Nee, gerade das erhöht doch seinen Erfolg beim Publikum. Nach dem Motto "Wenn diese Null es schafft sein Geld zu ver-14-fachen, dann ich erst recht". Und ja, man kann da devfinitiv noch von Glück sprechen. Letzte Woche mit einem Trade 20% seines Accounts verbraten sollte schon andeuten, wo der Weg hinführt...
KK ich hab das jetzt nicht so genau verfolgt, das einzige was ich gesehen hab ist, dass er aus 1k -> 14k gemacht hat. Das fand ich nach dem Gelaber im 1. Vid eigtl schon beeindruckend unabhängig von seiner Zielsetzung.
lol wieso sollte das ein fake sein. das der typ etwas durchgedreht wirkt geb ich ja zu, er pusht sich damit eben auch selber ein wenig. siehe tmys videoblog. der geht auch in die richtung. ihn deshalb zu beleidigen ist einfach erbärmlich
Original von NoBoGeR
lol wieso sollte das ein fake sein. das der typ etwas durchgedreht wirkt geb ich ja zu, er pusht sich damit eben auch selber ein wenig. siehe tmys videoblog. der geht auch in die richtung. ihn deshalb zu beleidigen ist einfach erbärmlich
Der Blog existiert einzig und alleine um etwas mit dem Affiliate Link zu FX Direct 24 zu verdienen und den Newsletter zu promoten. Er erhofft sich wohl, dass ihm dann ein paar 1000 Leute nachtraden und er das exploiten kann.
Ein Freund von mir hat sich nach dem Abi ein €5000 Auto ertradet. Aber danach war der upswing vorbei und er hat alles wieder verloren und dann damit aufgehört.
zwischen trading und pokern gibt es tatsächlich große parallelen, soweit es gewisse softskills angeht (zb money-/riskmanagement, tiltresistenz, ev denken, ...)
trotzdem ist es alles andere als sicher daß gute pokerspieler auch erfolgreiche trader werden können.
ein paar anmerkungen zu den punkten, die hier aufgebracht wurden:
mit 500k sollte man gut starten können:
ich denke jeder, der das traden wirklich anfangen möchte, sollte sich den gefallen tun, und mit 5k-10k anfangen. erfahrungsgemäß zahlt fast jeder zu beginn viel lehrgeld, wobei eine versenkung von 80%+ der br keine seltenheit ist. die gebühren (gerade bei cfds auf forex, indzes, ...) sind bei vielen brokern auch schon sehr gering (oder sogar 0), und der spread bleibt sowieso immmer gleich (außer man hat nen direct seat oder nen special deal bei nem broker, wobei das mit 500k noch lange nicht sein wird.
aus 1k mach 14k in einem jahr:
das ist sicherlich möglich, nur wer so eine performance hinlegt ist imo früher oder später pleite, da hierfür kein solides riskmanagement zu grunde liegen kann. erfolgreiche trader riskieren pro trade meist nur 1-2% ihrer br. wer mehr zu den realistischen gewinnerwartungen beim traden wissen will, dem seien die trading wizards bücher ans herz gelegt.
diese bestehen aus interviews mit den erfolgreichsten tradern, wobei diese (und wir sprechen hier von der absoluten weltelite der trader) angeben, daß sie im schnitt 100% pro jahr machen (über 30 jahre und mehr).
dies klingt eigentlich nicht viel, einer gibt allerdings als konkretes bsp an, daß er vor 20 jahren mit 5k$ angefangen hat, und nun mit ca 500mio spekuliert.
wer nachrechnet wird merken, daß dies bei einer jährlichen verdoppelung durchaus realistisch ist. in anbetracht dieser rechnung kann man auch eventuell die ganzen utopischen versprechungen von 300% im jahr, 1000% im jahr usw ... realistischer beurteilen.
man muß die software zum traden teuer kaufen.
