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Wart ihr schon mal bei einem Psychologen?

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Es ist leider tatsächlich so. Überleg mal wie teuer die Behandlungen sind und wie viele Leute da ständig hinlaufen. Und es werden eher immer mehr als weniger!

Ich wundere mich gerade wieso man dich bei nem Anruf nicht nach deinem Namen fragt? Da kann ja dann jeder anrufen ...


Antwort
Zitat
Patze92
Beigetreten: 01.08.2010
PokerStrategist

Interessante Thematik...
Ich hatte noch nie das verlangen oder den Bedarf nach Psychologischer Betreuung.

Hätte dazu aber noch eine Frage an dich @SmartDevil: Wenn man irgendwann Psychologische Hilfe in Anspruch nehmen sollte - scheint dies dann ebenfalls in dem Akt der Krankenkasse auf? Sprich: Entstehen dann bei einem wechsel die selbigen Probleme?

Weil das wäre wirklich sick.. Ich meine das schreckt Menschen doch noch mehr ab und dabei ist es vermutlich schon eine enorme Auseinandersetzung mit sich selbst sich einzugestehen das ext. Hilfe erforderlich ist.

On Topic: Wie bereits erwähnt kann ich aus eigener Erfahrung nichts dazu sagen... Ich denke es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich wie ernst man das ganze angeht und was man aus (evtl gewonnen Erkenntnissen?) der Erfahrung macht.
Ich kenne einige Personen die in Psychologischer Behandlung waren (teils Psychiatrie Stationär) sei es durch Suchtverhalten, Suizidgefährdet oder auch Burnout...
Von außen betrachtet denke ich es ist bereits ein großer Schritt wenn man sich selbst eingesteht das man Hilfe benötigt - somit bist du sicher auch dementsprechend motiviert etwas aus dieser Erfahrung mitzunehmen daher denke ich das es aufgrund diesen Voraussetzungen sicher Positiv für dich ist!

Ich denke jeder der sich selbst entschließt eine solche Behandlung in Anspruch zu nehmen wird etwas davon mitnehmen. Behandlungen die erzwungen werden sicherlich in wenigen fällen.

Sollte sich deine Anfrage auf dich Persönlich beziehen wünsche ich dir jedenfalls alles gute und viel erfolg :f_thumbsup:


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Zitat
AragornOL
Beigetreten: 28.07.2010
Oldschool Grinder

Original von fleischmo
Wegen Burnout war ich paar mal beim Facharzt.
Aber sowas hast du wahrscheinlich nicht gemeint.

Hab mich dann da halt hingesetzt und mein Leid erzählt. Im Grunde hab ich aber immer nur Beruhigungsspritzen in den Arsch bekommen.
Hatten aber üble Nebenwirkungen. Nur ein paar Beispiele.
Man mutierte zum Körperklaus und hat sich beim Essen machen geschnitten.
Man hat keine Tür mehr getroffen und blieb an jeder Türzarge hängen.
Wäschekorb und Toilette wurde verwechselt(zum Glück nur die Klamotten in die Toilette geworfen und nicht anders rum).

Hab nebenbei eine neue Arbeit gesucht und nachdem ich dann einen neuen Job hatte, hörten die Angstzustände sofort auf.

Das ist aber ein Phychiater und kein Psychologe gewesen. Ein Psychologe ist kein Arzt und verschreibt keine Medikamente. Medikamente können aber wohl in der Tat übel sein.


Antwort
Zitat
bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Also erstmal: man macht ja eine therapie, weil es einem nicht gut geht und nichtbaus jux und dallerei. Wenn man man sich den arm bricht get man ins krankenhaus, wenn die "seele weh tut", dann sucht man eben nen psychologen auf. Sofern man eine therapie machen möchte, muss man mit langen wartezeiten rechnen. Am besten verfügt man über beziehungen, dann bekommt man recht schnell nen termin. Da meine mutter psychotherapeutin ist, habe ich schon über sie viele im freundeskreis "vermittelt". Es gibt aber auch für krisensituationen spezielle termine.
Was smartdevil sagt, kann ich nur bedingt unterschreiben. Wenn man eine therapie macht, die überndie kk abgerechnet wird, dann erscheint das auch in der krankenakte (im gegensatz zum selbstzahler). Das kann dann zb auswirkungen haben, wenn vor hat eine berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Je nachdem wie die diagnose aussieht. Wenn man natürlich schon eine abgeschlossen hat, ist es np.
Dass man die kk nicht mehr wechseln kann wäre mir neue.

