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Urknallkritik

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Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008

Mach dir nochmal klar das man den SINN einer Forschung immer erst im nachhinein erkennen kann!

Da du die Frage wie ist unser Universum entstanden seperat stellst, musst du mir diese Fragen in Bezug auf Astronomie erklären. Oder gehst du davon aus das (menschliches) Leben nicht auf der Erde entstanden ist? Denn andernfalls würde ich diese Fragen eher der Biologie zuordnen und wüsste auch nicht wie die Astronomie darauf antworten finden könnte.

Die Astronomie beschäftigt sich auch mit den Bedingungen FÜR Leben und auch damit WIE Leben entsteht. Klar ist das eine Überkreuzung mit der Biologie aber es ist eine der Primäre Fragen der Astronomie.

Wir wissen aber, wenn wir nicht alleine sind, dann leben diese Wesen hunderte von Lichtjahren von uns entfernt, man hat die nähere Umgebung ja schon nach potenziellen Planeten abgesucht, soweit ich weis. Wenn es in dieser Entfernung Dinge zu entdecken gibt (und nur dort) dann musst du mir erklären wie daraus jemals ein Nutzen folgen kann.

Die Astronomie beschäftigt sich auch mit Überlichtgeschwindigkeits reisen.
Und der Nutzen aus nahen Planetne die evtl. Leben enthalten sind das wir Schlüssel über DNA und das LEben ansich finden können und so erkenntnise über uns selber bspw. in der Medizin erlangen.
Ganz abgesehen von dem naheliegenden Rohstoffreichtum und co.

An sich eine interessante Frage von der ich aber glaube das wir die Antwort nie verstehen und vor allem beweisen können und wenn, dann sind wir schlauer aber nicht mehr. Oder will man diesen Prozess imitieren?

Richtig man will den Prozess emitieren und hier kommen wir dann von der Asronomie in die Elementarteilchenphysik wie sie am Cern betrieben wird. Wo man den urknall imitiert.

Hierbei sieht es anders aus, da es sich um Dinge handelt die im "Rahmen" unseres Planeten, unserer Möglichkeiten sind, ebenso wie das gesamte Sonnensystem (vll auch nicht, aber in der Astronomie gehts ja um einiges weiter weg)

As i said nahe umgebung ist Realtiv weil man eben auch überlichtgeschwindigkeitsreisen nicht ausschliessen kann ganz zuschweige von Kälteschlaf usw. usf.

Ja, denke nur das es bedeutend sinnigere Fragen gibt die wir uns stellen können.

Es gibt viele dinge die Sinnvoller sind aber wir sind hier 7Mrd Menschen und wir streuen unsere Kapazitäten sehrbreit auch weil wir gelernt haben das man den sinn einer Forschung NIEEEEEEEEEEE im vornherein kennt.

Das stimmt schon so, aber das ist kein Grund es weiter zu betreiben. Ich denke halt, dass wenn die Menschheit jemals so weit ist, dass das Wissen über andere Galaxien relevant werden könnte. Dann sind wir so weit entwickelt die Forschung die wir heute in diese Richtung betreiben viel besser und schneller durchzuführen.

Zeigt mal wieder das du mich nicht verstanden hast.

Wird in diesem Bereich geforscht, im Sinne von Grundlagenforschung um Ursachen zu erkennen oder "frühwarnsysteme" zu entwickeln oder nur beobachtet? Wenn mich nicht alles täuscht können wir schon lange vorhersagen ob und wann ein Meteorid auf uns einschlägt und zwar bevor wir überhaupt theoretisch einen Handlungsspielraum bekommen.

Die Astronomie beobachtet NUR!! das ist alles was sie machen kann. Und JA wir können es vorhersagen ob uns ein Asteroid trifft doch dafür müssen wir ihn erstmal finden womit wir dann wieder beim Beobachten sind.

Ich kann dir nur raten dir deine Meinung erst zubilden wenn du dich mit einem Thema auskennst was hier und bei forschung allgemein bei dir nicht gegeben ist.
Ich selber habe Physikstudiert und kann deine Fragen nachvollziehen nicht jedoch deine schon gebildete meinung.


Antwort
Zitat
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010

Mach dir nochmal klar das man den SINN einer Forschung immer erst im nachhinein erkennen kann!

