Auf xxx ist schädlicher Aussagen sollte man sich gar nicht einlassen. Dass gerade Alkohol und THC als Standardsoftdrogen alternativ gegenübergestellt werden ist auch nicht unbedingt so selbstverständlich. Ebenso gut könnte man Nikotin, Heroin o.ä. hinzuziehen. Drogen können bei allem Gefährdungspotential eine wunderbare Sache sein.
Als Staat oder Verantwortlicher ist sobald irgendwelche Substanzen traditionell gewöhnlich erlaubt sind keine glaubwürdige Drogenpolitik mehr zu machen. In diesem Lichte sind Freigaben, kontrolliert oder nicht, jedem Verbot vorzuziehen, allen voran bei angeblich nicht existenten weichen Drogen greift keinerlei Schutzpflicht mehr. Diese könnte man weiterhin symbolisch durch Prävention via Aufklärung oder ähnlichem Gedöns betreiben, das wäre mal ehrlich. In einem Satz: Das Gesundheitsrisiko bleibe konsequenterweise dem Bürger überlassen.
Wer Drogen nimmt und daher mitunter in Beschaffungskriminalität bzw. die bloße Illegalität des Erwerbs und Besitzes rutscht ist nicht weniger rechtschaffend als der asketische Bürger, schließlich hat er keine Wahl (!). (Und jetzt kommt bitte nicht wieder die alte Hitsingle: sicher hat er die, einfach nichts konsumieren. Das wäre eine schöne Auffassung von 'Freiheit').