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[Geschlossen] Jura wirklich so krasse Arbeitszeiten nach Studium?

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Chaos-I
Beigetreten: 01.03.2005
PokerStrategist

Original von fishkopp
........................
mit der großkanzlei ist kein geheimnis dass man dort 80h die woche hat, allerdings fängt man dort auch mit einem jahresgehalt ~80k +- 20 an.
......................

Da verdienste ja mehr wenn Du ein Handwerk gelernt hast und das richtig beherrscht :))))
Und die gleiche Zeit in die Arbeit investiert ....


Original von Chaos-I

Original von fishkopp
........................
mit der großkanzlei ist kein geheimnis dass man dort 80h die woche hat, allerdings fängt man dort auch mit einem jahresgehalt ~80k +- 20 an.
......................

Da verdienste ja mehr wenn Du ein Handwerk gelernt hast und das richtig beherrscht :))))
Und die gleiche Zeit in die Arbeit investiert ....

Ein Angestelter der 80K im Jahr verdient. ;-P Welcher geheime Beruf ohne Studium soll das bitte sein? Nein Poker ist kein Handwerk.


Tripper83
Beigetreten: 08.01.2008
PokerStrategist

Original von Chaos-I

Original von fishkopp
........................
mit der großkanzlei ist kein geheimnis dass man dort 80h die woche hat, allerdings fängt man dort auch mit einem jahresgehalt ~80k +- 20 an.
......................

Da verdienste ja mehr wenn Du ein Handwerk gelernt hast und das richtig beherrscht :))))
Und die gleiche Zeit in die Arbeit investiert ....

Einstiegsgehalt =! Spitzengehalt
Und den Handwerker, der 80k im Jahr verdient, den möchte ich auch mal sehn.


Chaos-I
Beigetreten: 01.03.2005
PokerStrategist

Original von Tripper83

Original von Chaos-I

Da verdienste ja mehr wenn Du ein Handwerk gelernt hast und das richtig beherrscht :))))
Und die gleiche Zeit in die Arbeit investiert ....

Einstiegsgehalt =! Spitzengehalt
Und den Handwerker, der 80k im Jahr verdient, den möchte ich auch mal sehn.

Nein sagte ja auch net dass es ein Spitzengehalt ist ...

Ein Handwerker arbeitet rund 40 Stunden in dem Unternehmen wo er angestellt ist. Den Rest arbeitet er ja privat , jedenfalls die wo es drauf haben.

Bei der gleichen Zeit haette der Handwerker mehr geld in der Tasche.

Nimm nur mal die Samstag und Freitag Mittag 16 * 30 * 4 sind schon fast 2k im Monat ... + ~ 1500 netto vom Arbeitgeber sind wir schon bei dem Betrag was einer mit 80k brutto verdient und das bei 56 Stunden in der Woche und nicht 80


Tripper83
Beigetreten: 08.01.2008
PokerStrategist

na wenn das so einfach ist, dann lasst uns jetzt alle handwerker werden. Frag mich nur immer, warum behauptet, dass viele von denen eher am Existenzminimum leben, als sich jährlich einen neuen Porsche zu holen. ?(


Original von Tripper83
na wenn das so einfach ist, dann lasst uns jetzt alle handwerker werden. Frag mich nur immer, warum behauptet, dass viele von denen eher am Existenzminimum leben, als sich jährlich einen neuen Porsche zu holen. ?(

Dann würde ja jeder sehen wieviel Geld sie haben! Das ist das Los der Handwerken, sie scheffeln Millionen, dürfen es aber niemals ausgeben, weil dann jeder sehen würde wie lukrativ das ganze ist !


alsol unser schornsteinfeger fährt auch nen porsche, mhh....

also ehrlich jetzt kein scherz


eplc
Beigetreten: 23.01.2005
Elite Grinder

Original von MyWayTTT
alsol unser schornsteinfeger fährt auch nen porsche, mhh....

also ehrlich jetzt kein scherz

Lotto obv. oder dachtest du wirklich, dass die Sache mit Glück und Schornsteinfegern nur ein Witz wäre?


Original von eplc

Original von MyWayTTT
alsol unser schornsteinfeger fährt auch nen porsche, mhh....

also ehrlich jetzt kein scherz

Lotto obv. oder dachtest du wirklich, dass die Sache mit Glück und Schornsteinfegern nur ein Witz wäre?

Jeez das hätte man mir auch mal vorher sagen können ...

Stecke jetzt btw im 4ten Semester Jura und muss sagen viel wichtiger als das Auswendig lernen ist einfach in den Tutorien zu sitzen und das ganze mehr oder weniger zu verstehen. Damit hast du schonmal einen großen Teil gewonnen. In der Examensvorbereitung fängst du dann an die ganzen Meinungsstreits durchzugehen, das sind dann Punktelieferanten im Examen - was dir allerdings leichter Fällt, wenn du bereits Problembereiche + den Aufbau deiner Prüfung kennst. Nicht alle Prüfungsschemata sind gleich aufgebaut / einfach.

Zu den Arbeitszeiten - Kenne auch jemanden der 14h/tag in einer Großkanzlei arbeitet - bekommt dafür allerdings auch 10 000 € / Monat Einstiegsgehalt ( Prädikatsexamen obv ) - und das ist dann doch ein nettes Sümmchen.