Das mag sein, aber du gehst auch davon aus das man nichts ausschließen kann. Das ist nämlich was ich tue und auch für sinnvoll erachte. Ich kenne mich in der Tat nicht mit den Möglichkeiten von Überlichtgeschwindigkeit aus, da wikipedia und andere (Physiklehrer, seriöse Physiker in anderen Dokus) nahelegen das es dazu keine wissenschaftlichen Aussagen gibt außer vll. nein, habe ich mich damit nie näher beschäftigt (wozu dann vermutlich auch etliche Grundlagen fehlen würden). Aber auch wenn es gehen würde, hört damit ja nicht das Problem auf, denn sie müsste nicht nur möglich sondern auch praktikabel sein. Wenn mich mein Grundwissen aus der Schule nicht täuscht brüchten wir dazu solche Unmengen an Energie, die einfach nicht erreichbar sind.
Ich dachte ja auch einmal das es nicht unsinnig ist, da ich eben diese Raumfahrt nicht ausgeschlossen habe, aber ich habe bis heute keine wissenschaftliche Quelle gesehen, die Überlichtgeschwindigkeit für realistisch hält, eher gegenteilige Meinungen.
Wenn ich anfange nichts auszuschließen, dann kann ich auch Theologie als sinnvoll erachten.

Und ich mag auch mit unsinnig nicht jeglichen Sinn absprechen, dass ist in der Tat nicht möglich. Mit unsinnig will ich eher den Sinn dahinter (stark) einschränken

Original von Burnie211
Die Astronomie beschäftigt sich auch mit Überlichtgeschwindigkeits reisen.

Dachte eigentlich das das ziemlicher ScifiHumbug sei? Meine auch schon Physiker gehört zu haben die das auch sagen, bzw du bist der erste Physiker der mir sagt das geht oder könnte gehen.
Ich mein ich hab auch schon von Teilchen gehört bei denen das wohl diskutiert wird, aber das ist dann nochmal ein ganz enormer Unterschied zu größeren Objekten oder gar Menschen (von Raumschiffen ganz zu schweigen)

Und der Nutzen aus nahen Planetne die evtl. Leben enthalten sind das wir Schlüssel über DNA und das LEben ansich finden können und so erkenntnise über uns selber bspw. in der Medizin erlangen.
Ganz abgesehen von dem naheliegenden Rohstoffreichtum und co.

Gut, wenn man davon ausgeht das wir mit Überlichtgeschwindigkeit reisen können, macht das Sinn, sonst ist das Nahe halt ziemlich sarkastisch.

Richtig man will den Prozess emitieren und hier kommen wir dann von der Asronomie in die Elementarteilchenphysik wie sie am Cern betrieben wird. Wo man den urknall imitiert.

hmm, ok mir war nie bewusst was der urknall genau ist, bzw die theorie dahinter, aber das dabei teilchen aufeinander geprallt sind ist mir neu. oder verstehen wir etwas anderes unter imitieren? ich meinte damit das man einen neuen urknall erzeugen will, aus dem dann folglich ein neues universum entstehen muss, da sonst kein urknall. wäre man ohne die astronomie nicht auf die idee gekommen teilchen aufeinander zu hauen?

As i said nahe umgebung ist Realtiv weil man eben auch überlichtgeschwindigkeitsreisen nicht ausschliessen kann ganz zuschweige von Kälteschlaf usw. usf.

Gut, dann ist es klar und es macht Sinn, aber sollte man dann nicht lieber an diesen Geschichten forschen? Das ist halt so wie sich sein Traumhaus vorzustellen bevor man weis ob man jemals genug Geld dafür haben könnte. Was in meinen Augen ein unsinniges unterfangen ist.

Die Astronomie beobachtet NUR!! das ist alles was sie machen kann. Und JA wir können es vorhersagen ob uns ein Asteroid trifft doch dafür müssen wir ihn erstmal finden womit wir dann wieder beim Beobachten sind.

Ok, ich habe die Methoden zur Entdeckung und Beobachtung von Dingen im All auch zur Astronomie gezählt. Natürlich sollte man potenzielle, beeinflussbare Gefahren beobachten. Bzw. was ich meine ist, dass es doch keine Forschung ist, wenn ich einen Ball durch die Luft fliegen sehe und dann schaue oder berechne wo er hinfällt? Bzw. es ist solange Forschung bis ich es berechnen kann, da ich dann die Funktionsweise verstanden hab, dann ist es nurnoch beobachtung.

Ich kann dir nur raten dir deine Meinung erst zubilden wenn du dich mit einem Thema auskennst was hier und bei forschung allgemein bei dir nicht gegeben ist.

