Original von TBone98
Original von n0gg
Original von TBone98
Original von Play4forlife
Original von TBone98
Original von Play4forlife
Nirgends habe ich geschrieben, dass (einzig) die Verbesserungsleistung benotet werden soll.
In der Schule wird gute Leistung durch guten Noten honoriert. Und Du schreibst oben
Original von Play4forlife ... viel wichtiger ist doch Leistungsverbesserung zu honorieren....
Und das ist nunmal gleichbedutend mit "wer sich stark verbessert, wird auch entsprechend honoriert".
Wird er im jetzigen System aber auch. Mit 30 Fehlern gab es ne 6 und mit 12 gibt es halt ne 4.
Das halte ich für ein Gerücht, dass gute Leistung gleichzeitig mit guten Noten belohnt wird, da bin ich schon mal der klassische Gegenbeweis und mit Sicherheit kein Einzelfall. Ich habe quasi nichts geleistet in der Schule, keine Hausaufgaben, kaum Vorbereitung auf Klausuren etc. und dennoch besser abgeschnitten als 60% des Jahrgangs, viele darunter die deutlich mehr geleistet haben.
Meine Motivation war einzig besser als der Schnitt zu sein und (leider) konnte ich das ohne großen Aufwand. Das Benotungssystem war in meinem Falle (und ist es auch in vielen anderen) somit komplett kontraproduktiv.
Und genau da liegt das Problem - das System mag für vielleicht 50% aller Schüler gut bis sehr gut funktionieren, für die restlichen 50% aber nicht. Hier hoffe ich einfach, dass es einen Weg gibt, der optimaler ist.
Du solltest Dir vielleicht mal den unterschied zwischen Aufwand und Leistung klar machen. Wenn der dicke Kevin jede Woche zwar 20 Stunden trainiert (Aufwand), aber trotzdem für 100m 40 Sekunden braucht, dann ist seine Leistung bezogen auf das Leistungsziel (die 100m möglichst schnell zu laufen) im Vergleich zu einem, der nur 12 Sekunden braucht, wesentlich schlechter. Deswegen bekommt er auch ne schlechtere Note.
Wenn sich Kevin um 40% steigert, andere sich aber verschlechtern, dann hat er erstmal mehr geleistet ;-)
Aber ich will ja garnicht so weit gehen Steigerungen etc nur zu bewerten. Ich wollte vor allen darstellen, dass es für die Abbildung der sportlichen Entwicklung eines Schülers eventuell nicht ausreichend ist, nur das Ergebnis zu bewerten, bzw es dem Schüler nicht gerecht wird.
Es ist halt schwierig bzw. Eine Definitionsfrage. Natürlich nicht nur von einzelnen Sachen sondern von sportunterricht im allgemeinen.
Nein, Leistungsziel ist es eben nicht, sich möglichst stark zu steigern, sondern die 100m in möglichst geringer Zeit zu überbrücken. Und wenn Kevin dafür länger braucht als Michael, hat Michael eine bessere Leistung gebracht.
Dann muss Kevin halt zu "Biggest Loser" gehen. Da gewinnt nach den Regeln halt der, der am meisten abnimmt und nicht der, der am Schluss am leichtesten ist.
Kommt drauf an welchen Zeitraum ich definiere zum bewerten seiner Leistung. Wenn nur die 100m isoliert bewertet werden, dann hat der schnellere mehr geleistet. Wenn die Entwicklung über 4 Wochen bewertet wird in der sich Kevin eben um die 40% gesteigert hat, dann ist es fakt dass Kevin da mehr geleistet hat.
Die Frage ist eben wie man Sportunterricht definiert und was seine gesellschaftliche Aufgabe ist. Wenn man da unterschiedlicher Auffassung ist, redet man aneinander vorbei - wie wir beide ;-)