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[Geschlossen] schwerstes studium ?

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killedbamby
Beigetreten: 01.06.2008

Original von eplc

Original von Tezet

Original von webrula

Original von Tezet

Original von killedbamby
jura def nicht, ich studiere selbst jura
mehr als fleiß brauch man da nicht, die vorraussetzungen die man für dieses studium mitbringen muss hat man bereits in der grundschule gelernt.

Unabhängig davon, wie schwer oder einfach der Studiengang letztlich ist, ist Jura sicher eines der letzten Fächer, die man mit bloßem, stupidem Fleißlernen (gut) bestehen kann. Die 1er Abis, die sich in der Schulzeit auf dieses Konzept verlassen haben, sind nicht selten diejenigen, die das Fach frühzeitig wieder wechseln oder sogar an der Zwischenprüfung scheitern.

Da ist es geradezu arrogant zu sagen, man habe die Vorraussetzungen dafür nach der Grunschule beisammen.

die abiturnote hat mit dem weiteren studiumsverlauf 0 zutun. und ich finde es unglaublich dass ums abitur in deutschland allgemein so ein geschiss gemacht wird - die direktorin von meinem jüngeren bruder meine bei der abifeier das wäre die elite deutschlands - da kommts einem hoch.

und ich würde killedbamby übrigens zustimmen, medizin + jura kriegt jeder idiot hin der sich ein wenig hinsetzt.

traurigerweise ist genau das nicht der fall. in 8 von 10 fächern kommt man eben mit dieser stupiden lernstrategie wunderbar durch. Abi hat eher bedingt etwas mit Intelligenz zu tun und deutlich mehr mit Fleiß.

Eben das trifft auf Jura nicht zu. Darum bin ich auch echt glücklich.
Die Schar von Idioten, die das hinbekommt, die würde ich echt gerne mal sehen. Jura ist, ähnlich wie Mathematik, eher ein Veranlagungsfach und kein reines Lernfach.

Studiere auch Jura und kann es nicht verstehen, wenn jemand von "etwas Fleiß" spricht. Alleine die Erfolgsquoten im 1. und 2. StEx sind doch schon alamierend genug.
Ihr solltet das mal mit anderen Studiengängen vergleichen und überlegen, ob alleine die Vorbereitung aufs 1. StEx nicht doch etwas aufwändiger ist, als eine Masterarbeit zu schreiben.

Ich sag nicht, dass es deshalb der schwerste Studiengang wäre, aber jeder Idiot schafft es auf keinen Fall - so eine Aussage kommt sowohl von Jurastudenten als auch von jedem anderen nur als überheblich und realitätsfern rüber.

tja gut. ich hoffe du liest deine sachverhalte in den klausuren gründlicher als posts im forum.
ich sprach nicht von "etwas fleiß" (frag mich wo du das zitat hergeholt hast)
mehr als fleiß braucht man nicht (davon dann aber bitte viel). dazu gehört dann auch der nötige lerneifer das strukturdenken zu lernen - stupides auswendiglernen hilft halt hier nicht, gerade bei einem so unüberschaubaren gebiet wie dem recht.
hat man ersteinmal gelernt wie man richtig "juristisch lernt" (imho das schwerste am studium) dann kommt man sehr gut durch. im prinzip ist der rest dann stets eine abwandlung vom normalen... aber kein problem wenn man dank seiner (schwer) erarbeiteten struktur weiß, wo man sich nun befindet (buch von f.haft is da zu empfehlen :)
unser prof selbst meinte übrigens, dass man bei null in jura einsteigen kann, so lange man sich bemüht und täglich seine 3h für das studium wirtschaftet. wie geht das denn auch anders? wo hat der normale juraanfänger was mit den gesetzestextes zu tun gehabt, ausser evtl mit dem GG im sozialkundeunterricht für 2 stunden?

später gilts auch: der anwalt hat sich weiterzubilden und gegebenenfall in neue sachgebiete einzuarbeiten, die er vielleicht nicht im studium kennenlernen durfte (stvo ect). neuere rechtsprechung beachten.. ect ect. das ist ein wichtiger teil seiner späteren juristischen tätigkeit und eben die hat auch mit "lernen und fleiß" zu tun.
ich weiß nicht wie da veranlagung helfen soll. es sei denn du hast immer noch die vorstellung von einem hohen richter von kaisers gnade der das gesetz atmet und auf eine göttliche eingabe wartet um es dann als absolutes recht der welt zu verkünden.

neben dem fleiß dann noch die nötige motivation und das interesse - aber nur damit man durchhält. und oben drauf etwas kreativität. so passt das schon.
ein großer dummkopf darf man natürlich nicht sein

ausserdem bin ich der meinung, studium und prüfung sollte man hier noch einmal unterscheiden. wer glaubt die prüfungen seien das jenige welche und bla und blubb und deswegen studiert man ja überhaupt, der sollte sich fragen ob nicht ein studium an sich eine verkehrte wahl für ihn ist und er nicht zu kurzfristig denkt.
studium bedeutet eigenveranwortlichkeit horizonterweiterung und vorbereitung auf den späteren beruf(-swunsch) ist eben auf die weitere zukunft gerichtet.
viele jurastudenten denken zwar: bloß bis zum examen irgendwie durchalten. sie machen jahre lang nichts, bekommen irgendwie ihre scheine mit einer knappen 4 und nehmen sich dann vor, das letzte jahr vor dem examen stupide durchzupauken und vll noch ein repitorium als crashkurs dazu zu nehmen. denn irgendwann muss man ja mal anfangen wa?
wer sich dann noch wundert, dass die durchfallquote so hoch, dem ist nicht zu helfen.

maßstab für die schwere eines studienfaches ist doch nicht die abschluss prüfung, sondern die breite tiefe und abstraktheit der wissenschaft an sich (jura ist ein breites fach aber ich hab das gefühl, dass sie viel leichter zugänglicher ist als beispielsweise mathematik, quatenphysik, philosophie)

und ja 1.+2.stex mögen schwer sein, aber irgendwo muss man ja mal aussieben, wenn man sonst bis zum 8. semester quasi mit nichtstun durchkommt (ich kenn da welche)


Original von Screenager
Ich studier Physik und würde mal behaupten Mathe ist der schwerste Studiengang.