Ich soll also erst Astronomie studieren um überhaupt etwas dazu zu sagen?
Mit allem was ich bisher über Astronomie erfahren habe, inklusive dem in diesem Thread bisher, bin ich dieser Meinung. Natürlich bin ich bereit die Meinung zu ändern mit neuen Ideen die mir zu Ohren, Augen kommen. Jeder bildet sich zu allem direkt Meinungen und solange ich nicht irgendetwas fordere (was ich in keinem Punkt getan habe oder tuen werde, da wie du richtig bemerkst die Welt so unglaublich groß ist, das es mir egal sein kann wofür Ressourcen verwendet werden und ich auch gar nicht in die Meinung und Interessen anderer eingreifen will) muss diese Meinung auch nicht absolut fundiert sein. Meiner Meinung nach ist eine Meinung nämlich nichts unverrückbares, festes, wahres, sondern kann sich durchaus ändern mit neuem Wissen. Daher ist es egal wann ich sie bilde solange ich sie auf dem laufenden halte.

edit: Ok ich merke grade das meine Aussagen zu Meinung nur halb dem entsprechen was ich denke daher Ergänzungen: Wenn man mich zur Astronomie befragen würde oder ich eine Entscheidung diesbezüglich treffen müsste, würde ich natürlich sagen: kA, interessiert mich nicht und ist mir egal" oder ich würde mir Informationen dazueinholen oder die Entscheidung abgeben. Was ich hier tue ist meine Ansicht auszudrücken um zu erfahren wo ich sie vll überdenken sollte muss auf Grund mangelden Wissens oder wo nicht. Im Prinzip dasselbe wie oben, aber Meinung ist vll ein zu starkes Wort, da man eine Meinung durchaus nicht wirklich haben muss, bzw man eben wissen kann das diese Meinung unfundiert und daher wertlos ist und ob es sich dann um eine Meinung handelt. Oh mann diese scheiß Wortklauberei, aber ich will hier halt nicht noch direkt den nächsten Diskussionspunkt starten, so dass ich dieses womögliche Missverständnis direkt aus der Welt schaffe.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Okay, noch ein Versuch:

Stell dir vor, wir wollen eine Stadt bauen, haben aber bis jetzt noch keinen Schimmer, wie genau ein Haus funktioniert.

Astronomie ist die Grundlage, die das ganze Fragengebiet, was es gibt, umfasst - man muss da einfach ganz viele Dinge berücksichtigen, Temperatur, Sauerstoffgehalt, Abwasser, viele Menschen an einem Ort, Baumaterialien, etc, etc.

Deine Vorschläge sind dann vllt sowas wie die Frage: "Naja und wie kommen wir überhaupt alle dorthin?"

Grundlagenforschung führt schon zu verschiedensten Ideen, die im Nachhinein sehr sinnvoll sind(Entdeckung Amerikas und Australiens wären mittelalterliche Grundlagenforschung...).

Innerhalb der Astronomie gibt es Zweige, die sich mit Antrieben beschäftigen, die auf ganz unterschiedlichen ansetzen beruhen, Sonnensegel, Dunkle Materie, Fusionsreaktoren, etc.....dafür muss ich aber eben auch wissen, wie das All so aufgebaut ist, wie es funktioniert, welche Möglichkeiten ich habe....

Forschungen am CERN sind afaik so aufgebaut, dass man durch die Teilchen Kollision Bedinungen erzeugt, wie sie beim Urknall vorhanden waren(was wiederum irgendwann auch mal zur Energieerzeugung o.ä. genutzt werden könnte).

------------------------------

Allgemein nochmal:

Du stellst dir Forschung/Entwicklung einfach viel zu leicht vor, 99,9999999999% aller grundlegenden Erfindungen hatten ähnliche Visionen und waren weitaus primitiver als die heutige Astronomie.

Nehmen wir z.B. die Entdeckung der Elektrizität, der Seefahrt, des Autos, des Rads, des Feuers, etc, etc. Spontan fällt mir nicht eine Sache ein, deren Ziel das heutige Ergebnis war und deren Vision von der heutigen Umsetzung nicht um längen übertroffen wurde.

Nimm z.B. die ersten Rechenmaschinen wie sie in den 40ern z.B. Zuse gebaut hat. Da liegen Welten zwischen damals und heute, jeder Microcontroller(z.B. für die Airbags im Auto) kann heute mehr als das Gerät damals - aber ohne solche Pioniere wäre es nie soweit gekommen.

