesen, möchte Dir aber aus meiner Erfahrung berichten.
Ich habe selber so was ähnliches wie ein Franchise Unternehmen.
Wenn Du so etwas aufmachen willst, musst Du Dir im klaren sein, dass Du nicht Millionär wirst. ALLE Franchise Unternehmen möchten ja selber Gewinnmaximierung betreiben, so wie Du als Unternehmer ja auch, und versuchen das maximale aus einem Standort herauszukitzeln.
Das Zauberwort heisst - Standortabhängige Umsatzpacht.
kleine Rechnung:
Wie ein Vorposter schrieb gehen wir mal von einem täglichen Umsatz von 5k aus.
5000 * 364 Tage (meist ist es Dir vorgeschrieben an allen Tagen geöffnet zu haben) = 1.820.000 €. (Netto 1565000 (Mischkalkulation)
Davon ist midestens 50% Wareneinsatz - bleiben 910.000
Davon gehen dann ca. 15% (das ist so die Regel) Personalkosten weg. = 273000. Dann nehmen wir noch ca. 17000 € Urlaubs-Weinachtsgeld verschiedene Boni - Rechtsstreitigkeiten = 290.000
Also bleiben Dir vom Nettoumsatz 1565000-910000-290000=365000
Du hast aber noch keinen Strom, Wasser, keine Heizung.(Einfach Auge mal Pi 3000 im Monat. Bleiben 365000 - 36000 = 329000.
Dein Steuerberater möchte auch verdienen und Dein Lohnbüro. Macht bei mir 2500 im Monat = 30000 im Jahr. Bleiben 299000
Jetzt der Clou: Die Gesellschaft erhebt eine Umsatzpacht (oder auch Fanchisegebühr) auf den (netto)umsatz (bei mir sind es 14%)
Bleiben 299.000 - 219100 = 79900.- .
Das ist aber vielen Gesellschaften zuviel, also erheben sie die sogenannte Sonderpacht (Gründe finden sich viele - Aussergewöhnlich guter Standort, viele Werbemassnahmen .....) - bis Du auf den von der Gesellschaft aktzeptieren "Lohn" kommst. Das ist meist Standortverschieden. Ein Berliner Untrnehmer wird mehr verdienen als einer aus "Buxtehude" .
Richtwert ist irgendwas zwischen 40.000 und 80.000. VOR STEUER !
Dann kommt die Gewerbesteuer (nicht so viel) und die Einkommensteuer. Bleiben Dir ca. 35-45k netto.
Ist nicht aussergewöhnlich viel (ich muss gerad an Boku denken ;) )
Jetzt ist Deine Kreativität gefragt. Ehefrau anmelden, Eltern anmelden, ... (das ist natürlich illegal, wenn sie nicht bei Dir arbeiten).

Es ist kein leichtes Brot, aber wenn Du Dich dahinter klemmst kannst Du gut und gerne 60 - 70k netto im Jahr verdienen, die Dir natürlich der Frenchisegeber JEDES JAHR zur Geschäftsplanung streitig machen will.
Auf der anderen Seite ist mein Geschäftspartner aber auch so nett und garantiert mir ein Mindestgehalt (wird in der Geschäftsplanung ausverhandelt). Erreiche ich das nicht, erhalte ich Hilfen. Bin ich weit drüber (offiziell) gibt es Sonderpacht.

So läuft das Spiel.

Also - ICH - möchte es nicht missen!

Grüße
master


draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Ich hol den thread mal wieder hoch...

kann man in etwa abschätzen wieviel erfolg eine ausländische fast-food kette in deutschland hätte?
existiert bereits in australien, usa, uk und china und expandiert weiter.. und das neben den riesen mcd und bk. franchise wird auch "angeboten"..

ist es hoffnungslos eine in deutschland unbekannte fast-food marke aufzuziehen?


CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007
Oldschool Grinder

Gehen tut alles, Erfolgsgarantie gibt es nie. Aber dafuer braucht man Kohle, alleine das brand building geht in die Millionen, da muss man einen 2stelligen Millionen Betrag in die Hand nehmen. Das ist corporate business, als Einzelunternehmer kommt man da idR nicht weit.

Gruss,
CMB

p.s. Deutschland ist da generell kein toller Standort, z.B. Rumaenien ist da viel besser.


ubetterfold
Beigetreten: 07.11.2010
PokerStrategist

wie wärs mit dominos pizza. ich wahr im urlaub in mexico und das zeug schmeckt so hamma gut!!!!!
ich weiß halt nur nich was du da investieren musst.gibts glaub ich aber in deutschland noch nicht...
lg


Tripper83
Beigetreten: 08.01.2008
PokerStrategist

Original von ubetterfold
wie wärs mit dominos pizza. ich wahr im urlaub in mexico und das zeug schmeckt so hamma gut!!!!!
ich weiß halt nur nich was du da investieren musst.gibts glaub ich aber in deutschland noch nicht...
lg

Dominos? Jede Türken-Pizza schmeckt 10 mal besser als dieser Geschmacksneutrale Mist.

Da gibt es 100 andere Fast-Food-Ketten, die mehr Potenzial haben.


extrapartner
Beigetreten: 26.09.2007
Oldschool Grinder

Ich denke, ein weiterer Pizza-Laden bringts nicht, dafür gibts hier schon zuviele Ketten. KFC läuft hier wohl auch nicht so toll, während bei der Starbucksplörre immer ne Schlange aus dem Laden steht. Ist schon arg schwer, in D noch einen Fressladen erfolgreich zu etablieren. Denke, da muss man schon sehr viel Aufwand investieren, um die geeignete Lücke noch zu finden.


Eine Kette die ich in Australien kennen und lieben gelernt habe ist "Boost Juice Bars". Machen halt frische (!) smoothies mit shots und dem ganzen scheiß dens dazu so gibt.

Könnte ich mir vorstellen das sowas im Sommer bei uns auch sehr gut läuft und wunder mich immer wieder das es sowas nicht oder ausschließlich in großstädten selten gibt.


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