#2
Studiere auch Physik, aber Mathe > all wegen des enormen Abstraktionsniveaus. Wers nicht glaubt soll sich 4 teh fun zu Semesterbeginn in ne simple Analysis-1-Vorlesung an ner vernünftigen Uni setzen und schauen wie viel er checkt.

Original von Brazz
imho: mathe>physik>pc>informatik>(verfahrenstechnik)>oc>ac>biochem>bio >>> bwl

Original von Kranker
Mathe/Physik/Werkstofftechnik/Elektrotechnik/Maschbau

Das kommt beides glaub ich sehr gut hin, die Rankings müsste man nur noch kombinieren ;).

Bei dem was auf den ersten Seiten stand von wegen Lehramt>Diplom>Bachelor hoffe ich inständig auf lvls. Es ist natürlich genau umgekehrt, die Anforderungen und der Arbeitsaufwand sind beim Bachelor gegenüber Diplom extrem gestiegen, da jede Klausurnote in die Endnote eingeht und es 2-3 mal so viele Klausuren gibt. Die einzigen denen die Noten egal sein können sind hingegen Lehrämtler :rolleyes:.

@migeloggo:
:f_mad: Die Diskussion gabs doch schon, auf den vorherigen Seiten wurde definiert: Am schwierigsten ist das, was die wenigsten Leute schaffen würden, selbst wenn sie es unbedingt wollten (total motiviert, fleißig usw. wären) - also rein von der Intelligenz und Begabung her scheitern. Klar dass Begabungen teils extrem unterschiedlich verteilt sind, aber es geht um den !Durchschnitt! und da gleicht es sich wieder aus.


Benzodiazepin
Beigetreten: 16.07.2009

Original von Stocki91
Ich mache gerade meinen Master in Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte in Göttingen und würde mal sagen, dass dies wohl auch eher zu den schwierigeren Studiengängen zählt, vor allem mit dem Druck im Hinterkopf, dass man damit nun wirklich garnichts im späteren Leben anfangen kann.

kurze frage: waaaaaaaaaaaaaaaaaaruuuuuuuuuuuuuuuum?


Original von Stocki91
Christliche Archäologie

Wat?
Ist das nicht wie normale Archäologie, nur dass man die Datierungen so faked, dass alles maximal 8000 Jahre alt ist :P?

Ernsthaft: Warum studierst du das? Sind deine Eltern reich, und es interessiert dich einfach? Warum kein "normaler/s" Job/Studium und das andere als Hobby?

PS:

Original von HERC

Original von Screenager
Ich studier Physik und würde mal behaupten Mathe ist der schwerste Studiengang.

#2
Studiere auch Physik, aber Mathe > all wegen des enormen Abstraktionsniveaus. Wers nicht glaubt soll sich 4 teh fun zu Semesterbeginn in ne simple Analysis-1-Vorlesung an ner vernünftigen Uni setzen und schauen wie viel er checkt.

So true. War auch immer 1er-Bereich in Mathe (BW), aber das ist circa nen scheiß wert.
Selbst im Vergleich zu den ersten Semester Mathe Studium (was danach kommt weiß ich nichtmal), ist Abitur-Mathe wie Einsetzen in ne a=b*c Formel.


Original von Araklion

Original von Stocki91
Christliche Archäologie

Wat?
Ist das nicht wie normale Archäologie, nur dass man die Datierungen so faked, dass alles maximal 8000 Jahre alt ist :P?

Ernsthaft: Warum studierst du das? Sind deine Eltern reich, und es interessiert dich einfach? Warum kein "normaler/s" Job/Studium und das andere als Hobby?

Klar, weil ich der totale religiöse Spinner bin und nicht an diesen Urknallquatsch glaube.

Jetzt mal im ernst, nach dem Archäologie Grundstudium ist man mit so einem speziellen Zweig garnichtmal so schlecht beraten, klar, entweder ich bleib an der Uni, was traumhaft wäre im Team meines Profs zu arbeiten, oder aber ich such mir nen nettes Institut und verbringe unterbezahlt mein Leben dort, aber mit einer Beschäftigung die mich ausfüllt.
Klar, der Studiengang klingt nach Taxifahren, da reicht ja schon, dass "Archäologie" drin vorkommt, aber wenn man sich so reinkniet, etwas erst einmal als genau "sein Ding" identifiziert hat, wird man es schon schaffen sein Müsli, sein mittägliches Fleisch und sein Bier auf den Tisch zu bekommen.


Carty
Beigetreten: 17.05.2006

ich fand steuerrecht und steuerwesen schon ziemlich anspruchsvoll :(


Nichtschwimmer
Beigetreten: 19.02.2007

way tl;dr

Irgendwie wird hier bislang ein Aspekt meiner Meinung nach übersehen, bzw anders gesehen, als ich das tun würde. Und zwar was einen am jeweiligen Studiengang motiviert und welche Auswirkungen das auf die Wahl des Studienfachs hat. Es gibt Leute die denken sich "Jura ist zwar langweilig, aber schon ganz ok und ich zieh das durch, weil ich danach gute Karrierechancen haben" und tun das dann auch. Eine gewisse Mindestbegabung vorausgesetzt werden sie das Studium dann vermutlich auch schaffen, wenn sie ihren Fleiß und Willen zur Karriere nicht unterschätzen. Das sind die zielgerichteten Leute, für die das Studium ein notwendiges Übel ist, das man in Kauf nimmt, um die persönlichen Ziele zu erreichen.