Vllt ist es in einigen Jahrzehnten selbstverständlich, dass wir im All Rohstoffe und Energie gewinnen ;-)


Antwort
Zitat
Screenager
Beigetreten: 25.07.2006

Wieso macht Forschung eigtl. erst Sinn wenn man sie in nen Ipod stecken kann


Antwort
Zitat
Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008

Platze du hast mich immer noch nict verstanden. Also nochmal MAN KANN DEN SINN einer Forschung nicht im vornherein erkennen.
Astronomie beschaeftigt sich bspw. Auch mit der universellen Theorie das könnte dann theoretisch zu vielem führen was wir heute in scifi sehen.
Blick doch einfach mal in der Geschichte zurück und sag mir eine Grundlagenforschung die zum damaligen Zeitpunkt deiner Definition von sinnvoll entspricht.

Ich Zitiere mal aus Wikipedia weil dir das voraugenführen könnte wie allumfassend die Astronomie ist

Quelle Wikipedia:
Mit der Astronomie sehr eng verbunden sind die Physik und die Mathematik; die Fachgebiete haben sich vielfach befruchtet und sind auch im Astronomie-Studium als Einheit zu sehen. Das Universum erweist sich in vielen Fällen als Laboratorium der Physik, viele ihrer Theorien können nur in seinen Weiten und an heißen, energiereichen Objekten getestet werden. Nicht zuletzt waren die aufwändigen Berechnungen der Astronomie Triebfeder bis hin zur modernen numerischen Mathematik und der Datenverarbeitung. Traditionell ist die Zusammenarbeit der Astronomie mit der Geodäsie (Astrogeodäsie, Orts- und Zeitbestimmung, Bezugsysteme, Navigation), mit der Zeit- und Kalenderrechnung (Astronomische Chronologie) sowie mit der Optik (Entwicklung astronomischer Instrumente und Sensoren). Instrumentell und methodisch sind auch starke Bezüge zur Technik, Raumfahrt und Mathematik gegeben (Messgeräte, Satellitentechnik, Modellierung von Bahnen und Himmelskörpern). Geodätische Methoden werden auch zur Bestimmung des Gravitationsfeldes sowie der Figur anderer Himmelskörper angewandt. In den letzten Jahrzehnten ist auch die Zusammenarbeit der Astronomie mit der modernen Geologie und der Geophysik immer wichtiger geworden, da sich das Arbeitsgebiet der Geowissenschaften mit Teilen der Planetologie deckt. Die Mineralogie analysiert die Gesteine der Erde mit ähnlichen Methoden wie jene anderer Himmelskörper. Die Kosmochemie als Teil der Chemie untersucht die Entstehung und Verteilung der chemischen Elemente und Verbindungen im Universum und die chemische Evolution, die Exobiologie die Umstände von Entstehung und Existenz von Leben außerhalb der Erde. Des Weiteren kommt es zunehmend zu interdisziplinärer Forschung mit ursprünglich eher geisteswissenschaftlich ausgerichteten Disziplinen der Wissenschaft: Die Astronomiegeschichte als Teil der Geschichtswissenschaften untersucht die Geschichte der Astronomie. Bauten und Funde aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit werden vermehrt in astronomischem Zusammenhang interpretiert (Archäoastronomie). Da sich die Astronomie außerdem im Rahmen der Kosmologie mit den Fragen nach der Entstehung, der Entwicklung und dem Ende des Universums beschäftigt, gibt es darüber hinaus Schnittpunkte zu Theologie und Philosophie.


Antwort
Zitat
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010

Hi,

also erstmal will ich sagen, dass ich hoffe, dass ihr nicht das Gefühl habt das ihr gegen eine Wand redet, da ich mir jeden eurer Sätze, bzw die Argumente, Informationen die ihr gebt mir durch den Kopf gehen lasse, ebenso hoffe ich natürlich das ihr mich nicht als totalen Ignorant abstempelt und ihr meine Ansichten vll auch in gewisser weise nachvollziehen könnt, denn diese Tatsache (das ich als Idiot dargestellt werde) hält mch davon ab das Thema ruhen zu lassen.

Stell dir vor, wir wollen eine Stadt bauen, haben aber bis jetzt noch keinen Schimmer, wie genau ein Haus funktioniert.

Auf solche Vergleiche habe ich (wenn ich mich recht erinner, zumindest hatte ich das vor xD) extra verzichtet, da du damit impliziet aussagst das die Astonomie die Antwort darauf gibt wie man ein Haus baut, was genauso falsch ist wie das Gegenteil zu behaupten (was ich tue^^)

Grundlagenforschung führt schon zu verschiedensten Ideen, die im Nachhinein sehr sinnvoll sind(Entdeckung Amerikas und Australiens wären mittelalterliche Grundlagenforschung...).

