Zum Forum springen
Uniabschluss fälsch...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Uniabschluss fälschen?

110 Beiträge
80 Benutzer
0 Reactions
45.8 K Ansichten
Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

Was muss bei einem schieflaufen, damit man sich mit gekauften oder noch schlimmer mit gefälschten Titeln brüsten muss?

Der Typ der das Medizinstudium nich gepackt hat, danach diverse Unterlagen gefälscht hat und über Jahre im Krankenhaus als Assistenzarzt gearbeit hatte meinte, dass die Angst aufzufliegen ihn enorm belastet hat. Diese Angst hat ihn die gesamte Zeit regelrecht verfolgt, bis er schlussendlich wirklich aufgeflogen ist.

Schuster bleib bei deinen Leisten.

So eine scheiße wird nicht ohne Grund so derbe hart bestraft. Ohne Knast kommt man da oft nicht raus...


Nani74
Beigetreten: 15.12.2005

Naja da ich 2 Jahre lang in der Arbeitsvermittlung gearbeitet habe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass derjenige der dumme ist, der ehrlich seine Angaben macht. Urkundenfälschung ist da nur die Spitze des Eisberges.


poker4me
Beigetreten: 06.11.2006

nen uni abschluss machen und den danach ordentlich aufpolieren lassen wäre ne sinnvolle line, denk kaum, dass jmd auf die idee kommt die noten genau nachzuprüfen und eingeschrieben für den zeitraum war man


Original von ibetufoldhaha

Original von maxwell1983
contact mepls, if really interested!!!!!

srsly?

jap...shoppaments no prob...


MourganRA
Beigetreten: 12.04.2007

Original von maxwell1983

Original von ibetufoldhaha

Original von maxwell1983
contact mepls, if really interested!!!!!

srsly?

jap...shoppaments no prob...

den thread muss ich mir mal merken. man weiß ja nie... ;)


MyLady17
Beigetreten: 11.03.2007

Original von xkinghighx
der haken ist das wenn du zum bsp mit nem gefälschten diplom als diplom ingenieur in der elektrotechnik anfängst zuarbeiten fliegst du spätestens nach 2wochen raus weil du denkst das die einheit für strom Volt ist

( 87% der menschen in deutschland denken das nämlich und haben damit keine ahnung von irgendeinem technischen gerät was bei ihnen zuhause steht( war mal ne umfrage im tv) )

es ist ampere !!!! Meinst du ich könnte es jetzt versuchen als diplom. ing. ?


Korko
Beigetreten: 07.02.2007

Original von Schalle
Also ich würd sowas durchziehen. Seit meinem Schulabschluss arbeite ich in der IT Branche. Durch die praktische Erfahrung hatte ich bis jetzt immer mehr drauf als jemand der frisch von der Uni kam. Als Diplom Informatiker verdienste aber direkt dann mal das doppelte .... das Risko wär es mir wert

Sorry aber das würd ich mal stark bezweifeln das du mehr Ahnung hast. Du hast höchstens von etwas anderem eine Ahnung. Aber wenn dier ein Diplom Info Anfängt einen von Berechenbarkeit und von Algorithmen [füge hier jedes beliebige Vertifungsgebiet ein] zu erzählen dann bist du aber ganz schnell nass.


Vielleicht sollte man die ganze Sache mal ein wenig differenziert betrachten. Wenn ich mir einen Uni-Abschluss, in einem Fach wo ich nur bedingt Ahnung von habe, fälsch, dann ist die Chance auszufallen schon recht groß. Interessant wird es in dem Fall, wenn man ein Fach lange studiert hat, und aus irgendwelchen Gründen nur den Abschluss nicht gemacht hat. Hier wäre die Chance dann größer, damit durchzukommen - dummerweise kann man dann im Arbeitsleben immer noch auf ehemalige Studien-Kollegen treffen, die vielleicht sogar wissen, dass man das Studium nicht zu Ende gebracht hat - woran man auch denken sollte ist, dass jede Uni-Bibliothek die dort gemachten Diplomarbeiten archiviert. Auch so kann bei Nachforschungen schnell auffallen, dass man den abschluss gar nicht hat.