Ein zweiter Typ kann sich für Sachen, die ihn nicht interessieren, kaum motivieren und ist eher prozessorientiert. Ich bin so jemand und würde in einem Jura- oder sonstigem Studium, an dem ich kein Interesse habe, zu 100% scheitern, ob ich intelligenter bin als die meisten Jurastudenten oder nicht hat damit wirklich nichts zu tun. Da ich aber ein Fach gefunden habe das mich sehr stark interessiert (Philosophie) habe ich gar kein Problem damit, mich dafür zu motivieren. Das lernen und nachdenken an sich bereitet mir den Spaß, es irritiert mich immer, wenn ich dann gefragt werde, was ich später damit machen will. Da lese ich gerne Tag für Tag, Stunde um Stunde die selben 3 Seiten Text und zig Kommentare dazu durch, bis ich mir sicher bin, dass ich es soweit verstanden habe. Das ist vielleicht ein ebenso großer Aufwand, wie ihn der Jurastudent hat, der typische, überfleißige Jurastudent würde hingegen vermutlich trotzdem im Philosophiestudium scheitern, weil er sich nicht dafür motivieren könnte, etwas zu lernen, das ihm später im Leben nichts mehr bringt. Was ich natürlich anders sehe, und für Philosophie braucht man vermutlich auch noch andere Begabungen als eine hohe Lernbereitschaft, aber ohne die gehts eben auch nicht.

Natürlich gehen Leute des ersten Typs dann am meisten auf, wenn sie etwas studieren, das sowohl eine Leidenschaft ist, als auch für ihre Ziele dienlich. Und auch Vertreter des zweiten Typs schaffen es gelegentlich, unangenehme Tätigkeiten auszuführen, genau wie die ersten diese manchmal sein lassen. Niemand gehört nur in eine Schublade und ein Typ 2 könnte Jura lieben und das zweite Staatsexamen absolvieren. Aber jeder fühlt sich doch in einer der Ecken wohler. Der grundsätzliche Unterschied ist meiner Meinung nach, dass Typ 1 mehr auf seine Ziele fixiert ist und seine Leidenschaften diesen eher unterordnet, was ihm generell eine große Arbeitsbereitschaft bringt. Typ 2 hingegen findet es wichtiger, dass er seinen Interessen nachgehen kann, Zukunft/Sicherheit haben da eine geringere Priorität. Fast jeder Mensch will beides, es geht darum, wo man die Prioritäten setzt! Folgerichtig ist die Herausforderung für Typ 1 oft, dass er seine Interessen nicht zu kurz kommen lassen darf, damit er mit seinem Leben noch zufrieden sein kann. Der Cliche-Manager mit 16h Arbeitstag der irgendwann um die 40 Burnout-Syndrom bekommt hat dies nicht geschafft.

Typ 2 hingegen muss aufpassen, dass er sich nicht irgendwelchen abstrusen Interessen hingibt, die ihm später kein Brot auf den Tisch bringen. Wer mit 40 anerkannter Experte für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte (sorry, das lässt sich viel zu gut als Beispiel verwenden ;)) ist, aber noch von HartzIV lebt, hat es nicht geschafft, aus seinen Interessen etwas zu machen, womit er sich gut ernähren kann und wird oft gezwungen eine Arbeit anzunehmen, an der er keinen Gefallen findet, was ihn zutiefst unglücklich machen wird. Wenn er aus seiner Leidenschaft (Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte) jedoch etwas machen kann, da gibt es sicher einige Möglichkeiten, auch wenn das Thema sehr speziell klingt, und eventuell zum weltweit führenden Experten der Thematik aufsteigt und sich quasi den Rest seines Lebens bezahlt damit auseinandersetzen darf, hat er doch alles richtig gemacht. Da das oft aber nicht der Fall sein wird muss Typ 2 es eben schaffen, etwas zu finden, dass ihm genug Spaß macht so dass es ihn zumindest nicht unglücklich macht. Sich blind in irgendwelche Leidenschaften zu stürzen, weil sie der Traum sind, wird einen auf Dauer nicht glücklich machen. Sich zum Typ 1 umerziehen wollen wird jedoch auch keinen Erfolg finden. Das tyische Beispiel von den Bankierseltern mit dem Künstlersohn kommt einem in den Sinn, wie oft wird der Sohn dann schon mit dem Wirtschaftsstudium glücklich? Die Eltern können eben nicht nachvollziehen, dass es ihrem Kind mehr Spaß bereitet, stundenlang in einem kalten Zimmer Bilder zu malen, anstatt tagsüber einen 9-5 Job zu haben und abends für 2 Stunden zu malen. Erfüllung ist subjektiv und die beiden Seiten werden oft Probleme haben, sich zu verstehen, da zwei grundsätzlich verschiedene Wertesysteme dahinterstehen.

Natürlich werden jetzt 42 Leute kommen und mir vorwerfen, dass das unglaublich vereinfacht sei und dass es generell sowieso fast nicht vorkäme, dass jemand in seinem Job aufginge. Ich will ja nur beschreiben, wonach der jeweilige Typ meiner Meinung nach Ausschau halten solle, Kompromisse schließen muss man doch immer. Es ist oft unmöglich, das zu finden, was einen erfüllt. Außerdem werden die Typ 1er die 2er als faule Säcke bezeichnen, und die 2er die 1er als unglückliche Streber. Deshalb noch eine kurze Anekdote am Ende. Mein Großvater ist ein stark ausgeprägter 1er, der mir seit Kindesjahren damit in den Ohren lag, wie wichtig es ist, eine gute Ausbildung zu haben, dass ich mich in der Schule mehr anstrengen soll, ein vielversprechendes Studienfach wählen soll etc. Er ist ein typischer Vertreter der Kriegsgeneration, auf Sicherheit bedacht hat er nach dem 2. WK Zahnarzt studiert und war für sich und seine Familie immer sehr vorsorgend. Ich hingegen hatte in der Schule nie Spaß, war unterfordert und unmotiviert, was schlechte Noten nach sich zog. Das konnte er nie verstehen, war ich doch eigentlich so ein helles Kerlchen! Und jetzt studiere ich, nachdem ich das Abi immerhin halbwegs gut überstanden habe, auch noch Philosophie! Kann man das nicht wenigstens mit Wirtschaft verbinden, damit ich damit was anfangen kann? Mittlerweile hat er aber erkannt, dass wir einfach zwei ganz verschiedene Grundeinstellungen haben. Neulich hat er mir gesagt, dass er es zwar nicht verstehen könne wie ich durchs Leben gehe und dass er sich an meiner Stelle unglaublich unwohl fühlen täte, da ich eine ungewisse Zukunft etc. hätte, aber dass er erkennen würde, dass ich diesen Weg gut gehen würde und im Studium damit ja auch sehr viel Erfolg hätte. Er sei sich jetzt sicher, dass ich meinen Weg finden würde und dass sein Weg für mich nichts wäre. Finde ich persönlich wahnsinnig toll, dass jemand der auf die 90 zugeht, geistig noch so flexibel ist, dass er erkennt, dass seine Lebensphilosophie, die er so lange gelebt hat und die ihm ein erfolgreiches und glückliches Leben beschert hat, nicht für jeden ist, nicht mal unbedingt für seine eigenen Nachkommen.