Ich greife auch gar nicht Grudnlagenforshcung allgemein an, ich hoffe das habe ich gesagt, un vermutlich ist meine Vorstellung davon was Astronomie alles umfasst, bzw worauf wie viel konzentration liegt falsch, aber wenn ich von Forschung ausgehe die Dinge hunderte von Lichtjahren von uns entfernt erforscht, halte ich die Chance das es relevant wird ziemlich gering.

Innerhalb der Astronomie gibt es Zweige, die sich mit Antrieben beschäftigen, die auf ganz unterschiedlichen ansetzen beruhen, Sonnensegel, Dunkle Materie, Fusionsreaktoren, etc.....dafür muss ich aber eben auch wissen, wie das All so aufgebaut ist, wie es funktioniert, welche Möglichkeiten ich habe....

Ich stelle halt die Frage, ob es nicht auch möglich wäre diese Dinge ohne die Astronomie herausgefunden zu haben. Ich denke ein Problem gerade ist, dass ich die Astronomie eben als Wissenschaft über das Universum sehe, wo unser Sonnensystem nur ein minimalst kleinen Teil ausmacht und ich Dinge die wir auf der Erde nachbauen können nicht zur Astronomie zähle, da diese Dinge, offensichtlich, nicht direkt etwas mit dem Universum zu tuen haben. Ich mein auch wenn Relativität auf der Erde im Prinzip kaum eine Rolle spielt, brauchte Einstein für die Entdeckung nicht das All.
Was ich unter Astronomie verstehe, bzw kritisiere oder für unsinnig erachte, ist die erforschung fernen (oder naher^^ in diesem Verhältnis ist beides Fern) Galaxien und deren Planeten.

Du stellst dir Forschung/Entwicklung einfach viel zu leicht vor, 99,9999999999% aller grundlegenden Erfindungen hatten ähnliche Visionen und waren weitaus primitiver als die heutige Astronomie.

Ich entdecke auf der Erde Strom, kA ob das jemals etwas bringt oder nicht, aber die möglichkeit besteht bzw ist groß, das man es besser versteht und anwendungen draus schaffen kann. Wenn ich aber Strom in der Nachbargalaxie entdecke, weis ich das auf Grund der Unerreichbarkeit dieser, ich keinen Nutzen aus diesem Strom ziehen werde, egal wie viel ich darüber weis (wenn ich herausfinde ihn auf der Erde zu erzeugen, hätte man auch auf der Erde selbst drauf kommen können).

Platze du hast mich immer noch nict verstanden. Also nochmal MAN KANN DEN SINN einer Forschung nicht im vornherein erkennen.

Richtig, da habe ich dir denke ich auch zugestimmt. Nur kannst du dann, konsequenterweise, nichts als unsinnig erachten, was auch sehr unbefriedigend wäre in meinen Augen. Da man den (kompletten) Sinn von nichts, im vornherein weis. Bzw selbst wenn man das tut könnte man sicher eine Rangfolge erstellen (die natürlich subjektiv und nicht wahr ist) und in dieser würde ich persönlich Astronomie (so wie ich sie oben beschrieben habe) eher unten sehen.

Nochmal zur Überlichtgeschwindigkeit:

Dieser Herr, der mehr Ahnung hat als ich, schließt eben jene aus. Das ein so intelligenter Mensch und viele andere (ist jetzt das was ich halt einfach und schnell finden konnte) das tuen und nicht noch sonderlich Lücken lassen von wegen könnte vll theoretisch sein, sagt mir, dass es wohl so ist. Natürlich kann man nie irgendetwas vollkommen ausschließen, aber wie gesagt, man muss halt Grenzen ziehen um in der Welt in irgendeinerweise zu handeln. Ich mein das mag jetzt vll für euch gegessen sein, aber das macht viel aus, denn erst wenn ich etwas ausschließen kann, kann etwas anderes unsinniger werden. Und zumindest scheint es mir so, das die Physik mittlerweile Dinge definitv ausschließen kann, bspw. Energieerhaltungssatz, bzw dass was dadurch ausgeschlossen wird.

Blick doch einfach mal in der Geschichte zurück und sag mir eine Grundlagenforschung die zum damaligen Zeitpunkt deiner Definition von sinnvoll entspricht.