die sw der broker ist meist gratis (und nicht geeignet für systementwicklungen, backtesting, ...) will man profesionelle sw, ist man ab 50€ im monat dabei (zb tradesignal), wobei die jeweiligen realtimedaten meist noch zusätzlich zu kaufen sind.
mit 100€ - 200€ im monat sollten aber die wichtigsten märkte abzudecken sein.
ob es sich lohnt, als pokerspieler zum traden zu switchen ist sicherlich von fall zu fall abhängig.
die vorteile sind sicher, daß traden von den gesetzlichen grundlagen her auf dauer sicherer ist, und man damit terror-ethisch viel viel mehr geld machen kan als mit pokern.
die kehrseite ist allerdings, daß es viel schwieriger zu erlernen ist, und es viel mehr von einem abverlangt, auf lange sicht erfolgreich zu sein. hast du beim pokern mal den dreh herausen, wirst du bis zu nem gewissen limit wahrscheinlich imer profit machen. beim traden können systeme und ideen, die die letzten 10 jahre wunderbar funktioniert haben auf einen schlag -EV werden, und dann liegt es am trader herauszufinden, ob die aktuellen verluste nur ein downswing sind, oder sich grundlegende faktoren geändert haben, und wie man dahingehend adaptieren muß.
weiters ist die psychische belastung imo noch um ettliches höher als beim traden. darum schaffen es auch viele erfolgreiche papertrader zu sein, im live handel aber kläglich zu scheitern
my 2 cents
wie hier jeder zweite meint, die Finanzmärkte wären genauso easy wie die Pokertische zu exploiten...
Klar gibt es ein paar lucky guys, die es außerhalb der großen Institute schaffen, aber von den anderen 99,9%, die massig Geld verbraten haben, hört ihr auch nichts!
Original von Tripper83
wie hier jeder zweite meint, die Finanzmärkte wären genauso easy wie die Pokertische zu exploiten...![]()
Klar gibt es ein paar lucky guys, die es außerhalb der großen Institute schaffen, aber von den anderen 99,9%, die massig Geld verbraten haben, hört ihr auch nichts!
this! zeigt mir einen erfolgreichen privaten anleger, der den markt langfristig (>10 jahren) schlägt.
Original von Keiji
Original von Tripper83
wie hier jeder zweite meint, die Finanzmärkte wären genauso easy wie die Pokertische zu exploiten...![]()
Klar gibt es ein paar lucky guys, die es außerhalb der großen Institute schaffen, aber von den anderen 99,9%, die massig Geld verbraten haben, hört ihr auch nichts!
this! zeigt mir einen erfolgreichen privaten anleger, der den markt langfristig (>10 jahren) schlägt.
Soweit ich weiß schaffen es auch nur 4% der Fonds den Index über einen Zeitraum von >10 Jahren zu schlagen und die beschäftigen nachbezahlte Fondsmanager und Analysten mit LSE Abschlüssen.
Original von RuthlessRabbit
Original von NoBoGeR
lol wieso sollte das ein fake sein. das der typ etwas durchgedreht wirkt geb ich ja zu, er pusht sich damit eben auch selber ein wenig. siehe tmys videoblog. der geht auch in die richtung. ihn deshalb zu beleidigen ist einfach erbärmlichDer Blog existiert einzig und alleine um etwas mit dem Affiliate Link zu FX Direct 24 zu verdienen und den Newsletter zu promoten. Er erhofft sich wohl, dass ihm dann ein paar 1000 Leute nachtraden und er das exploiten kann.
Ein Freund von mir hat sich nach dem Abi ein €5000 Auto ertradet. Aber danach war der upswing vorbei und er hat alles wieder verloren und dann damit aufgehört.
natürlich will er sich noch etwas durch affiliate dazuverdienen.
als ob die paar 1000 nachtrader irgend etwas ausmachen würden...
ich denke auch beim pokern gibt es nur 4% winner
Original von calvinius2
Leute, ich bin hauptberuflich in dem Zweig unterwegs. Allerdings kein Daytrader mit System, sondern mit diskretionärem Ansatz (und ich handele auch nicht mehr selber, habe das aber über 10 Jahre getan)In Kürze: Poker udn Trading haben Gemeinsamkeiten. Eine wichtige (elementare) ist Diszplin! Und Money-Management!