Glücklich wird man sowieso nur mit einem ausgewogenen Leben, welche Bereiche wer wie ausbalancieren muss ist aber Typenfrage. Außerdem kann es immer äußere Umstände geben, die einen vom besten Weg abhalten, auch wenn das in Deutschland vermutlich seltener der Fall sein wird als in den meisten anderen Ländern. Typ 1 ist das Idol der meisten Gesellschaften, weshalb Typ 2 sich grundsätzlich etwas schwerer tut. Oft steht man sich jedoch einfach selbst im Weg, weil man (noch) nicht weiß, was einen glücklich macht oder Illusionen hinterherhängt, anstatt die für das persönliche Glück nötigen Entscheidungen zu treffen.


Original von Nichtschwimmer
way tl;dr

Irgendwie wird hier bislang ein Aspekt meiner Meinung nach übersehen, bzw anders gesehen, als ich das tun würde. Und zwar was einen am jeweiligen Studiengang motiviert und welche Auswirkungen das auf die Wahl des Studienfachs hat. Es gibt Leute die denken sich "Jura ist zwar langweilig, aber schon ganz ok und ich zieh das durch, weil ich danach gute Karrierechancen haben" und tun das dann auch. Eine gewisse Mindestbegabung vorausgesetzt werden sie das Studium dann vermutlich auch schaffen, wenn sie ihren Fleiß und Willen zur Karriere nicht unterschätzen. Das sind die zielgerichteten Leute, für die das Studium ein notwendiges Übel ist, das man in Kauf nimmt, um die persönlichen Ziele zu erreichen.

Ein zweiter Typ kann sich für Sachen, die ihn nicht interessieren, kaum motivieren und ist eher prozessorientiert. Ich bin so jemand und würde in einem Jura- oder sonstigem Studium, an dem ich kein Interesse habe, zu 100% scheitern, ob ich intelligenter bin als die meisten Jurastudenten oder nicht hat damit wirklich nichts zu tun. Da ich aber ein Fach gefunden habe das mich sehr stark interessiert (Philosophie) habe ich gar kein Problem damit, mich dafür zu motivieren. Das lernen und nachdenken an sich bereitet mir den Spaß, es irritiert mich immer, wenn ich dann gefragt werde, was ich später damit machen will. Da lese ich gerne Tag für Tag, Stunde um Stunde die selben 3 Seiten Text und zig Kommentare dazu durch, bis ich mir sicher bin, dass ich es soweit verstanden habe. Das ist vielleicht ein ebenso großer Aufwand, wie ihn der Jurastudent hat, der typische, überfleißige Jurastudent würde hingegen vermutlich trotzdem im Philosophiestudium scheitern, weil er sich nicht dafür motivieren könnte, etwas zu lernen, das ihm später im Leben nichts mehr bringt. Was ich natürlich anders sehe, und für Philosophie braucht man vermutlich auch noch andere Begabungen als eine hohe Lernbereitschaft, aber ohne die gehts eben auch nicht.

Natürlich gehen Leute des ersten Typs dann am meisten auf, wenn sie etwas studieren, das sowohl eine Leidenschaft ist, als auch für ihre Ziele dienlich. Und auch Vertreter des zweiten Typs schaffen es gelegentlich, unangenehme Tätigkeiten auszuführen, genau wie die ersten diese manchmal sein lassen. Niemand gehört nur in eine Schublade und ein Typ 2 könnte Jura lieben und das zweite Staatsexamen absolvieren. Aber jeder fühlt sich doch in einer der Ecken wohler. Der grundsätzliche Unterschied ist meiner Meinung nach, dass Typ 1 mehr auf seine Ziele fixiert ist und seine Leidenschaften diesen eher unterordnet, was ihm generell eine große Arbeitsbereitschaft bringt. Typ 2 hingegen findet es wichtiger, dass er seinen Interessen nachgehen kann, Zukunft/Sicherheit haben da eine geringere Priorität. Fast jeder Mensch will beides, es geht darum, wo man die Prioritäten setzt! Folgerichtig ist die Herausforderung für Typ 1 oft, dass er seine Interessen nicht zu kurz kommen lassen darf, damit er mit seinem Leben noch zufrieden sein kann. Der Cliche-Manager mit 16h Arbeitstag der irgendwann um die 40 Burnout-Syndrom bekommt hat dies nicht geschafft.