Falls man beide Staatsexamen mit Prädikat besteht sind 20 000+€/Monat einstiegsgehalt keine Seltenheit.


Original von eplc

Original von MyWayTTT
alsol unser schornsteinfeger fährt auch nen porsche, mhh....

also ehrlich jetzt kein scherz

Lotto obv. oder dachtest du wirklich, dass die Sache mit Glück und Schornsteinfegern nur ein Witz wäre?

kann ich so unterschreiben... mein papa war auch schornsteinfeger und ich runne momentan sowas von überm EV, das ich mich schon fast ein bischen schäme manchmal.


Chaos-I
Beigetreten: 01.03.2005
PokerStrategist

Original von Tripper83
na wenn das so einfach ist, dann lasst uns jetzt alle handwerker werden. Frag mich nur immer, warum behauptet, dass viele von denen eher am Existenzminimum leben, als sich jährlich einen neuen Porsche zu holen. ?(

Was hat der Porsche mit Geld zu tun ?

Viele leben am Existenzminimum weil es wie in jedem Beruf Leute gibt die nicht genug eigeninitiative und willen haben, sowie fehlt es ihnen an fachlicher Qualifikation. Das gibts bei Akademikern wie auch beim Handwerk und die leben in beiden Sparten am Minimum, wenn sie nicht H4 bekommen.

Klappern gehört bekanntlich auch zum Handwerk, wobei ich sagen muss dass es manchen tatsächlich schlecht geht, aber da sind die allermeisten selbst dran schuld.

Wenn man einen Beruf lernt oder studiert, dann sollte man diesen Beruf mögen, bzw absoluten Spass dran haben, dann klappt es auch mit dem Geldverdienen.

Und EINFACH ist es in keinem Beruf... Willen, lernen ( ein leben lang ) und Spass dann wird es EINFACHER ......


IBeatGTA
Beigetreten: 07.05.2009
PokerStrategist

Laut dt. Anwaltstag liegt der Durchschnittsumsatz pro Rechtsanwalt p.a. bei 35k€.
Was man da mit Durchschnittsexamen abzgl. Kosten dann "verdient" wage ich garnicht nachzurechnen.

Bei int. White Shoe oder dt. Groß- Sozietät dürfen vielleicht 10% der besten Absolventen arbeiten, Anfangsgehalt >100k. Dafür ist dann 80 Std.+/Woche Pflicht + Impression Management. D.h. wenn man abends um 22h nach Hause geht bleiben Licht+Rechner an, und Jacket wird über den Stuhl gelegt nach dem Motto: "Ich bin kurz mal weg"

Wenn Du vor der Entscheidung Studium:ja/nein/weißnicht stehst, solltest Du Dich vorher mit der Materie befassen, ob Du talentiert bist wie ein Jurist zu denken (anders als normale Menschen)


Seekorn
Beigetreten: 04.02.2006
PokerStrategist

Original von Assimove
Stecke jetzt btw im 4ten Semester Jura und muss sagen viel wichtiger als das Auswendig lernen ist einfach in den Tutorien zu sitzen und das ganze mehr oder weniger zu verstehen. Damit hast du schonmal einen großen Teil gewonnen. In der Examensvorbereitung fängst du dann an die ganzen Meinungsstreits durchzugehen, das sind dann Punktelieferanten im Examen - was dir allerdings leichter Fällt, wenn du bereits Problembereiche + den Aufbau deiner Prüfung kennst. Nicht alle Prüfungsschemata sind gleich aufgebaut / einfach.

Zu den Arbeitszeiten - Kenne auch jemanden der 14h/tag in einer Großkanzlei arbeitet - bekommt dafür allerdings auch 10 000 € / Monat Einstiegsgehalt ( Prädikatsexamen obv ) - und das ist dann doch ein nettes Sümmchen.

Falls man beide Staatsexamen mit Prädikat besteht sind 20 000+€/Monat einstiegsgehalt keine Seltenheit.

Mit Meinungsstreits, richtigem Aufbau und Problemkenntnis gewinnt man im Examen rein gar nichts, das sind die Basics, die da sein müssen - Basics reichen aber nur für 4 Punkte. Denn Meinungsstreits kann jeder auswendig lernen, die dicken Punkte gibts im Examen für das Verständnis und nur dafür.
Wenn man eine Norm bzw. ein Normkonstrukt und deren Sinn und Zweck verstanden hat, dann kann man dies auch auf jedes beliebige andere Problem anwenden und selbiges damit lösen und wenn man dem Korrektor das in der Examensklausur zeigt, dann regnet es Punkte.

20.000+ im Monat gibts auch mit einem Doppel-Prädikat nicht als Einstiegsgehalt. Das Einstiegsgehalt der Großkanzleien bewegt sich bei 10.000. Und ob man dass dan gegen eine 80h-Woche eintauschen will, muss jeder für sich entscheiden, wobei man erstmal die entsprechenden Noten haben muss, was alles andere wie einfach ist.


eplc
Beigetreten: 23.01.2005
Elite Grinder

Kann Seekorn da in Beidem zustimmen.


Bevor ich es vergesse:


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