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[Geschlossen] Mindestlohn

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Tigerschnuff
Beigetreten: 10.05.2006

Original von duck7777

Original von Freo
Ich bin übrigens ganz klar gegen den Mindestlohn. Es ist nicht Aufgabe des Marktes, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Im Gegenteil, es ist kontraproduktiv. Das Einmischen des Staates in funktionierende Märkte führt letztlich immer zu schlechteren Ergebnissen für die gesamte Bevölkerung.

Nun kommen die Gerechtigkeitsforderer und wollen gerechte Einkommen (was immer das auch ist, alleine darüber dürfte es genug Streit geben können). Ich denke, in Deutschland ist man sich weitgehend einig, daß man Leuten, die nicht ausreichend für sich bzw. ihre Familien sorgen können, auch ein Mindesteinkommen zukommen lässt. Die Frage ist nur, wie macht man das? Der einfache, populistische Weg ist, Mindesteinkommen festzulegen. Das kostet ja vordergründig nichts. Es lässt sich beim Wähler gut verkaufen und man braucht nicht in den eigenen Etats herumwerken. Und so nebenbei lässt sich die Schuld bei den achso bösen, geldgierigen Kapitalisten abladen. Dabei gibt es weitaus wirksamere Alternativen, ob die nun Bürgergeld, negative Einkommensteuer oder sonstwie heissen. Wichtig ist da vor allem, daß diese Gerechtigkeit außerhalb des Marktes vom Staat herbeigeführt wird und so die negativen Folgen zu hoher Löhne vermeidet.

Mit Gerechtigkeit hat das ja auch nichts zu tun, sondern mit Logik. Wenn ein Unternehmen es mit dem was es tut nicht schafft, sich im Markt zu behaupten und nur durch Sozial-Schmarotzerei überlebt, dann sollte es dieses Unternehmen nicht geben. Beim Mindestlohn geht es doch nicht um Gerechtigkeit. Glaubst Du im Ernst, es interessiert mich oder irgendeinen Arbeitgeber, ob die Löhne nun "gerecht" sind oder nicht? Ich kann dir versichern, dem ist mitnichten so. Schon alleine deshalb, weil man den Begriff "gerecht" erst mal definieren müsste.

Ich habe auch prinzipiell nichts gegen das Zuzahlungs-Modell, allerdings habe ich etwas dagegen, wenn mit unseren Steuergeldern einige wenige subventioniert werden, die ohne uns überhaupt nicht lebensfähig sind.

Nicht zu verachten sind auch die psychischen Probleme, die durch das Zuzahlungs-Modell entstehen. Diese Menschen machen einen Großteil der Bevölkerung aus und haben dadurch Einfluß auf unser aller Leben. Ich möchte meinen Wohlstand auch genießen können. Ob es einzelnen Menschen gut oder schlecht geht, ist mir zunächst mal egal. Wenn aber die ganze Gesellschaft darunter leidet, dann bin ich ebenfalls betroffen. Ich bin schon aus purem Eigennutz für einen Mindestlohn ;).

^^ ich hoffe es sind nicht viele so egoistisch wie du. Das traurige daran ist das tatsaechlich sehr viele so egoistisch sind. :(


wonm123
Beigetreten: 12.07.2005

vll sollte man von dem Schlagwort Mindestlohn weggehen und hier die Frage stellen: MUSS ein Vollzeitarbeitnehmer von seinem Lohn eine Familie ernähren können oder nicht?


Plassandsch
Beigetreten: 26.07.2006

mindestlohn ist ne tolle sache....wenn die voraussetzungen dazu stimmen.
ende der 50er, anfang der 60er jahre wäre er möglich gewesen.

aktuell sicherlich nicht...zwar gehen die arbeitslosenzahlen schon ein stück nach unten, aber sind immer noch viel zu hoch.
und mindestlöhne würden gegen den positiven trend arbeiten.

deutschland muss wieder erstmal wesentlich attraktiver für die wirtschaft werden (besser infrastruktur, bessere arbetiskräfte, etc.), dann kann die arbeitnehmerseite auch wieder mehr fordern...
aktuell kann man sich das nicht erlauben, weil nun mal die vorteile die für deutschland sprechen nicht mehr so extrem stärker wiegen gegenüber anderen ländern, die nachteile aber umso mehr...
wenn jetzt noch mehr verlangt wird, dann geht der schuss immer weiter nach hinten los.

daher ganz klar (zur zeit), contra mindestlöhne
alter: 20 (falls das vermutet wird: bin kein student, der das eifnach so sagen kann, weil er nicht betroffen ist und von mama und papa lebt; verdiene meinen lebensutnerhalt selber und zwar mit einem bruttoeinkommen im dreistelligen bereich, bei einer 41 stunden-woche)


@ Tigerschnuff

Wenn Du jemanden aus dem Sumpf ziehen willst, musst Du erst mal selbst auf trockenem Boden stehen. Sooo egoistisch ist das gar nicht, eher realistisch. Märkte kennen nun mal keine Ethik und sind weder sozial, noch asozial. Sie haben aber oft asoziale Auswirkungen nach dem Verständnis unserer Gesellschaft.