Männer gehen aber laut statistik viel weniger zu einem psychologen, obwohl der bedarf im vergleich zu frauen wohl gleichhoch, wenn nicht sogar höher ist. Das hängt wohl immer noch mit dem gesellschaftsbild und der rolle des mannes zusammen. Männer wollen sich einfach immer noch nicht helfen lassen bzw es dauert wesentlich länger bis sie etwas unternehmen.


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Zitat
bumblebeebee
Beigetreten: 06.06.2006
Oldschool Grinder

Original von SmartDevil

Original von cuPsn
Ich hatte bei der Barmer GEK 2x angerufen um zu erfragen wie es mit Hilfe bezüglich der Suche nach einem Therapeuten etc aussieht.

Beide Male abgewiegelt und letztenendes aufgelegt. :wtf:

dann hast du dir sehr wahrscheinlich leider für den rest deines lebens ein grosses problem eingehandelt!!!

NIEMALS (in worten N I E M A L S) die krankenkasse anrufen und um hilfe bitten. du hast umgehend einen lebenslangen eintrag in deiner akte, weil du psychologische betreuung haben wolltest/benötigt hast. mit diesem eintrag kannst du riesige probleme bekommen, wenn du jemals die krankenkasse wechseln solltest. du wirst entweder nicht angenommen oder bekommst entsprechende zuschläge!!!

Das ergibt aber keinen Sinn. Die Barmer sollte doch froh sein, wenn er die Kasse wechselt. Wiese sollte die der anderen Kasse mitteilen: Achtung, den nicht aufnehmen, der ist zu teuer.


Antwort
Zitat
dingoberg
Beigetreten: 13.04.2011
PokerStrategist

Original von SmartDevil

Original von cuPsn
Ich hatte bei der Barmer GEK 2x angerufen um zu erfragen wie es mit Hilfe bezüglich der Suche nach einem Therapeuten etc aussieht.

Beide Male abgewiegelt und letztenendes aufgelegt. :wtf:

dann hast du dir sehr wahrscheinlich leider für den rest deines lebens ein grosses problem eingehandelt!!!

NIEMALS (in worten N I E M A L S) die krankenkasse anrufen und um hilfe bitten. du hast umgehend einen lebenslangen eintrag in deiner akte, weil du psychologische betreuung haben wolltest/benötigt hast. mit diesem eintrag kannst du riesige probleme bekommen, wenn du jemals die krankenkasse wechseln solltest. du wirst entweder nicht angenommen oder bekommst entsprechende zuschläge!!!

Das ist doch Blödsinn, weil die Kasse im Endeffekt die psychologische Betreuung ja genehmigen muss und die Kosten auch übernehmen muss. Der Kasse wird es auch genehmer sein, wenn du was tust z.B. gegen Burn-Out und dir helfen lässt, anstatt Zuhause herum zu sitzen und monatelang Krankengeld von der Kasse zu kassieren. Da werden sie wieso auf dich zukommen und dir vorschlagen wie deine Genesung am schnellsten voranzutreiben ist, wenn du von dir aus nichts machst außer krank zu feiern.
Du bekommst auch keine Probleme beim wechseln der gesetzlichen Krankenkasse und erst recht keine Zuschläge deswegen. Ich bin zwar durch meine Selbstständigkeit auch PKV versichert, aber da weiß ich nicht, ob man da wegen sowas höher eingestuft werden kann, beim Kassenwechsel.


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Zitat
GTObeatme
Beigetreten: 22.07.2011
Oldschool Grinder

ja wegen intelligenztest + random small talk


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Ich kann bestätigen, dass es beim Abschuss einer bu-rente/versicherung zu Nachteilen kommt. Wie gravierend diese nachteile sind hängt natürlich vom Einzelfall ab.