Typ 2 hingegen muss aufpassen, dass er sich nicht irgendwelchen abstrusen Interessen hingibt, die ihm später kein Brot auf den Tisch bringen. Wer mit 40 anerkannter Experte für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte (sorry, das lässt sich viel zu gut als Beispiel verwenden ;)) ist, aber noch von HartzIV lebt, hat es nicht geschafft, aus seinen Interessen etwas zu machen, womit er sich gut ernähren kann und wird oft gezwungen eine Arbeit anzunehmen, an der er keinen Gefallen findet, was ihn zutiefst unglücklich machen wird. Wenn er aus seiner Leidenschaft (Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte) jedoch etwas machen kann, da gibt es sicher einige Möglichkeiten, auch wenn das Thema sehr speziell klingt, und eventuell zum weltweit führenden Experten der Thematik aufsteigt und sich quasi den Rest seines Lebens bezahlt damit auseinandersetzen darf, hat er doch alles richtig gemacht. Da das oft aber nicht der Fall sein wird muss Typ 2 es eben schaffen, etwas zu finden, dass ihm genug Spaß macht so dass es ihn zumindest nicht unglücklich macht. Sich blind in irgendwelche Leidenschaften zu stürzen, weil sie der Traum sind, wird einen auf Dauer nicht glücklich machen. Sich zum Typ 1 umerziehen wollen wird jedoch auch keinen Erfolg finden. Das tyische Beispiel von den Bankierseltern mit dem Künstlersohn kommt einem in den Sinn, wie oft wird der Sohn dann schon mit dem Wirtschaftsstudium glücklich? Die Eltern können eben nicht nachvollziehen, dass es ihrem Kind mehr Spaß bereitet, stundenlang in einem kalten Zimmer Bilder zu malen, anstatt tagsüber einen 9-5 Job zu haben und abends für 2 Stunden zu malen. Erfüllung ist subjektiv und die beiden Seiten werden oft Probleme haben, sich zu verstehen, da zwei grundsätzlich verschiedene Wertesysteme dahinterstehen.

Natürlich werden jetzt 42 Leute kommen und mir vorwerfen, dass das unglaublich vereinfacht sei und dass es generell sowieso fast nicht vorkäme, dass jemand in seinem Job aufginge. Ich will ja nur beschreiben, wonach der jeweilige Typ meiner Meinung nach Ausschau halten solle, Kompromisse schließen muss man doch immer. Es ist oft unmöglich, das zu finden, was einen erfüllt. Außerdem werden die Typ 1er die 2er als faule Säcke bezeichnen, und die 2er die 1er als unglückliche Streber. Deshalb noch eine kurze Anekdote am Ende. Mein Großvater ist ein stark ausgeprägter 1er, der mir seit Kindesjahren damit in den Ohren lag, wie wichtig es ist, eine gute Ausbildung zu haben, dass ich mich in der Schule mehr anstrengen soll, ein vielversprechendes Studienfach wählen soll etc. Er ist ein typischer Vertreter der Kriegsgeneration, auf Sicherheit bedacht hat er nach dem 2. WK Zahnarzt studiert und war für sich und seine Familie immer sehr vorsorgend. Ich hingegen hatte in der Schule nie Spaß, war unterfordert und unmotiviert, was schlechte Noten nach sich zog. Das konnte er nie verstehen, war ich doch eigentlich so ein helles Kerlchen! Und jetzt studiere ich, nachdem ich das Abi immerhin halbwegs gut überstanden habe, auch noch Philosophie! Kann man das nicht wenigstens mit Wirtschaft verbinden, damit ich damit was anfangen kann? Mittlerweile hat er aber erkannt, dass wir einfach zwei ganz verschiedene Grundeinstellungen haben. Neulich hat er mir gesagt, dass er es zwar nicht verstehen könne wie ich durchs Leben gehe und dass er sich an meiner Stelle unglaublich unwohl fühlen täte, da ich eine ungewisse Zukunft etc. hätte, aber dass er erkennen würde, dass ich diesen Weg gut gehen würde und im Studium damit ja auch sehr viel Erfolg hätte. Er sei sich jetzt sicher, dass ich meinen Weg finden würde und dass sein Weg für mich nichts wäre. Finde ich persönlich wahnsinnig toll, dass jemand der auf die 90 zugeht, geistig noch so flexibel ist, dass er erkennt, dass seine Lebensphilosophie, die er so lange gelebt hat und die ihm ein erfolgreiches und glückliches Leben beschert hat, nicht für jeden ist, nicht mal unbedingt für seine eigenen Nachkommen.

Glücklich wird man sowieso nur mit einem ausgewogenen Leben, welche Bereiche wer wie ausbalancieren muss ist aber Typenfrage. Außerdem kann es immer äußere Umstände geben, die einen vom besten Weg abhalten, auch wenn das in Deutschland vermutlich seltener der Fall sein wird als in den meisten anderen Ländern. Typ 1 ist das Idol der meisten Gesellschaften, weshalb Typ 2 sich grundsätzlich etwas schwerer tut. Oft steht man sich jedoch einfach selbst im Weg, weil man (noch) nicht weiß, was einen glücklich macht oder Illusionen hinterherhängt, anstatt die für das persönliche Glück nötigen Entscheidungen zu treffen.

und welches fach ists nun ?


Original von Stocki91

Original von Araklion

Original von Stocki91
Christliche Archäologie

Wat?
Ist das nicht wie normale Archäologie, nur dass man die Datierungen so faked, dass alles maximal 8000 Jahre alt ist :P?

Ernsthaft: Warum studierst du das? Sind deine Eltern reich, und es interessiert dich einfach? Warum kein "normaler/s" Job/Studium und das andere als Hobby?

Klar, weil ich der totale religiöse Spinner bin und nicht an diesen Urknallquatsch glaube.

Jetzt mal im ernst, nach dem Archäologie Grundstudium ist man mit so einem speziellen Zweig garnichtmal so schlecht beraten, klar, entweder ich bleib an der Uni, was traumhaft wäre im Team meines Profs zu arbeiten, oder aber ich such mir nen nettes Institut und verbringe unterbezahlt mein Leben dort, aber mit einer Beschäftigung die mich ausfüllt.
Klar, der Studiengang klingt nach Taxifahren, da reicht ja schon, dass "Archäologie" drin vorkommt, aber wenn man sich so reinkniet, etwas erst einmal als genau "sein Ding" identifiziert hat, wird man es schon schaffen sein Müsli, sein mittägliches Fleisch und sein Bier auf den Tisch zu bekommen.

klasse Einstellung!

stellt sich nur die Frage ob das langfristig die richtige Denkweise ist in bezug auf Familie etc ... Ich hab keine Ahnung wie viel man damit verdient, aber das hört sich nen bisschen nach Hungerlohn an!


nikorw
Beigetreten: 03.08.2006

Original von selected88
stellt sich nur die Frage ob das langfristig die richtige Denkweise ist in bezug auf Familie etc ... Ich hab keine Ahnung wie viel man damit verdient, aber das hört sich nen bisschen nach Hungerlohn an!