Und um auf OP`s Anregung einzugehen, ja ich finde dass ein Vollzeitarbeitnehmer von seinem Lohn leben können muss. Es gibt so viele Ausnahmen, die sich im Alltag sowieso ergeben, dass man nicht auch noch künstlich dafür sorgen muss, dass es mehr werden.

Wer 40 Stunden in der Woche arbeitet, sollte davon leben können, Punkt.
Geht das nicht, dann ist es kein Beschäftigunsverhältnis im eigentlichen Sinne.


sorry, dass ich zum 3. mal poste...

es gibt tatsächlich noch welche, die glauben, wir erreichen jemals wieder Vollbeschäftigung unter heutigen volks- und betriebswitschaftlichen Gesichtspunkten? Irgendwann erreichen wir bei den Erwerbslosenzahlen einen Punkt, der nicht mehr unterschritten werden kann. Auf 100.000 lässt sich diese Zahl mit sicherheit nicht drücken ;) Oder man hat staatlich geförderte Betriebe, aber wozu?! Wo soll das bitte hinführen?
Das klingt ja für die ansonsten ach so freie Wirtschaft gut " wir geben euch 1000 Arbeitnehmern, die bezahlen wir, Maschinen müsst ihr selber holen (wenn überhaupt" Jetzt viel Spass beim mehren eures Kapitals auf unsere Kosten. Fällt was auf?

Ich hab auch grad bei heise bissl im Forum gestöbert :) Korruption, Mismanagement, überzogene Gehälter Bestechung und Spekulationen kosten Deutschland mehr als die Arbeitslosigkeit.
Und noch einen Film von xtra3 "contra" Mindestlohn *lol*
http://www.myvideo.de/watch/2755468


kanalratte
Beigetreten: 27.03.2005

ich hab jetzt null und nix im thread gelesen... wollte aber nur mal aus rein wissenschaftlicher Sicht sagen, dass es keinen signifikanten Einfluss auf die Arbetislosenrate hat, ob ein Land Mindestlöhne kennt oder nicht...

hab da ausm Augenwinkel paar Statements gesehen, die in die entgegengesetzte Richtung gehen... aber wissenschaftlich erhärtet ist, dass Mindestlöhne keinen Einfluss auf die Arbeitslosenzahlen haben


Original von DaWyatt
Und noch einen Film von xtra3 "contra" Mindestlohn *lol*
http://www.myvideo.de/watch/2755468

Toller Film; arbeitet mit vollkommen falschen Zahlen. Das ist übrigens in dem Thread auch hier schön zu sehen. Aldi zahlt angeblich miese Gehälter (quatsch) und Friseure im Osten haben nur 3,xx Euro Tarifstundenlohn (das die zusätzlich 20% vom Umsatz bekommen und 3,xx Euro auch nur für die unterste Tarifgruppe (= Gesellprüfung nicht geschafft) gilt wird beflissentlich verschwiegen. Oder wahrscheinlicher: Nachgeplappert weil nie selber informiert.


Original von kanalratte
hab da ausm Augenwinkel paar Statements gesehen, die in die entgegengesetzte Richtung gehen... aber wissenschaftlich erhärtet ist, dass Mindestlöhne keinen Einfluss auf die Arbeitslosenzahlen haben

Das stimmt nicht. Die These ist, vorsichtig formuliert, umstritten.


ThinkTank80
Beigetreten: 31.01.2007

Original von kanalratte
ich hab jetzt null und nix im thread gelesen... wollte aber nur mal aus rein wissenschaftlicher Sicht sagen, dass es keinen signifikanten Einfluss auf die Arbetislosenrate hat, ob ein Land Mindestlöhne kennt oder nicht...

hab da ausm Augenwinkel paar Statements gesehen, die in die entgegengesetzte Richtung gehen... aber wissenschaftlich erhärtet ist, dass Mindestlöhne keinen Einfluss auf die Arbeitslosenzahlen haben

sehr interessante wissenschaftliche Sicht
vor allem die Statistiken und Quellen fand ich sehr gut


Original von Freo

Original von DaWyatt
Und noch einen Film von xtra3 "contra" Mindestlohn *lol*
http://www.myvideo.de/watch/2755468

Toller Film; arbeitet mit vollkommen falschen Zahlen. Das ist übrigens in dem Thread auch hier schön zu sehen. Aldi zahlt angeblich miese Gehälter (quatsch) und Friseure im Osten haben nur 3,xx Euro Tarifstundenlohn (das die zusätzlich 20% vom Umsatz bekommen und 3,xx Euro auch nur für die unterste Tarifgruppe (= Gesellprüfung nicht geschafft) gilt wird beflissentlich verschwiegen. Oder wahrscheinlicher: Nachgeplappert weil nie selber informiert.