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007
Oldschool Grinder

Wie ist das, wenn man denkt depressiv zu sein? Sollte man dann erstmal zum Hausarzt und dann zum Psychologen überweisen lassen?


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von p00s88
Wie ist das, wenn man denkt depressiv zu sein? Sollte man dann erstmal zum Hausarzt und dann zum Psychologen überweisen lassen?

Erstmal einen Therapeuten suchen, der einem auf den ersten Blick zusagt und dort einen Termin ausmachen.

Beim Hausarzt kannst du danach immernoch vorbeigehen, denn der muss (!) sich ja eh auf deine Selbstdiagnose verlassen.


Antwort
Zitat
p00s88
Beigetreten: 08.09.2007
Oldschool Grinder

alles klar


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Zitat
bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Vor allem muss dich der hausarzt auch nochmal durchchecken, um festzustellen, dass es nix medizinisches ist.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von bibersuperstar
Vor allem muss dich der hausarzt auch nochmal durchchecken, um festzustellen, dass es nix körperliche s ist.

fyp

Hab auf die schnelle nichts gefunden, aber muss das nicht ein Psychiater(?) als Facharzt machen?


Antwort
Zitat

Hausarzt hat mich zu Psychiater über wiesen und in 2 Wochen direkt Termin bekommen. Nur luck ?(


Antwort
Zitat
badmoe92
Beigetreten: 25.02.2014
Poker Player

ist bei dir halt schon ein besonders schwerer fall :truestory:


Antwort
Zitat
Livio0815
Beigetreten: 28.01.2016
Legacy Member

Würde vor dem Psychologen auf jeden Fall beim Psychiater vorbeigehen. Der ist meistens! auch Therapeut und kann dir sagen, wie Du am Besten weitermachst. Gibt ja wie gesagt mehrere Therapieformen. Und Medis können je nach Beschwerde auch enorm unterstützen, evtl. reichen sie sogar aus.


Antwort
Zitat

Original von badmoe92
ist bei dir halt schon ein besonders schwerer fall :truestory:

This


Antwort
Zitat
Peteyb
Beigetreten: 12.07.2010
Oldschool Grinder

Original von SmartDevil

Original von cuPsn
Ich hatte bei der Barmer GEK 2x angerufen um zu erfragen wie es mit Hilfe bezüglich der Suche nach einem Therapeuten etc aussieht.

Beide Male abgewiegelt und letztenendes aufgelegt. :wtf:

dann hast du dir sehr wahrscheinlich leider für den rest deines lebens ein grosses problem eingehandelt!!!

NIEMALS (in worten N I E M A L S) die krankenkasse anrufen und um hilfe bitten. du hast umgehend einen lebenslangen eintrag in deiner akte, weil du psychologische betreuung haben wolltest/benötigt hast. mit diesem eintrag kannst du riesige probleme bekommen, wenn du jemals die krankenkasse wechseln solltest. du wirst entweder nicht angenommen oder bekommst entsprechende zuschläge!!!

Genau das sind Aussagen, die Menschen davon abschrecken, sich Hilfe zu holen, obwohl sie es evtl. wirklich nötig hätten.

Um das mal zu relativieren... So schlimm ist es auch nicht. Die pure Nachfrge nach den Informationen erzeugt erstmal keine Eintragung oder irgendetwas in der Art. Auch die ersten fünf Gespräche beim jeweiligen Berater/Therapeuten in den meisten Fällen noch nicht, da diese erstmal dem Zweck dienen zu erfassen, ob wirklich eine längere Therapie, oder nur ein kurzer "Ruck zurück auf den richtigen Weg" nötig ist. Was allerdings stimmt ist, dass sobald man sich über einen längeren Zeitraum in psychologische Betreuung jeglicher Art begibt, das Abschließen von z.B. Arbeitsunfähigkeitsversicherungen quasi unmöglich wird. Das bleibt für circa 5 Jahre ab Beeindigung der Therapie so. Dann kriegt man wieder eine AU zu vernünftigen Konditionen. Also entweder vorher abschließen, oder eine Weile warten.