Das kam Wohl falsch rüber, aber alles was sich auf der Erde beobachten lässt eben oder dort und in nahem Universum erreichbar ist, bzw nach akutellem Stand der Wissenschaft nicht auszuschließen ist, macht Sinn in meinen Augen. Das trifft eben auf fast alles zu, außer Sachen wie die Suche nach Planeten, Phanomene weit entfernt im All...


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von pmatze

Stell dir vor, wir wollen eine Stadt bauen, haben aber bis jetzt noch keinen Schimmer, wie genau ein Haus funktioniert.

Auf solche Vergleiche habe ich (wenn ich mich recht erinner, zumindest hatte ich das vor xD) extra verzichtet, da du damit impliziet aussagst das die Astonomie die Antwort darauf gibt wie man ein Haus baut, was genauso falsch ist wie das Gegenteil zu behaupten (was ich tue^^)

Ich will jetzt nicht so superlang posten, aber das Beispiel war so gemeint:

Das was die Astronomie untersucht geht z.B. in weiten Teilen in Richtung der Standortfindung für eine Stadt - man untersucht einfach alles, um zu wissen, in welche Richtung man gehen sollte :)

Ganz am Ende wird die Astronomie(bzw. einer ihrer Fachbereiche) bei Systemen landen, die es ermöglichen, andere Planeten zu besiedeln und deren Rohstoffe zu nutzen.

Natürlich gibts auch Menschen wie Einstein, die sich über Dinge Gedanken machen, die kein direktes Ziel verfolgen(außer dem Gewinn von Wissen).

Die NASA/ESA/das russ. und chinesische Gegenstück arbeiten alle mehr oder weniger direkt darauf hin, den Weltraum wirtschaftlich zu nutzen.


Antwort
Zitat
Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008

Finde es gut das du sagst du möchtest dir eine Meinung bilden aber irgendwie wurde schon alles was du sagst Widerlegt.
Harald Lesch bezieht sich auf das aktuell mögliche bzw. Auf unsere aktuellen Theorien die jedoch keinen Anspruch auf absolute Richtigkeit besitzen. Ich glaube du weisst nicht so recht was Astronomie eigentlich ist ich hatte dir ja Quellen geschickt die sich der allumfassenheit beschäftigen.
Astronomie ist so wichtig weil wir davon ausgehen das die Naturgesetze überall im Universum gleich sind das heisst egal wie weit etwas weg ist wir können es auf unsere Welt uebertragen.
Einige gründe warum das sinnvoll war/ist hatte ich ja schon gesagt Stichwort atomenergie und fusions Energie. Aber auch die Frage nach gravitationswellen, dunklermaterie, Neutronensterne, schwarzeloecher usw. Usf haben das Potential alle unseren bisherigen Theorien über den Haufen zuwerfen und könnten die Lösung auf alle energie und Geschwindigkeitsrekord Probleme sein.
Stichwort: Wurmlöcher, nullpunktsenergie bzw. Vakuumenergie, Nutzung dunklermaterie usw. Usf.

Und zu deinem Einwand das alles was man dort entdecken kann auch hier entdecken kann, das stimmt nicht den hier auf der Erde gab es keine langanhaltende fusionsreaktion von der man lernen könnte. Die Astronomie beschäftigt sich mit Energien die sich am randbereichen unserer Theorien befinden und teilweise garnicht erklaert werden,schwarzeloecher. Diese Erbrechen und damit die ueverpruefung unserer Theorien haben wir auf der Erde nicht.desweiteren ist es vielgünstiger sich etas anzuschauen was kostenlos im weltraum seine Arbeit verrichtet als es zu versuche nachzubauen unter erheblichen Risiko. Man kann keinen fusionsreaktorbauen, die es übrigens schon gibt, wenn man nicht weiss wie der Prozess funktioniert.
Nicht zu vergessen ist deine Definition von Astronomie falsch den die Astronomie ist nicht nur beobachten sondern auch in der theoretischen Physik mit der Erforschung der allumfassenden Theorie maßgeblich beteiligt und den sinn davon rauszufinden welche Theorie richtig oder falsch ist sollte auch dir klar werden.


Antwort
Zitat
victor0891
Beigetreten: 04.01.2009

Das Element Helium, welches eine nicht ganz unwichtige Rolle im Bereich der Tieftemperaturphysik hat (Kühlmittel für supraleiter z.B.) wurde übrigens anhand einer Spektrallinie im Spektrum der Sonne entdeckt und nicht auf der Erde. Also bei einer typisch astronomischen Tätigkeit.