Expert line wäre: ne gut verdienende Frau heiraten (Wirtschaftsprüferin, Unternehmensberaterin,...) die dann eh nie daheim ist und er hat genug Zeit das Geld zu verprassen.


Original von killedbamby

Original von eplc

Original von Tezet

Original von webrula

Original von Tezet

Original von killedbamby
jura def nicht, ich studiere selbst jura
mehr als fleiß brauch man da nicht, die vorraussetzungen die man für dieses studium mitbringen muss hat man bereits in der grundschule gelernt.

Unabhängig davon, wie schwer oder einfach der Studiengang letztlich ist, ist Jura sicher eines der letzten Fächer, die man mit bloßem, stupidem Fleißlernen (gut) bestehen kann. Die 1er Abis, die sich in der Schulzeit auf dieses Konzept verlassen haben, sind nicht selten diejenigen, die das Fach frühzeitig wieder wechseln oder sogar an der Zwischenprüfung scheitern.

Da ist es geradezu arrogant zu sagen, man habe die Vorraussetzungen dafür nach der Grunschule beisammen.

die abiturnote hat mit dem weiteren studiumsverlauf 0 zutun. und ich finde es unglaublich dass ums abitur in deutschland allgemein so ein geschiss gemacht wird - die direktorin von meinem jüngeren bruder meine bei der abifeier das wäre die elite deutschlands - da kommts einem hoch.

und ich würde killedbamby übrigens zustimmen, medizin + jura kriegt jeder idiot hin der sich ein wenig hinsetzt.

traurigerweise ist genau das nicht der fall. in 8 von 10 fächern kommt man eben mit dieser stupiden lernstrategie wunderbar durch. Abi hat eher bedingt etwas mit Intelligenz zu tun und deutlich mehr mit Fleiß.

Eben das trifft auf Jura nicht zu. Darum bin ich auch echt glücklich.
Die Schar von Idioten, die das hinbekommt, die würde ich echt gerne mal sehen. Jura ist, ähnlich wie Mathematik, eher ein Veranlagungsfach und kein reines Lernfach.

Studiere auch Jura und kann es nicht verstehen, wenn jemand von "etwas Fleiß" spricht. Alleine die Erfolgsquoten im 1. und 2. StEx sind doch schon alamierend genug.
Ihr solltet das mal mit anderen Studiengängen vergleichen und überlegen, ob alleine die Vorbereitung aufs 1. StEx nicht doch etwas aufwändiger ist, als eine Masterarbeit zu schreiben.

Ich sag nicht, dass es deshalb der schwerste Studiengang wäre, aber jeder Idiot schafft es auf keinen Fall - so eine Aussage kommt sowohl von Jurastudenten als auch von jedem anderen nur als überheblich und realitätsfern rüber.

tja gut. ich hoffe du liest deine sachverhalte in den klausuren gründlicher als posts im forum.
ich sprach nicht von "etwas fleiß" (frag mich wo du das zitat hergeholt hast)
mehr als fleiß braucht man nicht (davon dann aber bitte viel). dazu gehört dann auch der nötige lerneifer das strukturdenken zu lernen - stupides auswendiglernen hilft halt hier nicht, gerade bei einem so unüberschaubaren gebiet wie dem recht.
hat man ersteinmal gelernt wie man richtig "juristisch lernt" (imho das schwerste am studium) dann kommt man sehr gut durch. im prinzip ist der rest dann stets eine abwandlung vom normalen... aber kein problem wenn man dank seiner (schwer) erarbeiteten struktur weiß, wo man sich nun befindet (buch von f.haft is da zu empfehlen :)
unser prof selbst meinte übrigens, dass man bei null in jura einsteigen kann, so lange man sich bemüht und täglich seine 3h für das studium wirtschaftet. wie geht das denn auch anders? wo hat der normale juraanfänger was mit den gesetzestextes zu tun gehabt, ausser evtl mit dem GG im sozialkundeunterricht für 2 stunden?

später gilts auch: der anwalt hat sich weiterzubilden und gegebenenfall in neue sachgebiete einzuarbeiten, die er vielleicht nicht im studium kennenlernen durfte (stvo ect). neuere rechtsprechung beachten.. ect ect. das ist ein wichtiger teil seiner späteren juristischen tätigkeit und eben die hat auch mit "lernen und fleiß" zu tun.
ich weiß nicht wie da veranlagung helfen soll. es sei denn du hast immer noch die vorstellung von einem hohen richter von kaisers gnade der das gesetz atmet und auf eine göttliche eingabe wartet um es dann als absolutes recht der welt zu verkünden.

neben dem fleiß dann noch die nötige motivation und das interesse - aber nur damit man durchhält. und oben drauf etwas kreativität. so passt das schon.
ein großer dummkopf darf man natürlich nicht sein

ausserdem bin ich der meinung, studium und prüfung sollte man hier noch einmal unterscheiden. wer glaubt die prüfungen seien das jenige welche und bla und blubb und deswegen studiert man ja überhaupt, der sollte sich fragen ob nicht ein studium an sich eine verkehrte wahl für ihn ist und er nicht zu kurzfristig denkt.
studium bedeutet eigenveranwortlichkeit horizonterweiterung und vorbereitung auf den späteren beruf(-swunsch) ist eben auf die weitere zukunft gerichtet.
viele jurastudenten denken zwar: bloß bis zum examen irgendwie durchalten. sie machen jahre lang nichts, bekommen irgendwie ihre scheine mit einer knappen 4 und nehmen sich dann vor, das letzte jahr vor dem examen stupide durchzupauken und vll noch ein repitorium als crashkurs dazu zu nehmen. denn irgendwann muss man ja mal anfangen wa?
wer sich dann noch wundert, dass die durchfallquote so hoch, dem ist nicht zu helfen.