Richtig, der Film arbeitet mit falschen Zahlen.
Ein Beipiel für einen Postdienstleistermitarbeiter: er bekam nachdem er 16€ pro Tag weniger verdiente (durch zwangskürzung) 1,93 € Stundenlohn. Ansonsten wären es 4 gewesen. Stimmt, es wird mit falschen Zahlen gearbeitet.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Darf ich dann auch fragen, wo du wohnst? Es kann ja sein, dass in der Großstadt bei Meisterfriseuren mehr gezahlt wird, dafür kostet der Haarschnitt für Männer dann auch 20€. Dann ist auch klar, dass die einfache Friseurin mehr verdient. Arbeitet man hingegen auf dem Land bzw. bei einer Kette ist man schlechter dran. Es gibt eine Menge, die so wenig bekommen. Das Körperpflege-dienstleistungsgewerbe ist davon besonders betroffen. (Nagelstudios, Haare etc)

Außerdem: der Film ist Satire. Es ist Kabarett im Comicformat. Es wird leicht überspitzt, es kommen die Tatsachen zum tragen, die das ganze möglichst ansprechend machen. Aber es steckt immer Wahrheit drin.

das war mein letzter Post hier.


Himmelherrgottnochmal!

Das ist ja langsam nervig hier. Ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten erinnern, in denen es außer in absoluten Ballungsräumen KEINE Frisör-Ketten gab. Und ich kann mich ebenfalls daran erinnern, dass NIEMAND verwahrlost und mit langen, ungewaschenen Haaren herum lief (Anhänger bestimmter Musik- und Motorradgruppen ausgenommen ).

Des weiteren kann ich mich an die Zeit erinnern, als die ersten Frisör-Ketten kamen. Das war bei uns Mitte/Ende der 90iger. Und da konnte man etwas sehr seltsames beobachten. Die Ketten haben zunächst arbeitslose eingestellt und sind dann mit Dumping-Preisen gestartet. Wie ich schon schrieb, hatte niemand unter akutem Langhaar zu leiden - will sagen die bisher vorhandenen Frisöre konten den Markt sehr gut abdecken.

Jetzt war es so, dass die Kunden natürlich das Billig Angebot zu schätzen wußten und fortan in eine der Filialen einer Kette gingen. Schon kurze Zeit später wurden erste Frisöre in den angestammten Salons entlassen. Die so arbeitslos gewordenen gingen natürlich zum Arbeitsamt um sich ordnungsgemäß arbeitslos zu melden - man hat ja Anstand.

Praktischerweise hatte das Arbeitsamt gerade mehrere Stellengesuche für Frisöre vorliegen - von den Filialen der großen Ketten. Welch Wunder und welch Freude, das System funktioniert. Die Arbeitslosen hatten wieder einen Job, das Arbeitsamt konnte endlich das tun, wofür es einmal eingerichtet wurde und die Filiale der Ketten konnten ihre Ansprüche befriedigen.

Eine win/win Situation wie aus dem Lehrbuch. Blöd nur, dass die Ketten aufgrund ihrer "Kundenfreundlichen" Preise nunmal nicht dieselben Löhne wie die angestammten Frisöre bezahlen konnten und die neuen Angestellten rund 15% weniger Geld hatten.

Das eigentlich interesssante geschah allerdings erst danach. Die angestammten Frisöre - auch nicht blöd - erkannten die Zeichen der Zeit und senkten ihre Löhne dementsprechend. Das Argument war todsicher: "Bei einer der Ketten kriegen sie auch nicht mehr". Tja, was soll man da als Arbeitnehmer noch sagen? Klingt ja alles irgendwie logisch oder?

Fassen wir nochmals zusammen. Eine Branche, die intakt war, ein Markt der gesättigt war und Angestellte, die von ihrem Lohn auch leben konnten wurden binnen weniger Jahre von Schmarotz...sry, klugen und weitsichtigen Unternehmern komplett aus den Angeln gehoben und sie haben geschafft, wozu man sonst Kriege benötigt: Den Lebensstandard für alle zu senken und das ohne Not. Bravo!

Exakt dasselbe passiert mit Bäckern, Metzgern, EDVlern, ...usw. Dass dadurch die Kaufkraft schwindet, sollte auch klar sein. Was machen die Menschen, wenn sie weniger zur Verfügung haben? Sie suchen nach günstigeren Alternativen, ist doch klar. Das setzt eine fast nicht zu stoppende Abwärtsspirale in Gang.