Antwort
Zitat
Dogfrog
Beigetreten: 04.07.2006

Habs mir auch nicht bis zum Ende angucken können. Ist einfach zu panne was da passiert. Also nach dem Beispiel mit dem luftballon war bei mir zu Ende. Naja und dieses Gelaber mit der Dualität vom begriff punkt tt und und und alter.

ps: Ohne die Relativitätstheorie würde dein Navi wohl nicht funktionieren.


Antwort
Zitat
truepoker23
Beigetreten: 21.07.2008

Muss auch mal meinen Senf dazugeben:

Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften der Menschheit und hat schon immer die Kulturen beeinflußt. Wichtige Errungenschaften der Vergangenheit sind z.B. der Kalender und die Fähigkeit zu navigieren wodurch zum Bsp. die Entdeckung der Welt erst möglich wurde.
Neben der Entdeckung des Gravitationsgesetzes und der Relativität in neuerer Zeit - um die wichtigsten zu nennen - hat Astronomie auch viele Anwendungen im Alltagsleben.

Ein Bsp:
Man möchte eine U-Bahn bauen, der Tunnel läuft unter einem Haus, der Tunnel soll nicht einstürzen und das Haus nicht beschädigt werden. Man muss also die über den Tunnel liegende Masse bestimmen um ihn optimal bauen (kostengünstig) zu können. Dazu misst man mit Detektoren die kosmische Strahlung - die Abschwächung dieser Strahlung ist abhängig von der durchflogenen Masse. Das Wissen über kosmische Strahlung lässt uns also Massen auf der Erde messen aus denen wir direkt nutzen ziehen können. Dafür muss man allerdings kosmische Strahlung kennen und verstehn, das liefert die Astronomie und die nötigen Detektoren kommen auch aus dieser Forschung.

Von diesen Beispielen gibt es hunderte. Zu sagen Astronomie sei uninterressant zeugt nur von unwissen. Wenn du das nächste mal GPS benutzt oder dei Handy verdankst du das letzlich auch nur der Astronomie und der daraus gewonnenen Erkenntnisse.


Antwort
Zitat
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010

So nach verhältnismäsig langer Zeit wieder was von mir, das wars dann aber auch wohl.

Da ich "bekehrt" bin, zumindest soweit das ich mich jetzt mal intensiver in diverse Dinge einlesen werde, denke ich gibts keinen Grund für eine ausführlichere Antwort an der Stelle.


Antwort
Zitat
MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006

Original von truepoker23
Muss auch mal meinen Senf dazugeben:

Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften der Menschheit und hat schon immer die Kulturen beeinflußt. Wichtige Errungenschaften der Vergangenheit sind z.B. der Kalender und die Fähigkeit zu navigieren wodurch zum Bsp. die Entdeckung der Welt erst möglich wurde.
Neben der Entdeckung des Gravitationsgesetzes und der Relativität in neuerer Zeit - um die wichtigsten zu nennen - hat Astronomie auch viele Anwendungen im Alltagsleben.

Ein Bsp:
Man möchte eine U-Bahn bauen, der Tunnel läuft unter einem Haus, der Tunnel soll nicht einstürzen und das Haus nicht beschädigt werden. Man muss also die über den Tunnel liegende Masse bestimmen um ihn optimal bauen (kostengünstig) zu können. Dazu misst man mit Detektoren die kosmische Strahlung - die Abschwächung dieser Strahlung ist abhängig von der durchflogenen Masse. Das Wissen über kosmische Strahlung lässt uns also Massen auf der Erde messen aus denen wir direkt nutzen ziehen können. Dafür muss man allerdings kosmische Strahlung kennen und verstehn, das liefert die Astronomie und die nötigen Detektoren kommen auch aus dieser Forschung.

Von diesen Beispielen gibt es hunderte. Zu sagen Astronomie sei uninterressant zeugt nur von unwissen. Wenn du das nächste mal GPS benutzt oder dei Handy verdankst du das letzlich auch nur der Astronomie und der daraus gewonnenen Erkenntnisse.

sick, ein Haus beeinflusst die durchstrahlende kosmische Strahlung so sehr? O_o

hät ich nicht gedacht


Antwort
Zitat
truepoker23
Beigetreten: 21.07.2008

Mehr Infos zur Methodik und Anwendung kosmischer Strahlung gibt es z.B. hier:

http://www.mathematik.uni-marburg.de/~beckstefan/heavynamation/physik/myon/index.html


Antwort
Zitat

Original von MfGOne
sick, ein Haus beeinflusst die durchstrahlende kosmische Strahlung so sehr?

hät ich nicht gedacht

An sich kaum.
Bloss die Meßmethoden sind so präzise.
Anderes Beispiel wäre:
Atom-U-Boote können auf 2 Arten von Satelliten erkannt werden
- anhand der Abwärme (trivial, sind halt AKWs, und die daraus resultierende Wärme ist natürlich meßbar)
- aber auch anhand der Veränderung des Erdmagnetfeldes (sind halt riesige metallische Körper), und das auch aus 300km Entfernung.