maßstab für die schwere eines studienfaches ist doch nicht die abschluss prüfung, sondern die breite tiefe und abstraktheit der wissenschaft an sich (jura ist ein breites fach aber ich hab das gefühl, dass sie viel leichter zugänglicher ist als beispielsweise mathematik, quatenphysik, philosophie)

und ja 1.+2.stex mögen schwer sein, aber irgendwo muss man ja mal aussieben, wenn man sonst bis zum 8. semester quasi mit nichtstun durchkommt (ich kenn da welche)

du hast mit vielem recht.

hier "suchen" wir aber ja nunmal das schwerste studium. rein juristisch müsste man sich also erstmal fragen, wie man diesen Begriff denn definiert. Hier scheinst uA du dabei ausschließlich daran anzuknüpfen, wie groß der kreis derer ist, die dazu intellektuell in der lage sind.
das ist meiner meinung nach zu kurz gedacht. auch bspw ein hoher lernaufwand trägt zur schwere eines studiums bei. zwar sagt es sich immer einfach, dass das ja jeder könnte, da man sich nur die zeit nehmen muss. das ist aber zu kurz gedacht! gerade das jurastudium demonstriert doch anschaulich, dass eben nicht jeder mensch in der lage ist, sich jahrelang intensiv, strukturiert und mit gewisser disziplin mit einer materie auseinanderzusetzen. auch die fähigkeit viel zu arbeiten ist eine anerkennenswerte eigenschaft und damit auch kriterium für die schwere eines studiums, auch wenn dieser hier scheinbar wenig wertschätzung entgegengebracht wird.


MrAnthracis
Beigetreten: 14.08.2006

Original von Pseudomage
Also ich wohne ja hier auf dem Haus auch mit zwei Medizinstudenten zusammen.

Einer von denen geht im Moment gar nicht in die Uni und der zweite ist auch nicht so gut dabei, glaube ich. Ständig Party mit anderen Medizinern.

Bisheriger trauriger Höhepunkt: Beim Spiel gegen Argentinien hatten sie mal wieder heftige Party gemacht und unterhielten sich dauernd darüber, dass sie am nächsten Morgen eine Klausur schreiben müssten.
Ich fragte sie, ob sie nicht mal dafür lernen müssen und bekam als Antwort, dass sie das alles schon auswendig gelernt hätten. Und ich so „O_o wtf?“ und dann kam kurz darauf „Ja die Antworten auf die Klausur. AABCBACCDADBBA“ (Die Buchstabenkombi ist jetzt nicht original ^^) - die haben halt die Klausur von irgendeinem höheren Semester bekommen und einfach das Antwortmuster auswendig gelernt. Scheinbar schreibt man da immer die gleiche Klausur und es ist dem Prof scheiß egal wer was leistet - aber warum auch nicht bei übervollen Hörsälen in denen man als Student nur ne Nummer ist.

Seit ich mit den Medizinern unter einem Haus lebe, habe ich so ziemlich jedwedes Vertrauen in Ärzte verloren.

Medizin ist so ein Fail-Studiengang…

Und in welcher schönen Stadt ist das? Hier in Hannover reissen sich die Mediziner auch schön den Arsch auf.
Gut das ich als Zahnmediziner fast das gleiche mache, aber nach meinem Staatsexam nicht noch so ´ne beschissene Facharztausbildung machen muss :f_biggrin:


Original von MrAnthracis

Original von Pseudomage
Also ich wohne ja hier auf dem Haus auch mit zwei Medizinstudenten zusammen.

Einer von denen geht im Moment gar nicht in die Uni und der zweite ist auch nicht so gut dabei, glaube ich. Ständig Party mit anderen Medizinern.

Bisheriger trauriger Höhepunkt: Beim Spiel gegen Argentinien hatten sie mal wieder heftige Party gemacht und unterhielten sich dauernd darüber, dass sie am nächsten Morgen eine Klausur schreiben müssten.
Ich fragte sie, ob sie nicht mal dafür lernen müssen und bekam als Antwort, dass sie das alles schon auswendig gelernt hätten. Und ich so „O_o wtf?“ und dann kam kurz darauf „Ja die Antworten auf die Klausur. AABCBACCDADBBA“ (Die Buchstabenkombi ist jetzt nicht original ^^) - die haben halt die Klausur von irgendeinem höheren Semester bekommen und einfach das Antwortmuster auswendig gelernt. Scheinbar schreibt man da immer die gleiche Klausur und es ist dem Prof scheiß egal wer was leistet - aber warum auch nicht bei übervollen Hörsälen in denen man als Student nur ne Nummer ist.

Seit ich mit den Medizinern unter einem Haus lebe, habe ich so ziemlich jedwedes Vertrauen in Ärzte verloren.

Medizin ist so ein Fail-Studiengang…

Und in welcher schönen Stadt ist das? Hier in Hannover reissen sich die Mediziner auch schön den Arsch auf.
Gut das ich als Zahnmediziner fast das gleiche mache, aber nach meinem Staatsexam nicht noch so ´ne beschissene Facharztausbildung machen muss :f_biggrin:

"Doctor Price? Stu, you're a dentist. Don't try and get fancy."
"It's not fancy if it's true."
"He's a dentist, don't get too excited. And if someone has a heart attack you should still call 911."


xkinghighx
Beigetreten: 25.10.2007

Original von H4nd0fMida5
maschinenbau

guter witz.


MrAnthracis
Beigetreten: 14.08.2006

Original von deuspluto

Original von MrAnthracis

Original von Pseudomage
Also ich wohne ja hier auf dem Haus auch mit zwei Medizinstudenten zusammen.

Einer von denen geht im Moment gar nicht in die Uni und der zweite ist auch nicht so gut dabei, glaube ich. Ständig Party mit anderen Medizinern.