Und genau aus diesem Grund sage ich nochmals, dass man von seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreiten können sollte. Wer behauptet, das ginge nicht, ist vortrefflich manipuliert worden.


19
Dagegen!

--> Mindestlohn (höher als Marktgleichgewicht) = Verzerrung der Marktergebnisse --> Allokation der Mittel nicht mehr optimal.

Schlussendlich verdienen alle weniger!


Original von PokerContact
--> Mindestlohn (höher als Marktgleichgewicht) = Verzerrung der Marktergebnisse --> Allokation der Mittel nicht mehr optimal.

Schlussendlich verdienen alle weniger!

süß...du hattest bestimmt grad gestern deine dritte vorlesung "grundlagen vwl" und meinst, du mußt jetz mal was technisch klingendes in den raum werfen


wonm123
Beigetreten: 12.07.2005

Ich denke mal, alle die dagegen sind, werden ihre Meinung spätestens dann ändern, wenn sie selbst in so einer Situation sind.

Es ist natürlich einfach von außen zu sagen, das ein Vollzeitarbeitnehmer mit 1000,- Netto oder weniger eine Familie ernähren muss. Was brauch er auch eine 60qm Wohnung mit drei personen. Dann schlafen die Eltern halt im Wohnzimmer auf nem ausklappbaren Sofa in einem 60 Parteien Haus.

Hut ab vor solchen Arbeitnehmer. Ich würde eher zum Amt gehen und mir Stütze holen. Zahlt halt das Amt meine, dann 65qm Wohnung.

Im Ernst Leute! Es kann doch nicht sein, das ich fürs Spargelstechen noch zusätzlich Geld vom Amt bekommen muss, nur um über die Runden zu kommen. Und das mehr schlecht als recht.


Original von osirisdd

Original von PokerContact
--> Mindestlohn (höher als Marktgleichgewicht) = Verzerrung der Marktergebnisse --> Allokation der Mittel nicht mehr optimal.

Schlussendlich verdienen alle weniger!

süß...du hattest bestimmt grad gestern deine dritte vorlesung "grundlagen vwl" und meinst, du mußt jetz mal was technisch klingendes in den raum werfen

lol wenn du meinst, wahrscheinlich verstehstes einfach net...

Sieh der Realtität ins Auge... Ist es Aufgabe des Staates für soziales Gleichgewicht zu sorgen?
Dann ist für dich das "System Kapitalismus" folglich auch scheisse?


Merlinius
Beigetreten: 30.06.2006

Hast Du den Thread überhaupt gelesen? Wir leben in einem Staat mit unzähligen gesetzlichen Regelungen, sozialen Leistungen und anderen marktverzerrenden Variablen. Die Löhne, die ohne einen Mindestlohn zustande kommen, sind keine reinen Marktgleichgewichte, die sich bloß durch Angebot und Nachfrage wie auf einem freien Markt ergeben.

Deswegen kann man es sich nicht ganz so einfach machen. Je nachdem wie so ein Mindestlohn ausgestaltet wird, könnte er sogar genau gegenteilig die Marktpreise und Löhne in Richtung eines wirtschaftlichen Gleichgewichts bewegen. Wir reden hier über Branchen, in denen die ganzen sozialen und steuerlichen Ausnahmeregelungen (z.B. Steuerbefreiung bzw. -vergünstigung für 400 Euro Jobs, zusätzliche Unterstützung vom Arbeitsamt für Geringverdiener mit Kindern etc.) stärker zum Tragen kommen als irgendwo sonst. Man kann nicht davon ausgehen, dass die Tarife die dort zustande kommen, in irgendeiner Form etwas mit gesamtwirtschaftlichem Gleichgewicht zu tun haben.


Original von PokerContact
Sieh der Realtität ins Auge... Ist es Aufgabe des Staates für soziales Gleichgewicht zu sorgen?

ääh...Ja? Unser Gesellschaftssystem ist nicht der pure Kapitalismus, ob dir das jetzt passt oder nicht.


in österreich steht die soziale marktwirtschaft, wenn auch nicht explizit genannt, sogar in der Verfassung :rolleyes:


Original von PokerContact
Sieh der Realtität ins Auge... Ist es Aufgabe des Staates für soziales Gleichgewicht zu sorgen?

da wir in einer sozialen marktwirtschaft leben, hast du dich grad schön selbst geleveled...


nervermore
Beigetreten: 13.01.2007

"Ich meine, daß der Markt an sich sozial ist, nicht daß er sozial gemacht werden muß."

"Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch."

"Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat."

Alles von Ludwig Erhard