MourganRA
Beigetreten: 12.04.2007

klar, wenn einer nachforscht, kommts immer raus, dass du betrogen hast. aber ich sehs wie du. wer keine ahnung von ingeneurswesen hat, sich da nen abschluss fälscht und später auffliegt, hats auch nicht anders verdient.


majorsnake
Beigetreten: 20.05.2006

Sorry, aber was in manchen Ingenieurstudiengängen gelehrt wird kannst du dir wirklich selber erarbeiten. Ich denke, gerade dort ist echt n riesen Potenzial.


Cuoco199
Beigetreten: 23.02.2009
raek123
Beigetreten: 19.07.2006

Original von Nani74
Naja da ich 2 Jahre lang in der Arbeitsvermittlung gearbeitet habe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass derjenige der dumme ist, der ehrlich seine Angaben macht. Urkundenfälschung ist da nur die Spitze des Eisberges.

könntest du dafür mal n paar beispiele geben? also, was für punkte meinst du da?


sebajoe
Beigetreten: 06.03.2006

@RayChance:
Das alle Diplomarbeiten aufbewahrt werden ist ein absoluter Trugschluß. Das machen einige, aber bei weitem nicht alle Uni/FH's.
Ich habe meine Diplomarbeit nur in zweifacher Ausfertigung abgeben müßen, eine für den Haupt- eine für den Zweitprüfer.
Das Prüfungsamt macht nur ein Abgabeprotokoll fertig, das wie alle anderen Unterlagen, je nach Bundesland, zwischen 5 und 10 Jahre aufbewahrt werden. Nach ablauf dieser Frist wird das wiederbeschaffen von verlorenen Unterlagen teilweise etwas knifflig bis ganz unmöglich.( Also schön auf eure Abschlüße aufpassen!).
Ein Ex-Arbeitskollege hatte nach einem Brand bei sich keine Originale mehr, und dachte auch ist ja einfach die wieder zu beschaffen. :(
Er bekam 12 Jahre nach seinem Diplom nur neue "Originale" nachdem er eine Eidestattliche Versicherung abgegeben hatt, dass die Kopien auf seinem Rechner Kopien echt sind. Gedauert hat das gut 1,5 Jahre.
Also kommt nicht das irgendjemand nach einer gewissen Zeit in der Lage ist zu überprüfen ob das vorgelegte in irgendeiner einer Art verändert worden ist.
Bein Zeiträumen kleiner der Archivierungsfrist sieht das schon anders aus. Allerdings ist das nicht so einfach, da zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit das Abschlusses das Einverständnis des zu Überprüfenden nötig ist( Datenschutz).
Die einzige Auskunft die ein Prüfungsamt herausgeben darf, ist ob eine Person mit dem Namen an der Hochschule eingeschrieben war, mehr nicht.


@Sebajoe

okay, dann kann ich nur für meine Fakultät sprechen - dort wurden nämlich Exemplare von jeder abgegebenen Dipl-Arbeit in der Bereichs-Bibliothek aufbewahrt. Lag aber vieleicht auch daran, dass der Fachbereich nicht allzu groß ist :)

Gruß Ray


MourganRA
Beigetreten: 12.04.2007

@ sebajoe: ne oder? dann könnt ich mir an der uni an der ich eingeschrieben war, jeden beliebigen abschluss zusammenschustern und keiner könnts nachprüfen???


Trixi85
Beigetreten: 10.01.2007

aktueller fall

haftung ist auch noch so ein punkt den man bedenken sollte. wenn man scheiße baut (egal ob als arzt, ingenieur, steuerberater, architekt...) könnte ich mir vorstellen das die versicherung (berufshaftpflicht oder was auch immer) sich auch noch mal schlau macht was man da so für qualifikationen hat. und dann kann es teuer werden...


majorsnake
Beigetreten: 20.05.2006

Ist halt irgendwie krass. Als Narkose-Assistentarzt nicht aufgeflogen, aber dann als Notarzt.