Pervers ist, dass wir um zum Ausgangsbeispiel zurückzukommen, sogar die Gravitation direkt messen könnten. Ein Haus hat etwa den gleichen Effekt (genauer: 3-4x effekt) wie wenn der Saturn an uns "vorbeizieht", beides ist durchaus meßbar. Allerdings im Prinzip nur im Labor. Die Meßgeräte müssen da teilweise tagelang ruhen, es dürfen auch keine Erdbeben oder gar Strassenbahnen oder sowas in Nähe geschehen.
Deswegen sind Messungen anhand der kosmischen Strahlung so herausragend. (Das U-Boot-Beispiel würde nicht funktionieren, da Gebäude halt hauptsächlich aus nicht-metallischen Stoffen bestehen)

Vom Prinzip her, könnte man sogar die Masse des überstehenden Gebäudes anhand der Zeitdilation, also des relativistischen Effektes bestimmen, wenn man wöllte. Die Meßmethoden geben das durchaus her. (BTW, ein wichtiger Punkt der Astronomie ist es auch, das zu bestätigen) Allerdings wiegt eine ultrapräzise Uhr so 2-3 Tonnen und ist ziemlich klobig, ist also für Ubahn-Bauten nicht so geeignet (und ist auch nicht robust gegenüber schweren Erzen in der Umgebung der U-Bahn)


Antwort
Zitat
MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006

sick stuff ;)


Antwort
Zitat
tobe2891
Beigetreten: 06.07.2006

nach dem sinn von forschung zu fragen ist genauso bescheuert oder UNSINNIG wie nach dem von fussball oder sonst einer beschäftigung zu fragen. man machts aus interesse bzw. aus spass.
seit anbeginn der zeit beschäftigen sich menschen mit den "großen" fragen(woher kommen wir/die welt/das universum? sinn des lebens..etc.)
darüber hinaus fördern beschäftigungen wie astrophysik ab und an sogar sehr nützliche erkenntnisse zu tage...

die momentane ausgabe der GEO kompakt hat den titel "der urknall ..und wie die welt entstand", unheimlich interessant wie ich finde.

zur angesprochenen strahlung: ist das mehr oder weniger dasselbe wie die neutrinos? wie ich lernte schiessen millionen dieser jede sekunde durch jeden cm2 unseres körpers/der erde ungehindert, und das was ich so krass daran finde ist, dass sie eine masse haben...wtf?!? _o:


Antwort
Zitat
MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006

warten die in den wassertanks unter den alpen nicht darauf dass so ein neutrino mal aus versehen ein elektron oder sonstwas aus der bahn schiesst?


Antwort
Zitat
Screenager
Beigetreten: 25.07.2006

Original von MfGOne
warten die in den wassertanks unter den alpen nicht darauf dass so ein neutrino mal aus versehen ein elektron oder sonstwas aus der bahn schiesst?

Ja Neutrinos werden z.B. durch Elektronenstöße in Wassertanks nachgewiesen, aber das macht man schon lange und bei entsprechendem Volumen passiert das auch nicht so selten. Ist also schon längst gelungen.

Ich glaube eher du redest von von den unterirdischen Detektoren mit denen man über Kernrückstöße WIMPs (Supersymmetrisches Teilchen) nachweisen will von denen man vermutet, dass sie die dunkle Materie bilden.

Das ist noch sowas: Die Supersymmetrie gilt grade als einer der vielversprechendsten Kandidaten für die Erweiterung des Standardmodells. Dann gäbs plötzlich doppelt soviele Elementarteilchen wie bisher angenommen und die beste Chance diese Teilchen zu entdecken haben wir durch die Astronomie, oder besser gesagt Astroteilchenphysik.


Antwort
Zitat

Stopped bei 0:57 des ersten videos: Wenn man an punkt denkt stellt man sich unweigerlich so etwas vor...eine zweidimensionale geometrische figur.

..not


Antwort
Zitat