Aber: Wer hier bei im Poker ne profitable Schiene gefunden hat, dem rate ich ab, zu wechseln! Die physische und psychische Belastung ist beim Trading viel höher (die Draw-downs können hammerhart sein - ich weiß, downswings beim poker auch, aber die kann man immer auf varianz schieben,. Im Trading hinterfragt nab dann seinen Ansatz/system). Einzig der Tagesrhythmus ist wohl besse (wenn man früh aufstehen kann).
ich halte auch nicht viel von Trading-Systemen (v.a. nicht von schön auf die Vergangenheit optimierten, die im real Trading schnell versagen). Läuft evtl. ne zeitlang, aber Märkte ändern sich, und bis man das merkt, ist man fast pleite (weil normale draw downs bei systemen IMMER dazu gehören!).
Und zuletzt: Paper-trading kann man machen, um die Technik der Ordreeingabe usw. zu üben, aber das hat mit real-Trading nur wenig zu tun. Den emotionalen Stress, sein Geld dem Risiko der Märkte auszusetzen, kann man nicht simulieren. Wenn man im Poker verliert und merkt, daß man tiltet, kann man einfach den PC ausschalten. hat man aber ne Position im Markt und die läuft fett gegen einen, kann es sehr schwer sein, einfach alles glattzustellen und ne Pause zu machen.
Zuletzt: 80 % der Trading-Beginner (in Futures , also in gehebelten Derivaten) überleben nicht das 1. Jahr!
edit: hab mir grade den artikel reingezogen: schöne Werbung für trading-house
Danke, bitte mehr von der Qualität
Original von NoBoGeR
ich denke auch beim pokern gibt es nur 4% winner
nur kann man das nicht vergleichen, weil die 4% erfolgreichen fondsmangager keine privaten anleger sind.
ich versteh immer nicht was so schwer daran sein soll, bei einer aktie einer soliden firma, sie an einen punkt der (aufgrund von chartanalysen, oder was auch immer) tief erscheint zu kaufen und dann einfach nur zu warten bis er über den punkt wieder ist um dann zu verkaufen, da langrfristig der kurs der aktie sowieso steigt und jeden tag der kurs mal höher oder niedriger ist, versteh ich nicht was daran so schwer sein soll. Also ganz ohne irgendwelche long/short/spread kacke sondern einfach nur aktie kaufen und dann aktie verkaufen wenn sie höher ist.
kann doch eigentlich dann nur an den hohen Gebühren liegen, oder hab ich einen denkfehler? klärt mich auf
Zu erkennen, wann genau eine Aktie unterbewertet und wann sie überbewertet ist, ist leider nicht ganz so einfach wie du das vermutest. Und wenn du einfach nur von der Prämisse ausgehst, dass die Aktien langfristig eh steigen, dann solltest du konsequenterweise nur in ETFs investieren und ein paar Jahre warten.
Original von NoBoGeR
ich denke auch beim pokern gibt es nur 4% winner
7% laut den Meisten seriösen Studien & Büchern. Das der Kuchen aber nicht zu gleichen Teilen unter den 7% aufgeteilt wird sollte klar sein und genau das ist der Punkt, beim Daytrading und beim Pokern: wirklich davon leben können nur die wenigsten.