Ich finde, da gehört auch viel kriminelle Energie zu. Einerseits seinen Abschluss in Geisteswissenschaften vorzugaukeln oder in einem medizinisch Zweig (Nichts gegen Geisteswissenschaftler!). Mal gespannt, wie sich das ganze da entwickelt.


Naja wenn man seinen Abschluss um ne Note nach oben korrigiert oder so ist das denke ich mal ok.

Aber als Arzt... das geht mal garnicht.


Grundsätzlich sollte man bei allem bedenken, dass ein Abitur nur bescheinigt, dass man theoretisch die Fähigkeit besitzt ein Studium zu absolvieren. Nicht aber ob, bzw. wie gut oder schlecht, man es wirklich schafft.

Gleiches gilt für ein Diplom oder sonstige Abschlüsse, die einen qualifizieren gewissen Stellen zu besetzen. Ich habe etliche Leute, mit überdurchschnittlich guten Abschlüssen erlebt, die im Berufsleben versagen (werden). Und wieder andere, schlichtweg mittelmäßige Studenten, die einen super Job machen.

Um zum Beispiel bei einem großen Unternehmen eine Consulting-Stelle zu bekommen, brauchst du auf dem Papier einen Studienabschluss mit entsprechender Note in BWL / IT / WI... sonst fällst du im Bewerbungsprozess direkt durchs Sieb. Auf der anderen Seite heißt das noch lange nicht, dass auf jeder Stelle, die laut Stellenausschreibung einen Absolventen fordert - auch ein Absolvent sitzt. Es gibt sicher legale Wege Stellen zubekommen ohne den geforderten Studien-Abschluss dafür zu haben.

Es bleibt also, dass Abschlüsse dazu dienen den Bewerbungsprozess für das Unternehmen zu vereinfachen. Es wird aber keiner eingestellt nur weil er ein 1,0 Diplom hat. Abschlüsse und Noten sind Richtlinien, Orientierungshilfen - nicht mehr und nicht weniger. Jeder Personaler wird dir bestätigen, dass meist ganz andere Kriterien über Einstellung oder Absage entscheiden.

Entweder du hast was drauf oder nicht. Wahrscheinlich wird es aber derjenige der was drauf hat nicht nötig haben einen Abschluss zu fälschen. Womit wir abschließend zum Ergebnis kommen, dass jeder der es macht, das Nichtvorhandensein seiner Fähigkeiten tuschieren will und auffliegen wird.

Konkret auf das Thema bezogen heißt das: Solange du die Fähigkeiten tatsächlich hast, die dir ein solcher Abschluss bescheinigt bzw. die der Arbeitgeber von dir verlangt, wirst du nicht auffallen und es wird auch Niemanden stören.

Aber Vorsicht: ein Abschluss, bescheinigt weit mehr Fähigkeiten als er auf Anhieb erkennen lässt. Zum Beispiel das du in der Lage bist dir ein Ziel zusetzen (Berufswunsch), einen Weg einzuschlagen, um dieses Ziel zu erreichen (Studium) und nachhaltig nach Erfolg zustreben bis dieses Ziel erreicht ist (Abschluss + Bewerbung). Über den Zeitraum eines Studiums reifst du als Mensch, du lernst Aufgaben anzugehen, deine Zeiten einzuteilen etc. und prügelst nicht bloß sinnlos Lernstoff in dich rein.

Was ich noch ganz interessant fände, wäre folgendes Szenario.
Ich schicke mit meinen Bewerbungsunterlagen wie gefordert eine "Kopie meiner gefälschten Diplomurkunde" nur um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden und nicht wie oben beschrieben direkt durchs Sieb zu fallen. In diesem Gespräch spiele ich mit offenen Karten und stelle direkt klar, dass ich kein Diplom habe, aber - gemessen am Stellenprofil - die nötigen Fähigkeiten mitbringe, weil ich sie mir auf andere Art und Weise angeeignet habe.

