ich will mal ein bissl schreiben, aber so ganz sicher bin ich mir gar nicht, was du hören willst...
grds. gibt es ja verschiedene konzepte, wie man die (steuerliche) leistungsfähigkeit bestimmen kann. dabei ist eine einkommensteuer nicht der weisheit letzter schluss, da man verschiedene einkommensarten nur unterschiedlich gut fassen/berechnen kann. manche argumentieren, dass man besser beim konsum ansetzt, da in diesem fall auch sparen (erstmal) nicht negativ behandelt wird, da die steuer nur auf tatsächliche konsumausgaben anwendung findet.
da höhrere einkommen eine geringere konsumsquote haben, ist dieses konzept aber auch nicht vollkommen, da geringere einkommen prozentual höher belastet werden.
zum stufenmodell: man unterscheidet ja horizontale und vertikale leistungsfähigkeit, d.h. personen gleicher leistungsfähigkeit sollen gleich behandelt werden und welche mit höherer (geringerer) leistungsfähigkeit entsprechend anders, sprich höher (geringer) belastet.
so ein stufenmodell kommt dieser idee erstmal nahe, da die haushalte in verschiedene (leistungs)gruppen geteilt sind und eine entsprechende ungleichbehandlung stattfindet. grds. ist also die vertikale gerechtigkeit gegeben. die horizontale ist kritisch, da es wie erwähnt probleme gibt, alle einkommensarten zu erfassen. wenn man dabei bei gleichem einkommen (und somit vermeintlich gleicher leistungsfähigkeit) dem selben steuertarif zugeordnet wird, dann ist irgendwo aber auch das prinzip der horizontalen gerechtigkeit erfüllt.
wünschenswert wäre für ein gerechtes steuerkonzept, wenn man den nutzen der einzelnen personen messen und dann besteuern könnte. dies funktioniert nur leider nicht.
hoffe, dass du hiermit etwas anfangen kannst.