Finde Kumpir noch ganz interessant. Habe im Laden in Hamburg eine Kartoffel gegessen. Im Prinzip ist es frisches Fastfood und hat supergut geschmeckt. Habe dann noch einen Kumpir in Köln entdeckt, der war aber irgendwie ein Dönerladen, der auch Kartoffeln hatte. Ich würde einen Kumpir aber auf jeden Fall etwas edler einrichten, so wie es in Hamburg der Fall ist.
Auf der Speisekarte, die draußen aushängt, heißt es: "Kumpir sind mit Kräuterbutter und Käse pürierte Ofenkartoffeln, die mit verschiedenen Füllungen und und Saucen serviert werden."
Zum Beispiel einen Hirten Kumpir, mit Karottensalat, Tomaten, Gurken, Oliven, Schafkäse & Spinatjoghurt-Soße.
Hat 3,40 € gekostet, also so viel wie ein Döner. Als Standort würde ich glatt einen wählen, wo viele Leute arbeiten, die keine Kantine haben. Ich glaube nämlich, dass man in so einem Umfeld viel Potential hat und die Akzeptanz bei solchen Leuten höher ist als bei irgendwelchen Assis, die nur McD kennen.
Auf Kabel1 kam mal eine Reportage über einen Burger-Laden im Frankfurter Bankenviertel, und der läuft richtig super. Ich denke aber auch, dass man dann sehr dolle auf Frische achten muss, die beim Kunden auch ankommt und man sieht, dass es gesund ist.
Aber Franchise würd ich eher nicht machen. Klar bietet es auch Vorteile, aber man muss sich ja immer klar darüber sein, dass ein nicht unerheblicher Teil des Ertrags abgeführt wird. Wenn man sich aber selbstständig macht, dann doch aus dem Grund, mehr zu verdienen als wenn man abhängig Beschäftigter wäre. Ich denke, als Franchise-Nehmer ists besser, mehrere Läden aufzumachen, damit sich das richtig für einen lohnt.
Eine weitere Idee ist ein Dönerladen mit großem und komplett frischen Angebot. Nicht diese Standard-Kacke mit 3 Soßen, bähhh. Und wenn man keinen beschissenen Standort hat, wird man sehr bald viele Stammkunden haben und zu Stoßzeiten eine Schlange nach draußen, obwohl drinnen 3 Leute Döner machen. Aber die Idee würde ich ehrlich gesagt nur als Türke verfolgen. Kommt imo besser rüber von der Akzeptanz usw.