Die AU-Versicherungen nehmen halt nur Leute, die zum Zeitpunkt der Aufnahme zu 100% gesund und arbeitsfähig sind. Da in Deutschland das Wissen und die Aufklärung im Bereich psychischer Störungen relativ gut ist, ist es auch für Krankenkassen nicht besonders einfach, dich mal eben so wegen einer Therapie in der Vergangenheit abzulehnen (außer die Privaten, die können machen, was sie wollen). Das können die gesetzlichen Krankenkassen sich überhaupt nicht leisten, da sonst bereits 1000 Moralapostel sie auf Biegen und Brechen verklagt hätten. Also sollte der Leidensdruck hoch genug sein, würde ich immer eher zu einer Therapie raten, als dagegen.

Solltest jemand noch weitere Fragen zu der Thematik haben, die er nicht unbedingt öffentlich posten will, kann er mich immer gerne im Comtool anschreiben.


Antwort
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Peteyb
Beigetreten: 12.07.2010
Oldschool Grinder

Original von FiftyBlume

Original von p00s88
Wie ist das, wenn man denkt depressiv zu sein? Sollte man dann erstmal zum Hausarzt und dann zum Psychologen überweisen lassen?

Erstmal einen Therapeuten suchen, der einem auf den ersten Blick zusagt und dort einen Termin ausmachen.

Beim Hausarzt kannst du danach immernoch vorbeigehen, denn der muss (!) sich ja eh auf deine Selbstdiagnose verlassen.

Du MUSST immer vorher zu einem Algemeinmediziner gehen. Dort wird dir im Normalfall Blut abgenommen, ein Gespräch geführt und eine "Standarduntersuchung" (Blutdruck, Reflexe etc.) durchgeführt. Das dient der Klärung, ob wirklich eine psychische Störung vorliegt, oder ob sich die Symptome irgendwie anders erklären lassen. Bevor ein Psychotherapeut mit dir eine Therapie beginnen darf, ist dieser Beusch IMMER notwendig und der Therapeut wird dich einfach wieder wegschicken. Außerdem kann dir dein Hausarzt vermutlich viel schneller einen Termin beschaffen als du selbst, solange du nicht über den Bekanntenkreis jemanden findest. Die Wartezeiten variieren bei den Therapeuten allerdings je nach Wohnort, seinem Ruf und dem Schweregrad der Störung zwischen einigen Wochen und einigen Monaten.


Antwort
Zitat

Original von Peteyb

Original von FiftyBlume

Original von p00s88
Wie ist das, wenn man denkt depressiv zu sein? Sollte man dann erstmal zum Hausarzt und dann zum Psychologen überweisen lassen?

Erstmal einen Therapeuten suchen, der einem auf den ersten Blick zusagt und dort einen Termin ausmachen.

Beim Hausarzt kannst du danach immernoch vorbeigehen, denn der muss (!) sich ja eh auf deine Selbstdiagnose verlassen.

Du MUSST immer vorher zu einem Algemeinmediziner gehen. Dort wird dir im Normalfall Blut abgenommen, ein Gespräch geführt und eine "Standarduntersuchung" (Blutdruck, Reflexe etc.) durchgeführt. Das dient der Klärung, ob wirklich eine psychische Störung vorliegt, oder ob sich die Symptome irgendwie anders erklären lassen. Bevor ein Psychotherapeut mit dir eine Therapie beginnen darf, ist dieser Beusch IMMER notwendig und der Therapeut wird dich einfach wieder wegschicken. Außerdem kann dir dein Hausarzt vermutlich viel schneller einen Termin beschaffen als du selbst, solange du nicht über den Bekanntenkreis jemanden findest. Die Wartezeiten variieren bei den Therapeuten allerdings je nach Wohnort, seinem Ruf und dem Schweregrad der Störung zwischen einigen Wochen und einigen Monaten.

Das stimmt nicht. Ob du vorher zu Deinem Hausarzteinem Allgemeinmediziner mußt hängt von Deinem Versicherungstarif ab!


Antwort
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