Es ist die absolute Überdiagnostik. Die Klinik nutzt schlichtweg die Ängste der Menschen aus um sich zu bereichern. Mit einem ärztlichen Ethos hat das nichts zu tun.
In der Radiologie muss man den Bildbefund auch immer mit der Anamnese, den Beschwerden des Patienten etc. in Korrelation setzen. Harmlose Zufallsbefunde gibt es immer. Die Radiologie ist beschreibend. Was sich genau hinter einer Bildstruktur verbirgt kann sie oft nicht sagen. Es gibt nicht den Standardbefund.
Irgendetwas findet man eigentlich immer, was man als verdächtig oder abklärungsbedürftig beschreiben könnte. Schon allein um rechtlich abgesichert zu sein macht man das.
Das wird dich nur noch mehr verunsichern.
Die Wahrscheinlichkeit, dass du einen Lungen- oder Hirntumor o.Ä hast, ist so gering. Den muss man dann ja auch erstmal finden, therapieren können und dann muss es einen Unterschied für deine Gesundheit machen, ob man den jetzt oder später entdeckt hätte...alles sehr unwahrscheinlich halt...Das Risiko, dass sich deine Ängste, Sorgen, evtl. Hypochondrie ( was eine psychische Störung ist) durch eigentlich harmlose Zufallsbefunde verstärken ist deutlich größer. Viel, viel größer.
Unterm Strich gluab ich nicht, dass derartige Untersuchungen einen Gewinn für deine Gesundheit ( die physische und psychische) darstellen.