Original von Nani74
ich versteh immer nicht was so schwer daran sein soll, bei einer aktie einer soliden firma, sie an einen punkt der (aufgrund von chartanalysen, oder was auch immer) tief erscheint zu kaufen und dann einfach nur zu warten bis er über den punkt wieder ist um dann zu verkaufen, da langrfristig der kurs der aktie sowieso steigt und jeden tag der kurs mal höher oder niedriger ist, versteh ich nicht was daran so schwer sein soll. Also ganz ohne irgendwelche long/short/spread kacke sondern einfach nur aktie kaufen und dann aktie verkaufen wenn sie höher ist.kann doch eigentlich dann nur an den hohen Gebühren liegen, oder hab ich einen denkfehler? klärt mich auf
![]()
Hier geht es in erster Linie nicht um Aktien sondern um "das schnelle Geld", sprich Devisen. Diese werden im Verhältnis zueinander gehandelt, z.B. EUR/USD; GBP/USD usw. Je nachdem mit wieviel Kapital und welcher Lotgröße du tradest kann die 4. Nachkommastelle, z.Bsp. im Währunspaar EUR/USD 1$(bei 0,1 Lot) oder 100$(bei 10 Lot), wert sein. Und da es fast täglich vorkommt, dass der Euro um 1cent steigt oder fällt, z.Bsp. von 1.45500 auf 1.46500, sich die 4.Nachkommastelle also um 100 ändert, kannst du dir ausrechnen was möglich ist, wenn du diese 100 mit deinem $-Wert pro Lot multiplizierst.
Original von derspiegel
Original von Nani74
ich versteh immer nicht was so schwer daran sein soll, bei einer aktie einer soliden firma, sie an einen punkt der (aufgrund von chartanalysen, oder was auch immer) tief erscheint zu kaufen und dann einfach nur zu warten bis er über den punkt wieder ist um dann zu verkaufen, da langrfristig der kurs der aktie sowieso steigt und jeden tag der kurs mal höher oder niedriger ist, versteh ich nicht was daran so schwer sein soll. Also ganz ohne irgendwelche long/short/spread kacke sondern einfach nur aktie kaufen und dann aktie verkaufen wenn sie höher ist.kann doch eigentlich dann nur an den hohen Gebühren liegen, oder hab ich einen denkfehler? klärt mich auf
![]()
Hier geht es in erster Linie nicht um Aktien sondern um "das schnelle Geld", sprich Devisen. Diese werden im Verhältnis zueinander gehandelt, z.B. EUR/USD; GBP/USD usw. Je nachdem mit wieviel Kapital und welcher Lotgröße du tradest kann die 4. Nachkommastelle, z.Bsp. im Währunspaar EUR/USD 1$(bei 0,1 Lot) oder 100$(bei 10 Lot), wert sein. Und da es fast täglich vorkommt, dass der Euro um 1cent steigt oder fällt, z.Bsp. von 1.45500 auf 1.46500, sich die 4.Nachkommastelle also um 100 ändert, kannst du dir ausrechnen was möglich ist, wenn du diese 100 mit deinem $-Wert pro Lot multiplizierst.
wtf?
Als ob man mit Devisen schneller oder langsasmer Geld machen könnte als mit Aktien; ja nee is klar.
Das hat mit dem Underlaying (fast) garnix zu tun. Der Hebel macht die Geschwindigkeit.
Original von Nani74
ich versteh immer nicht was so schwer daran sein soll, bei einer aktie einer soliden firma, sie an einen punkt der (aufgrund von chartanalysen, oder was auch immer) tief erscheint zu kaufen und dann einfach nur zu warten bis er über den punkt wieder ist um dann zu verkaufen, da langrfristig der kurs der aktie sowieso steigt und jeden tag der kurs mal höher oder niedriger ist, versteh ich nicht was daran so schwer sein soll. Also ganz ohne irgendwelche long/short/spread kacke sondern einfach nur aktie kaufen und dann aktie verkaufen wenn sie höher ist.kann doch eigentlich dann nur an den hohen Gebühren liegen, oder hab ich einen denkfehler? klärt mich auf
![]()
wie kommst du darauf, dass langfrsitig eine Aktie soweiso steigt?