Bisheriger trauriger Höhepunkt: Beim Spiel gegen Argentinien hatten sie mal wieder heftige Party gemacht und unterhielten sich dauernd darüber, dass sie am nächsten Morgen eine Klausur schreiben müssten.
Ich fragte sie, ob sie nicht mal dafür lernen müssen und bekam als Antwort, dass sie das alles schon auswendig gelernt hätten. Und ich so „O_o wtf?“ und dann kam kurz darauf „Ja die Antworten auf die Klausur. AABCBACCDADBBA“ (Die Buchstabenkombi ist jetzt nicht original ^^) - die haben halt die Klausur von irgendeinem höheren Semester bekommen und einfach das Antwortmuster auswendig gelernt. Scheinbar schreibt man da immer die gleiche Klausur und es ist dem Prof scheiß egal wer was leistet - aber warum auch nicht bei übervollen Hörsälen in denen man als Student nur ne Nummer ist.

Seit ich mit den Medizinern unter einem Haus lebe, habe ich so ziemlich jedwedes Vertrauen in Ärzte verloren.

Medizin ist so ein Fail-Studiengang…

Und in welcher schönen Stadt ist das? Hier in Hannover reissen sich die Mediziner auch schön den Arsch auf.
Gut das ich als Zahnmediziner fast das gleiche mache, aber nach meinem Staatsexam nicht noch so ´ne beschissene Facharztausbildung machen muss :f_biggrin:

"Doctor Price? Stu, you're a dentist. Don't try and get fancy."
"It's not fancy if it's true."
"He's a dentist, don't get too excited. And if someone has a heart attack you should still call 911."

Und? wayne?


webrula
Beigetreten: 29.01.2006

Original von xkinghighx

Original von H4nd0fMida5
maschinenbau

guter witz.

jo an der FH Tüddelingen ist das total einfach.


xkinghighx
Beigetreten: 25.10.2007

Original von webrula

Original von xkinghighx

Original von H4nd0fMida5
maschinenbau

guter witz.

jo an der FH Tüddelingen ist das total einfach.

ganz allgemein ist es lächerlich in einem thread mit diesem titel das wort maschinenbau zuerwähnen.
elektrotechnik ist der große bruder von maschinenbau und in allen belangen deutlich komplexer, anspruchsvoller und aussichtsreicher was berufschancen angeht.
ich mein 80% der jungs von maschinenbau geben sogar zu das sie es nur studieren weil sie elektrotechnik nicht packen oder sich gar nicht erst zutrauen.
ich weiß das bei uns ( elektrotechnik ) im 1. jahr 40% der leute zu maschinenbau gewechselt sind ;)


churib
Beigetreten: 08.09.2006

Original von Kerri1
so ganz der hellste scheinst du aber trotzdem nicht zu sein oder? merkst das selber oder muss ichs erklären?

es gibt ganz klar n schwerstes studium und das is das, das wenn wirklich jeder es studieren würde, die höchste durchfallquote hätte....is jetzt nicht ganz so schwer zu raffen.

und mathe/physik rangiert da mit sicherheit GANZ oben...ich habs am eignen leib erfahren. ich wäre nie in meinem leben in der lage nen mathe studium abzuschliessen. way to tough

beweis per projektion und induktion...


killedbamby
Beigetreten: 01.06.2008

Original von Adstriker87

du hast mit vielem recht.

hier "suchen" wir aber ja nunmal das schwerste studium. rein juristisch müsste man sich also erstmal fragen, wie man diesen Begriff denn definiert. Hier scheinst uA du dabei ausschließlich daran anzuknüpfen, wie groß der kreis derer ist, die dazu intellektuell in der lage sind.
das ist meiner meinung nach zu kurz gedacht. auch bspw ein hoher lernaufwand trägt zur schwere eines studiums bei. zwar sagt es sich immer einfach, dass das ja jeder könnte, da man sich nur die zeit nehmen muss. das ist aber zu kurz gedacht! gerade das jurastudium demonstriert doch anschaulich, dass eben nicht jeder mensch in der lage ist, sich jahrelang intensiv, strukturiert und mit gewisser disziplin mit einer materie auseinanderzusetzen. auch die fähigkeit viel zu arbeiten ist eine anerkennenswerte eigenschaft und damit auch kriterium für die schwere eines studiums, auch wenn dieser hier scheinbar wenig wertschätzung entgegengebracht wird.

ist ein guter punkt, sicherlich.
ist mir noch eingefallen als ich im bett lag, war dann aber zu faul in noch hinzuzufügen ;)

hier geb ich dir vollkommen recht!

allerdings: viel lernen macht ein studium einfacher, wenn man dadurch sachen kompensieren kann - und das ist in jura gerade der fall.
hier kann sehr viel dadurch kompensieren, dass man diszipliniert studiert. diszipliniert zu studieren halte ich aber für eine grundvorraussetzung für jedes studium.

wurde ich zum beispiel genauso viel für mathe tun, würde ich trotzdem späteren studienverlauf abkacken. ich tu mich ja schon schwer mit einfachen dividieren.. weiß garnicht warum ich eigentlich poker :)


webrula
Beigetreten: 29.01.2006

Original von xkinghighx

Original von webrula

Original von xkinghighx

Original von H4nd0fMida5
maschinenbau

guter witz.

jo an der FH Tüddelingen ist das total einfach.

ganz allgemein ist es lächerlich in einem thread mit diesem titel das wort maschinenbau zuerwähnen.
elektrotechnik ist der große bruder von maschinenbau und in allen belangen deutlich komplexer, anspruchsvoller und aussichtsreicher was berufschancen angeht.
ich mein 80% der jungs von maschinenbau geben sogar zu das sie es nur studieren weil sie elektrotechnik nicht packen oder sich gar nicht erst zutrauen.
ich weiß das bei uns ( elektrotechnik ) im 1. jahr 40% der leute zu maschinenbau gewechselt sind ;)

kann gut sein. wo studierst du denn?

man kann auf den threadtitel sowieso keine antwort finden...