Original von eplc
Original von Tezet
Original von webrula
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Original von killedbamby
jura def nicht, ich studiere selbst jura
mehr als fleiß brauch man da nicht, die vorraussetzungen die man für dieses studium mitbringen muss hat man bereits in der grundschule gelernt.Unabhängig davon, wie schwer oder einfach der Studiengang letztlich ist, ist Jura sicher eines der letzten Fächer, die man mit bloßem, stupidem Fleißlernen (gut) bestehen kann. Die 1er Abis, die sich in der Schulzeit auf dieses Konzept verlassen haben, sind nicht selten diejenigen, die das Fach frühzeitig wieder wechseln oder sogar an der Zwischenprüfung scheitern.
Da ist es geradezu arrogant zu sagen, man habe die Vorraussetzungen dafür nach der Grunschule beisammen.
die abiturnote hat mit dem weiteren studiumsverlauf 0 zutun. und ich finde es unglaublich dass ums abitur in deutschland allgemein so ein geschiss gemacht wird - die direktorin von meinem jüngeren bruder meine bei der abifeier das wäre die elite deutschlands - da kommts einem hoch.
und ich würde killedbamby übrigens zustimmen, medizin + jura kriegt jeder idiot hin der sich ein wenig hinsetzt.
traurigerweise ist genau das nicht der fall. in 8 von 10 fächern kommt man eben mit dieser stupiden lernstrategie wunderbar durch. Abi hat eher bedingt etwas mit Intelligenz zu tun und deutlich mehr mit Fleiß.
Eben das trifft auf Jura nicht zu. Darum bin ich auch echt glücklich.
Die Schar von Idioten, die das hinbekommt, die würde ich echt gerne mal sehen. Jura ist, ähnlich wie Mathematik, eher ein Veranlagungsfach und kein reines Lernfach.Studiere auch Jura und kann es nicht verstehen, wenn jemand von "etwas Fleiß" spricht. Alleine die Erfolgsquoten im 1. und 2. StEx sind doch schon alamierend genug.
Ihr solltet das mal mit anderen Studiengängen vergleichen und überlegen, ob alleine die Vorbereitung aufs 1. StEx nicht doch etwas aufwändiger ist, als eine Masterarbeit zu schreiben.Ich sag nicht, dass es deshalb der schwerste Studiengang wäre, aber jeder Idiot schafft es auf keinen Fall - so eine Aussage kommt sowohl von Jurastudenten als auch von jedem anderen nur als überheblich und realitätsfern rüber.
tja gut. ich hoffe du liest deine sachverhalte in den klausuren gründlicher als posts im forum.
ich sprach nicht von "etwas fleiß" (frag mich wo du das zitat hergeholt hast)
mehr als fleiß braucht man nicht (davon dann aber bitte viel). dazu gehört dann auch der nötige lerneifer das strukturdenken zu lernen - stupides auswendiglernen hilft halt hier nicht, gerade bei einem so unüberschaubaren gebiet wie dem recht.
hat man ersteinmal gelernt wie man richtig "juristisch lernt" (imho das schwerste am studium) dann kommt man sehr gut durch. im prinzip ist der rest dann stets eine abwandlung vom normalen... aber kein problem wenn man dank seiner (schwer) erarbeiteten struktur weiß, wo man sich nun befindet (buch von f.haft is da zu empfehlen ![]()
unser prof selbst meinte übrigens, dass man bei null in jura einsteigen kann, so lange man sich bemüht und täglich seine 3h für das studium wirtschaftet. wie geht das denn auch anders? wo hat der normale juraanfänger was mit den gesetzestextes zu tun gehabt, ausser evtl mit dem GG im sozialkundeunterricht für 2 stunden?
später gilts auch: der anwalt hat sich weiterzubilden und gegebenenfall in neue sachgebiete einzuarbeiten, die er vielleicht nicht im studium kennenlernen durfte (stvo ect). neuere rechtsprechung beachten.. ect ect. das ist ein wichtiger teil seiner späteren juristischen tätigkeit und eben die hat auch mit "lernen und fleiß" zu tun.
ich weiß nicht wie da veranlagung helfen soll. es sei denn du hast immer noch die vorstellung von einem hohen richter von kaisers gnade der das gesetz atmet und auf eine göttliche eingabe wartet um es dann als absolutes recht der welt zu verkünden.
neben dem fleiß dann noch die nötige motivation und das interesse - aber nur damit man durchhält. und oben drauf etwas kreativität. so passt das schon.
ein großer dummkopf darf man natürlich nicht sein
ausserdem bin ich der meinung, studium und prüfung sollte man hier noch einmal unterscheiden. wer glaubt die prüfungen seien das jenige welche und bla und blubb und deswegen studiert man ja überhaupt, der sollte sich fragen ob nicht ein studium an sich eine verkehrte wahl für ihn ist und er nicht zu kurzfristig denkt.
studium bedeutet eigenveranwortlichkeit horizonterweiterung und vorbereitung auf den späteren beruf(-swunsch) ist eben auf die weitere zukunft gerichtet.
viele jurastudenten denken zwar: bloß bis zum examen irgendwie durchalten. sie machen jahre lang nichts, bekommen irgendwie ihre scheine mit einer knappen 4 und nehmen sich dann vor, das letzte jahr vor dem examen stupide durchzupauken und vll noch ein repitorium als crashkurs dazu zu nehmen. denn irgendwann muss man ja mal anfangen wa?
wer sich dann noch wundert, dass die durchfallquote so hoch, dem ist nicht zu helfen.
maßstab für die schwere eines studienfaches ist doch nicht die abschluss prüfung, sondern die breite tiefe und abstraktheit der wissenschaft an sich (jura ist ein breites fach aber ich hab das gefühl, dass sie viel leichter zugänglicher ist als beispielsweise mathematik, quatenphysik, philosophie)
und ja 1.+2.stex mögen schwer sein, aber irgendwo muss man ja mal aussieben, wenn man sonst bis zum 8. semester quasi mit nichtstun durchkommt (ich kenn da welche)