Wäre das schon Dokumentenfälschung? Wie würden wohl die Personaler reagieren?


Original von HandsOfGod
Grundsätzlich sollte man bei allem bedenken, dass ein Abitur nur bescheinigt, dass man theoretisch die Fähigkeit besitzt ein Studium zu absolvieren. Nicht aber ob, bzw. wie gut oder schlecht, man es wirklich schafft.

Gleiches gilt für ein Diplom oder sonstige Abschlüsse, die einen qualifizieren gewissen Stellen zu besetzen. Ich habe etliche Leute, mit überdurchschnittlich guten Abschlüssen erlebt, die im Berufsleben versagen (werden). Und wieder andere, schlichtweg mittelmäßige Studenten, die einen super Job machen.

Um zum Beispiel bei einem großen Unternehmen eine Consulting-Stelle zu bekommen, brauchst du auf dem Papier einen Studienabschluss mit entsprechender Note in BWL / IT / WI... sonst fällst du im Bewerbungsprozess direkt durchs Sieb. Auf der anderen Seite heißt das noch lange nicht, dass auf jeder Stelle, die laut Stellenausschreibung einen Absolventen fordert - auch ein Absolvent sitzt. Es gibt sicher legale Wege Stellen zubekommen ohne den geforderten Studien-Abschluss dafür zu haben.

Es bleibt also, dass Abschlüsse dazu dienen den Bewerbungsprozess für das Unternehmen zu vereinfachen. Es wird aber keiner eingestellt nur weil er ein 1,0 Diplom hat. Abschlüsse und Noten sind Richtlinien, Orientierungshilfen - nicht mehr und nicht weniger. Jeder Personaler wird dir bestätigen, dass meist ganz andere Kriterien über Einstellung oder Absage entscheiden.

Entweder du hast was drauf oder nicht. Wahrscheinlich wird es aber derjenige der was drauf hat nicht nötig haben einen Abschluss zu fälschen. Womit wir abschließend zum Ergebnis kommen, dass jeder der es macht, das Nichtvorhandensein seiner Fähigkeiten tuschieren will und auffliegen wird.

Konkret auf das Thema bezogen heißt das: Solange du die Fähigkeiten tatsächlich hast, die dir ein solcher Abschluss bescheinigt bzw. die der Arbeitgeber von dir verlangt, wirst du nicht auffallen und es wird auch Niemanden stören.

Aber Vorsicht: ein Abschluss, bescheinigt weit mehr Fähigkeiten als er auf Anhieb erkennen lässt. Zum Beispiel das du in der Lage bist dir ein Ziel zusetzen (Berufswunsch), einen Weg einzuschlagen, um dieses Ziel zu erreichen (Studium) und nachhaltig nach Erfolg zustreben bis dieses Ziel erreicht ist (Abschluss + Bewerbung). Über den Zeitraum eines Studiums reifst du als Mensch, du lernst Aufgaben anzugehen, deine Zeiten einzuteilen etc. und prügelst nicht bloß sinnlos Lernstoff in dich rein.

Was ich noch ganz interessant fände, wäre folgendes Szenario.
Ich schicke mit meinen Bewerbungsunterlagen wie gefordert eine "Kopie meiner gefälschten Diplomurkunde" nur um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden und nicht wie oben beschrieben direkt durchs Sieb zu fallen. In diesem Gespräch spiele ich mit offenen Karten und stelle direkt klar, dass ich kein Diplom habe, aber - gemessen am Stellenprofil - die nötigen Fähigkeiten mitbringe, weil ich sie mir auf andere Art und Weise angeeignet habe.

Wäre das schon Dokumentenfälschung? Wie würden wohl die Personaler reagieren?

Bei Unternehmensberatungen würden die dir wohl nen Bonus draufzahlen + Firmenwagen aufgrund von herausragend adaptiven Fähigkeiten für diesen Job.
Bei allem anderen würde ich rennen...


Teilen: